Warum Hund?

Diskutiere Warum Hund? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen, hoffe, daß ihr mir helfen könnt. Ich wundere mich so oft warum Menschen sich einfach ein Hund zulegen und nicht vorher...
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Hundy

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Hallo zusammen,

hoffe, daß ihr mir helfen könnt.

Ich wundere mich so oft warum Menschen sich einfach ein Hund zulegen und nicht vorher überlegen ob sie überhaupt Zeit und Lust dazu haben..

Und warum informieren sich die Menschen nicht über die Rasse vor, daß ein Hund ins Haus kommt...

Habe ein Fall wo die Leute ein super süßen Welpen geholt haben und jetzt?? Der Hund ist groß worden und die Besitzer sind überfordert. Keine Lust Gazzi zu gehen, keine Hundeschule oder andere Aktivitäten..

Jetzt ist es zu spät.... Wie könnten man so Menschen überzeugen, daß ein Hund keine gute Idee ist? Ohne, daß sie beleidigt werden?

Es ist doch traurig für die Personen und auch für den Hund..

Liebe Grüsse
Hundy
 
  • Warum Hund?

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  • Warum Hund? Beitrag #2
ja,dass kann man leider nicht ändern,solche leute wird es immer geben,wir hatten uns 3 jahre überlegt,ob wir uns einen Hund holen sollen oder nicht und sind sogar extra dafür umgezogen,die Rasse stand für mich immer fest,da ich schon so einen hund hatte.Aber viele leute denken einfach:wäre ja schön einen Hund zu haben und überschätzen sich selber,von der rasse her,ist es ihnen egal was für eine ob der viel auslauf braucht oder ehr weniger,ob er viel gefördert werden muss oder nicht so viel,es geht denen nur um das Ausehen des Hundes und mehr nicht,deswegen landen ja auch leider immer viele Hunde im TH (Tierheim) oder auch welpen,die denken nicht dran,was das für eine arbeit ist,dass man ihn erstmal trocken bekommen muss,dass er vieles kaputt machen wird ect. sie informieren sich nicht genug und diese leute wird es immer wieder geben,da kann man leider nichts machen und die Hunde werden dann halt von dem egoismus oder von der dummheit der menschen bestraft...
 
  • Warum Hund? Beitrag #3
Hi Kathrin,

was für ein Hund hast Du?

Genau so meine ich es. Du hast es Dir überlegt und wußte was für ein Hund Du haben möchtest. Ich würde gerne ein Rottweiler / Rottweilermix haben - war und ist mein Lieblingshund. Es geht aber nicht da ich Vollzeit arbeite und nicht genug Zeit dafür habe. Es wäre für den Hund nicht gut und für mich auch nicht.

Verstehst Du was ich meine? Es müßte doch gehen - auf eine liebevolle Art und Weiße Menschen zu beraten ohne die Gefühle von diejenigen zu verletzen. Es ist ja nicht weil die Menschen es böse meinen. Die allermeiste Personen, die ein Hund bekommen wollen den Hund als Familiemitglied - naja, bis die Problemen zu groß werden.. Problemen, die hätten verhindert werden können mit ein bisschen Beratung..

Ich bin in ein Tierverein und sehe was passiert wenn der Hund zu viel wird - ist einfach traurig.

Liebe Grüsse
Hundy
 
  • Warum Hund? Beitrag #4
Es gibt leider viele Menschen die im Hund ein Statussymbol für die Perfekte Familie sehen und sich überhaupt keine Gedanken machen das ein Hund ein Lebewesen ist das auch Bedürfnisse hat und richtig Erzogen sein will. Wie willst du sollchen Menschen klar machen das das so nicht funktioniert, da muß ja erst mal Gesprächsbereitschaft da sein.
 
  • Warum Hund? Beitrag #5
Hallo Ricalein,

ich bin mir nicht sicher wie es gehen soll und weiß, daß es nicht einfach wird.

Nur kann ich nicht wegschauen - es ist mir zu wichtig. Zu viele Hunde und Menschen leiden daunter.

