Hallo,
Und gerade die Art hat noch nicht mal was in 60cm Becken zu suchen!
Dann machen die ganzen Killifisch-Spezialisten wohl alles falsch. Bloß ziehen die Fische nach, die viele Zeigefingerschwenker wohl nicht mal von einem Foto kennen. Ein Trio A. australe kann man sehr gut in einem Standard 25 Liter Aquarium pflegen udn auch extensich nachziehen. Nur ist so ein Artaquarium mit seinr artgerechten Gestaltung nicht unbedingt konform mit den ästhetischen Ansprüchen an ein dekoratives Aquarium.
Ich kenne kaum Leute, die sich Bücher kaufen und sich schlau lesen! Die meisten! gehen in den ZooLa und lassen sich 'beraten' - Aus Bequemlichkeit, sich selbst neues Wissen zuzueignen! Und ich spreche hier nicht von Aquaristen, sondern von Anfängern oder Neueinsteigern. Weil den meisten das Hintergrundwissen fehlt, und sie keine Erfahrung gemacht haben!
Genau DAS ist doch der beste Grund, sachlich aufzuklären statt aus falsch verstandener Vorsicht und Schutzmaßnahmen wichtige Sachinformationen vorzuenthalten oder zu verfälschen. Nicht Verbote behen den Mangel an Wissen, sondern Aufklärung.
Das sind auch Einstellungen, die auf den großen aquaristischen Diskussionsplattformen mittlerweile zum Glück nahezu vollständig von Tisch sind, weil man erkannt hat, dass so nur genau das Gegenteil von dem erreicht werden kann was erreicht werden soll. Aufklärung und Sachverstand kann icht durch Zensur und Verfälschung von Sachinformationen erreicht werden.
Leute, wir hier in foren sind alles Menschen, denen lesen und schreiben leicht fällt, das das trifft bei weitem nicht auf die Mehrheit der leute zu.
es gibt sehr viele, die nicht mal den sinn eines Artikels in der Bildzeitung verstehen, geschweige denn ein Buch über ein kompliziertes, techniklastiges Thema wie Aquaristik. Einfach weil sie sich mit dem lesen schwer tun, nur stockend mit dem Finger unter der zeile die Wörter entziffern können und schon gar keine infos raus filtern.
Diese Menschen haben dennoch ein recht auf haustiere und Hobbys, aber die brauchen eben gute Startersets wo alles drin sind, und einen Zoohandel, der ihnen die richtigen Tiere dafür verkauft.
Man kann nicht von jedem menschen erwarten,d ass der Ratgeber lesen und verstehen kann.
Man kann doch nicht das Niveau soweit runterschrauben, dass auch der letzte Nachhinker noch mitkommt. Das ist nämlich auch unfair gegenüber denen, die wirklich was erreichen können. Das bedeutet natürlich nicht, dass die Nachhinker nicht andere Fähigkeiten besitzen, im Gegenteil. Ich bin auch sportlich mehr oder weniger eine Niete, ich beschwer mich deswegen doch auch nicht darüber, dass ich nicht in der Bundesliga Fußball spielen darf. Schonmal praktisch nicht und grundsätzlich auch nicht.
Wie wird eigentlich aus einem Einsteiger ein Fortgeschrittener oder erfahrener Aquarianer, wenn er nie etwas ausprobiert und eigene Erfahrungen macht, nie über den Tellerrand schaut? Dazu gehört, ausprobieren, selbst nachzudenken, selbst Entscheidungen zu treffen, zu beobachten, zu reflektieren, zu analysieren und zu verbessern. Dazu gehört ein offener Geist, der sich selbst in Frage stellen kann um sich auf diesem Wege zu verbessern.
Ich kann nur sagen, dass ich nicht nur über die Haltung von Fischen in Kleinaquarien rede, sondern diese auch praktiziere und dies entgegen sondern für den Grondkonsens einer artgerechten Haltung von Fischen im Süßwasseraquarium. Erfolgreich, mit Arten, die sehr selten im Hobby sind. Es mag ja sein, dass viele für Kleinaquarien geeignete Arten nicht zum regulären Sortiment des Zoofachhandels gehören und gewisse gehobene Ansprüche haben. Das gilt aber nicht für alle, es gibt auch verhältnismäßig problemlose Arten, die für den mit offenen Augen und Verstand praktizierenden Einsteiger geeignet sind. Man muss nur wollen und sich nciht von Dogmen und Tabus abschrecken lassen.
