- Spanische Nacktschnecken-Fortpflanzung und "Kopulation& Beitrag #1
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Amalie
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:wink: :wink: :wink: Dieser Beitrag ist auf allgemeinen Wunsch einer einzelnen Dame entstanden, Beschwerden werde ich also entsprechend weiterleiten. :wink: :wink: :wink:
Die Spanische Wegschnecke - Arion lusitanicus
Plagegeist und „Lustmolch“
Gerade in diesem sogenannten Sommer ist sie uns Garten- und Balkonbesitzern wieder ganz besonders aufgefallen, die Schneckenplage! Wie ich hörte, hat es sich sogar schon bis zu den Frischluftphobie~kern herumgesprochen.
Mit „Schnecken“ sind dann natürlich diese hinterlistigen Wegschnecken gemeint, die Mamas liebevoll betüddeltes Tagetes-Beet schnippschnapp mal eben über Nacht kahlgefressen haben. (Ich denke, an dieser Stelle kann jeder geneigte Leser Mama herzzerreißend weinen hören . . .)
Stop! Hier soll niemand verunglimpft werden. „Die Wegschnecken“ sind gar nicht Schuld. Nee, die Spanier sind Schuld! Natürlich nicht ´die Spanier´, sondern eben die spanische Wegschnecke. Ursprünglich lebte sie nur in Südwesteuropa. In naturnahen Lebensräumen, also ohne Tagetes, Salatköpfe und Petersilie. Alus dem Grund musste sie dort lernen ganz schnell ganz viel zu fressen und ganz schnell ganz viele Babys zu machen damit sie überlebt.
Hach ja und dann hat diese obertrottelige Gattung Mensch so etwa in den 60igern die spanische Wegschnecke nach Mittel- und Südosteuropa verschleppt. Also wenn mich jemand fragen sollte, ´das´ kann doch nur 1.0 gewesen sein! :denk: Na jedenfalls hat die spanische hier nun Tagetes und Salatköpfe vorgefunden. Sie hat aber praktisch keine Fressfeinde. Wenn sie nämlich erst mal groß ist, schmeckt sie nicht mehr.
Als Weidegänger, was bedeutet, dass sie ähem . . . auf dem Mund läuft, raspelt sie mit ihrem Halbkreis-Kiefer Pflanzenteile ab, die sie mit etlichen Hunderten von kleinsten Zähnen superfein zerschnipselt. Diese mehrere Hunderte von Zähnen wachsen übrigens auf ihrer Zunge. . . . ähem, ich kann nix dafür, sie wachsen eben da. Dass sie dabei genüsslich schmatzt, da kann ich auch nicht für. =; =;
Womit wir jetzt vom Frust zur Lust kommen. :wink: Am häufigsten wird um Frühsommer gepo . . . Dabei umkreisen sich die beiden Liebenden und schlecken sich gegenseitig ab. . . . ähem, wer sich gemerkt hat, was etwas weiter oben steht, der darf sich das nun bildlich vorstellen:
Lustvoll sich gegenseitig die schleimigen Körper ableckend latschen diese Wegschnecken eine Kreisbahn ziehend aufeinander rum und ratschen sich gegenseitig Hunderte Zähne ins Fleisch.
Dieses im Kreis herumgeratsche, geschlecke und gelatsche turnt die beiden so sehr an, dass sie schließlich mit dick geschwollenen Geschlechtsvorhöfen halbkreisförmig gegeneinander liegen bleiben.
Sieht so ähnlich aus wie dieses asiatische Symbol ying & yang. Ihr wißt schon: Kreis - eine Hälfte weiß - eine schwarz - S geschwungene Trennlinie in der Mitte :idea: :idea: :idea:
Na jedenfalls wenden die beiden sich dabei wie zum küssen zueinander. Ja, nur wie zum küssen, nicht vergessen, weiter oben habe ich schon erklärt, dass es an dieser Stelle um´s po . . . geht. Immer noch nicht gezündet :?:
Na die Geschlechtsvorhöfe sitzen halt am Kopf, ungefähr neben dem Mund. Sie sind wie schon gesagt jetzt stark geschwollen und nach außen gestülpt. Damit tauschen sie nun gegenseitig ihren Samen aus, um die Eier des/der jeweils anderen zu befruchten.
Tja, ist schon irgendwie ein Trauerspiel. :? :? Da sind sie schon Zwitter und jede/jeder hat alles was gebraucht wird, aber allein können sie es trotzdem nicht . . . jedenfalls unsere spanische hier nicht. Die arion intermedius = Igel-Wegschnecke kann es schon – alleine mein ich.
Bleibt noch zu sagen, dass unser Plagegeist bis zu 400 Eier legen kann. Sie sind weißlich, rund, ca., 3-4mm groß und werden in der Erde oder in kleinen Höhlungen abgelegt.
Die Eier entwickeln sich etwa innerhalb einer Woche und da die Art einjährig ist, bedeutet, innerhalb eines Jahres den vollständigen Fortpflanzungszyklus durchlebt, kann es sogar zwei Generationen pro Jahr geben.
