Traurige Wahrheit

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  • Traurige Wahrheit Beitrag #1
Martina81

Martina81

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Ich war heute beim Tierarzt und im Wartezimmer kam ich mit einer
Frau ins Gespräch, die mir erzählte dass sie 5 Wochen alte Kätzchen bekommen hat.
Ich fragte dann wie es dazu kam, weil sie ja noch bei der Mutter sein sollten. Sie sagte, die wären vom Bauernhof und die Bäuerin hätte schon Zitat "3 kaputt gemacht" und die anderen Beiden könnten ruhig auch weg.
Die Frau nahm sie dann mit und päppelt sie wohl jetzt.
Meine Mutter erzählte mir früher, dass die Kätzchen auf dem Bauernhof bei uns in der Stadt immer ertränkt wurden.
Ich bin doch sehr erschüttert über diese Zustände wo doch eine einfache Kastration Abhilfe schaffen würde.
Tiere werden immer noch und leider überall nicht als Lebewesen angesehen....traurige Wahrheit
 
  • Traurige Wahrheit Beitrag #2
hi

das ist doch bekannt das das damals viel gemacht worden ist , auch heute teilweise noch , mein freund kennt bauern da machen die das heute noch ( bevor er mich gekannt hat ich denke wenn er mir von sowas nun erzählen würde wäre ich schneller im auto und würd den ganzen würd holen bevor er tschüss sagen würde ) :mrgreen:
 
  • Traurige Wahrheit Beitrag #3
Es gibt viele, die das tun, statt zu kastrieren...
 
  • Traurige Wahrheit Beitrag #4
die katzen bei unseren bauernhöfen bekommen da kein futter, teilweise werden sie weggetreten, wenn sie im weg sind oder einem liebevoll ums bein streichen wollen. mit den jungtieren wird versucht provit zu schlagen, wenn das nicht klappt werden sie halt 'entsorgt' meine mama hat selbst 2 so bauernhofskatzen geholt, die waren 8 wochen und auch noch zu klein. hatten auch tränende verklebte augen anfangs, weil krank.
 
  • Traurige Wahrheit Beitrag #5
Das Kitten auf Bauernhöfen umgebracht werden gehört leider wirklich nicht der Vergangenheit an. Da hätte ich auch einige Horrorgeschichten auf Lager, aber oft meinen es die Bauern nicht einmal "böse" und lassen die Katzen ganz bereitwillig kastrieren, wenn man mit ihnen spricht (und ihnen klar macht, dass das der Tierschutz zahlt...).

Im Ernstfall sollte man die Personen aber unbedingt anzeigen.
Das Töten von Wirbeltieren ohne triftigen Grund ist strafbar!
Der Tierschutzverein oder ähnliche Einrichtungen (bei mir macht's auch der TA) übernehmen solche Anzeigen auch und man kann ganz anonym bleiben. Wichtig ist, dass man nicht wegschaut oder denkt, das Problem ist gelöst, wenn man die Kitten dort wegholt - bevor nicht alle Katzen kastriert sind wird es jedes Jahr dasselbe Problem geben!

LG
by blackcat
 
  • Traurige Wahrheit Beitrag #6
Ja, es ist auch kein Spaziergang für eine tragende Katze. Dann noch die Geburt dazu und dann werden die Kitten entsorgt. Nur weil eine Kastration für die Bauern nicht in Frage kommt, obwohl es der Tierschutz bezahlt.. Es ist traurig, aber für viele sind gerade Katzen einfach nur irgendwelche Tiere, die zum Teil stören und rumgeschmissen werden... :(
 
  • Traurige Wahrheit Beitrag #7
Das wurde mir früher auch oft erzählt. Da kamen mir als Kind oft die Tränen bei dem Gedanke an die armen Kätzchen. Ich frage mich auch heute noch wie grausam manche Menschen sein können:evil: Diese Leute gehören weggesperrt und sollten ein lebenslanges Tierhalteverbot bekommen.
 
  • Traurige Wahrheit Beitrag #8
Als im letzten Jahr unsere fünf Babys zur Welt kamen, wurde mir hier im Dorf auch an jeder Ecke gesagt, die könne man doch ertränken....ich weiß schon, warum ich mit den typischen Dörflern nicht allzu viele Kontakte habe...
 
