Pferd mehr dazu bringen den kopf zu senken

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  • Pferd mehr dazu bringen den kopf zu senken Beitrag #1
carina

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hallo,

Ich habe seit 1 jahr einen 7 jährigen warmblut wallach :p,mit dem vorher nicht viel gemacht wurde in der Dressur,er wurde hauptsälich im Gelände eingeritten.
Nun am Anfang als ich ihn bekommen habe hat er beim reiten den Kopf immer sehr weit oben getragen,jetzt wo ich sehr viel übe und auch einzelunterricht bekomme ist es schon viel besser geworden er geht jetzt mehr über die Hinterhand und läuft zurzeit über die Dehnungshaltung womit ich schon ganz zufrieden bin da er mehr über den rücken schwingt,nur versuche ich das er den kopf langsam dahin bekommt wo er hin sollte also weiter unten und mehr gebogen aber irgendwie klappt das nicht so,ich weiß das es nicht von heute auf morgen geht :D und ich will ihn auch zeit geben ich will ihn ja nicht mit den zügeln runterziehen er sollte es ja von alleine machen und da wollte ich mal fragen ob ihr da ein paar andere tipps noch für mich hättet als meine reitlehrerin.Ich weiß mal sollte viel Zirkel reiten und bögen,....


Freue mich auf antworten.

Danke Carina :D
 
  • Pferd mehr dazu bringen den kopf zu senken

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  • Pferd mehr dazu bringen den kopf zu senken Beitrag #2
also ich habe meine traberstute versucht mit dem dreieckszügel rund zu bekommen weil ohne das fast ein ding des unmöglichen war und sue hat den auch gut angenommen... er bekommt die richtige anlehnung und kann sich aber trotzdem noch strecken aber bekommt halt einen zug aufs maul ohne das du in den zügeln hängst... musst ihn ja am anfang nicht eng machen sondern erstmal schön weit und dann step by step immer weiter und vielleicht merkt er ja ok an der position ist es am besten für mich und meinen rücken und dann hab ich auch keinen druck mehr im maul und irgendwann kannst die weglassen und durch das nachgeben deiner hand den selben effekt bewirken der rest ist dann natürlich deine hilfengebung... zumindest würde ich das so machen ..
 
  • Pferd mehr dazu bringen den kopf zu senken Beitrag #3
Ich würde das auch wie Charly beschrieb machen. Die Muskeln scheinen ja soweit schon gut vorbereitet zu sein. Du kannst ja erstmal wöchentlich mit Dreieckern longieren und sie dann langsam auch beim Reiten einsetzen um deinem Pferd die richtige Richtung zu weisen. Zunächst eben länger einschnallen und dann langsam kürzen.
So kann sich er sich mit seinen Halsmuskeln beschäftigen und du dich auf Takt und Losgelassenheit konzentrieren.

Wichtig ist, dass du eben nicht zu viel auf einmal willst. Muskelkater ist ja auch für ein Pferd nicht schön.
 
  • Pferd mehr dazu bringen den kopf zu senken Beitrag #4
Hallo!

Kann dem der anderen beiden nur zustimmen!

Ich kann dir nur Berichten wie es im Westernsport aussieht, vielleicht hast du ja damit was angefangen.

Die Zügel beim Westernreiten sind ja stehts locker und das Pferd sollte trotzdem Rund gehen mit dem Kopf gesenkt. Dies wird damit bewirkt, dass der druck am Zügel weggenommen wird, sobald der Kopf gesenkt wird.

Sprich abspielen und senkt er den Kopf brav, den Zügel locker lassen. Somit weiß er einfach mit der Zeit, dass er weniger druck am Maul hat, quasi seine Ruhe wenn der Kopf unten ist.