Rechnerisch bedeutet das bis zu 640.000 Kinderchen 8) 8) 8) von einem Elternpaar. Wenn man das so sagen darf bei Zwittern? *gggg*
Gruß + Kuß
AmalieSchüppenstiel
Die Spanische Wegschnecke - Arion lusitanicus
Plagegeist und „Lustmolch“
Gerade in diesem sogenannten Sommer ist sie uns Garten- und Balkonbesitzern wieder ganz besonders aufgefallen, die Schneckenplage! Wie ich hörte, hat es sich sogar schon bis zu den Frischluftphobie~kern herumgesprochen.
Mit „Schnecken“ sind dann natürlich diese hinterlistigen Wegschnecken gemeint, die Mamas liebevoll betüddeltes Tagetes-Beet schnippschnapp mal eben über Nacht kahlgefressen haben. (Ich denke, an dieser Stelle kann jeder geneigte Leser Mama herzzerreißend weinen hören . . .)
Stop! Hier soll niemand verunglimpft werden. „Die Wegschnecken“ sind gar nicht Schuld. Nee, die Spanier sind Schuld! Natürlich nicht ´die Spanier´, sondern eben die spanische Wegschnecke. Ursprünglich lebte sie nur in Südwesteuropa. In naturnahen Lebensräumen, also ohne Tagetes, Salatköpfe und Petersilie. Alus dem Grund musste sie dort lernen ganz schnell ganz viel zu fressen und ganz schnell ganz viele Babys zu machen damit sie überlebt.
Hach ja und dann hat diese obertrottelige Gattung Mensch so etwa in den 60igern die spanische Wegschnecke nach Mittel- und Südosteuropa verschleppt. Also wenn mich jemand fragen sollte, ´das´ kann doch nur 1.0 gewesen sein! :denk: Na jedenfalls hat die spanische hier nun Tagetes und Salatköpfe vorgefunden. Sie hat aber praktisch keine Fressfeinde. Wenn sie nämlich erst mal groß ist, schmeckt sie nicht mehr.
Als Weidegänger, was bedeutet, dass sie ähem . . . auf dem Mund läuft, raspelt sie mit ihrem Halbkreis-Kiefer Pflanzenteile ab, die sie mit etlichen Hunderten von kleinsten Zähnen superfein zerschnipselt. Diese mehrere Hunderte von Zähnen wachsen übrigens auf ihrer Zunge. . . . ähem, ich kann nix dafür, sie wachsen eben da. Dass sie dabei genüsslich schmatzt, da kann ich auch nicht für. =; =;
Womit wir jetzt vom Frust zur Lust kommen. :wink: Am häufigsten wird um Frühsommer gepo . . . Dabei umkreisen sich die beiden Liebenden und schlecken sich gegenseitig ab. . . . ähem, wer sich gemerkt hat, was etwas weiter oben steht, der darf sich das nun bildlich vorstellen:
Lustvoll sich gegenseitig die schleimigen Körper ableckend latschen diese Wegschnecken eine Kreisbahn ziehend aufeinander rum und ratschen sich gegenseitig Hunderte Zähne ins Fleisch.
Dieses im Kreis herumgeratsche, geschlecke und gelatsche turnt die beiden so sehr an, dass sie schließlich mit dick geschwollenen Geschlechtsvorhöfen halbkreisförmig gegeneinander liegen bleiben.
Sieht so ähnlich aus wie dieses asiatische Symbol ying & yang. Ihr wißt schon: Kreis - eine Hälfte weiß - eine schwarz - S geschwungene Trennlinie in der Mitte :idea: :idea: :idea:
Na jedenfalls wenden die beiden sich dabei wie zum küssen zueinander. Ja, nur wie zum küssen, nicht vergessen, weiter oben habe ich schon erklärt, dass es an dieser Stelle um´s po . . . geht. Immer noch nicht gezündet :?:
Na die Geschlechtsvorhöfe sitzen halt am Kopf, ungefähr neben dem Mund. Sie sind wie schon gesagt jetzt stark geschwollen und nach außen gestülpt. Damit tauschen sie nun gegenseitig ihren Samen aus, um die Eier des/der jeweils anderen zu befruchten.
Tja, ist schon irgendwie ein Trauerspiel. :? :? Da sind sie schon Zwitter und jede/jeder hat alles was gebraucht wird, aber allein können sie es trotzdem nicht . . . jedenfalls unsere spanische hier nicht. Die arion intermedius = Igel-Wegschnecke kann es schon – alleine mein ich.
Bleibt noch zu sagen, dass unser Plagegeist bis zu 400 Eier legen kann. Sie sind weißlich, rund, ca., 3-4mm groß und werden in der Erde oder in kleinen Höhlungen abgelegt.
Die Eier entwickeln sich etwa innerhalb einer Woche und da die Art einjährig ist, bedeutet, innerhalb eines Jahres den vollständigen Fortpflanzungszyklus durchlebt, kann es sogar zwei Generationen pro Jahr geben.
Rechnerisch bedeutet das bis zu 640.000 Kinderchen 8) 8) 8) von einem Elternpaar. Wenn man das so sagen darf bei Zwittern? *gggg*
Gruß + Kuß
AmalieSchüppenstiel