- Überlaufblase bei nicht kastrierter Hündin Beitrag #1
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Ela205
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Liebe Forumsleser,
ich bin neu und wegen unserer Hündin Nancy hier, weisse Schäferhündin, gerade 11 geworden, bei bester Gesundheit, lebt im Rudel mit uns und 2 weiteren Hunden.
Sie ist Rudelchefin und kämpft seit langem mit unserer letztdazugekommen kleinen Hündin (Dackelmix) um die Rudelführung, d.h. beim Gassigehn wird immer überpinkelt, Nancy über Kelly und umgekehrt, so kann das wandern schon mal von zig Überpieselpausen verzögert sein.
Seit 2 Wochen verliert Nancy plötzlich im liegen ziemlich viel Urin und merkt es nicht. Sie setzt sich draussen weiterhin hin und es kommen nur wenige Tröpfchen. Wir sind dann zum Tierarzt gegangen, der uns nach einem Ultraschall beruhigte, sie hätte eine Riesenblase, eine sogenannte Überlaufblase, dass könnte vom Rücken kommen. Wir bekamen Schmerzmittel zum Krampflösen und sollten uns nach 1 Woche wieder vorstellen (er war direkt nach unserem Besuch für 1 Woche im Urlaub). Da es Nancy bis auf die Blase gut ging, wir aber dennoch keine Besserung sahen, lies ich mich in einer Tierklinik eines guten Bekannten beraten. Dieser hat Nancy nur kurz angeschaut und meinte, da könne man wenig machen, man könne schauen, ob die Harnröhe verstopft ist und es ansonsten mit weiteren Mitteln versuchen (zum Blase entspannen, zum Muskelanregen). Sie blieb übers Wochenende, aber es tat sich nichts. Ich hatte kein gutes Gefühl und holte Nancy am Montag dort nach Rücksprache mit dem Tierarzt wieder weg und brachte sie zu einer anderen Bekannten in deren Tierklinik. Hier fühlten wir uns sofort super aufgehoben und Nancy wurde auch als „alter stinkender Hund“ (o.T. der andere Tierarzt) sehr wertschätzend behandelt. Unter Vollnarkose gab es ein CT und eine Blasenspiegelung, somit wurde eine Rückenerkrankung (Cauda equina) ausgeschlossen und auch die Blasenspiegelung gab nicht wirklich Hinweis, jedoch eine veränderte Harnröhe (was durch das Kathetern gekommen sein könnte), es wurden Gewebeproben eingeschickt und eine Bakterienkultur angelegt auf deren Ergebnis wir warten. Es wurde massenhaft Bakterien im Urin gefunden und es kann gut sein, dass Nancy schon lange mit der Blasenentzündung zu tun hat, da die Hunde bei uns durch eine Kellerschleuse jederzeit auch in den Garten können, fällt uns nicht sofort auf, wenn sie öfter pinkelt.
Nun wird mit 2 verschiedenen Antibiotika (Marbocyl 1 x 1 Tag je 1 Tbl und Amoxiclav, 2x Tag 1 Tbl.), 2 verschiedenen Harnmitteln (Dibenzynan 2x Tag 3 Tabl. und Myocholin alle 8 Std 2 Tabl) sowie Novalgin und Carprodyl nach Bedarf gegen die Schmerzen gegeben.
Gestern durften wir sie nach 4tägigen Klinikaufenthalt heimholen. Sie hat jetzt einen Katheter liegen, an den wir nachts einen Beutel hängen können, damit der Urin dort einfach reinlaufen kann, tagsüber ist der Beutel ab und wir können an einem kleinen „Hahn“ selbst Urin ablassen 3 – 4 am Tag.
Leider wissen wir alle nicht, woher das kommt, bzw wie das wieder weggeht J Diese Kathetergeschichte ist ja keine Dauerlösung. Wir hoffen natürlich, dass es „nur“ eine massive Blasenentzündung ist.
Hat jemand Erfahrung mit einem solchen Störungsbild? Leider hat sie heute die ganze Nacht heftig gespeichelt (allerdings gestern abend auch ihr Futter erbrochen, wir haben wohl zuviel gefüttert auf einmal und die Freude, wieder zuhause zu sein, haben wohl ihr übrigens getan. Ich hatte dann nach Absprache mit der Klinik 40Tr. Paspertin gegeben, vielleicht war das der Grund des vielen nächtlichen Speichelns (das jetzt übrigens aufgehört hat). Heute hat sie auch ihr Futter (natürlich weniger und leichteres) gut bei sich behalten und auch die Tabletten sind nun seit 40 Minuten drin J
Freue mich über Austausch, gern auch per mail.
Danke – wir haben übrigens eine ganz ganz tolle Klinik in Obertshausen, sowohl die Tierärzte als auch das medizinische Personal sind von einer beispielhaften Kompetenz und Menschlichkeit, das ist absolut toll.