Es dauert eben alles seine Zeit! Wünsche dir viel Geduld :)
 
  • Pferd mehr dazu bringen den kopf zu senken Beitrag #5
meiner meinung nach ist es wichtiger, dass das pferd beim reiten den rücken oben hat als den kopf unten
wenn man den rücken richtig hochholt, kommt der kopf von ganz allein dahin wo er hingehört
wenn das pferd den rücken wegdrückt, schadet das reiten mehr als es nützt, denn eigentlich ist der rücken des pferdes nicht däfür ausgelegt, dass jemand draufsitzt...
also muss immer die muskulatu im rücken aktiviert werden....
lg, kami
 
  • Pferd mehr dazu bringen den kopf zu senken Beitrag #6
Den Hals fallen zu lassen gehört zum Punkt Anlehnung in der Ausbildungsskala.
Die ersten 3 Punkte der Ausbildungsskala sind Takt (Gleichmaß der Bewegung), Losgelassenheit (innere und äußere Losgelassenheit), Anlehnung (Dehnungsbereitschaft an die Hand).
Diese Punkte sind austauschbar. Es gibt immer wieder Pferde, die z.B. nur durch Anlehnung auch Losgelassenheit erreichen. Diesen Pferden kann man kurzzeitig mit einem Hilfszügel den Weg weisen.
Dreieckszügel halte ich persönlich jedoch für ungeeignet, da sie die seitliche Dehnung des Pferdes stark beschränken. Die Dehnungsbereitschaft an die Hand -wie schon das Wort sagt- kommt aber eben von Dehnung -eben Dehnung der zuvor gelockerten (Losgelassenheit) Muskulatur.
Ein Pferd sollte den Hals durch Dehnung fallen lassen, eben entspannt werden und so sein Gleichgewicht unterm Reiter finden können.

Zirkel reiten ist zwar schön aber leider dafür nicht immer genug. Das Pferd sollte lernen, seinen Hals nicht mehr als Gleichgewichtsstange zu nutzen, sondern diesen in alle Richtungen Dehnen können. Erst im Stand, dann im Schritt, später dann auch im Trab und Galopp.
Ein gut gedehntes Pferd, wird unter einem nicht störend sitzendem Reiter immer den Hals gern fallen lassen.
Danach kommt jedoch der Muskelaufbau, der sehr viel mehr Zeit in Anspruch nimmt. Das Pferd darf nicht überfordert aber auch nicht unterfordert werden. Das Gebiss darf bis dahin vom Pferd noch nicht als störend empfunden werden - Positiverlebnis nach und vor allen Dingen während der Arbeit.
Das Pferd muss nun lernen, sich selber zu tragen und entsprechende Muskulatur aufbauen. Kurze Aufbauübungen und dehnende Entspannungsarbeit sind in dieser Phase angesagt. Man arbeitet also gleichzeitig am nächsten Punkt der Ausbildungsskala, dem Schwung.
 
  • Pferd mehr dazu bringen den kopf zu senken Beitrag #7
hi

also wenn ein Hilfszügel verwendet werden soll, würde ich das chambon oder die equilonge empfehlen, beide Hilfszügel schränken das Pferd nicht ein und weist dem Pferd den Weg nach unten...
jedoch Achtung, Hilfszügel gehören nur in die Hände von erfahrenen Leuten und sollten erstmal bei der Bodenarbeit angewendet werden, damit das Pferd sich vorsichtig an diese gewöhnen kann.

Ich persönlich bin kein Fan von Hilfszügel, ich mache mein Pferd mit Bodenarbeit locker und geschmeidig und nutze nur Kapzaum, Longe und eine Gerte... es dauert zwar etwas länger, ist dafür aber gut fürs Pferd.

LG

Integra
 
  • Pferd mehr dazu bringen den kopf zu senken Beitrag #8
Mit der Empfehlung eines für das Pferd passenden Hilfszügels habe ich mich absichtlich zurückgehalten. Ein Chambon verteilt den Druck auf Genick und Maulwinkel.
Ein Gogue verteilt den Druck (normalerwiese) zu 80-90% aufs Genick und den Rest auf die Laden.

Man muss Pferd und Reiter kennen um den optimalen Hilfszügel - falls einer verwendet werden soll - herauszufinden. Evtl. muss man auch basteln, was ich gern mache. Ich habe für mich und meine Art zu reiten einen HZ entwickelt, mit dem ich Jungpferden und Korrekturpferden den Weg nach unten weisen kann.
Der passende HZ richtet sich immer nach der Reiter/Pferd Kombination wobei das Pferd die stärker entscheidende Komponente ist.

