panische angst vor fremden menschen.

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  • panische angst vor fremden menschen. Beitrag #1
hasenhoernchen

hasenhoernchen

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hallöchen,wie in dem fame und ich brauchen hilfe thread erwähnt,hat fame angst vor allem ;)
hier in dem thread soll es speziell um die größte angst gehen und gleichzeitig das größte problem : menschen.
er hat soo panische angst vor fremden,das er auf keinen fall berührt werden möchte ,er windet sich,er klemmt sich an mein bein oder rennt weg.selbst wenn personen nur vorbeilaufen,hat erangst,würde am liebsten nicht hingehn,sondern rückwaärts heimrennen. er geht wenn dann nur große bögen drumrum.
leckerlies nimmt er keine.spielen erst recht net
wenn ich stehen bleibe und mit leuten erzähle,geht er soweit er kann ans andere ende der leine und sitzt zitternd da.
auch wenn die leute sich setzen und ihn herlocken,nichts.er geht nicht ma schnuffern,auch mit leckerlies nicht.
wie kann ich ihm die angst wenigstens ein bissjen nehmen?
stell ihnn euch als total traumatisierten hund vor,der einem monster gegenüber steht und todesängste aussteht.
also ja,tiertrainer werd ich versuchen einzuschalten,muss aber bis nächstes gehalt warten,also anderthalb monate.würde gerne vorher dran arbeiten.mir fällt einfach nix mehr ein,es wird nicht besser :(
 
  • panische angst vor fremden menschen. Beitrag #2
Ich denke da hilft nur Geduld, Geduld und nochmal Geduld. Und Üben,Üben und nochmal üben. Springt er den auf Leckerlies an? Wenn ja dann wäre das natürlich ein rießen Vorteil:D

Du hast sicher Freunde, vor denen er auch Angst hat , oder? Frag sie dochmal ob sie dir gerne helfen würden. Sie sollen ganz zu Anfang Fame gar nicht beachten absolut GARNICHT, und dann immer ein Leckerchen unauffällig im Vorbeigehen fallen lassen. Und diesen Vorgang kann man eigentlich gar nicht oft genug wiederholen.

Und irgentwann wenns ein wenig besser geworden ist ihn evtl je nach Situation dann auch mal ankuken. Und das wird dann halt immer mehr gesteigert. Aber wirklich nur langsam.

Das ist denke ich auf jeden Fall ersteinmal der Anfang. Der Rest ergibt sich dann. Aber das sollte eigentlich helfen auch wenn es ein langer bzw sehr langer Weg sein kann oder ist.
 
  • panische angst vor fremden menschen. Beitrag #3
hmm ne leckerchen nimmt er nicht.er ist nicht ängstlich,er hat PANIK...der denkt net ans fressen,er denkt er stirbt(zumindest verhällt er sich so)
 
  • panische angst vor fremden menschen. Beitrag #4
Das macht das ganze natürlich wesentlich schwerer. Hmm.... *wäre-auch-zu-schön-gewesen*
 
  • panische angst vor fremden menschen. Beitrag #5
ja bei nem hund der denkt...hmm ist das geheuer,den kan man bestechen..;) aber fame pah ne...der hat wirklich so panik,das er zittert,keinen befehl mer ausführt,etc.nicht mehr ansprechbar quasi.obwohl er sonst sehr gut hört.
 
  • panische angst vor fremden menschen. Beitrag #6
ja, das wird lange brauchen, wahrscheinlich nie ganz weg gehen. Gute Erfahrungen hab ich da mit einem aufgeschlossenem 2ten Hund gemacht, der immer oder nur ab und zu dabei ist und als Orientierung gilt. Außerdem könntest du es mit Konfrontation versuchen, dh. du gehst mit ihm auf eine Wiese oder so und eine andere Person (am besten immer mal eine andere) stellt sich weit weg von dir, so weit, dass er noch kein bissel Panik hat. Jetzt machst du was tolles mit ihm, spielst, gibst Leckerlie etc. Der Abstand wird ganz langsam verkleinert, aber die Person ist immer inaktiv und am besten von euch weggedreht und nur so weit wie er noch keine Panik zeigt. Irgendwann wird die Person aktiv, dreht sich zu euch um, läuft weiter entfernt vorbei, wirft von weit weg ein Leckerlie zu, usw. Immer mehr Steigerungen...
Du wirst dabei aber viel Gedult brauchen;)
 
