Befestigung der Longe

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  • Befestigung der Longe Beitrag #1
M

Maxi_x3

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Hallo ihr Lieben! :)
Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Öfters lese ich hier wie man die Longe am Besten an der Trense befestigen sollte, aber irgendwer sagt dann doch wieder was dagegegn. Ich bin verwirrt, wie ist die Longe denn Ideal angebracht?
Danke im voraus!
Liebe Grüße, Maxi_x3
 
  • Befestigung der Longe Beitrag #2
Hallo,

die Meinungen gehen da schon sehr auseinander. Also ich verbinde den Gebissring mit dem Nasenriemen. Somit ist mein Pferd am Gebisseingeschnallt aber ich habe nicht zu viel spiel im Maul. Aber am Liebsten longiere ich nur mit Halfter

Ich würde nie nur in den Gebissring einhaken. 1. kann man das Gebiss durchziehen und 2. wirkt sich jede noch so kleine Bewegung auf´s Pferdemaul aus.

Longierbrille würde ich auch nicht nehmen. Alleine wenn sie eingehängt ist zieht sie schon im Pferdemaul.

Denn gibt es die Möglichkeit die longe durch den 1 Gebissring, übers Genick und im anderen Gebissring einhaken. Diese Methode soll sehr gfährlich sein.

Oder eben einen Kappzaum, den mögen aber nicht alle Pferde.

Hier kommen aber sicher noch viele andere Meinungen!

lg
Anni
 
  • Befestigung der Longe Beitrag #3
Hallo,

Wir machen das immer so, dass wir die Longe durch den ersten Gebissring ziehen, dann über den Kopf und den Karabinerhaken in den zweiten Gebissring schnallen ;).
Das sieht dann in etwa so aus: .

Viel Spaß beim longieren :)
Hasi
 
  • Befestigung der Longe Beitrag #4
...

Hm...
Ich lasse meistens die Longe, etc. komplett weg und arbeite bei meiner (wenn wir longieren) nur mit Stimme und Körpersprache am 'nackten' Pferd.

Ansonsten hatte ich früher mit der Longe eigentlich so eine Longierbrille benutzt.
Was genau ist daran denn nicht so gut?
~§~
 
  • Befestigung der Longe Beitrag #5
Wir machen das immer so, dass wir die Longe durch den ersten Gebissring ziehen, dann über den Kopf und den Karabinerhaken in den zweiten Gebissring schnallen ;).
Das hatte ich ja schon geschrieben, diese Methode soll sehr gefährlich sein. Das Pferd soll sich das Genick brechen können. Hab ich so gehört ob es stimmt weiß ich nicht. Ich lass es auf jedefall lieber.

Zur Longierbrille: zum einen ist die schwer und die Last von der Brille hängt schon vol im Pferdemaul rum und dann hat die viel Spiel und immer wenn die wackelt, wackelt es im Pferdemaul.

lg
Anni
 
  • Befestigung der Longe Beitrag #6
Hi

also ich habe mich mit dem Thema Longieren schon einige Zeit beschäfftigt und schon sehr gute Erfolge mit meinem Pferd erzielt.

Ich kann nur für einen unerfahrenen Longeur das Halfter empfehlen, eben um zu lernen, wie man die Longe richtig führt und um es dem Pferd bei zubringen.
Für die, die schon etwas mehr Erfahrung haben, kann ich den Kapzaum empfehlen, da es fürs Pferd viel einfach wird, die richtige Haltung und Stellung zu finden.

Trense mag ich persönlich gar nicht aber auch das ist jedem selbst überlassen, wenn schon Trense dann so wie Daisy es beschrieben hat.

Die Longe übers Gnick zu führen, würde ich mal sagen Katastrophe,(man stelle sich nur mal vor, das Pferd bekommt aus irgenteinem dubiosen Grund nen Ausraster und geht durch) man hat überhaupt keine Kontrolle, man zieht das Pferd zur falschen Seite und wird ein unerfahrenes Pferd höchstens dazu bringen sich zu verwerfen,
statt die Longe übers Gnick laufen zu lassen würde ich dann doch eher zum Halsverlängerer oder Dreickszügeln greifen...
aber auch hier bin ich kein Fan von, da mein Pferd ja lernen soll sich vorwärts abwärts zu strecken und ich es nicht in eine Position zwingen will, die es nicht von alleine halten kann.

es gibt auch noch weitere Themen hier zum longieren, da steht noch genaueres, warum, wieso, weshalb...

aber fürs erste sollte das wohl reichen

LG

Integra
 
  • Befestigung der Longe Beitrag #7
Hallo Inegra,

ja einen Kappzaum finde ich auch gut aber leider rastet mein Nano völlig aus, wenn ich einen Kappzaum nehme. Der schlägt mit dem Kopft, dreht sich andauernt um oder rast los....

lg
Anni
 
  • Befestigung der Longe Beitrag #8
Hi
leider rastet mein Nano völlig aus, wenn ich einen Kappzaum nehme. Der schlägt mit dem Kopft, dreht sich andauernt um oder rast los....
Hat er am Kopf mal irgentwas gehabt oder war vieleicht mal Kopfscheu?
Was für einen Kapzaum hast du denn ausprobiert?, vieleicht ist er ja einfach sehr empfindlich oder der Kapzaum ist ihm zu schwer..

aber sicher, wenn er den Kapzaum nicht mag ist einen andere Möglichkeit ja auch ok.

LG

Integra
 
  • Befestigung der Longe Beitrag #9
Hallo Integra,

also ich habe ihn seit er 2 Jahre ist und er hatt nie was am Kopf und ist auch nicht Kopfscheu.

