Hi,
also mein Hund, Golden Retriever, 11 Jahre, hat auch Arthrose. Er hat es im linken Vorderbein und er hat auch Spondylosen (so was wie Arthrosen, aber an der Wirbelsüle, man sagt auch Brücken zwischen den Wirbeln!)
Unser Hund hat vorallem Probleme beim gehen wenn es draußen Feucht, Kalt oder eben einfach nur Nass ist, also bei richtigem Herbst und Winter Wetter.
Er bekommt von uns generell für die Gelenke Caniartril oder Canosan. Es gibt auch Luposan und noch ganz viele andere Medikamente um die Gelenksfähigkeit zu unterstützen, Caniartril und Canosan sind einer der Teuersten, aber auch der Besten Mittel. Wichitg bei solchen Futterergänzungen für die Gelenke sind Bestandteile aus Muschelextrakten und Teufelskralle (Teufelskralle kann man auch einfach so in der Drogerie oder Apotheke kaufen)
Wenn unser Hund Akut Probleme zeigt bekommt er Rimadyl Kautabletteb. Wir geben ihm die geringste Dosis, also so viel wie nötig und so wenig wie Möglich. Wir machen das dann davon Abhängig wie er läuft. Er dürfte 200 mg am Tag bekommen, meist reichen aber schon zwischen 25 und 50 aus. In diesem Medikament sind auch ENtzündungshemmer enthalten, die also dafür sorgen das durch die Reibung und verknöcherung der Arthrose keine Entzündungen.
Mittlerweile gibt es von Hills auch ein Futter (canine j/d), das sowohl Gelenkszusätze, als auch Entzündungshemmer enthält. Ist zwar nicht ganz günstig, erspart einem aber die Gabe der vielen Medikamente, erleichtert es einem also in dem Sinn, das man keine Medikamente vergessen kann zu geben.
Wir machen jetzt zusätzlich noch mit unserem Hund Physio Therapie. Waren gestern zum ersten mal da. Er ist ziemlich Fit für sein Alter, das hat uns die Therapeutin auch gesagt. Aber dadurch das unser Hund sehr übergewichitg ist (beim ist gewichtsreduktion sehr schwierig, aber wir sind dabei ihn abspeken zu lassen) und er an den Hinterläufen so gut wie gar keine Muskulatur mehr hat, trägt er sein ganzes Gewicht mit dem Vorderkörper. Also auch auf dem Fuß, wo er die Arthrose hat. Sein Rücken ist katastrophal verspannt. Sie hat ihn ca. 45 min erst mal richitg durchgeknetet und dann durfte er in Wasserbad (laufband im Wasser). Wir gehen jetzt am Sonntag nochmal da hin, und demnächst wahrscheinlich auch noch öfter, ich glaube schon das es ihm sehr helfen wird. Aber wichitg ist eben auch das der Hund in Bewegung bleibt.
Uns wurde empfohlen mit den Hund am Fahrrad laufen zu lassen. Natürlich nicht auf hartem Steinboden, aber auf weichem ebenen Boden. Wir haben mit kurzen Runden angefangen, ca. 15-20 min am Anfang. Vorher sind wir erst mal so ne Runde spazieren gegangen, damit die Gelenke erst mal Warm werden. Und jetzt werden wir jede Woche ein paar Minuten erhöhen. Bei unserem Hund ist es dann eben auch noch von Vorteil, da er ja auch etwas mehr an Kalorien verbrennt und er ja abnehmen soll
Also wie du siehst kann man schon sehr viel bei Gelenkserkrankungen machen. Und wenn es bei deinem (oder dem Hund deiner Freundin) ganz extrem werden sollte und das hier alles nichts mehr bringt, kann man sich auch noch überlegen Cortison zu geben. Aber das ist wirklich das letzte Mittel. Vielleicht kannst du dich ja mal Schlau machen wo es bei euch in der Nähe einen Physio Therapeuten gibt und lässt dich erst mal Beaten, denn was gut für meinen HUnd ist muss nicht unbedingt auch gut für deinen sein.
Ich bin davon überzeugt das die ganze Massagen und dehnübungen was bezwecken, und wenn es nur ien kleiner Teil ist, es ist besser als gar nicht. Mein Hund war total entspannt als er die erste Sitzung hinter sich hatte

und mit den richitgen Zusätzen für die Gelenke kann man auch schon viel erreichen.
Achja, zu dem Rimadyl: Ich gebe es nur wenn mein Hund Probleme zeigt, bei HUnden die allerdings ständig, oder sofort Probleme zeigen wenn man das MEd absetzt, kann man es auch dauerhaft geben, ALLERDINGS sollte man dann regelmäßig Blutkontrollen von den Organwerten, wie Leber und so machen lassen, da es bei dauerhafter Gabe zu Schäden kommen kann. Mann solche medikamente allerdings auch in Kuren geben, auch die Gelenksergänzungen, in manchen Fällen ist es sinnvoller z.B. 3 Monate ein Med zu geben und dann für 3 Monate auszusetzten.
Ich hoffe ich kontne dir erstmal weiter helfen und du kannst mit alle dem etwas anfangen
Ich drück euch die Daumen,
Gruß Nina