Den größten Dienst, dem man einem Fisch für seine artgerechte Haltung erweisen kann, ist die Haltung im Artaquarium. Das ist eines der grundlegenden Konzepte der Fischhaltung in Kleinaquarien und sollte auch Leitlinie bei größeren Aquarien sein. Dazu gehört auch, dass man das Aquarium um den Fisch herum aufbaut und auf diese Weise auch seine Bedürfnisse optimal berücksichtigen und erfüllen kann.
Bei mir stehen an 100 Aquarien mit einerm Gesamtbruttovolumen von knapp 8500 Litern. Ich habe einen Sachkundenachweis nach §11 Süßwasseraquaristik abgelegt und eine naturwissenschaftliche Ausbildung verfolgt. Wenn Sachargumente nicht zur Überzeugung reichen, dann hilft ohnehin nichts mehr. Die Vernunft ist einfach eine sehr stumpfe Waffe gegen die Unvernunft.
Sämtliche Argumente gegen die Haltung von Fischen in Kleinaquarien sind bei genauerem Hinsehen doch nur Scheinargumente oder aber nicht spezifisch für Kleinaquarien bzw. für diese geeignete Fischarten. Einige im Zoofachhandel gängige Arten haben ebenfalls Bedürfnisse, die etwas Aufwand zur Erfüllung bedürfen, beispielsweise Otocinclus. Hinzu kommt, dass der größte Widerstand von Leuten kommt, die noch nie entsprechende Fischarten in Kleinaquarien gepflegt haben, also nur aus der Vorstellung und Theoriegespinsten heraus "argumentieren". Das viele dieser Ansichten nicht richtig sind, erkennt man eben erst dann, wenn man mal wirklcih was macht und nicht nur Gedankenspeile dazu betreibt, wie böse das doch für die Fische ist. Das habe ich so auch in dem von mir verfassten und verlinkten Artikel dargestellt, Olaf Deters sieht es ebenso - genau wie viel andere aktive, erfahrene Aquarianer. Letzens gab es noch eine Artikelreihe in der Aquarienpraxis, der kostenlosen Beilage der DATZ, von Claus Schäfer.
Gruß
Dennis
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
Hallo Lily,
Klar das du dir wieder mal die Sachen rauspickst die selten bis gar nicht vorkommen...
Es werden hier wenig bis gar keine Leute Killifische u ähnliches halten, weil es einfach zu selten ist.
Ich picke mir hier nichts raus. Ich habe lediglich mal wieder reingeschaut und einen Diskussioinsfaden gefunden, der mich inhaltlich interessiert und zu dem ich, bedingt durch meine praktische Erfahrung und theoretischen Hintergrundkenntisse, konstruktiv beitragen kann.
Und ein Forum aufzumischen indem man sich immer wieder solche Sachen rauspickt und damit dann die falsche Haltung von Fischen praktisch legitimiert - wohl wissend das viele nur lesen "auch in Becken unter 54 Litern" - das nennst du dann weniger Halbwahrheiten verbreiten?
Und wäschst deine Hände zufrieden in Unschuld.
Ich legitimiere falsche Haltung von Fischen, in dem ich sachlich darlege, welche Fische man bei entsprechender Aquariengröße artgerecht halten kann und die weiteren Bedürfnisse und Besonderheiten zumindest anreiße? Weil man es falsch machen kann und ungeeignete Fische in so ein Aquarium setzen kann? Gibt es für gängige Aquariengrößen wie 54, 112, 160, 200, 2140 Liter keine Fischarten, für die diese Behälter ungeeignet sind? Sind diese nicht sogar häufiger im Handel zu erhalten?
Beispiel: Du sagst, man könne Platies in einem 112 Liter Aquarium halten.