Bei der Bodenarbeit schnalle ich niemals einen HZ ein. Ich persönlich finde das gefählich. Benutze ich einen HZ bei dem ich Wehrigkeit oder Panikgefühle des Pferdes vermute, schnalle ich den HZ sehr lang ein und beginne an der Longe. Das Pferd treibe ich dabei gut vorwärts (nicht panisch rennen lassen aber auf keinen Fall Rückwärtsgehen oder Klemmigkeit zulassen).
Klemmt ein Pferd und geht rückwärts ist Steigen oft nicht weit - das ist gefährlich. An der Longe kann ich das Pferd schön im Vorwärts halten, wenn der HZ das erste Mal einwirkt.
Liegt die Intensität der Einwirkung des HZ in meiner Hand schnalle ich ihn das erste Mal beim Reiten ein und beginne vorsichtig.
 
  • Pferd mehr dazu bringen den kopf zu senken Beitrag #9
Also ich persönlich finde die Varianten mit den Hilfszügeln eher nicht sehr empfehlenswert weil du damit schummeln würdest - damit meine ich dass dein pferd dann zwar vl den kopf senkt aber eine falsche haltung dabei annimmt den rücken nicht hebt und nicht von der hinterhand mitkommt

wichtiger sollte dir die gesamtbewegung sein - also ein pferd dass entspannt und gelöst den rücken trägt und locker mit der Hinterhand vorwärts arbeitet
wenn du das erreichst kommt der kopf ganz von selbst nach unten in die gewünschte position und das pferd lässt sich anschließend auch wesentlich einfacher versammeln

um das zu erreichen ist vor allem einmal viel longenarbeit notwendig um das pferd zu konditionieren und zu biegen - hierzu kann ich den Horse - bodyformer nur wärmstens empfehlen !!
bei richtiger anwendung lassen sich auf sehr schnellen zeitraum extreme fortschritte und vorteile für das pferd erreichen

und beim reiten ist es immer sehr wichtig - aktiv zu reiten - also immer ständigen druck mit den beinen auf den pferde bauch auszuüben und das pferd somit in einer ständigen vorwärtsbewegung zu halten - besonders wenn das pferd dazu neigt schneller zu werden bringt der erhöhte druck und somit der angehobene pferderücken ein pferd dazu einen geeigneteren und langsameren rythmus zu finden - gleichzeitig muss aber am zügel feine aber stabile verbindung gehalten werden - je mehr druck das pferd ausübt desto mehr druck darf am zügel ausgeübt werden - lässt sich das pferd jedoch fallen gibt auch der reiter mit dem druck am zügel nach

ganz wichtig ist jedoch dabei niemals die zügel nur streng in der hand zu halten - sondern es sollten ständig schnelle und weiche paraden gegeben werden

es ist vl ein etwas längerer weg das ziel zu erreichen , jedoch ist es auf jeden fall der nachhaltigere weg und dein pferd wird es dir danken wenn du mit und für ihn arbeitest und nicht gegen ihn arbeitest um schnell zu erreichen dass er den kopf unten hat ;)

viel glück noch euch zwei
 
  • Pferd mehr dazu bringen den kopf zu senken Beitrag #10
...und beim reiten ist es immer sehr wichtig - aktiv zu reiten - also immer ständigen druck mit den beinen auf den pferde bauch auszuüben und das pferd somit in einer ständigen vorwärtsbewegung zu halten...
Sollte das Pferd nicht lernen, dass ein aufgwölbter Rücken (also das Anspannen -nicht Verspannen- der Bauchmuskulatur) den Reiter leichter tragen lässt? Dauerdruck führt doch eher zu Verspannungen und Wehrigkeit oder zum Abstumpfen. Es ist für ein Pferd immer einfacher, den Reiter mit aufgewölbtem Rücken zu tragen als wenn es durchhängt und die Rückenmuskulatur hochdrücken muss (ohne Anspannung der Bauchmuskulatur) um die Wirbelsäule nach unten zu drücken um die Wirbelsäule zu schützen (Schlaufzugelrücken).