  • panische angst vor fremden menschen. Beitrag #7
hmm darin seh ich auch das problem.in meinem freundes und bekannten kreis befindet sich niemand,den der hund so wenig kennt,das er fremd ist,der sowas mitmachen würde,entweder hab ich leute die er halbwegs kennt und akzeptiert,oder so weitläufige,wo sich sicherlich net auf eine wiese weit weg stellen um den hund zu erziehn.
die meisten leute halten mich eh für deppert das ich net in die disco geh immer sondern auch auf den hund zu achten habe.
 
  • panische angst vor fremden menschen. Beitrag #8
...

Wichtig ist auch, dass vorerst alle fremden Menschen Fame ignorieren. Also auch kein ranlocken oder gar in die Enge treiben.
Redest du also mit ner fremden Person bitte diese auch darum, dass sie deinen Hund nicht beachten sollen.

Mache Anfangs einen so großen Bogen um fremde Menschen, dass er keine Angst zeigt. Diesen Abstand verringerst du Schrittweise. Und besteht keine Ausweichmöglichkeit hilft nur Hundi mit Leckerchen am 'Hindernis' vorbei führen - aber wo er nicht auf Leckerchen reagiert - kommentarlos vorbei und sobald sich Fame wieder entspannt hat kurz loben.

Ist er an der Leine und du willst mit irgendwem kurz reden - lasse ihm ruhig die volle Länge der Leine. (Wenn möglich aber ohne ziehen versteht sich.)

Vielleicht hast du auch ein paar Freunde mit viel Geduld, die zusammen mit euch beiden üben mögen.

Diese sollten Fame dann wie schon geschrieben anfangs überhaupt nicht beachten. Du selbst kannst diese dann auch mal anfassen, was Fame sehen sollte. (Im Sinne von: Siehste, ich kann die sogar anfassen und die fressen mich nicht.)

Wie sieht es aus, wenn du seine Futterration die nächste Zeit per Handfütterung gibst?

Allgemein fände ich es auch sehr wichtig, dass du und Fame an eurer Vertrauensbasis noch etwas arbeit.
Dem Rudelführer, der sich als sicher und vertrauensvoll beweist, lässt sich noch leicht durch dick und dünn folgen.
~§~
 
  • panische angst vor fremden menschen. Beitrag #9
Siehst du manche Leute immer wieder auf deinen Spaziergängen? Als gehen da welche vielleicht täglich, oder zumindest alle paar Tage entlang?

Ich musste ja mit beiden Hunden ähnliche Situationen trainieren. Hanna hatte irgendwann eine Phase, wo sie auf einmal vor Menschen angst (allerdings keine panik) hatte und Jerry schnufferte mit Vorliebe an Fahrrädern (ihr könnt euch vorstellen, wie es endete, wenn ich ihn nicht jedesmal zurückgezogen hätte :roll:).

Bei beiden bin ich verschieden vorgegangen. Jerry sollte erstmal keine Menschen/Fährräder sehen, er musste wissen, ich bin wichtiger. Das musste ich stetig üben, indem ich möglichst abgeschotten mit ihm alles mögliche gespielt habe, was er nur lustig finden konnte. Er sollte sich erstmal einprägen, wie super ich eigentlich bin (ähem *g*). Nach und nach ging ich wieder näher zum Weg, er hatte also die Chance andere Menschen zu treffen, sobald er aber auch nur einen Bruchteil einer Sekunde zu jemand anderes schaute, hab ich ihn direkt gerufen und bin wie eine Bekloppte wieder durch die Wiese gewuselt. DAS war natürlich viel interessanter als so ein olles Fahrrad.
Ist jetzt eine arge Kurzfassung. Das Training hat bestimmt 4-5 Monate gedauert, bis ich mich drauf verlassen konnte, dass er sich auf mich konzentriert.

