- Herzrhythmusstörung AV Block 3 Grades wg. Borreliose? Beitrag #1
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paint-indigo
Guest
Mein Pferd ( 3,5 Jahre) wurde diesen Sommer angeritten. 2 x Training in der Woche a ca. 3/4 Stunde (1 x longieren, 1 x reiten) und Bodenarbeit, Handpferd, spazieren gehen. Mein Pferd ist sehr nett beim Reiten, souverän, geht schön rund, fleißig, gallopierte gerne. Man musste ihn nicht viel treiben.
Vor 4 Monaten zeigte er beim Trab einen veränderten Bewegungsablauf. Nur beim Abstrecken des Halses zeigte 4 bis 5 sehr ausgreifende Schritte. Dann lief er wieder normal. Nach diesem Ablauf folgte kein Wille des Pferdes langsamer zu werden oder stehen zu bleiben.
Ich wollte jedoch abgeklärt haben, ob das etwas zu bedeuten hat, da meine Reitlehrerin so etwas noch nicht gesehen hat. Er zeigte diesen Ablauf getrenst, nur mit Knotenhalfter, beim Longieren und beim Reiten. Am 8.10. wurde mein Pferd das letzte Mal geritten bzw. gearbeitet, da ich mir unsicher war, ob dieser Bewegungsablauf etwas zu bedeuten hatte. Mein Pferd wurde außerhalb des Offenstalls bis 14.10. nicht bewegt.
Mein Pferd ist in einem großen Offenstall-Haltung (30 Pferde mit Padock - keine Boxen) untergebracht. Spielt jeden Tag mit den in seiner Herde befindlichen Wallachen in lustigen Beiß- und Jagdspielen.
Ich beschrieb diesen Bewegungsablauf am 14.10. meiner Osteopathin. Diese empfahl mir, mein Pferd war zu diesem Zeitpunkt hinten etwas überbaut, das Pferd eine Woche stehen zu lassen. Möglicherweise handele es sich um Wachstumsschwierigkeiten. Nach zwei Wochen habe ich mein Pferd etwas ablongiert, aber der Bewegungsablauf kam wieder.
Ich habe mein Pferd am 29.10. einer TA vorgestellt. Die Tierärztin befand den an der Longe (ohne Gebiss nur an einem Knotenhalfter) gezeigten Bewegungsablauf nicht abnorm. Auf Aufforderung der Tierärztin wurde das Pferd in der Halle frei laufen gelassen. Durch hinter der Halle vorbeigalopierender Pferde regte sich mein Pferd auf (machte er sonst nicht, war immer souverän) und galoppierte 5 Runden in der Halle. Ich stoppte mein Pferd und beim Stehen bleiben fragte mich die TA, ob mein Pferd immer so heftig atmen würde. Er schwitzte stark und kam der Herzschlag nach mehrmaligen abhören sehr schwer runter. Sie machte mich darauf aufmerksam, dass mein Pferd Herzrhythmusstörungen hätte. Ich möge mich darum kümmern, ein EKG durchführen zu lassen. Das Pferd solle nicht bewegt werden.
Mein HausTA hörte am 31.10. mein Pferd ab und diagnostizierte Vorhofflimmern. Er nahm Blut ab, die Abnahme eines EKGs missglückte. Daraufhin empfahl er mir, in einer Klinik ein EKG sowie einen Ultraschall des Herzens vornehmen zu lassen.
Ich vereinbarte einen entsprechenden Termin mit einer Klinik.
Am selben Tag googelte ich durchs Internet und las einige Quervermerke zu Borreliose beim Pferd. Daraufhin bat ich meinen Tierarzt, bei der Blutuntersuchung gleich einen Borreliose-Test mitmachen zu lassen.
Der Bluttest sagte aus, dass der 2. Boreliose-Titer sehr hoch 512 war. Daraufhin wurde eine Antibiotika-Behandlung von 12 Tagen durchgeführt.
