Er ist für immer Weg. (12 Jahre)

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Dubi90

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An den Tag wo alles Angefangen hat, kann ich mich nur noch wage daran erinnern. Es war Sonntag und es schien
als wäre es ein Tag wie jeder andere. Sonnig und warm. Wahrscheinlich hatte ich wieder hunger oder musste
aufs Klo. Auf jeden Fall hat mich irgendwas bewegt, nach unten in die Wohnung zu gehen. Schon als ich
durch die Tür eintrat bemerkte ich das Blut am Boden. Ich fragte meine Mutter was hier los sei und wer hier
Blutet. Sie meinte, dass sei mein Hund Bogie. Sie meinte es sei nichts ernstes, sie war schon beim Tierarzt und er
meinte, dass sei nur etwas wegen den Zähnen und sie soll am nächsten Tag nochmal zu ihm, damit sie gezogen werden.
Meine Mutter sagte, dass ich mit meiner Schwester am nächsten Tag in der früh mit zum Tierarzt gehen sollte, weil
Sie dachte, dass meine Schwester es nicht packen würde. Ich willigte ein und ging dann auch wieder nach oben,
in mein Zimmer.

Ich ging erst gegen 4 Uhr früh ins Bett. Ich konnte nicht einschlafen und ich dachte mir, einer meiner Familie
würde mich schon wecken. Dem war aber nicht so. Um 12 Uhr mittags, kam meine Mutter hoch in mein Zimmer und
sagte ich solle langsam mal aufstehen und mal nach unten kommen. Sie wirkte ganz normal, als wollte sie mich
nur davor bewahren, dass ich wieder den ganzen Tag verschlafen würde. Von dem her machte ich mir auch keine Sorgen.
Ich setzte mich erstmal gechillt hin, rauchte eine und machte den Fernseher an.
Nach ca. einer halben Stunde, dachte ich mir, was meine Mutter von mir wollte. Ich hatte an nichts böses gedacht
und machte mich auf den Weg nach unten.
Als ich durch meine Wohnungstür eintrat und nach links schaute, war ich geschockt. Ich sah meinen Hund Bogie
am Schrank liegen und über ihn ein Fliegennetz. Ich dachte er wäre tot. Meine Mutter stand gleich an der
Eingangstür und ich fragte sie auch gleich. Mit tränen in den Augen meinte Sie nein, aber es steht sehr schlecht
um ihn, weil er es irgendwie nicht schafft, vollständig aus der Nakose aufzuwachen, die er für die Zahnbehandlung
erhalten hatte.
Kurz nachdem Sie den Satz beendete hatte, sah ich was sie damit meinte. Mein Hund öffnete die Augen. Seine Blicke
gingen irgendwo hin. Er versuchte sich aufzurappeln und mit einem lauten Winseln, schlug mit dem Kopf dann gegen
den SChrank und schlief dann sofort wieder ein. Meine Mutter meinte, dass ginge jetzt schon die ganze Zeit so.
Ich fragte sie was passiert sei und Sie antwortete, dass der Arzt eine Schlechte Diagnose gemacht hat. Das
Zahnfleisch von meinem Hund löst sich auf, wie eine Brausetablette. Aus dem Grund blutet er so viel und
man kann es nicht stopen. Der Arzt hat ihn sogar Bluthämmungsmittel verabreicht, was aber nicht half.
Wir hatten nur die Hoffnung, dass es irgendwann aufhören würde. Ich fragte, was wir machen wollen, wenn es jetzt
die ganze Zeit so weitergeht, obwohl ich die Antwort wusste. Meine Mutter immer noch unter Tränen, sagte,
dass wir ihn dann am Abend oder in der nächsten früh einschläfern lassen müssten. Sie fügte hinzu, dass ich
da auf jeden Fall mitgehen müsste, weil meine Mutter und meiner Schwester es nicht packen würden. Von dem Zeitpunkt,
fing ich an zu weinen. Meine Mutter umarmte mich und sagte, dass ich es anscheinend auch nicht packen kann.
Ich fing mich schnell wieder. In dem moment wachte mein Hund wieder kurz auf und schlief auch wieder sofort ein.
Meine Mutter wischte mti einem alten Handtuch das Blut von seinem Mund weg und da erkannte ich zum ersten mal,
wie stark die Blutungen waren.
Nachdem mein Hund wieder schlief, gingen meine Mutter und ich zum Esszimmertisch, mit offener Balkontür, um eine
zu rauchen. Wir redeten immer wieder darüber wie hoch seine chancen sind, was wir machen, wenn er nochmal über
den Berg kommt und was wir uns wünschen, was wir für ihn tun können. Nach ca. 1 Stunde, beruhigte sich auch
meine Mutter wieder und sie sagte sie sei sehr müde, weil sie nciht geschlafen hatte.
Ich schlug ihr vor, sich hinzulegen, da ich das schon alleine packen könnte. Sie willigte ein und legte sich
für 1 stunde hin. In dem Zeitraum musste mein Hund sich einmal übergeben und es war reinstes Blut. Darüber machte
ich mir weniger sorgen, weil es nur Blut war, was er geschluckt hatte. Natürlich machte ich das ganze Blut weg.
Als meine Mutter wieder aufwachte, war erstmal alles normal. Der Zustand meines Hundes hat sich in dem Sinne
verändert, dass er anfing öfters und länger aufzuwachen. Ich sah es als ein gutes Zeichen und meine Mutter ebenso.
Als meine Mutter dann wieder da war, fragte ich sie ob sie hier alleine zurecht kommt und sie sagte ja.
