Super süße Geschichten.
Ja es ist schon einzigartig wie jeder zu seinem Pferd kommt.
Dann werde ich unsere Geschichte auch einfach mal erzählen: Ich hatte 4 Jahre aufgehört zu reiten,weil ich mich erst einmal um meine schule und so weiter kümmern musste. (hatte mit 13 aufgehört) hatte aber für das alter schon relativ viel ahnung was "das pferd" anbelangt,weil es mich einfach interessiert hat. ja, mein kleine cousine (sie ist für mich eher wie eine schwester) hatte dann in meinem alten stall das reiten angefangen und ich sollte mitgehen und es mir anschauen. am anfang bin ich einfach nur jede woche mitgegangen,aber ein paar von meinen alten schulpferden waren auch noch da, also wie es so ist wollte ich auch wieder reiten und sollte auf Waika. Diese war selbst noch nicht lange schulpferd und ist unter dem reiter nicht mehr galloppiert. bei ihrer alten besitzerin lief sie wohl gut, aber im schulbetrieb ist sie nur in den stechtrab. ich bin sie dann die erste stunde aber gleich galloppiert *grins*
kurz darauf hiess es,dass ich sie als rb machen solle.das erwies sich aber schieriger als gedacht, unterm sattel ist sie zwar brav, im umgang aber der totale horror!!
sie hat mich dann 3 mal so umgerannt,dass ich hingefallen bin und ich habe sie abgegeben...
dann bin ich ein anderes pferd geritten, konnte sie aber nie aus den augen lassen und dann hat mich der ergeiz gepackt. ich hatte zwar ehrlich gesagt rießige angst vor ihr, wollte aber daran arbeiten. gegen sommer wurde es dann alles besser. der stall samt schulpferden wurde von einem mann übernommen,der der meinung ist,dass pferde geschlagen werden müssen um zu "funktionieren".die gehen im unterricht 3 min schritt, 6 min trab und galoppieren die stunde durch,danach wird das nasse pferd wieder in die box gestellt. ich wollte bei diesem mann nicht reiten und musste die waika wieder abgeben!
ja, dann hiess es dass ich ein pferd bekomme und waika hat auf 3 beinen arthrose und meine alte reitlehrin meinte ich solle mir was "Gescheites" holen, mit der ich noch was schaffen kann. ich suchte halt dann nach einem geeigneten pferd und fand aber keins für mich.
wieder konnte ich meine waika nicht aus den augen lassen. sie wurde immer agressiver im unterricht und im umgang und ich konnte nicht mehr sehen was die mit ihr anstellen!-also habe ich sie gekauft. für viel zu viel geld aber naja!!!
mittlerweile hatte ich viel stress gehabt und sie war einfach da. sie merkt sofort wenn mit mir etwas nicht stimmt. wir galloppieren ohne probleme und können schon aus dem schritt angaloppieren
nun haben wir wieder winter und sie ist wieder extrem anstrengend aber ich hole mir hilfe und mache mit ihr "natural horse-men-ship" sie zwingt mich oft an meine genzen und ich liebe sie dafür.
sie hat mir das gefühl zurück gegeben,dass ich für etwas kämpfe wenn es nicht gut läuft. die faszination für pferde und die liebe zu diesen tieren,die ich so vermisst habe.
ich weiss,dass es noch ein langer weg sein wird,bis alles so ist wie ich es möchte,aber ich weiss dass sie mir so dankbar dafür ist!!! sie ist einfach meine beste freundin
ich habe lieber 1 jahr mit ihr als 10 jahre mit einem anderen!