Schwerer Unfall bei Vergesellschaftung

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  • Schwerer Unfall bei Vergesellschaftung Beitrag #1
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danny1904

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Hi zusammen,

wir ( meine Freundin und Ich) kommen wohl nie zur Ruhe, was unsre Kaninchen angeht!

Wir haben folgendes gravierendes Problem:

Wir haben vor ziemlich genau 9 Wochen eine Vergesellschaftung begonnen welche wir nach 2 Tagen abbrechen mussten weil wir die Dame, welche eingliedert werden sollte, Schwanger war.
Seit dem Abbruch dieser Vergesellschaftung vertragen sich 2 kastrierte Böcke nicht mehr (Geschwister). Sie haben regelmäßig in diesen 9 Wochen gekämpft. Danach wieder gekuschelt und am Abend ging es weiter.Die Mutter wurde hin und wieder mal mitreingezogen aber nun ist mit ihr alles klar!

Es geht um Filou (einer der 2 Böcke). Dieser wurde heute morgen , nach einem erneuten Kampf mit seinem Bruder Leo, schwer verletzt. Er musste genäht werden, ein bissi Haut abgeschnitten werden (am Auge) und hat diverse Kratzer. Wir haben ihn nun von dem andren Kaninchen isoliert.


Die Vergeesllschaftung (dieses Wochenende) mit Leo,Filou und deren Mutter sowie Jule + 5 Babys hat wunderbar funktioniert. Da gibts keine Probleme.Erst seid dem sie wieder im Gehege sind, knallte es bei Leo/Filou!Am Morgen dann der Kampf wo es die oben genannten Verletzungen gab.


Nun stehen wir vor folgendem Problem und haben diverse Fragen:

1. Nach dem Abheilen der Wunden, Leo und Filou wieder vergesellschaften? Ja / Nein?

2. Wenn Ja, wie? Mittlerweile waren Sie überall in der Wohnung. (Leben tun sie in einem Freigehege im Wohnzimmer)

3. Uns ist das Risiko das es wieder so ausartet eigentlich zu groß...der Tierarzt der Klinik sagte, er hätte Glück gehabt!

4. Seitdem wir Filou in der Küche halten, sitzt Leo in seiner Hütte, kapiert der etwa, das er was "falsch" gemacht hat und das sein Bruder nicht mehr da ist?

5. Wir möchten ungern eins von den beiden Geschwistern abgeben, möchten aber auch nicht die Gesundheit aufs Spiel setzen! Gibt es irgendwie eine Möglichkeit/Chance , das sich nicht "alle" verstehen bzw. das alle zusammen bleiben können.? Das in der Küche ist eine Notlösung bis die Wunden geheilt sind....denn so hart wie es klingt, meine Freundin und Ich wollen auch ein wenig Leben =)
 
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  • Schwerer Unfall bei Vergesellschaftung Beitrag #2
Ich würde es nochmal vorsichtig versuchen. Irgendwo wo genug Platz ist und sie sich aus dem Weg gehen können, wenn es ihnen zu viel wird. Zudem irgendwo wo sie noch nicht waren.
Bei unserer VG, die wir durchführen mussten, haben wir alle Ninchen zu mir gebracht, weil keiner der drei das kannte. Da hat das auch wirklich super geklappt, seitdem verstehen sich alle drei prächtig!

Habt ihr eine Möglichkeit, sie wohin zu bringen wo ihr die VG durchführen könnt, wenn du sagst, dass sie schon überall in der Wohnung waren?!

Viel Glück euch da schon mal.
 
  • Schwerer Unfall bei Vergesellschaftung Beitrag #3
Also zuerst mal ein paar Fragen, zur Klärung:
Wie alt sind die beiden Kastraten?
Hab ich das richtig verstanden, ihr habt 2 Kastraten, das Muttertier und die Häsin mit 5 Jungen?
Wieviel Platz haben die Tiere dauerhaft zur Verfügung(bitte qm Angabe)?
Wollt ihr die Jungen behalten, wenn ja welche Geschlechter haben sie?

