hallo!
mein wallach *1984 hat auch ein pek am linken auge!
das erste mal aufgefallen ist es mir im anfang juni 2007, im äußersten augenwinkel, dort hatte er schon immer eine unpigmentierte, also kleine weiße stelle. der kleine knubbel war erst wirklich sehr winzig und ich hielt es erst für eine art gerstenkorn und hab erstmal abgewartet.
Nach ca 6 wochen war das ding dann schon deutlicher sichtbar und eine klare erhebung vom rest des auges war zu erkennen.ich beschloß den ta mal daraufschauen zu lassen.
dieser wußte keinen direkten rat, verschrieb lediglich eine salbe ;-)
weitere 4 wochen später war es bereits auf die größe einer rosine angewachsen, darum erkundigte ich mich und recherchierte im netz was es sein könnte und kam relativ zügig zu dem schluß dass die gefahr, das es sich um ein pek oder ähnliches handelte, sehr groß wäre und darum bin ich einige tage später in der klinik vorstellig geworden.
der leitende ta bot mir eine laserbehandlung an, die sehr vielversprechend sein sollte und kein komplizierter eingriff war.schon 2 tage nach der op war nichts mehr zu erkennen, alles normal, klarer blick,ganz wie beim gesunden auge.
mir wurde gesagt dass zwar residive auftreten aber meist in den ersten 2 jahren und dass halt abzuwarten wäre und ich wieder vorstellig werden solle falls wieder ähnliche veränderungen auftreten.
im frühjahr 2010 dann das erste kleine anzeichen, in form vom tränenden auge, aber da die austretende flüssigkeit zunächst klar war, hab ich nichts unternommen.
habe ihm zur vorsicht dann immer eine fliegenmaske aufgesetzt.
zwischendurch ging es mal einige wochen gut, dann wurde es immer schlimmer, das auge tränte ständig und wurde zunehmend eitriger.
bald öffnete er sein auge kaum noch richtig, kniff es immer zu.
da habe ich mal genauer hingeschaut und entdeckt, dass sich die hornhaut zu trüben begann. einige zeit später konnte man auch ein rezidiv erkennen, der tumor war wieder da:-(
aus kostengründen und mit der überlegung dass es sich um ein seehr altes tier handelt hab ich dann weitere monate ins land gehen lassen, ohne eine klinik zu besuchen.
ich wußte ja um was es sich handelte und hatte angst vor "schlimmeren" diagnosen...
mittlerweile bin ich schlauer und würde NIE mehr so lange warten!!!
denn als ich einmal in den stall kam, war alles blutverschmiert.
mein ta war der meinung dass das auge nicht mehr zu retten sei und dass er auf grund der entzündung vermute dass es das beste wäre das auge vollständig entfernen zu lassen.
ich habe
dann in verschiedenen kliniken in der nähe angerufen und mcih nach preis und aufwand erkundigt.
mit vollnarkose und mindestens einer woche aufenthalt plus nachbehandlung wollte die mehrheit ca 1300 euros veranschlagen.
bei meiner weiteren recherche stieß ich auf einen "spezialisten" der ohne vollnarkose arbeitet und mit 3 tagen aufenthalt vollkommen zufrieden war UND dazu hat er die hälfte der bisher bekannten summe kalkuliert.
habe sofort einen entschluß gefasst und mein pferd umgehend dorthin gebracht. die op ist jetzt 2 tage her und übermorgen hol ich ihn wieder ab. weiß noch nicht wie es aussieht und was genau passiert ist, aber soweit geht es ihm gut.
leider hab ich so lange gewartet dass es sehr wahrscheinlich ist, dass sich der krebs schon weiter au die lymphknoten ausgebreitet hat.
ein großer fehler meinerseits!
dennoch hoffe ich dass meinem süßen jetzt noch einige jährchen ohne nerviges juckendes tränendes und eiterndes auge bevorstehen.
wenn es interesse findet halte ich euch auf dem laufenden.
lg
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
Ich kann echt nur jedem mit der Diagnose PEK raten dieses so schnell wie möglich entfernen zu lassen , auf welche Weise auch immer! Auf keinen Fall hilft es abzuwarten, davon wird es bloß viel schlimmer und aufwändiger und am Ende ist das Auge schlimmstenfalls ncihtmehr zu retten!!!