Am 13. Tag (15.11.) war der EKG und Ultraschall-Termin in einer Klinik. Dort wurde mein Pferd ebenfalls vorlongiert, hier wollte er schon nicht mehr angallopieren und hustete.
Dort wurde beim EKG ein AV Block 3 Grades diagnostiziert. Beim Ultraschall wurde festgestellt, dass das Herz keine Abnormen hat. Möglicherweise sei der AV-Knoten entzündet. Diagnose Pferd nicht belast- / unreitbar. Mein Pferd wurde stationär aufgenommen.
Daraufhin wurde am 16.11. eine Kortison-Behandlung angesetzt. Diese soll 5 Tage andauern. Danach müsste sich eine Veränderung zeigen. Aber man hat mir nicht viel Hoffnung gemacht.
Ich bin verunsichert, da man im Internet die Symptome meines Pferdes in Verbindung mit Borrelliose setzt (Herzarrhytmien, Augenentzündung, Überreaktion Verhalten, Empfindlichkeit an den Fesseln).
Von der in der Klinik befindlichen Ärztin wird auf Nachfrage von mir dieser Faktor jedoch nicht als ausschlaggebend angesehen.
Ich bin mir unsicher, ob nun mit die Behandlung mit Kortison ausreichend ist. Müsste man dann nicht auch die Borrelliose mittherapieren?
Seht ihr hier einen Zusammenhang und möglicherweise eine andere Behandlungstherapie?
Im Internet findet man u.a.Therapien wie
- Eigenblutbehandlung, Nosoden, - 4 Wochen lang
- 4 Wo Antibiotika
- 7 Wochen Tetracyclin
- Fit Organ NeyImun Stärke 2
- Alt Therapie Nacoma.
Ich bin total am Boden zerstört. Am Mo ist der 5te Tag der Kortison-Einnahme. Heute war ich in der Klinik. Mein Pferd ist total unvital, fast apatisch. Hustet mit Schleimauswurf. Sieht aus wie ein Gespenst.
Wer kann mir hier helfen?
Wer hat ähnliche Erlebnisse mit seinem Pferd gehabt, wie wurde hier gehandelt? Gab es auch Behandlungserfolg?
Vor 4 Monaten zeigte er beim Trab einen veränderten Bewegungsablauf. Nur beim Abstrecken des Halses zeigte 4 bis 5 sehr ausgreifende Schritte. Dann lief er wieder normal. Nach diesem Ablauf folgte kein Wille des Pferdes langsamer zu werden oder stehen zu bleiben.
Ich wollte jedoch abgeklärt haben, ob das etwas zu bedeuten hat, da meine Reitlehrerin so etwas noch nicht gesehen hat. Er zeigte diesen Ablauf getrenst, nur mit Knotenhalfter, beim Longieren und beim Reiten. Am 8.10. wurde mein Pferd das letzte Mal geritten bzw. gearbeitet, da ich mir unsicher war, ob dieser Bewegungsablauf etwas zu bedeuten hatte. Mein Pferd wurde außerhalb des Offenstalls bis 14.10. nicht bewegt.
Mein Pferd ist in einem großen Offenstall-Haltung (30 Pferde mit Padock - keine Boxen) untergebracht. Spielt jeden Tag mit den in seiner Herde befindlichen Wallachen in lustigen Beiß- und Jagdspielen.
Ich beschrieb diesen Bewegungsablauf am 14.10. meiner Osteopathin. Diese empfahl mir, mein Pferd war zu diesem Zeitpunkt hinten etwas überbaut, das Pferd eine Woche stehen zu lassen. Möglicherweise handele es sich um Wachstumsschwierigkeiten. Nach zwei Wochen habe ich mein Pferd etwas ablongiert, aber der Bewegungsablauf kam wieder.
Ich habe mein Pferd am 29.10. einer TA vorgestellt. Die Tierärztin befand den an der Longe (ohne Gebiss nur an einem Knotenhalfter) gezeigten Bewegungsablauf nicht abnorm. Auf Aufforderung der Tierärztin wurde das Pferd in der Halle frei laufen gelassen. Durch hinter der Halle vorbeigalopierender Pferde regte sich mein Pferd auf (machte er sonst nicht, war immer souverän) und galoppierte 5 Runden in der Halle. Ich stoppte mein Pferd und beim Stehen bleiben fragte mich die TA, ob mein Pferd immer so heftig atmen würde. Er schwitzte stark und kam der Herzschlag nach mehrmaligen abhören sehr schwer runter. Sie machte mich darauf aufmerksam, dass mein Pferd Herzrhythmusstörungen hätte. Ich möge mich darum kümmern, ein EKG durchführen zu lassen. Das Pferd solle nicht bewegt werden.
Mein HausTA hörte am 31.10. mein Pferd ab und diagnostizierte Vorhofflimmern. Er nahm Blut ab, die Abnahme eines EKGs missglückte. Daraufhin empfahl er mir, in einer Klinik ein EKG sowie einen Ultraschall des Herzens vornehmen zu lassen.
Ich vereinbarte einen entsprechenden Termin mit einer Klinik.
Am selben Tag googelte ich durchs Internet und las einige Quervermerke zu Borreliose beim Pferd. Daraufhin bat ich meinen Tierarzt, bei der Blutuntersuchung gleich einen Borreliose-Test mitmachen zu lassen.
Der Bluttest sagte aus, dass der 2. Boreliose-Titer sehr hoch 512 war. Daraufhin wurde eine Antibiotika-Behandlung von 12 Tagen durchgeführt.
Am 13. Tag (15.11.) war der EKG und Ultraschall-Termin in einer Klinik. Dort wurde mein Pferd ebenfalls vorlongiert, hier wollte er schon nicht mehr angallopieren und hustete.
Dort wurde beim EKG ein AV Block 3 Grades diagnostiziert. Beim Ultraschall wurde festgestellt, dass das Herz keine Abnormen hat. Möglicherweise sei der AV-Knoten entzündet. Diagnose Pferd nicht belast- / unreitbar. Mein Pferd wurde stationär aufgenommen.
Daraufhin wurde am 16.11. eine Kortison-Behandlung angesetzt. Diese soll 5 Tage andauern. Danach müsste sich eine Veränderung zeigen. Aber man hat mir nicht viel Hoffnung gemacht.
Ich bin verunsichert, da man im Internet die Symptome meines Pferdes in Verbindung mit Borrelliose setzt (Herzarrhytmien, Augenentzündung, Überreaktion Verhalten, Empfindlichkeit an den Fesseln).
Von der in der Klinik befindlichen Ärztin wird auf Nachfrage von mir dieser Faktor jedoch nicht als ausschlaggebend angesehen.
Ich bin mir unsicher, ob nun mit die Behandlung mit Kortison ausreichend ist. Müsste man dann nicht auch die Borrelliose mittherapieren?
Seht ihr hier einen Zusammenhang und möglicherweise eine andere Behandlungstherapie?
Im Internet findet man u.a.Therapien wie
- Eigenblutbehandlung, Nosoden, - 4 Wochen lang
- 4 Wo Antibiotika
- 7 Wochen Tetracyclin
- Fit Organ NeyImun Stärke 2
- Alt Therapie Nacoma.
Ich bin total am Boden zerstört. Am Mo ist der 5te Tag der Kortison-Einnahme. Heute war ich in der Klinik. Mein Pferd ist total unvital, fast apatisch. Hustet mit Schleimauswurf. Sieht aus wie ein Gespenst.
Wer kann mir hier helfen?
Wer hat ähnliche Erlebnisse mit seinem Pferd gehabt, wie wurde hier gehandelt? Gab es auch Behandlungserfolg?