Vier Fragen zum Lemming :)

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  • Vier Fragen zum Lemming :) Beitrag #1
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Nadeschda

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Heey,
Ich bins mal wieder.
Ich habe mich, eigentlich entgültig, für den, ehergesagter die Lemminge entschieden. Nun hab ich dazu ein paar, sehr viele, Fragen.
Ähh, es sind 2 Lemminge.

1. Muss man die Impfen lassen?

2. Der Käfig wird 120x65x100 (Länge x Breite x Höhe) sein.
Erdgeschoss und 1 Obergeschoss. Ist das Okay, oder sollte es
kleiner/größer sein?

3. Wie oft sollte der Käfig gereinigt werden?

4. Wie sollte die Ausstattung aussehen? Und was auf welche Etage?
Es gibt ja Erdgeschoss und 1. Obergeschoss :).

5. Welchen Einstreu sollte man benutzen? Habe ja gehört die buddeln sich auch Gänge?


Danke im Vorraus! <3
 
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  • Vier Fragen zum Lemming :) Beitrag #2
Hallo,
ich denke du meinst Steppenlemminge oder?
Die gehören übrigens nicht zu den Lemmingen sondern zu den Wühlmäusen *klugscheiß*
Ich habe selber keine Erfahrung mit lemmigen aber kann von diebrain zitieren :mrgreen:

1. Dazu konnte ich leider nicht finden.

2.
Größe

In der Heimtierhaltung hat sich der graue Steppenlemming etabliert, deshalb gehen wir auf dieser HP ausschließlich auf diese Art ein!Im Allgemeinen wird ein 100 x 40 x 40 cm (Länge x Breite x Höhe) großes Becken oder Terrarium als Gehege für zwei Lemminge empfohlen.
Allerdings ist das wirklich eher als absolutes Minimum zu sehen. Wir empfehlen, den Lemmingen mehr Platz zu gönnen, ein Aquarium mit dem Maßen 120 x 50 x 50 cm für 2 - 4 Lemminge wäre unserer Ansicht nach sinnvoll, schön wäre eine Grundfläche ab 0,8 m² für eine größere Gruppe. Es darf gern auch noch etwas größer werden. Kleine Becken bis 80 cm Länge sollten nicht höher als breit sein, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten.
Der Größe der Becken/Gehege sind angeblich Grenzen gesetzt, es gibt bei größeren Lemminggruppen Revierbildungen und Aufsplittung der Gruppen. Eine Grundfläche von über 1,5 qm könnte also evtl. bei mehr als zwei Lemmingen zu Problemen führen. Bei Zweiergruppen ist der Gehegegröße keine Grenze gesetzt.
3.
Gehegereinigung

Wenn Sie eine mindestens 20 cm hohe Einstreu eingefüllt haben, ist es nicht nötig, die Behausung häufiger als alle 4 Wochen komplett zu säubern. Ein größeres und noch höher eingestreuten Gehege muss evtl. noch seltener komplett gereinigt werden. Jede Reinigung des Geheges versetzt die Lemminge in totale Panik. Ihre Duftspuren an denen sie sich orientieren sind plötzlich weg, die gewohnte Schlafkammer ebenso verschwunden wie die gegrabenen Gänge. Gehegegroßputz ist ausgesprochen anstrengend für die Tiere, deshalb sollte das Gehege nur selten komplett gereinigt werden. Nehmen Sie das gesamte Nest vor dem Reinigen komplett heraus und auch einen Teil der Vorräte und legen Sie das Nest und die Vorräte (oder eine entsprechende Menge frischer Vorräte) nach der Reinigung zurück. Stellen Sie nie mehr als ein neues Teil nach der Reinigung in den Käfig. Ein bisschen was Neues im Gehege ist sicher angenehm, wenn aber alles falsch ist, dann Stresst es die Tiere sehr.
4. Link:


5.
Die richtige Einstreu:

Geeignet sind z.B. sehr feines Buchengranulat, Mais-, Hanf- oder Leineinstreu (Euro Lin) oder das normale Kleintierstreu (welches die meisten Lemming bevorzugen). Die Einstreu sollte staubarm oder staubfrei sein. Zum Nest bauen und um die Gänge zu befestigen sollten regelmäßig frisches Heu und mitunter auch Stroh/Strohhäcksel angeboten werden. Das Heu muss unter die Einstreu gemischt werden. Sie können in einem abgetrennten Bereich auch mal etwas Erde zum buddeln anbieten. Geeignet ist ein trockenes / Erde Gemisch (im Ofen trocknen). Oft wird Torf empfohlen, allerdings ist dieser sehr umstritten, denn er ist meist zu sauer und schädigt das Fell, außerdem werden beim Torfabbau die Moore zerstört und vielen Wildtieren wird so der Lebensraum genommen. Fragen Sie im Blumenhandel nach ungedüngter Erde oder verwenden Sie Erde aus dem eigenen Garten. Die Erde aus dem Garten sollte im Ofen bei 100 Grad durchgetrocknet werden um Keime abzutöten, danach muss die Erde wieder leicht befeuchtet werden, damit sie nicht zu stark staubt und die Atemwege des Tieres reizt. Wegen der Feuchtigkeit darf Erde nie direkt neben oder unter das Schlafhaus und niemals ausschließlich Erde oder Torf als Einstreu verwenden. Einen Tag vor der Käfigreinigung oder in einem abgetrennten Gehege können Sie Ihren Lemmingen auch mal Laub oder etwas ungedüngten Rasen mit Erde daran aus dem Garten anbieten, es dürfen auch Käferchen und Würmchen darin bleiben, die werden von den Lemmingen gerne verzehrt. Achten Sie darauf, das keine Zecken in der Erde oder auf dem Laub sind! Reinigen Sie am nächsten Tag das Gehege gründlich! Laub sollte niemals vom Boden aufgenommen angeboten werden, dort ist das Laub meist stark verschmutzt und es befinden sich Bakterien und Pilze auf dem Laub. Sinnvoller ist es, das Laub frisch vom Baum abzustreifen.
Die Einstreu sollte gut 20 - 25 cm hoch eingefüllt werden, damit die Tiere sich darin Gänge und Höhlen graben können! Manche Lemminhalter und Züchter empfehlen, das Gehege nur höchstens 10 cm hoch einzustreuen, da man sonst die Tiere nicht sehen kann. Sicher könnte es zu einem Problem werden, wenn die Tiere seltener oberhalb der Einstreu zu sehen sind, weil dann kranke Tiere evtl nicht schnell genug gefunden werden. Sicher sind die Lemminge öfter zu sehen, wenn sie kaum Möglichkeiten zu unterirdischen Aktivitäten haben. Sie können besser beobachtet werden und werden angeblich auch zahmer und anhänglicher, wenn die Einstreu nicht hoch genug zum Gänge graben ist. Aber es ist doch eine recht selbstsüchtige Art der Tierhaltung. Nur damit die Tiere beobachtet werden können, wird ihnen ein tiergerechter, unterirdischer Lebensraum verwehrt.
Quelle:
 
  • Vier Fragen zum Lemming :) Beitrag #3
Oh Danke ! Ja ich meine die Steppenlemminge :)
Das hat mir sehr weitergeholfen, Danke !
 
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