  • Traurige Wahrheit Beitrag #9
Leider ist es immer noch so dass die viele kleine Katzen und auch Hunde ertränkt werden, weil es einfacher ist und günstiger, anstatt die Muttertiere kastrieren zu lassen :roll:. Auf den meisten Bauernhöfen gelten die Katzen als Nutztiere und werden dementsprechend behandelt.

Ich bin früher regelmäßig nach Polen zu Bekannten gefahren, die hatten zwei Hofhunde....Mutter und Sohn....und die haben auch ständig Nachwuchs produziert.....was mit den Welpen passsiert ist könnt ihr euch sicher denken....
Hab immer gesagt, wenn ich zu nem Zeitpunkt komme, wo Bascia Welpen haben sollte, bitte nicht kaputt machen, ich nehme sie mit....hat leider nie funktioniert....:roll:
 
  • Traurige Wahrheit Beitrag #10
Im grunde verstehe ich Bauern sowieso nicht , ich meine wenn ich nen hof hätte, ich würde doch lieber zwar schon meine katzen kastrieren lassen aber ich hätte doch lieber viele kastrierte katzen als unendlich viele ratten auf dem hof :roll:
 
  • Traurige Wahrheit Beitrag #11
Das schlimme ist ja, dass auch noch viele von solchen leuten Kätzchen nehmen, die sich dann als "tolle Züchter" fühlen und das gezielt weiter ausführen. eben weil es viel zu leicht ist die Kätzchen los zu werden. wirklich "kaputt machen" ist ja meistens gar nicht nötig, weil es genug dumme gibt, die die Kätzchen trotzdem viel zu jung nehmen, eben mit 5 Wochen. da reicht ja schon die Drohung und die Leute stehen schlange.

Hätte die Bäuerin wirklich welche ertränkt hätte sie das doch gleich mit allen und nicht mit dem halben Wurf, ich halte das für Manipulation der Leute, die sonst lieber noch ein paar Wochen warten wollen. wenn man schon sowas machen muss dann doch auf einen rutsch.

und dann wartet man auch eher keine 5 Wochen, sondern nur eine, da wehren sie sich weniger.

ich denke eher, da ist mal wieder eine dumme drauf rein gefallen, geht mit dem guten gefühl, die kleinen "gerettet zu haben" obwohl die tiere einen psychischen Schaden für ihr ganzes leben einkassiert haben, und wieder kein grund zu kastrieren, denn teilweise geben die leute ja sogar nen Zehner für ein Kätzchen.
 
  • Traurige Wahrheit Beitrag #12
Ich glaube nicht, dass man die Bauern alle über einen Kamm scheren kann.
"Wir" glauben, jemand der es fertig bringt ein kleines Kätzchen umzubringen muss Katzen hassen oder sie müssen ihm zumindest gleichgültig sein.
Das ist aber bei weitem nicht immer der Fall, nach meiner Erfahrung sind gerade die Bauern, die die Kitten schnell und schmerzlos umbringen nicht unbedingt die von der schlechtesten Sorte.
Das klingt jetzt wahnsinnig grausam und widerspricht so ziemlich allen, was wir uns vorstellen, ne?

Die Katzen werden aus diversen Gründen nicht kastriert. Unwissenheit, Geiz, vor allem auch wegen Fehlinformationen (Kastrierte Katzen fangen keine Mäuse usw.). Viele haben auch Angst, dass sie dann gleich keine Katzen mehr haben. Auf einem Bauernhof sind die Lebenserwartungen von Katzen nämlich nicht sehr hoch, wenn eine Katze älter als 5 Jahre ist, ist sie schon "alt". Wenn sie die Katzen kastrieren lassen, hätten sie in wenigen Jahren also überhaupt keine Katzen mehr.
In solchen Fällen hilft das Versprechen, dass sie sich nur melden müssen und dann sofort und garantiert neue Katzen bekommt. Ist das kleinste Problem, ein paar Katzen aufzutreiben, aber viele wissen das einfach nicht.