Im ersten Moment sehe ich das Problem darin, daß ihr zu 2 Kastraten ein Weibchen gesetzt habt. Normal hält man einen Kastraten und mehrere Weibchen, aber nicht anders herum oder halt Tiere die sich von klein auf kennen und vertragen, wie bei euch Muttertier und 2 Böckchen. Ich fürchte der andere Kastrat kann nicht wieder in die Gruppe integriert werden, das würde sicher wieder schief gehen.
 
  • Schwerer Unfall bei Vergesellschaftung Beitrag #4
Also am "Platz" zum ausweichen kann es nicht gelegen haben, auch die 9 Wochen davor nicht. Wenn sie flüchten wollten, hätten sie es tun können. Nur irgendwie legen die beiden es darauf an das sie sich fetzen.

Wir könnten diesen "Versuch" lediglich noch im Garten drausen machn, welcher nicht relativ groß ist, wir keinerlei Material im Moment haben um ihn "sicher" zu machen (wohnen in einem Mehrfamilienhaus). Auch das würde erst dann gehen, wenn die Babys welche bereits vermittelt worden sind, abgeholt sind, weil für 9 Kaninchen wäre der Aufwand (Babys werden in 2 Wochen abgeholt) definitiv zu groß und der Platz auch zu klein! Eine andere Wohnung macht ja wenig Sinn (oder?)
 
  • Schwerer Unfall bei Vergesellschaftung Beitrag #5
Bei hat uns die andere Wohnung (sprich: bei mir) wirklich geholfen. Seitdem sie dort waren, sind sie ein Herz und eine Seele...
Allerdings ist das von Fall zu Fall auch wieder anders..
 
  • Schwerer Unfall bei Vergesellschaftung Beitrag #6
@Linda:
Alsoooooo

Die 2 kastrierten Böcke haben mit ihrer Mutter bei uns gelebt und es gab nie (!) Kämpfe oder Probleme. Die Kastraten sind am 25.1.10 geboren! Die Mutter ~1 Jahr!

Vor ziemlich genau 10 Wochen haben wir von einer Notstation noch eine Dame aufnehmen wollen. Diese haben wir mit den 3 in die Küche gesetzt um sie zu vergesellschaften. Was wir nicht wußten, sie war schwanger (Unfall in der Notstation). Aus diesem Grund haben wir die Vergesellschaftung abgebrochen, unser Büro ausgeräumt und zum Kaninchen Zimmer umfunktioniert.

Seit dem Abbruch der Vergesellschaftung kam es dauerhaft (bis heute) zu Kämpfen zwischen den 2 kastrierten Böcken welche vorher auch zusammen gelebt haben.
Gestern haben wir die Vergesellschaftung dann mit den Babys (9 Wochen) + deren Mutter in der Küche vollzogen (in Absprache mit dem TA). Dort gab es keine (!!) Probleme. Sie lagen zusammen, haben sich geputzt und gefressen. Daraufhin haben wir das Gehege gesäubert, umgestellt und die Trennwand zwischen den 2 Zimmer entfernt. Den Kaninchen stehen etwas mehr als 15m² dauerhaft zur Verfügung. Auslauf im ganzen Wohnzimmer täglich wenn jemand da ist!

Edit: Geschlechter der Babys: 2 Damen, 3 Herren (nochmal Anmerkung: Da gab es bisher 0 Probleme mit den andren Kaninchen!)
 
  • Schwerer Unfall bei Vergesellschaftung Beitrag #7
Im ersten Moment sehe ich das Problem darin, daß ihr zu 2 Kastraten ein Weibchen gesetzt habt. Normal hält man einen Kastraten und mehrere Weibchen, aber nicht anders herum oder halt Tiere die sich von klein auf kennen und vertragen, wie bei euch Muttertier und 2 Böckchen. Ich fürchte der andere Kastrat kann nicht wieder in die Gruppe integriert werden, das würde sicher wieder schief gehen.