...- besonders wenn das pferd dazu neigt schneller zu werden bringt der erhöhte druck und somit der angehobene pferderücken ein pferd dazu einen geeigneteren und langsameren rythmus zu finden - gleichzeitig muss aber am zügel feine aber stabile verbindung gehalten werden - je mehr druck das pferd ausübt desto mehr druck darf am zügel ausgeübt werden - lässt sich das pferd jedoch fallen gibt auch der reiter mit dem druck am zügel nach
Das bringt meiner Meinung nach schnell klemmige Pferde hervor, da das Pferd, wenn es schneller wird, durch Schenkeldruck den Rücken aufwölbt und im Takt gehen soll. Der natürliche Takt soll doch erst gefunden werden (Arbeitstempo), später in der Ausbildung kann er verändert werden.

Ich finde, dass das permanente Treiben einen Reiter zu sehr anstrengt. Wer schon Kraft benötigt um das Pferd in vernünftiger Haltung zu lösen, kann keine Lektionen mehr reiten, ohne gleich Muskeln wie Arnold Schwarzenegger zu bekommen.

Ein Pferd, das gelernt hat das Lösen Entspannung und Freude bedeutet, wird den Rücken von selber aufwölben und sich leicht duch die Lösungsphase reiten lassen. Der Rest ist für mich Korrekturpferd.
Korrekte Pferde können dann ohne großen Kraftaufwand des Reiters auch duch die Lektionen geritten werden.
Die ersten 3 Punkte der Ausbildungsskala (Takt, Losgelassenheit, Anlehnung) sind bekannterweise austauschbar. Es gibt sogar sehr viele Pferde, die nur duch Anlehnung in der Lage sind Losgelassenheit zu erreichen.
 
  • Pferd mehr dazu bringen den kopf zu senken Beitrag #11
Hy!
Also ich würde es mal mit einem Tiedemannzügel ausprobieren, dass is das Teil, dass man am Bauch entlang durch das Gebiss und in die Zügel einschnallen kann, damit kannst du bewirken das dein Pferd wenn du die Zügel aufgenommen hast, so geht wie du es möchtest, also den Rücken freigibt usw. und dann kannst du auch mal entspannungsphasen einlegen also den Zügel lang lassen und dein Pferd kann sich dann auch ohne Probleme mal gehen lassen weil dieser Ausbinder nicht einschränkt. Wiener Zügel würde ich z.B. nicht nehmen, weil sich dein Pferd damit nicht entspannen kann.:D
 
  • Pferd mehr dazu bringen den kopf zu senken Beitrag #12
Ein Pferd, das gelernt hat das Lösen Entspannung und Freude bedeutet, wird den Rücken von selber aufwölben und sich leicht duch die Lösungsphase reiten lassen. Der Rest ist für mich Korrekturpferd.
den rücken aufzuwölben ist für das pferd genauso zu anstrengend wie du meinst dass es für den reiter zu anstrengend ist immer druck auszuüben
dem pferd fehlt nämlich die nötige Rückenmuskulatur dazu - und darum muss man einen gewissen druck auf den bauch des pferdes ausüben damit das pferd angeregt wird diesen zu heben

denn niemand macht etwas freiwillig wenn es sehr viel anstrengender ist als die leichte variante - und wieso sollte es ein pferd machen wenn nicht einmal der großteil der menschen fähig dazu ist immer das zu machen was richtig und angenehm für den körper ist
 
  • Pferd mehr dazu bringen den kopf zu senken Beitrag #13
Hi

also den Beitrag von Lissi würde ich mal ganz fix vergessen, das was sie schreibt, ist höchstens bei nem abgestumpften Schulpferd möglich, welches es nicht anders gewohnt ist.
Wenn du es so versuchen würdest, würdest du ganz schnell feststellen, das du dich immer mehr anstrengen musst um dein Pferd überhaupt noch vorwärts zu bekommen
(das ist auch ein Grund warum ich ein Gegner von stur Englisch gerade aus bin),
wenn ich bei meinem Pferd ständig nachtreten würde, würde es irgentwann sagen "du kannst mich mal, ich mach jetzt gar nichts mehr"

es ist völlig Sinnlos, ständig und jeden einzelnen Schritt zu treiben.