Also, die Folge: Die Katzen werden nicht kastriert.
Und: In jedem Wurf werden die Kitten bis auf ein bis drei Stück umgebracht.
Wenn jemand die Kitten haben will ist gut, sonst werden sie behalten. Wann die "überzähligen" Kitten umgebracht werden ist dabei unterschiedlich, manche töten lieber so früh wie möglich, andere warten ein paar Wochen. Aussortiert wird gewöhnlich nach Farbzeichnung, bei älteren Kitten auch nach "Gesundheitszustand".
Ertränken höre ich aber selten, eher Genick brechen oder sowas. Ist weniger aufwändig und auch weniger grausam.

Die andere Variante von Bauern sind die, denen die Katzen völlig egal sind. Die kümmern sich nicht darum, da wird auch kein Futter hingestellt oder sonstwas. Bei solchen Höfen sterben die Kitten dann nicht schnell, sondern sehr qualvoll, weil sie in extrem schlechten Zustand sind. Oft gibt es auch noch Inzucht (okay, das ist ein generelles Problem) und natürlich Krankheiten ohne Ende.
Da passiert es dir dann, dass du ein Kitten mit 12 Wochen problemlos einfangen kannst, weil es die Augen so zugeeitert hat, dass es dich nicht kommen sieht. Das ist echt grausam.

Mit Bauern der ersten Variante kann man ziemlich oft reden, wie gesagt, nicht selten sind sie über die Kastration einfach falsch informiert. Ansonsten schickt man eben den TS hin und erstattet Anzeige. Läuft normalerweise ohne Probleme.
Mit Bauern der zweiten Variante kämpfe ich da schon mehr, weil die oft nichtmal Kastenfallen aufstellen lassen.

Naja, gibt natürlich mehr als zwei Varianten, was ich damit sagen will: Redet mal ganz ruhig mit den Leuten, greift sie nicht gleich an. Wer sich die Zeit nimmt, die Kitten zu suchen macht sich zumindest ein klein wenig Gedanken um sie!
Aussagen wie "denen gehört die Tierhaltung verboten" sind hingegen alles andere als hilfreich. Man muss schon ein bisschen realistisch bleiben und sollte auch mal beide Seiten betrachten.

LG
by blackcat

PS: Sollte das eben nicht klar rausgekommen sein, ich heiße das Töten der Kitten natürlich NICHT gut und unternehme alles, damit es aufhört.
 
  • Traurige Wahrheit Beitrag #13
Und trotz alledem ist das Töten strafbar, oder nicht?
Es gibt immer zwei Seiten, nicht jeder Bauer wird da gleich handeln.
Mir ging es auch nur darum, dass ich es dermaßen schockierend finde, dass
selbst Katzen, die ja angeblich so be- und geliebt sind in Deutschland auch
getötet werden.
Anscheind ist kein Tier mehr vor dem Menschen sicher..
Entschuldigt, ich will auch nicht dramatisch wirken, ich finde
es einfach nur traurig
 
  • Traurige Wahrheit Beitrag #14
Leider trifft es ja nicht nur Katzen...sondern auch den allseits geliebten Hund.
Ich habe über mehrere Wochen hinweg das Leiden der kleine Schäferhündin Sherina verfolgt und bin heut immer noch fassungslos, wie in aller Welt ein Mensch zu sowas fähig sein kann....die kleine Hündin wurde mit 8 Wochen gefunden...wahrscheinlich angezündet oder mit Säure übergossen...einfach unfassbar :roll:. Wer bei Google "hundebaby sherina" eingibt findet die Geschichte dazu...aber achtung, da sind auch Bilder die nicht wirklich schön sind :(.
Ich hab damals auch für Sherinas Behandlung gespendet, sie ist heute wieder wohlauf.
 
  • Traurige Wahrheit Beitrag #15
Der Vater meiner Freundin hat das auch immer gemacht. Einmal hat er den Eimer noch nicht mal weggepackt und sie hat sie gefunden. Das war echt schlimm für sie.

Die denken einfach nicht wie wir. Hab mal einen Kaninchenzüchter erlebt der ein halbtotes Junges einfach wie Müll weggeschmissen hat. Die haben da auch kein Gefühl etwas unrechtes zu tun. Taubenzüchter die nicht perfekte Tauben den Hals umdrehen... Es gibt einfach viele Menschen die ein dickes Brett vor dem Kopf haben...