Das stimmt bei Kaninchen definitiv nicht. Die Angabe 1Kastrat + mehrere Weibchen trifft auf Meerschweinchen zu, aber nicht auf Kaninchen.
Bei Kaninchen ist die Geschlechterverteilung generell egal. Prinzipiell sind aber gemischte Gruppen am stabilsten (also nicht zB nur Weibchen, die zicken sich schnell an). Ein Überschuss an Kastraten ist meiner Erfahrung nach sogar oft von Vorteil, da sie einfach ruhiger sind, eher Streit schlichten und nicht rumzicken wie die Mädels ;)


Wichtig zu wissen wäre jetzt wirklich:
wie alt sind die einzelnen Tiere (auch die füng Babys)?
Wie viel Platz haben sie?
Wie lange waren sie im neutralen Bereich? Hat es da ohne Probleme geklappt oder wurde da auch schon gekämpft?
Behaltet ihr alle Babys?

Als neutralen Raum kann in geraumer zeit wieder ein Platz in der Wohnung genutzt werden, das wäre nicht das Problem. Sie sollten nur eben bis dahin diesen Bereich nicht mehr betreten und vor einer evtl erneuten VG sollte der Bereich gesäubert und vllt ein bisschen umgeräumt werden.

Ich selber vergesellschafte gerade einen Kastrat in einer 4er Gruppe (2Mädels, 2Kastraten) und auch bei mir jagt ein Kastrat der 4er Truppe den Neuen extrem und beißt ihn auch. Das liegt aber nicht am Geschlecht, sondern daran, dass er sowieso der Chef und von Grund auf dominant ist.
Sind bei dir beide Kastraten dominant? Jagt nur der eine den anderen oder auch umgekehrt? Wie reagiert der Gejagte, gibt er Konter oder verkrümelt er sich lieber?

LG


edit: Hab jetzt erst deiner letzte Antwort gelesen.
1Tag im neutralen Raum ist zu wenig. Lasst sie nächstes Mal länger dort, auch wenn es friedlich bleibt. Es können immer wieder Rangordnungskämpfe auftreten. Nach eurer Vorgeschichte würde ich sie 1-2 Wochen im neutralen Gebiet lassen, wenn das irgendwie möglich ist.

Die Babys ist eigentlich noch zu klein zum vergesellschaften. 16 Wochen sollten sie mindestens sein. Erst dann können sie sich zum einen wirklich wehren, zum anderen ist ihre Haut dann erst dick genug, um Beißerein und so genügend abwehren zu können. Wenn jetzt aber bei der Truppe alles ruhig ist, dann lasst es so. Nur die nächste VG solltet ihr erst in ein paar Wochen machen, wenn die Zwerge größer oder ausgezogen sind.

15m² sind eine super tolle Größe! Daran scheint es wirklich nicht zu liegen.

Die Jungs sind ja jetzt ca ein halbes Jahr alt, die stecken mitten in der Flegelphase. Die wollen jetzt beide austesten, wie weit sie in der Rangordnung aufsteigen können und wollen das unter sich klären. Es kann gut sein,dass sich das legt, wenn sie älter werden. Rangordnungskämpfe wird es natürlich trotzdem geben. Ist eine schwierige Entscheidung, ob ihr es nochmal versuchen solltet...
 
  • Schwerer Unfall bei Vergesellschaftung Beitrag #8
Öhmm ihr habt die Vergesellschaftung vor 9Wo abgebrochen und.. NAja versteh ich jetzt nicht ganz... wie alt sind die Welpen denn jetzt?
 
  • Schwerer Unfall bei Vergesellschaftung Beitrag #9
Die damalige Vergesellschaftung (vor 9-10 Wochen) wurde aufgrund der Trächtigkeit der neuen Häsin abgebrochen.

Die VG von den zwei Kastraten, deren Mutter, dem neuen Weibchen + deren 9 Wochen alten Babys wurde heute morgen im Grunde abgebrochen, da einer der Kastraten rausgenommen worden ist.

Versteht die die Truppe (Kastrat +Mutter, neue Häsin + Babys) denn eigebtlich jetzt? oder gibts da auch Unruhe? Kannst du erkennen, wer der Chef ist?
 
  • Schwerer Unfall bei Vergesellschaftung Beitrag #10
@gurke: die Babys sind 9 Wochen alt. Die Vergeellschaftung MUSSTE abgebrochen werden, weil das Kaninchen was in die Gruppe eingefügt werden sollte, Schwanger war!