Ich ging nach oben in mein Zimmer und schmiss den Pc an. ICh spielte ein bisschen online, aber meine gedanken waren
bei meinem hund. Aus dem Grund ging ich nach knapp einer 3/4 stunde wieder runter um nach meinen Hund zu sehen.
ich blieb ne weile und ging wieder nach oben. Um 17:45 Uhr ging ich dann runter und meine Mutter meinte,
dass ich doch mal unten bleiben solle, weil gleich eine Arbeitskolegen vorbei kommen würde, um ihr
den Arbeitslaptop zu bringen. Mein Hund war mittlerweile vollständig wach, was uns gefreut hatte. Natürlich
hatte er jetzt große Zahnschmerzen und winsselte die ganze Zeit.
Ich legte mich auf die Wohnzimmercouch und machte den Fernseher an.
Nach kurzer Zeit erschien meine Schwester und kniete erstmal nieder, um den Hund zu streicheln. Meine Mutter
rief den Tierarzt an, um zu Fragen was wir machen könnten. Der Tierarzt meinte, es sei normal gewesen, dass
mein Hund anfänglich PRobleme hat beim Aufwachen und das wir versuchen sollen, ihn zum schlafen zu bringen.
Die Blutungen hatten auch schon fast aufgehört. Wir waren wirklich zuversichtlich. Wir unterhielten uns schon darüber,
dass er nur noch nassfutter und ab und zu vielleicht weichgekochte nudeln bekäme.
Nachdem meine Schwester und meine Mutter da waren, ging ich wieder nach oben. Als letztes sagte ich zu meiner mutter,
dass sie den Hund aufhören soll zu streicheln, weil er sonst nei einschläft. Sie befolgte den rat und nach dem ich
nach einer halben stunde wieder runterkam, ist mein Hund eingeschlafen. ER hat eigendlich ncihtmehr geblutet.
Ich dachte mir er ist über den Berg und mein Hund kann sich jetzt auf besonders verwöhnte Zeiten freuen, weil uns
bewusst war, dass es jeder Zeit wieder losgehen kann und fals das der fall ist, würden wir ihn das nächste mal
einschläfern lassen.
Ich war nur kurz unten um nach ihm zu sehen, also ging ich wieder nach oben, um ein bisschen online zu spielen.
Nach einer halben Stunde kam meine Mutter hoch. Sie klopfte an meiner Tür und als ich aufmachte, sagte Sie,
mein Hund ist eingeschlafen. Mein kleiner Hund Bogie ist eingeschlafen. Wir beide gingen nach unten. Meine Mutter
weinte, aber ich zeigte erstmal keine Reaktionen. Als ich unten ankam, sah ich meine Schwester, meinen Hund im Arm
haltend und sie schrie, das mein Hund aufwachen soll. ER soll wieder aufwachen. Sie legte ihn hin und da sah
ich dann zum ersten mal, das er nicht atmete. Keine regung. Nichts. Ich fing trotzdem nicht an zu weinen. Ich dachte
mir schon,das irgendwas mit mir nicht stimme. Ich weinte einfach nicht. Stattdessen streitete ich mich mit meiner
Familie.
Ich ging nach oben vor wut. Ich setzte mich auf meine Couch und saß einfach nur da. Mehrere Stunden.
Besonders ist mir aufgefallen, wie schlecht ich in seinen letzten stunden zu ihm war.
Ich hatte mich wärend er schmerzen hatte auf die couch gelegt und fernsehen geschaut.
ich hatte zu meienr mutter gesagt, dass sie ihn in ruhe lassen soll, damit er schlafen kann.
Und das schlimmste. Durch den streit, den ich als letztes mit meienr Familie hatte,
konnte ich noch nichtmal wirklich abschied von ihm nehmen. Jeder konnte ihn nochmal umarmen und küssen.
Aber nicht ich. Ich war zu wütend.. und jetzt bereuhe ich es. 2 Tage danach, fing ich auch endlich
an zu weinen, als ich das erste mal alleine unten in der Wohnung war, ohne das mein Hund da war.
Aber verabschieden konnte ich mich noch immer nicht.
Das schlimmste, was ich finde, ist das meine Mutter ihn einäschern lässt und in ein Sammelgrab wirft.
Damals hatte sie zu mir gesagt, wir verstreuen seine Asche auf den Sandweg, wo wir immer mit ihm
Spazieren waren. Jetzt kommt er unehrenhaft in ein Sammelgrab.
Dort werde ich mich auch nciht von ihm verabschieden können. Seid dem Tag an. Tut es jeden Tag weh.
Ruhe in Frieden Bogie.
Ich liebe dich.
 
  • Er ist für immer Weg. (12 Jahre) Beitrag #2
Mein Beileid, aber glaub mir, der Hund weiß auch so, dass su ihn geliebt hast und glaub mir ein Abschied macht es auch nicht leichter, ich habe meine süße gestern einschläfern lassen, da sie schon krank war und der kreislauf zusammengebrochen ist und glaub mir, dass ist auch kein Trost, dass ich die ganze Zeit unterm einschlafen bei ihr war! Es ist so traurig und nichts kann mich im moment trösten oder erleichtern, dich sicherlich auch nicht!
 
  • Er ist für immer Weg. (12 Jahre) Beitrag #3
Das tut mir sehr leid.:(
Mein herzliches Beileid.
Komm gut rüber über die Regenbogenbrücke Bogie.
:056:
 
  • Er ist für immer Weg. (12 Jahre) Beitrag #4
das tut mir auch schrecklich leid...
komm gut rüber kleiner bogie!
 
  • Er ist für immer Weg. (12 Jahre) Beitrag #5
Da kommen mir doch wirklich die tränen :089:

mein beileid :(
 
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