- Merlin tot - kaum vorausgehende Symptome Beitrag #1
PukekoParadise
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Hallo ihr Lieben. Ich bin am Ende. Mein Merlin ist tot, ich bin noch total unter Schock, weil es so unerwartet kam. Er war mein Herzenspferd und gerade erst neun und seit zwei Tagen ist er nicht mehr. Ich grübel seit zwei Tagen über die Ursache nach. Habe auch jede Menge gegoogelt aber komme auf keinen grünen Zweig. Ich mache mir so viele Vorwürfe, dass er vielleicht noch leben könnte, wenn ich früher den Tierarzt geholt hätte aber das hätte wahrscheinlich auch nicht mehr wirklich was gebracht. Fakt ist wohl, dass irgend etwas mit Herz/Lungen war. Natürlich ändert es nichts mehr, wenn ich mehr weiß, aber es hilft mir bei der Bewältigung von meinem Schmerz und vielleicht kann hier jemand was dazu sagen.
Komisch ist halt, dass Merlin kaum Symptome hatte, sonst hätte ich ja schon eher den Vet geholt. Merlin war ein Vollblut und ich habe ihn bekommen, als er 4 war. Er war von Anfang an immer etwas langsamer unterwegs und hatte nie so wirklichen "Drive" aufgebaut. Ich dachte, das lag in seiner Natur. Die letzte Woche hatte er dann einen ziemlichen Leistungsabfall, hustete etwas und war etwas wackelig auf der Hinterhand. Er frass aber, hatte keinerlei Gewichtsverlust. Im Gegenteil, er war sonst immer eher schwerfuttriger und hatte die letzten Wochen eigentlich gut zugelegt, d.h. er war in guter körperlicher Verfassung und hatte auch keinen Nasenausfluss oder sonstige Symptome. Ich rief aber den Vet, der aber erst am nächsten Morgen kommen konnte, da er noch andere Notfälle zu versorgen hatte. Am späten Abend stellte ich die Pferde dann noch um und da kam Merlin fast nicht den Berg hoch. Er blieb alle 5 Meter stehen, atmete schwer und seine Hinterhand war total kraftlos. Ich bekam Panik. Auf der Weide graste er dann aber wieder ganz normal neben Blue. Am nächsten Morgen lag er dann tot auf der Weide mit Schaum vorm Maul. Die Nachbarin sagte er sei bis zuletzt völlig normal gewesen, hätte sich dann wie zum Dösen hingelegt und wäre dann einfach seitlich umgekippt. Zum Glück hat er nicht viel gelitten. Der Tierarzt brauchte dann natürlich nicht mehr kommen aber ich zerbreche mir jetzt den Kopf, was er wohl hatte. Kann es sein, dass er schon von Anfang an eine unentdeckte Herzkrankheit hatte, die dann schleichend auf die Lungen übergegangen ist? Ist eine Überlegung, weil er immer so "wenig "Sprit" hatte und eher untertourig lief. Auch hat er nie wirklich richtige Kraft in der Hinterhand aufgebaut, was ich aber auf Defizit an Training geschoben habe und auf eine leichte Fehlfußung. Komisch ist halt, dass er bis zum Schluss kaum wirkliche Symptome hatte. Er hatte bis zum Schluss Appetit, glänzendes Fell, war wie immer verschmust, hat normal geäppelt, keinen Nasenausfluss, keine Temperatur, eben nur der Leistungsabfall, leichter Husten und die recht difus wackelige Hinterhand. Die meisten direkten Lungenkrankheiten gehen ja mit krasseren Symptomen einher, daher tippe ich eigentlich eher auf Herz mit Folgeschädigung der Lungen, was alles schleichend vor sich gegangen ist. Vielleicht kann jemand was dazu schreiben. Ich bin um jeden Austausch dankbar. Oh man, ich bin so fertig und mache mir solche Vorwürfe, dass ich ihn nicht habe eher checken lassen. Aber ich denke, dass eine frühere Diagnose wahrscheinlich auch nicht viel mehr gebracht hätte, außer dass sein Leben vielleicht mit Medikamenten ein zwei Jahre verlängert worden wäre und das hätte ich auch nur schwer ertragen. Es wäre ein langer Abschied gewesen. Heul!!!!
Komisch ist halt, dass Merlin kaum Symptome hatte, sonst hätte ich ja schon eher den Vet geholt. Merlin war ein Vollblut und ich habe ihn bekommen, als er 4 war. Er war von Anfang an immer etwas langsamer unterwegs und hatte nie so wirklichen "Drive" aufgebaut. Ich dachte, das lag in seiner Natur. Die letzte Woche hatte er dann einen ziemlichen Leistungsabfall, hustete etwas und war etwas wackelig auf der Hinterhand. Er frass aber, hatte keinerlei Gewichtsverlust. Im Gegenteil, er war sonst immer eher schwerfuttriger und hatte die letzten Wochen eigentlich gut zugelegt, d.h. er war in guter körperlicher Verfassung und hatte auch keinen Nasenausfluss oder sonstige Symptome. Ich rief aber den Vet, der aber erst am nächsten Morgen kommen konnte, da er noch andere Notfälle zu versorgen hatte. Am späten Abend stellte ich die Pferde dann noch um und da kam Merlin fast nicht den Berg hoch. Er blieb alle 5 Meter stehen, atmete schwer und seine Hinterhand war total kraftlos. Ich bekam Panik. Auf der Weide graste er dann aber wieder ganz normal neben Blue. Am nächsten Morgen lag er dann tot auf der Weide mit Schaum vorm Maul. Die Nachbarin sagte er sei bis zuletzt völlig normal gewesen, hätte sich dann wie zum Dösen hingelegt und wäre dann einfach seitlich umgekippt. Zum Glück hat er nicht viel gelitten. Der Tierarzt brauchte dann natürlich nicht mehr kommen aber ich zerbreche mir jetzt den Kopf, was er wohl hatte. Kann es sein, dass er schon von Anfang an eine unentdeckte Herzkrankheit hatte, die dann schleichend auf die Lungen übergegangen ist? Ist eine Überlegung, weil er immer so "wenig "Sprit" hatte und eher untertourig lief. Auch hat er nie wirklich richtige Kraft in der Hinterhand aufgebaut, was ich aber auf Defizit an Training geschoben habe und auf eine leichte Fehlfußung. Komisch ist halt, dass er bis zum Schluss kaum wirkliche Symptome hatte. Er hatte bis zum Schluss Appetit, glänzendes Fell, war wie immer verschmust, hat normal geäppelt, keinen Nasenausfluss, keine Temperatur, eben nur der Leistungsabfall, leichter Husten und die recht difus wackelige Hinterhand. Die meisten direkten Lungenkrankheiten gehen ja mit krasseren Symptomen einher, daher tippe ich eigentlich eher auf Herz mit Folgeschädigung der Lungen, was alles schleichend vor sich gegangen ist. Vielleicht kann jemand was dazu schreiben. Ich bin um jeden Austausch dankbar. Oh man, ich bin so fertig und mache mir solche Vorwürfe, dass ich ihn nicht habe eher checken lassen. Aber ich denke, dass eine frühere Diagnose wahrscheinlich auch nicht viel mehr gebracht hätte, außer dass sein Leben vielleicht mit Medikamenten ein zwei Jahre verlängert worden wäre und das hätte ich auch nur schwer ertragen. Es wäre ein langer Abschied gewesen. Heul!!!!