@Krümel:
Also wir lassen den "verletzten" nun erstmal allein in der Küche bis er wieder gesund ist. Sie jagen sich gegenseitig. Der Leo (im Moment der Täter :) ) war vor dem ersten Versuch der VG ein ganz schüchterner. Das hat sich aber irgendwie da erledigt :)

Die Frage die sich halt stellt, ob wir die Gruppe welche wir letzten Endes behalten, alle zusammen (wenn der Filou gesund ist) nochmal vergesellschaften oder die Brüder trennen...das wissen wir halt nun nicht
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Die damalige Vergesellschaftung (vor 9-10 Wochen) wurde aufgrund der Trächtigkeit der neuen Häsin abgebrochen.

Die VG von den zwei Kastraten, deren Mutter, dem neuen Weibchen + deren 9 Wochen alten Babys wurde heute morgen im Grunde abgebrochen, da einer der Kastraten rausgenommen worden ist.

Versteht die die Truppe (Kastrat +Mutter, neue Häsin + Babys) denn eigebtlich jetzt? oder gibts da auch Unruhe? Kannst du erkennen, wer der Chef ist?

Bis auf kleinere Jagdszenen vom Kastra gegenüber den Babys (wenn die ihm mal auf den Nerv gehen) verstehen sie sich bestens. Fressen problemlos zusammen! Schwer zusagen, wer der Chef ist, ich denke die Häsin und die Mutter haben mächtig viel Respekt vor Leo, weil sie ja die Kämpfe mitbekommen haben, weil ihm gehen sie schon ein wenig aus dem Weg ;=)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Schwerer Unfall bei Vergesellschaftung Beitrag #11
Ich hatte öfter davon gelesen, ein Kastrat und mehrere Weibchen, deshalb meine Ausage. Ich habe nur Mädels, deshalb hab ich keine Erfahrung mit Rammlern.
 
  • Schwerer Unfall bei Vergesellschaftung Beitrag #12
Macht es Sinn, sobald die Verletzungen verheilt sind, das wir die 2 Kastraten lediglich mal für ein paar Tage auf neutralem Boden zusammen setzen oder nur die gesamte Gruppe?
 
  • Schwerer Unfall bei Vergesellschaftung Beitrag #13
Ich denke nicht,dass es Sinn macht, nur die beiden Kastraten erst allein zu vergesellschaften.
Dann klären die beiden vllt ihre Rangordnung, aber dann kommen die anderen wieder dazu, die Rangordnung ist futsch und muss insgesamt wieder neu geklärt werden. Neue Kaninchen in einer Gruppe wirbeln immer die gesamte Rangordnung durcheinander, deshalb bringt das nicht so viel. Sowas würde ich nur empfehlen, wenn das neue Tier zB extrem ängstlich und eingeschüchtert ist. Dann würde ich es erst mit einem lieben, ruhigen tier aus der Gruppe vergesellschaften, damit es halt schonmal jemanden hat und kennt und dann erst den Rest dabei.
 
  • Schwerer Unfall bei Vergesellschaftung Beitrag #14
Ich denke nicht,dass es Sinn macht, nur die beiden Kastraten erst allein zu vergesellschaften.
Dann klären die beiden vllt ihre Rangordnung, aber dann kommen die anderen wieder dazu, die Rangordnung ist futsch und muss insgesamt wieder neu geklärt werden. Neue Kaninchen in einer Gruppe wirbeln immer die gesamte Rangordnung durcheinander, deshalb bringt das nicht so viel. Sowas würde ich nur empfehlen, wenn das neue Tier zB extrem ängstlich und eingeschüchtert ist. Dann würde ich es erst mit einem lieben, ruhigen tier aus der Gruppe vergesellschaften, damit es halt schonmal jemanden hat und kennt und dann erst den Rest dabei.

Okay!

Der verletzte ist ja im Moment in der Küche und sobald der wieder fit ist, werden wir dann denke ich noch einen Versuch starten und alle andren in die Küche setzen. Da bleiben sie dann mal mindestens ne Woche!

Hoffentlich gibts dann nicht wieder Verletzungen!
 
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Schwerer Unfall bei Vergesellschaftung

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