Ein Schritt ist es anzusprechen wie ich es hier getan habe. Dann wäre es gut wenn man davon ausgehen, daß die Leute es gut gemeint haben wo sie ein Hund gekauft haben. Man darf nicht nur negativ über die Leute reden (bei Tierquälerei ist es was anderes!!) weil sie überfordert sind. Wenn man schon von Anfang den Finger gegen die Besitzer heben wird man nichts erreichen. Es soll in Ordnung sein zu sagen: "Ich habe ein Fehler gemacht, bitte hilf mir".

Wenn man dann es irgendwie "Cool" machen könnten sich vor der Kauf sich beraten zu lassen wäre viel gewonnen. Ich glaube, daß es sich ein Hund für jede Familie / Person finden läßt wenn sie ein Hund haben wollen. Die Kemi muß stimmen. So wie bei uns Menschen. Nicht jede Frau passt zu jede Mann und umgekehrt. Wenn man aber der Richtige gefunden hat ist es wie Sommer und Sonne.

Ich hoffe, daß mein Deutsch verständlich ist. Haha, bin eine Ausländerin.

Liebe Grüsse
Hundy
 
  • Warum Hund? Beitrag #6
Hi Kathrin,

was für ein Hund hast Du?

einen labrador mix ;)
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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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ich muss dir ganz erlich sagen,ich weiss nicht,glaube es gibt auch menschen die es nicht gerade gut für den hund meinen,meine tante z.b hatte darmals einen hund der konnte nicht mehr hören war blind und konnte nicht laufen gar nichts mehr sie war 14 jahre alt und hat sich so gequält,sie hatte die ganze nacht geschrien und die haben sich drüber lustig gemacht,ich habe versucht mit denen zu reden aber es hatte nix gebracht,es war ihnen egal was mit dem hund ist hauptsache nicht einschläfern,es war grausam sie haben ihn ans napf getragen und ihm trinken ins maul geschüttet sie wurden auch angeZeigt muss ich dazusagen und der hund wurde dann eingeschläfert,weil es unveratwortlich war,dann haben sie sich jetzt einen golden retriver gekauft mit papieren und allem drum und dran,sie stopfen den hund mit essen voll,er ist voll dick kann kaum lauf3en wegen seines übergewichtes und er ist immer nur im haus sie gehen nicht mit ihm raus und nix.finde das unmöglich es ist ihnen echt egal das haben sie auch gesagt,allerdings gibt es auch leute und da muss ich dir recht geben,die es nicht böse meinen und einfach nur keine ahnung haben sich nicht genug informieren und dann völlig úberfordert sind
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Warum Hund? Beitrag #7
Hi!
Ich denke, es ist fast unmöglich fremde Menschen, die sich auf Biegen und Brechen einen Hund halten wollen, davon abzubringen oder sie wenigstens dazu zu bringen den "richtigen" zu wählen.
Die Menschen, die für ein solches Gepräch offen wären, lassen sich wahrscheinlich ohnehin beraten oder machen sich Gedanken.
Es gibt ja auch genug Hundeschulen etc an die man sich wenden kann, wenn die Probleme, die man vorher nicht bedacht hat, auftreten. Aber um den Weg zur Hilfe zu finden, muß man bereit sein sich helfen zu lassen.

Habe mal jemand davon sprechen hören, dass man nicht nur einen Wesenstest für Hunde, sondern vor allem einen für den Halter einführen sollte und das nicht nur bei den Kampfhunde-Rassen, sondern bei allen.
Ist ne tolle Idee, finde ich. Doch wie will man das kontrollieren?
Es gibt ja genug Hunde, die nicht angemeldet sind...


LG, Bine
 
  • Warum Hund? Beitrag #8
Hi!
Zunächst muss ich euch vollkommen recht geben:
Es ist wirklich wichtig, sich über die Bedürfnisse des Hundes im Klaren zu sein. Da fällt mir sontan der Border Collie ein, der viel Bewegung und Aufmersamkeit braucht und gefordert werden will. Meine Freundin hat einen, hat mit ihm schon zahlreiche Kurse durch, derzeit trainiert sie ihn mit der Hundepfeife und er will immer mehr und mehr :), sie kümmert sich sehr um ihn.
Eine Schande, wenn Menschen sich so verhalten, wie ihr oben schon beschrieben habt :(