Ich widerspreche, dass du damit auch die Haltung von Skalaren oder Pfauenaugenbuntbarschen in diesem Becken legitimierst. Gleiches Schema, nur andere Kenngrößen ür die Variablen.
Was ist daran so schwer, die Sache differenziert zu betrachten?
Artgerechte Haltung und Verallgemeinerung von vermeintlichen Idealbedingungen bzw. Tabus passen nicht zusammen. Man kann nicht artgerechte Haltungsbedingungen fordern und dann undifferenzierte Pauschalurteile und Tabus über bestimmte Haltungssituationen fällen, das steht sich diametral gegenüber. Entweder guckt man sich jede Art für sich an und sagt geht oder geht nicht oder man lässt das scheinheilige Getuhe um artgerechte Haltung sein.
Die angebliche Aufmischung entsteht doch nur, weil hier dogmatische Ansichten vertreten werden, die sich gegen Sachargumente streuben und dau noch den moralischen Anspruch des Tierschutzes vorranstellen, um die Richtigkeit dieser Haltung zu bekräftigen.
Da ist es nur natürlich, dass bei sachlichen Gegensdarstellungen Unmut aufkommt. Giordano Bruno hat ja auch das Abendland mit seinen Thesen aufgemischt... heute wissen wir, dass der arme Kerl recht hatte und gegenteilige Ansichten erreichen höchstens Kopfschütteln als Reaktion.
Das ist eine äußerst kompetente Art Wissen unters Volk zu bringen.
Bestimmt besser, als Sachinformationen bewusst vorzuenthalten oder Tatsachen zu ignorieren, zu negieren oder zu verfälschen.
@alle Anderen: lasst euch bitte nicht von ihm provozieren - es reicht schon wenn mir die Hutschnur reißt
Und ich lass mich nicht nochmal auf eine Diskussion wie beim letzten Mal ein.
Lest seine Beiträge, recherchiert und bildet euch eine Meinung - aber ein ganz persönlicher Rat - diskutiert nicht mit ihm. Darauf legt er es an, ihm gehts nicht um Fische und deren Haltung ihm gehts ums Recht haben und ums Streiten.
Also kein Wasser auf die Mühle bitte. Ich wäre euch sehr dankbar dafür.
Ich habe es zumindest nicht nötig unsachlich zu werden, Unterstellungen zu verbreiten oder persönliche Angriffe zu fahren. Ich hege keine persönlichen Animositäten gegen dich, ich teile nur deine Ansichten nich und bin in der Lage, diese sachlich zu widerlegen.
Dein Grundverständnis scheint zu sein, dass es grundsätzlich schlecht für Fische wäre, zuzgeben, dass man bestimmte Arten in Kleinaquarien artgerecht halten kann, weil man viele Arten eben nicht artgerecht darin halten kann. Das gilt aber prinzipiell für jede beliebige Aquariengröße - es finden sich immer eine ganze Reihe Fischarten, die sich darin nicht artgerecht halten lassen und für jede Aquariengröße Arten, die einen gehobenen Aufwand zur Erfüllung ihrer Bedürfnisse, sei es Nahrung, Gestaltung oder Wasserqualität, erfordern. Das ist aber genau das Gegenteil von dem, was artgerechte Haltung bedeutet - die Erfüllung von Bedürfnissen und die Berücksichtigung von Eigenschaften einer einzelnen Art. Diese können nicht durch die exemplarische Nennung von Arten negiert werden, deren Bedürfnisse unter den genannten Bedingungen nicht erfüllt und deren Eigenschaften von diesen nicht berücksichtigt werden können.
Gensuso kann man nicht negieren, dass bestimmte Labyrinthfische gut in sehr weichem, stark sauren Wasser gehalten werden können, nur weil viele andere Fischarten nicht darin gehalten werden können. Deren geringe Verbreitung im Hobby und die schlechte Verfügbarkeit im Handel sind lediglich Anmerkungen, aber keine Sachargumente gegen ihre Bedürfnisse.
Für viele Fischarten is dat halt nix, für einige andere aber schon. Die wollen dat eben so habe - artgerecht halt.
Gruß
Dennis