@ miniwok:
Die Erfahrung habe ich leider auch schon gemacht.
@all:
Es sah in meiner oberen Nachricht fälschlicher Weise so aus, als ob ich eine etwas überempfindliche Tierbesitzerin bin. Ich wollte nur noch ein paar Sätze schreiben, waurm ich zu dieser eine Klinik so eine Meinung habe.
Es war so das vor ca. 2 Monaten unsere Meeridame Bubu krank geworden ist. Sie hat nicht mehr gefressen und wir sind sofort zum TA. Dort haben wir dann die Diagnose bekommen, das sie Blähungen hat, diese aber berhandelbar sind und sie wieder gesund wird. Sie hat dann eine Spritze bekommen, einen Futterbrei zum Anrühren und noch ein Medikament, zusätzlich wurde uns ein neuer Termin am Montag (2 Tage später) gegeben.
Wie waren beruhigt, nur leider wurde Bubus Zustand nicht besser, am Montag, war es dann wieder die selbe Prozedur und ein weiterer Termin für Mittwoch. Meine Nerven lagen langsam blank, ich machte mir sehr große Sorgen um dieses kleine Schweinchen. Mittwoch ist dann das oben beschriebene passiert, meine Schwester hat den TA ebenfalls gefragt ob es vielleicht an Bubus Zysten liegen könnte, die bis dahin zwar nie Probleme gemacht haben, aber man will ja wissen warum es dem Tier so schlecht geht. Der TA meinte es sind Blähungen und das Futter wird nicht richtig verdaut (Stuhlprobe hatten wir mitgebracht), aber dann fing er an meiner Schwester auf zuzählen welche Möglichkeiten bestünden um Zysten operativ zu entfernen. Das war ja gut und schön, nur ging es in diesem Moment ja angeblich um Blähungen und nicht die Zyste machte Probleme und Bubu war ja auch schon 6 Jahr alt und da sollte man ja von einer Op absehen, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Im Endefekt haben wir wieder Medikamente mitbekommen und einen Termin für Freitag.
Der traurige Schluss war, dass es Bubu immer schlechter ging, sie hatte Probleme beim Atmen, welche ab den TA Besuch am Mittwoch auftraten und am Freitag ist sie gestorben.
Ich habe mich von TA sehr alleingelassen gefühlt. Natürlich kann man nicht jedem kranken Tier helfen, aber er hätte wissen sollen, das es auch so ausgehen kann, da sie ja schon 6 Jahre alt war und in fast einer Woche keine Verbesserung auftraten, wir wollten doch nur ehrlich wissen wie es um sie steht, aber es wurde nie mal das Thema angesprochen, dass sie sterben könnte. Nein er hat sogar davon geredet, was man dann noch alles machen könnte, anstatt erstmal zu warten bis sie wieder gesund ist. Ich denke das das Geld im Vordergrung stand, wir haben für Bubus Behandlung ca. 150,- ausgegeben, aber das Geld ist mir egal, ich muss nur immer daran denke, welche Qualen sie in der letzten Woche ihres Lebens hatte. Ich mache mir Vorwürfe, vielleicht wäre es bei einem andren TA besser gelaufen oder sie hätte sich nicht so quälen müssen.
Zudem habe ich vor einer Woche erfahren, das dieser Praxis auch zwei Meeridamen kastriert wurden, Grund sie bespringen sich gegenseitig. Es wurde von keinem der TAs davon abgeraten, obwohl in meine Augen diese OP nicht vertretbar ist, da weder eine Schwangertschaft verhindert werden sollte, noch Zysten vorhanden waren. Dafür müssten die Besitzer auch mal schlappe 240,- hinlegegen und da bei der ältern der beiden Meeridamen die Wunde aufgegeangen ist, da sie sich den Faden rausgezogen hat, waren noch mal 80,- nötig für eine weiter Op und sie hat eine Halskrause verpasst bekommen. Ein Meerschweinchen mit ner Halskrause, kann mir mal wer verraten wie es so essen soll?
Ich hoffe ihr könnt daher meine Einstellung etwas nachvollziehen.
Ihr könnt mir auch gerne noch weitere TAs empfehlen, wenn ihr euch mit euren Meeris dort gut behendelt gefühlt habt.
Liebe Grüße