Wenn ich die Beiträge so lese, quillt mir die alte Geschichte von dem Hund meiner Schwiegereltern wieder hoch... Vielleicht weicht es etwa vom Thema ab.. betrachtet es als "Von der Seele reden" ;)
Die hatten einen Berner Sennen/Schäferhund-Mix und hätten fürs Geld, das sie in Hundefutter und Tierarztkosten gesteckt haben, lieber Therapiestunden beim Psychater nehmen sollen und einen Hund sich gar nicht erst anschaffen dürfen. Der Hund war ein Kind-Ersatz, wurde am Tisch mitgefüttert, bekam Reste vom Tisch (und am Tisch) und Schokolade. Er hatte NULL ERZIEHUNG :)evil:), sprang die Leute an (meine Schwiegermutter kicherte dann immer blöd, weil sie das so süss fand!), akzeptierte seine Hundehütte nicht (wie auch, wenn sie ihn ständig ins Haus holte und er im Bett schlafen durfte) und ging dermaßen in die Breite, dass er schließlich nicht mehr hochspringen konnte und das gesamte Skelett sich "verzogen" hatte. Der Brustkorb wie bei einer Bulldogge und .. naja, ihr wisst ja, wie dicke Hunde aussehen. :cry:
Schließlich machte die Hüfte nicht mehr mit, man sah ihm an, dass Treppensteigen schwierig wurde. Ich finde, dass frühzeitig zu erkennen war, dass der Hund keine Lust mehr auf Bewegung hatte und dann auch nicht dazu angeregt wurde geschweige denn auf Diät gesetzt wurde. Angeblich soll die Cortisonbehandlung wegen der Milben (unter der Haut) daran Schuld gewesen sein, aber die war schon 3 Jahre her und der Hund wurde dicker und dicker.
Schließlich, er war ca. 13 Jahre alt, versagte etwas hinten am Rückrat, er bekam das Hinterteil nicht mehr hoch und urinierte in den Flur. Gejault hat er dabei aber nicht, wenigstens schien er keine Schmerzen zu haben. Da wurde dann endlich dem Elend ein Ende bereitet und ihm sein Schlaf gegeben....

Ich bin bei der Mutter meines Freundes (jetzt Mannes) auf Mauern gestoßen, sie stritt ab, ihm Schoko zu geben, die fettigen Leckerchen vom Tisch waren doch gar nicht schädlich (vorsicht, Ironie!) und sie war nicht in der Lage, dem Tier angemessene Bewegung zu verschaffen. Wenn er nicht wollte, dann wollte er eben nicht.....

Ganz schön viel geworden. Uff. Jetzt ist mir leichter... :|

LG
Wölfi
 
  • Warum Hund? Beitrag #9
Sagen wir es mal so: Man kann sich noch so viel informieren wie man will, wenn man den Hund dann hat, dann ist es ganz anders, viel mehr und anstrengender. Aber zuindest wir kommen damit mitleriwele gut zurecht^^
 
  • Warum Hund? Beitrag #10
Hallo!
Bin genau deiner bzw eurer Meinung. Klar sollte man sich vorher ALLES und damit mein ich auch alles gut überlegen. Wir haben damals selbst den Fehler gemacht:( Meine Eltern haben sich nen Pudel-SH-Dackel-Labbi Mix geholt und sind mit ihm in die Hundeschule gegangen. Nachher hatten sie keine Zeit mehr und was war? Niki hat überhaupt nicht gehört und war der schlimmste Hund. Noch heute sagt meine mum "Warum haben wir ihn eigentlich geholt gehabt?Niemand hatten für ihn Zeit..." Ich finde, dass Leute, die einen Hund in so eine Stelle vermitteln ja auch nicht wirklich super toll sind. Eigentlich erkundigt man sich ja im Vorraus wo sein Welpe, seine Nachzucht das Leben verbringen wird und dann sieht man ja ob es klappen könne oder nicht. Finde das auch extrem wichtig. Allerdings kann man das eh NIE verhindern;) Es ist halt so und es wird auch noch JAHRE dauern bis manche Menschen es genauso sehen wie die meisten hier...Aber naja. WIR sollten probiern es besser zu machen und das weiter zu vermitteln anstatt tatenlos zuzusehen...ich denke dass es auch hilft.