Bei Hanna bin ich da ganz anders vorgegangen. Sie sollte die Menschen sehen, aber in einem gesicherten Abstand. Sie musste ja lernen, dass die gar nichts tun. Ich sehe den Menschen und rufe sie zu mir BEVOR sie den Menschen überhaupt erahnen konnte. Dann ging ich mit ihr zum Wegesrand und fütterte sie mit Leckerchen/Futtertube, solange bis die Menschen an uns vorbei waren (wenn du die Leute kennst, solltest du ihnen bescheid sagen, dass du im Training bist und sie bitte weitergehen sollen). Hanna sah die Leute auf jedenfall, aber ihr Leckerchen war ihr wichtiger und ich war ja auch die Ruhe selbst, weil mich die Leute selber nicht interessierten, ich gehe sozusagen mit guten Beispiel voran ;).
Sobald sie anfing zu knurren oder die Menschen mehr im Blick hatte als mich, hab ich mich entgegen der Leute gedreht und direkt eine riesen Show gemacht. Im Gras lag zuuuufällig ein Leckerchen, dass musste Hanna natürlich sehen und hab viele piepsige Geräusche gemacht (ok ist optional, Hanna findet das super *g*)
Wichtig ist einfach: Hund x darf die Menschen sehen, aber Halter x muss wichtiger sein und Hund x muss das Gefühl bekommen, dass die Menschen einfach nur weitergehen und ihm gar nichts tun wollen. Dieses Gefühl widerrum muss ihm der Halter geben. Du darfst selbst nicht aufgeregt sein, nicht panisch nach dem Hund rufen, sondern dich einfach gemächlich an den Wegesrand hocken.
Vor allem würde ich erstmal die Gespräche weglassen, sonst gibst du Fame jedesmal wieder aufs neue das Gefühl, er muss angst haben. ich würde die Menschen erst ganz ignorieren, dann vielleicht irgendwann mit einem Hallo begrüßen, dann ein kurzer Smalltalk und dann vielleicht auch mal ein paar Minuten, das würde ich aber so langsam wie möglich steigern.
Ich weiß, dass wird auch schwer, die Aufmerksamkeit der Leute loszuwerden, kleine Hunde sind nunmal beliebt. Aber ich denke, wenn nach ein paar Spaziergänen die Leute wissen was Sache ist, kannst du richtig ins Training einsteigen.
Es müssen natürlich auch keine Leckerchen sein zum trainieren, eben irgendwas was Fame gut findet. Es muss nur was andauerndes sein, mit einem Leckerchen ist es nicht getan, da er ja beschäftigt werden muss, bis der Mensch vorbei ist. Bei mir wirkte eben die Futtertube gut (guuute Leberwurst ;)) oder eben ein Dummy, die Neugierde muss ständig oberste Priorität sein. Trotzdem muss der Sozialkontakt in Maßen stattfinden (auch wenn ich mich mit meiner Selfmade Methode wohl gegen viele Trainer stelle ;))

Bei Hanna habe ich das so nach 1- 1 1/2 Monate rausbekommen. Sie steht mittlerweile ganz ruhig bei andern Menschen, setzt sich dort auch gern mal auf die Füße (wir gehen ja ein paar Mal die Woche, alle zusammen spazieren) und lässt sich auch Leckerchen geben. Das einzige, was sie blöd findet ist angefasst werden. Da geht sie lieber weg oder lässt es nur kurz über sich ergehen, wenn jemand dochmal so "dreist" war ;) Finde ich persönlich aber auch gar nicht so schlimm, Jerry ist da selber der Typ, der sich nicht von allen anfassen lässt.
 