Wenn du dein Pferd wirklich lösen möchtest, dann würde ich dir Raten es mit Bodenarbeit zu probieren, zeige deinem Pferd einfach den weg nach unten (z.B. auch mit nem Leckerlie) und lobe es immer wenn es die gewünschte Position zeigt, so wirst du schnell merken, das dein Pferd Spaß hat und mehr versuchen wird etwas richtig zu machen.

Fakt ist: Pferde lieben Lob, egal in welcher Form! und werden einiges dafür tun um es zu bekommen.

Bei meinem und auch bei den beiden anderen Pferden (1 Jahr und 12 Jahre) funktioniert das super.

LG

Integra
 
  • Pferd mehr dazu bringen den kopf zu senken Beitrag #14
Hi,

ich stimme auch Machtnix Beitrag zu, denn schon allein diese Aussage von Lissi ist nicht zu ende gedacht.
dem pferd fehlt nämlich die nötige Rückenmuskulatur dazu - und darum muss man einen gewissen druck auf den bauch des pferdes ausüben damit das pferd angeregt wird diesen zu heben
Durch richtiges reiten BAUT man ja die entsprechende Muskulatur auf und für das Pferd wird es so angenehmer so zu gehen.
Natürlich ist es am Anfang anstrengender, aber ein Pferd lernt schnell dass diese Haltung für es angenehmer ist und mit zunehmendem Muskelaufbau fällt sie ihm auch nicht mehr schwer.

Ziel von Hilfen darf nie ein 'Dauerdruck' sein, Hilfen sind immer Impulse, je weiter die Ausbildung fortgeschritten ist, desto feiner und seltener werden die Hilfen.

Da man mit vermehrter, richtiger Aufbauarbeit auch die Muskulatur stärkt, fällt es dem Pferd leichter in besagte 'Haltung' zu gehen und folglich muss auch die Anregung dazu nicht mehr so stark & oft gegeben werden.

und beim reiten ist es immer sehr wichtig - aktiv zu reiten - also immer ständigen druck mit den beinen auf den pferde bauch auszuüben und das pferd somit in einer ständigen vorwärtsbewegung zu halten
Unter aktiv reiten verstehe ich aber etwas anders als mit Kraft/Dauerdruck zu reiten, aktiv heißt für mich zu reagiern, wenn das Pferd meine Unterstützung braucht.
Und ich kenne genug Pferd die unter "ständigen druck" nur noch schleppend gehen - einem Pferd macht laufen von Natur aus Spaß (auch wenn ein Reiter oben sitzt ;) ) also sollte man sich überlegen, warum ein Pferd derart 'gezwungen' werden muss zu laufen - in der Regel liegt der Fehler (und sei es nur vom Verständnis her) beim Reiter.

je mehr druck das pferd ausübt desto mehr druck darf am zügel ausgeübt werden - lässt sich das pferd jedoch fallen gibt auch der reiter mit dem druck am zügel nach
Auch hier möchte ich wiedersprechen, dass führt nur zu einer harten Hand und einem harten Maul.
Wenn ein Pferd gegen den Zügel 'kämpft', dann hilft da viel eher eine flexible Hand die annimmt, nachgibt, annimmt, nachgibt, außen leicht anstehend lassen, innen Paraden gibt.
Läßt man nur anstehen und gibt Gegendruck, legt sich ein Pferd 'auf den Zügel' und gibt nicht nach.

Und wer sich auf ein 'Kräftemessen' mit einem Pferd einläßt wird immer den kürzeren ziehen, denn ein Pferd hat mehr Kraft.
In der Hinsicht sind wir auf den 'guten Willen' des Pferdes, seine Bereitschaft mitzuarbeiten angewiesen.
Reite darf kein Kraftsport sein!

LG Lilly
 
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