VG
Jasmin
 
  • Warum Hund? Beitrag #11
Danke

Hallo, ich weiß noch nicht ganz wie das Antworten geht. Habe gestern "direkt" geantwortet. Versuche es jetzt anderes ;o)

Erst Mal ganz super vielen Dank - es war schön, daß ihr das Thema ernst genommen haben und so viel dazu geschrieben. Danke!!

Kathrin22
Du hast recht. Manche Menschen sind incht imstande sich in ein Tier zu versetzen. Weiß nicht, aber irgendwie glaube ich , daß solche Menschen ein ganz großes Problem mit sich selbst haben. Es liegt viel tiefer als der Hundehaltung. Heute und bei Viele ist es leider immernoch Tabu wenn die Seele leidet. Du hast versucht den Hund zu helfen und ich habe das Gefühl, daß Du auch bei der golden retriver am Ball bleibst. Alle Achtung - es muß hart sein es mit anzusehen ohne etwas dagegen tun zu können.

Binekoeln,
Bine, Du hast das magische Wort benutzt. Du hast geschrieben "es ist FAST unmöglich..." Haha, ich bin nicht so naiv, daß ich glaube, daß ich alle Hunde und Besitzer helfenkann glücklich zu werden. Ja, wie Du sagst muß man bereit sein Hilfe zu holen. Und genau so wichtig ist, daß man sich ein bisschen kritisch gegenüber die Hilfe stellt. Was für den Einen gut ist, kann für den Anderen falsch sein. Mein Bruder hat sich beraten lassen und das ist ganz in die Hose gegangen. Ich möchte behaupten, daß jede Berater nur ein Mensch ist. Manche sind gut Andere weniger gut.
Aber alleine, daß man versucht hilfe zu bekommen ist lobenswert und soll auch anerkannt werden.

Wölfi,
Du weichst ganz und gar nicht vom Thema ab. Deine Geschickte zeigt doch genau wie falsche Fürsorge den Hund kaputt machen kann. Es ist das andere Extrem. Deine Schwiegermutter hat der Hund zum Kind gemacht und mit zu viel Liebe dick gemacht. Sie hätte, wie Du auch sagst, sich selbst holfen sollen. Sie ist nicht glücklich, oder. Wenn sie gelernt hätte sich selbst zu lieben wäre es sichherlich anderes worden.

gold Fisch,
deine Geschickte würde ich gerne hören. Du hast viel erlebt, oder? Wenn Du Lust hast würde ich mich freuen zu hören was Du erlebt hast!

Jasmin W,
schön wäre es wenn man vorher alles wüßte. Ist aber nicht möglich - Haha, dann würde alle "Beratungsstellen" ja ohne arbeit da stehen. Es kommt immer was egal wie sehr man versucht alles vorauszusehen. Was ich meine ist, daß man z.B. nicht ein Border Collie kauft wenn man nur daheim sitzt.
Ok, ihr habt ein "Fehler" gemacht und sicherlich auch dazu gelernt. Der Fehler wird ihr nicht wiederholen, oder ;o)
Es gibt viele Kinder, (ich war eins davon) die kein Haustier haben darf. Wenn ich kein Zeit hätte für unsere Maus würde ich versuchen jemanden zu finden, die sich daüber freuen ein halben Hund zu haben. Ich dürfte kei nHund bekommen - hätte mir aber eine Familie gefragt ob ich mich mit dem Hund beschäftigen würden - ich wäre außer mich für Freude gewesen.

Pyyyyhhh, wurde ein bisschen lang. Nochmals super vielen Dank.

Liebe Grüsse
Hundy
 
  • Warum Hund? Beitrag #12
Huhu!
Ja wir haben daraud gelernt. mittlerweile haben wir wieder hunde. 3 Stück und wir gehen mit ihnen zur Hundeschule und täglich 2Std in den Wald und was noch dazugehört. Meine mum ist jetzt auch im Tierschutz aktiv:D Ohen Tiere wwäre ein Leben für mich echt sinnlos!
 