  • panische angst vor fremden menschen. Beitrag #10
@dying...
ja ich versuche das alles mal so umzusetzen...
ja handfütterung ist auch ne gute idee,versuche das mal möglichst oft umzusetzen

ich war heute beim tierarzt...da war er wieder das elend,aber okay,das kann ich verzeihen.danach war ich vor der tür nochmal zum gassi gehn,da war en kerl mit rottweiler der auf mich gewartet hat,kastrierter rüde.wollte mit mir gassi gehn.
also sind wir zusammen gelaufen.anfangs hatte fame den rotti angeknurrt,dieser war total ruhig :D sah zu lustig aus,kleiner chi macht auf krawall gegen rotti.
haben sie dann zusammen laufen lassen,haben sich so gut es geht ignoriert.ich war total srachlos,fame hatte keine angst vor dem hund,war ganz normal.der mann hat ihn auch nicht bedrängt und so.er hatte zwar abstand zu dem mann.aber ist immer sehr nahe relaxed bei uns gelaufen.
ich war total verwundert...der hund ist wie dr jekyl und mr hyde(oder wie man die schreibt :D )
...beim chihuahua treff gestern ist er vor panik fast gestorben und mit nem rotti + mann können wir entspannt gassi gehn...
 
  • panische angst vor fremden menschen. Beitrag #11
mein hund meidet fremde menschen ja auch. ich würde jetzt nicht sagen, dass er angst hat, er will einfach keinen kontakt.

was die sache verschlimmert ist jeglicher versuch der kontaktaufnahmen. sobald jmd. collin anguckt und ihn anspricht, frei unter dem motto "hey, großer, na, du bist ja hübsch, darf ich dich mal streicheln?" geht collin sofort hinter mich und verweigert völlig den kontakt. sollte der mensch dann noch näher kommen, zeigt er alle gestiken der typischen beschwichtigung, weggucken, schnauze lecken usw. nähert der mensch sich noch weiter, fängt er an zu knurren.

für mich ist das okay. mein hund muss sich nicht von jedem angrapschen lassen. das einzige, was mir bleibt, ist die situation zu beherrschen. wenn wir jmd. treffen, muss sich collin neben mich setzen oder ich lege ihn hinter mir ab. so ist er nicht teil des gesprächs und fühlt sich durch meine anweisungen in sicherer obhut.

ich würde das an deiner stelle genauso machen. rücke deinen hund aus dem mittelpunkt. lass ihn abseits liegen, damit sich keiner um ihn kümmert. manche hunde fühlen sich in der nebenrolle viel wohler. und richte den fokus nicht immer auf ihn.

wenn du ihn schon mitfühlend anguckst, wenn sich jmd. um seine zuneigung bemüht, signalisierst du ihm damit nur, dass du ihm anderen auslieferst.
 
  • panische angst vor fremden menschen. Beitrag #12
ja ich werde auf jeden fall versuchen ihn zu beschützen...ihm mehr zu zeigen,das ich ihn nicht ausliefere.
aber das mit dem rottweiler,da war ich richtig begeistert :):clap:
 
  • panische angst vor fremden menschen. Beitrag #13
...

Würde mich freuen, wenn du von Zeit zu Zeit berichtest, wie ihr und auf welche Art ihr voran kommt.
Und für das 'voran kommen' drücke ich ganz fest die Daumen. :)
~§~
 
  • panische angst vor fremden menschen. Beitrag #14
okay,versuche ich ;)
Off-Topic
wers mitverfolgt hat,das traumgeschirr ist da..wird dann im laufe des tages bilder im chi-thread geben ;)
 
  • panische angst vor fremden menschen. Beitrag #15
so habe ein angstbuch über hunde gelesen,allerdings weis ich nicht wirklich,ob wir da weiterkommen.
am montag haben wir die erste stunde mit dem hundetrainer....drückt uns die daumen :clap:

das buch hies übrigens "der ängstliche hund"



in seinem letzten chi treffen war er übigens super...mal dr jekill mal mister hyde :D :eusa_think:
 
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