Wir können nur vorleben, predigen, argumentieren, mal etwas pöbeln und empört sein und vor allem unsere Kinder zu respektvollen Menschen erziehen!
 
  • Traurige Wahrheit Beitrag #16
einfach nur herzlos -.-
 
  • Traurige Wahrheit Beitrag #17
Das ist leider üblich, deswegen mache ich um kaninchenzüchter und rasseausstellungen wo Kaninchen sind einen sher großen bogen - die die schlechte Noten von der jury bekommen landen eben im Kochtopf, und das wissen da alle - aber man kann nicht alle aufnehmen...
 
  • Traurige Wahrheit Beitrag #18
hi,ja oft muß man realistisch denken ,bauern sind nicht immer in der lage,zu sagen das ist ein nützliches tier ,denn wenn sie die katze nicht hätten wäre die populotion von mäusen ,nicht mehr zu kontrolieren .aber unter uns gesagt über all auf dieser welt gibt es gewalt ,deutschland macht hier keine ausnahme.
Daumen hoch für jeden der auch hofkatzen hilft ein schönes zuhause zu finden !
 
  • Traurige Wahrheit Beitrag #19
ich finde sowas schrecklich und herzlos. ich weiß noch wie ich bei meinem onkel nachmittags auf einen mann warten musste der mit meinem onkel zuchthähne austauschen wollte (mein onkel züchtet wellis, gouldamadenen (oder wie die heißen) und kanarien, hat auch für alles einen züchterschein) und er kommt mit in die voliere und sieht einen gould der nicht ganz so schön aussieht, weil er leicht struppig ist, irgendwie stehen die federn seltsam. das war bei der mutter auch schon so aber nicht so extrem das es einem auffällt, aber trotzdem fliegt der vogel einwandfrei und frisst. er dann so "züchtet ihr mit dem?" ich "nein nur mit den zuchthähnen, die kriegen zwar auch eine brut aber die geben wir nicht ab an leute die selber weiterzüchten wollen" und er so "ich hätte den schon längst vergast" und dann wollte er mir noch beschreiben wie er das macht. :evil: und von meinem ex freund hat mir einmal erzählt das er ja kein tierarztgeld mehr für sein kaninchen ausgegeben hat da es eh eingeschläfert werden musste mehr ausgibt. er hätte zuhause nachgeholfen :evil: (danach ist er mit den worten gegangen "ich sei eine fiese alte ******** und wär ja sonne tierliebhaberin :eusa_eh::roll:)
 
  • Traurige Wahrheit Beitrag #20
Ein Mädel, dass auf einem Bauernhof aufgewachsen ist, erklärte mir, dass sie sich einfach nicht mehr retten konnten vor Katzen. Sie haben sich nie welche besorgt, ihnen sind nur tausende aus der Nachbarschaft (auch Bauernhöfe) zugelaufen. Die haben sich dann wiederum dort vermehrt und schwupps waren es einfach zu viele, die sich häuslich eingerichtet hatten. Sie meinte vollkommen schmerzlos, dass man die ja dann einfach töten müsste.
Auf meine Versuche hin, ihr zu erklären, dass sie die Katzen einfach nur kastrieren müssten, sagte sie eben nur, dass es ja nicht ihre Katzen wären und sie nichts dafür können, wenn andere ihre Katzen nicht kastrieren und herumstreunen lassen. Obwohl die Katzen ja nun inzwischen auf ihrem Hof leben und dort auch gefüttert werden...

Aber es gibt eben auch Lichtblicke. Auf dem Hof bei dem mein Pferd untersteht gibt es 3-4 Katzen (Nummer 4 hab ich lange nicht gesehen) alle samt kastriert.
Auf dem Ausbildungsbetrieb zu dem ich gehen werde gibt es glaube ich 7 Katzen... kann auch sein, dass es 9 waren... jedenfalls ne ganze Menge ! Ich war erst skeptisch und fragte natürlich ob die kastriert wären und ja das sind sie. Das fand ich wirklich toll ! Gerade bei dieser Menge ist das ja für viele andere Bauern nicht selbstverständlich.
 
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