  • Warum Hund? Beitrag #13
Schrecklich daß scheinbar jeder solche Geschichten in seiner Umgebung mitbekommen muß - ich ja auch :(

Da wär einmal der Rauhhaardackel der Oma meiner besten Freundin... der Hund war ein Weihnachtsgeschenk (da geht's schonmal los....), als der Hund dann 15 war (wobei mich das echt wundert wie in reinrassiger Hund mit diesem Übergewicht und einem Leben von fetter Wurst etc. so alt werden konnte) wollte er dann nicht mehr, er konnte keinen Schritt mehr gehen, wurde - wie oben auch schonmal geschrieben - zum Fressen und Trinken getragen bzw. das ihm so eingeflöst, ich werd nie seinen Blick zu mir vergessen, dieser Blick war ein einzig leiderfüllter Hilfeschrei. Zum Glück konnte er wenige Tage später so sterben.

Und dann wär da noch der Hund eines Exchefs - er junger, aufstrebender Anwalt, sie Ärztin in einem Krankenhaus. Und der Hund. Hund war dann den meisten Tag im Auto von Chef (in der Tiefgarage!!), als ich ihn darauf ansprach sagte er "och das macht ihm nix, er schläft halt dann". :evil: Ab und zu durfte Hund dann auch mit ins Büro - an jenen Tagen mußte dann die Bürotür geschlossen bleiben und man durfte nur nach vorhergehendem Anruf reingehen, weil Hund völlig ausgetickt ist wenn jemand fremdes reinkam (gebissen hätte er nicht - dazu hatte Hund viel zu viel Angst). Er sei etwas verhaltensgestört hieß es dann... ACH NEE!!!
 
  • Warum Hund? Beitrag #14
Jaaa, davon kann ich auch ein Liedchen singen. Über uns wohnt eine relativ nette Dame und ihre ach so geliebte Cairnterrier Hündin. Die Hündin wird fast nie Gassi geführt, immer nur bei uns im Garten, wo wir dann den Kot entfernen dürfen. Sie kommt vier-fünf mal am Tag kurz zum Pinkeln und Koten auf den Garten und dann gehts schleunigst wieder hoch.

Ich nehme sie ab und zu mal, wenn ich mit meinem Gassi gehen, mit. Meiner freut sich dann wie ein Hecht dass er Gesellschaft beim Gassigang hat und die beiden blühen regelrecht auf. Leider können wir dann nicht so lange gehen, denn die Hündin plagt sich sonst den ganzen nächsten Tag mit Muskelkater rum.

Es ist schon ein Armutzeugnis, seine Hunde so verwahrlosen zu lassen.

Man sollte sich vorher über die gewünschte Rasse informieren und genau abwägen, ob man den Anforderungen der artgerechten Haltung des Hundes gewachsen ist. Ich könnte platzen wenn ich sehe, dass mittlerweile Border Collies spottbillig als Familienhunde abzugeben sind. Genauso ist es mit Herdenschutzhunden. Sie sind ja so süß und puschelig und knuddellig wenn sie klein sind. Das es aber äußerst gefährlich sein kann, wenn sie in die falschen bzw. hundeunerfahrenen Hände geraten, verstehen sie nicht.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass jeder, der sich für einen Hund entscheidet, mit den Konsequenzen doch rechnen muss. Dann gibt es kein schlechtes Wetter mehr, oder keine Lust von der Couch aufzustehen. Kein Hund wird es verstehen, wenn man zu ihm sagt, heute gibts mal kein Gassi.

Entweder man bietet dem Hund artgerechte Haltung oder man entscheidet sich gegen ihn.
 
  • Warum Hund? Beitrag #15
Hi Sweetroke,

ja, natürlich hast Du recht. Nur, und vielleicht findest Du mich jetzt ziemlich Naiv, es nutzt nix den Finger zu heben und die Frau zu "beschimpfen". Es hilft nicht weiter. Dagegen finde ich es ganz Klasse, daß Du den Hund mitnimmst wenn Du Gazzi gehst. Es wärmt mein Herz zu lesen. Siehst Du? Die Besitzerin kannst Du nicht ändern - Du hast aber ein Hund geholfen!! Spitze!!