:eusa_think:
ich bin neu und wegen unserer Hündin Nancy hier, weisse Schäferhündin, gerade 11 geworden, bei bester Gesundheit, lebt im Rudel mit uns und 2 weiteren Hunden.
Sie ist Rudelchefin und kämpft seit langem mit unserer letztdazugekommen kleinen Hündin (Dackelmix) um die Rudelführung, d.h. beim Gassigehn wird immer überpinkelt, Nancy über Kelly und umgekehrt, so kann das wandern schon mal von zig Überpieselpausen verzögert sein.
Seit 2 Wochen verliert Nancy plötzlich im liegen ziemlich viel Urin und merkt es nicht. Sie setzt sich draussen weiterhin hin und es kommen nur wenige Tröpfchen. Wir sind dann zum Tierarzt gegangen, der uns nach einem Ultraschall beruhigte, sie hätte eine Riesenblase, eine sogenannte Überlaufblase, dass könnte vom Rücken kommen. Wir bekamen Schmerzmittel zum Krampflösen und sollten uns nach 1 Woche wieder vorstellen (er war direkt nach unserem Besuch für 1 Woche im Urlaub). Da es Nancy bis auf die Blase gut ging, wir aber dennoch keine Besserung sahen, lies ich mich in einer Tierklinik eines guten Bekannten beraten. Dieser hat Nancy nur kurz angeschaut und meinte, da könne man wenig machen, man könne schauen, ob die Harnröhe verstopft ist und es ansonsten mit weiteren Mitteln versuchen (zum Blase entspannen, zum Muskelanregen). Sie blieb übers Wochenende, aber es tat sich nichts. Ich hatte kein gutes Gefühl und holte Nancy am Montag dort nach Rücksprache mit dem Tierarzt wieder weg und brachte sie zu einer anderen Bekannten in deren Tierklinik. Hier fühlten wir uns sofort super aufgehoben und Nancy wurde auch als „alter stinkender Hund“ (o.T. der andere Tierarzt) sehr wertschätzend behandelt. Unter Vollnarkose gab es ein CT und eine Blasenspiegelung, somit wurde eine Rückenerkrankung (Cauda equina) ausgeschlossen und auch die Blasenspiegelung gab nicht wirklich Hinweis, jedoch eine veränderte Harnröhe (was durch das Kathetern gekommen sein könnte), es wurden Gewebeproben eingeschickt und eine Bakterienkultur angelegt auf deren Ergebnis wir warten. Es wurde massenhaft Bakterien im Urin gefunden und es kann gut sein, dass Nancy schon lange mit der Blasenentzündung zu tun hat, da die Hunde bei uns durch eine Kellerschleuse jederzeit auch in den Garten können, fällt uns nicht sofort auf, wenn sie öfter pinkelt.
Nun wird mit 2 verschiedenen Antibiotika (Marbocyl 1 x 1 Tag je 1 Tbl und Amoxiclav, 2x Tag 1 Tbl.), 2 verschiedenen Harnmitteln (Dibenzynan 2x Tag 3 Tabl. und Myocholin alle 8 Std 2 Tabl) sowie Novalgin und Carprodyl nach Bedarf gegen die Schmerzen gegeben.
Gestern durften wir sie nach 4tägigen Klinikaufenthalt heimholen. Sie hat jetzt einen Katheter liegen, an den wir nachts einen Beutel hängen können, damit der Urin dort einfach reinlaufen kann, tagsüber ist der Beutel ab und wir können an einem kleinen „Hahn“ selbst Urin ablassen 3 – 4 am Tag.
Leider wissen wir alle nicht, woher das kommt, bzw wie das wieder weggeht J Diese Kathetergeschichte ist ja keine Dauerlösung. Wir hoffen natürlich, dass es „nur“ eine massive Blasenentzündung ist.
Hat jemand Erfahrung mit einem solchen Störungsbild? Leider hat sie heute die ganze Nacht heftig gespeichelt (allerdings gestern abend auch ihr Futter erbrochen, wir haben wohl zuviel gefüttert auf einmal und die Freude, wieder zuhause zu sein, haben wohl ihr übrigens getan. Ich hatte dann nach Absprache mit der Klinik 40Tr. Paspertin gegeben, vielleicht war das der Grund des vielen nächtlichen Speichelns (das jetzt übrigens aufgehört hat). Heute hat sie auch ihr Futter (natürlich weniger und leichteres) gut bei sich behalten und auch die Tabletten sind nun seit 40 Minuten drin J
Freue mich über Austausch, gern auch per mail.
Danke – wir haben übrigens eine ganz ganz tolle Klinik in Obertshausen, sowohl die Tierärzte als auch das medizinische Personal sind von einer beispielhaften Kompetenz und Menschlichkeit, das ist absolut toll.
:eusa_think: