- Mein Schatzmann Beitrag #1
Löwennini
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Am Montag, spät nachts, es war fast Mitternacht, ist unser geliebter Jack Russell Terrier Billy gestorben. Er war ein Familienmitglied, für mich als Einzelkind wie ein Bruder. Nie konnte ich mir vorstellen, wie ich es aushalten soll, wenn er nicht mehr ist. Nun ist es ein paar Tage her und erst jetzt kann ich es begreifen.
Mein kleiner Schatzmann war fast 14 Jahre alt, seit er acht Wochen alt war hat er unser Leben bereichert. Nun war er krank und sein kleines Herz war schwach. Noch am Montag war meine Mutter mit ihm beim Tierarzt, welcher ihr nahe legte, sich zu verabschieden. Seine Zunge war schon ganz blau und er hatte Kreislaufprobleme. Doch einschläfern lassen wollten wir ihn nicht, er sollte es selbst eintscheiden. Und so tat er es auch. Der kleine Mann legte sich in sein Körbchen und schlief ein, für immer.
Das alles ist schon schlimm genug für mich. Doch noch viel schlimmer wird es dadurch, dass ich nicht zu Hause war und auch nicht nach Hause fahren konnte. Ich lebe aufgrund meiner Ausbildung rund 315 Kilometer entfernt und befinde mich ein paar Tage vor meinen Examensprüfungen. Meine Mutter rief mich an, als unsere Billy gestorben ist und in dem Moment brach eine Welt für mich zusammen. So weit weg, meine Mutter alleine mit ihrer Trauer, mir waren die Hände gebunden, denn wenn ich nach Hause gefahren wäre, dann hätte ich noch wichtigen Schulstoff verpasst und durch die große Trauer hätte ich sicherlich noch mehr Tränen wieder mit zurück genommen. Meine Mutter wollte auch auf keinen Fall, dass ich mir das noch antue.
Mein Freund war bei mir, tröstete mich, sprach mir gut zu. Ich war die ganze Nacht wie in Trance und konnte es nicht glauben. Niemals hätte ich gedacht, dass mich der Tod eines geliebten Lebewesens so sehr mitnehmen könne.
Allmählich geht es uns allen besser. Ich sehe das Gute an Billys Tod, nun muss er keine Schmerzen und keine Atemnot mehr haben. Jetzt hat er seinen Frieden. Ich bin dankbar für die Zeit, die ich mit ihm hatte. So viele, unzählige Stunden waren wir beide in meiner Kindheit alleine zu Hause und haben gespielt, getobt und uns geärgert. Er war so aufgeweckt, so agil und fröhlich. Zugleich so lieb, konnte alleine bleiben, hat nie etwas kaputt gemacht und niemals zu Hause gebellt. Er war der beste Hund aller Zeiten und ich bin so froh, ihn gehabt zu haben. Fast vierzehn Jahre meines 23 jährigen Lebens durfte ich ihn kennen und lieben.
Ein Bisschen Traurigkeit, dass ich mich nicht verabschieden konnte bleibt. Doch unser kleiner wird im Tierkrematorium verbrannt und dann wollen wir ihn gemeinsam beerdigen, dieser Abschied bleibt mir dann.
Ich wünsche allen, die jemals so verrückt nach einem Tier waren und es irgendwann gehen lassen müssen, ganz viel Kraft für diese Zeit.
Wer in den Herzen ist, der wird immer gegenwärtig sein!
Mein kleiner Schatzmann war fast 14 Jahre alt, seit er acht Wochen alt war hat er unser Leben bereichert. Nun war er krank und sein kleines Herz war schwach. Noch am Montag war meine Mutter mit ihm beim Tierarzt, welcher ihr nahe legte, sich zu verabschieden. Seine Zunge war schon ganz blau und er hatte Kreislaufprobleme. Doch einschläfern lassen wollten wir ihn nicht, er sollte es selbst eintscheiden. Und so tat er es auch. Der kleine Mann legte sich in sein Körbchen und schlief ein, für immer.
Das alles ist schon schlimm genug für mich. Doch noch viel schlimmer wird es dadurch, dass ich nicht zu Hause war und auch nicht nach Hause fahren konnte. Ich lebe aufgrund meiner Ausbildung rund 315 Kilometer entfernt und befinde mich ein paar Tage vor meinen Examensprüfungen. Meine Mutter rief mich an, als unsere Billy gestorben ist und in dem Moment brach eine Welt für mich zusammen. So weit weg, meine Mutter alleine mit ihrer Trauer, mir waren die Hände gebunden, denn wenn ich nach Hause gefahren wäre, dann hätte ich noch wichtigen Schulstoff verpasst und durch die große Trauer hätte ich sicherlich noch mehr Tränen wieder mit zurück genommen. Meine Mutter wollte auch auf keinen Fall, dass ich mir das noch antue.
Mein Freund war bei mir, tröstete mich, sprach mir gut zu. Ich war die ganze Nacht wie in Trance und konnte es nicht glauben. Niemals hätte ich gedacht, dass mich der Tod eines geliebten Lebewesens so sehr mitnehmen könne.
Allmählich geht es uns allen besser. Ich sehe das Gute an Billys Tod, nun muss er keine Schmerzen und keine Atemnot mehr haben. Jetzt hat er seinen Frieden. Ich bin dankbar für die Zeit, die ich mit ihm hatte. So viele, unzählige Stunden waren wir beide in meiner Kindheit alleine zu Hause und haben gespielt, getobt und uns geärgert. Er war so aufgeweckt, so agil und fröhlich. Zugleich so lieb, konnte alleine bleiben, hat nie etwas kaputt gemacht und niemals zu Hause gebellt. Er war der beste Hund aller Zeiten und ich bin so froh, ihn gehabt zu haben. Fast vierzehn Jahre meines 23 jährigen Lebens durfte ich ihn kennen und lieben.
Ein Bisschen Traurigkeit, dass ich mich nicht verabschieden konnte bleibt. Doch unser kleiner wird im Tierkrematorium verbrannt und dann wollen wir ihn gemeinsam beerdigen, dieser Abschied bleibt mir dann.
Ich wünsche allen, die jemals so verrückt nach einem Tier waren und es irgendwann gehen lassen müssen, ganz viel Kraft für diese Zeit.
Wer in den Herzen ist, der wird immer gegenwärtig sein!