Liebe Grüsse
Hundy
 
  • Warum Hund? Beitrag #16
Hi Hundy!
Du hast geschrieben, dass du glaubst, dass solche Leute ein Problem mit sich selbst haben.
Ich denke, in sehr vielen Fällen trifft genau das zu.
Meiner Meinung nach schaffen viele Leute sich ein Tier an (es sind ja leider nicht nur Hunde betroffen), um irgend einen Mangel in ihrem eigenen Leben zu beheben. Das kann eigentlich alles sein, von Einsamkeit (die Oma, die ihren Hund verhätschelt), über unerfüllten Kinderwunsch (das Karrierepaar, dass für Kinder keine Zeit hat, die kann man ja nicht den ganzen Tag ins Auto legen) bis hin zu Beziehungsproblemen (wenn mein Partner meine Ansprüche/Bedürfnisse nicht erfüllt, dannn versuchs ich mit nem Tier).

Daher wäre vielleicht ein Weg, herauszufinden wo der Ursprung für diese (ich nenne es mal) Fehl-Haltung liegt. Ok, wir sind alle keine Psychologen, aber im Fall der einsamen Oma, könnte man doch vielleicht nicht nur den Hund, sondern auch gleich die Oma mit Gassi nehmen. Evt findet sie ne Oma-Freundin auf der Hundewiese...

Ach und Hundy, es kam auch nicht so rüber, als wärst du so naiv, dass du glaubst, allen Hunden der Welt helfen zu können. Ich finde es toll, dass du dieses Thema aufgeworfen hat, irgendwo muß man ja anfangen! Vielleicht hast du hier schon einem Hund helfen können.

LG
 
  • Warum Hund? Beitrag #17
Hi Sweetroke,

ja, natürlich hast Du recht. Nur, und vielleicht findest Du mich jetzt ziemlich Naiv, es nutzt nix den Finger zu heben und die Frau zu "beschimpfen". Es hilft nicht weiter. Dagegen finde ich es ganz Klasse, daß Du den Hund mitnimmst wenn Du Gazzi gehst. Es wärmt mein Herz zu lesen. Siehst Du? Die Besitzerin kannst Du nicht ändern - Du hast aber ein Hund geholfen!! Spitze!!

Liebe Grüsse
Hundy

Danke für deine netten Worte.

Ich weiß, dass ich die Halterin nicht ändern kann. Einmal war ich mit beiden über eine Stunde unterwegs (pausen eingerecht, der Hund ist ja schon etwas älter), sie sagte mir dann, sie wäre noch nie mit ihrem Hund so lange draußen gewesen. Mir gefror fast das Blut in den Adern, denn ich weiß, dass sie ihren Hund schon von Welpen an hat. Unglaublich, wie wenig Verständnis manche Leute für die Bedürfnisse ihrer Hunde aufbringen können.
 
  • Warum Hund? Beitrag #18
Kathrin22
Du hast recht. Manche Menschen sind incht imstande sich in ein Tier zu versetzen. Weiß nicht, aber irgendwie glaube ich , daß solche Menschen ein ganz großes Problem mit sich selbst haben. Es liegt viel tiefer als der Hundehaltung. Heute und bei Viele ist es leider immernoch Tabu wenn die Seele leidet. Du hast versucht den Hund zu helfen und ich habe das Gefühl, daß Du auch bei der golden retriver am Ball bleibst. Alle Achtung - es muß hart sein es mit anzusehen ohne etwas dagegen tun zu können.

Naja man kann nicht mehr tuhen als denen immer wieder klar zu machen,dass sie das ändern sollten,Ich habe denen schon viele videos vom dog dancing gezeigt und sie sind schon am überlegen,ob sie es machen wollen.Ich hoffe sehr das sie sich enscheiden irgendeinen sport mit dem hund zu machen!
Ich denke auch das die leute grössere probleme haben,oder sie haben es von den eltern so gelernt und abgescht,dass man tiere halt nur so sieht,dass er nur aufpassen soll,süss ausschauen soll und nett sein!
 
  • Warum Hund? Beitrag #19
Ich kenne genügend Leute, die schnell zu begeistern sind und hinterher Dinge achtlos wegwerfen. Ich kenne Leute, die hegen und pflegen ihr neues Auto und hinterher stehts verdreckt rum. Das ist leider sehr selbe Effekt, wie mit einem Tier oder einer Ehefrau, erst wird sie verwöhnt, wenn der Lack ab ist und Schwierigkeiten auftauchen - beschimpft und verlassen.
Gruß HelgaK
 
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