Es war ein Nylonkappzaum, gibt es denn extreme Unterschiede?

Ich denke auch das der Kappzaum ihm zu schwer ist und stört ihn einfach.

lg
Anni
 
  • Befestigung der Longe Beitrag #10
Hi

also es gibt da schon einige Unterschiede, ich persönlich mag die Cavecon art lieber, weil sie sehr leicht ist und sich der Nase individuell anpassen lässt,
ist allerdings nicht so fürs reine Longieren gedacht, sonder mehr für die Bodenarbeit.
Hat das Pferd jedoch die Bodenarbeit erstmal gelernt, lässt es sich auch sehr gut damit longieren.

Im großen und ganzen, mache ich aber eh erst Bodenarbeit bevor ich mit der Longenarbeit anfange, demnach tut sich da nichts ob nun cavecon oder Englischer Kappzaum.

LG

Integra
 
  • Befestigung der Longe Beitrag #11
Also bei uns haben wir immer den longenhaken durch den äußeren gebissring gezogen und am inneren festgemacht, damit halt das gebiss nicht halb aus dem maul gezogen wird wie viele es machen
 
  • Befestigung der Longe Beitrag #12
Also bei uns haben wir immer den longenhaken durch den äußeren gebissring gezogen und am inneren festgemacht, damit halt das gebiss nicht halb aus dem maul gezogen wird wie viele es machen
Aber das tut dem Pferd doch weh! Man zieht denn doch die Gebissringe zusammen....Oder verstehe ich das grade falsch?
 
  • Befestigung der Longe Beitrag #13
Normalerweise wird die Longe einfach im inneren Gebissring befestigt. Das Reithalfter sorgt dafür, dass dieser nicht durchs Maul gezogen werden kann - dann macht der Longenführer sowieso was falsch.

Longierbrille:
Der Zug der Longe geht auf den äußeren Gebissring. Das Pferd bekommt die Hilfe außen, statt innen. Bei stärkerer Einwirkung wird der äußere Gebissring schmerzhaft gegen die äußeren Zahnreihen des Pferdes gedrückt.

Durchziehen der Longe durch den inneren Gebissring und befestigung am äußeren Gebissring:
Verhindert das Durchziehen des Gebisses durch das Maul - ist sowieso ein Fehler des Longenführers. Auch hier kommt die Hilfe (eben die Paraden) außen an. Das Pferd wird auf den Kreisbogen gezogen - ähnlich wie mit der Longierbrille.

Longe durch den inneren Gebissring ziehen, über den Kopf führen und am äußeren Gebissring befestigen:
Gebisswirkung nicht auf der Zunge, sondern auf den Maulwinkeln -öffnen des Maules. dieser Effekt ist z.B. bei Pferden, die das Gebiss festhalten wünschenswert.
Gleichzeitig erfolgt eine Wirkung auf dem Genick des Pferdes. Bei starkem Zug sogar auf dem äußeren Gebissring.
Das Pferd kann das Genick schlecht kanten, daher kein Verwerfen im Genick. Das Verwerfen im Genick wird jedoch auf der zu lockeren Seite eher noch gefördert. Daher mit größter Vorsicht anwenden!
Eine sehr scharfe Zäumung und nur für Leute, die sich damit auskenne, ansonsten wird das Pferd durch häufiges Longieren schnell eher abgestumpfter.

Longe druch den inneren Gebissring ziehen und seitlich am Bauch des Pferdes befestigen:
Geeignet für Pferde, die sich schlecht biegen lassen oder zum Verwerfen neigen.
Große Gefahr, dass das Pferd sich zu sehr stellt. Nur für Pferde geeignet, die sich schon gut longieren lassen und die Zirkellinie einhalten. Das Pferd muss gut von hinten getrieben werden, da bei Widersetzlichkeit der Longenführer plötzlich ohne Wirkung am Gebiss dasteht.
Gute Möglichkeit das Pferd zu dehnen und zu biegen. Ohne seitliche Führung -z.B. durch Ausbinder oder Wiener Zügel- Gefahr das Pferd schief zu machen, außer bei stablilen Pferden.
Benötigt Feingefühl in der Hilfengebung des Longenführers, da das Pferd ansonsten lernt am inneren Zügel zu laufen und somit das innere Hinterbein blockiert wird.
Eine hervorragende Verschnallung für recht gut ausgebildete Pferde und Korrekturpferde mit einem versierten Longenführer.

Longe durch den inneren Gebissring und zwischen den Vorderbeinen unter dem Bauch befestigt:
Extrem scharfe Verschnallung, einseitige Schlaufzügelwirkung. Nur für absolute Korrekturpferde und sehr versierte Longenführer.

Es gibt noch sehr viel mehr Verschnallarten mit denen versierte Longenführer ein Pferd korrigieren können. Sämtliche 'Korrekturverschnallungen' sollen jedoch nur kurzfristig eingesetzt werden bis man zur normalen Verschnallung am inneren Gebissring zurückkehren kann.

Longieren am Halfter:
Halfter enger schnallen- wenn möglich.

Longe unten am Halfter befestigt:
Der Pferdekopf wird nach außen gezogen, Gefahr dass das Halfter dem äußeren Auge zu nahe kommt. Gefahr, dass das Pferd den Kopf geradestellt und den Longenfüher hinter sich herschleift.

Longe am inneren Halfterring befestigt:
Gute Möglichkeit Stellung herzustellen. Auch etwas 'lustige' Pferde können leichter auf der Zirkellinie gehalten werden. Keine Gefahr, dass das Halfter dem äußeren Auge zu nahe kommt.
 
  • Befestigung der Longe Beitrag #14
...

Hm... Und wenn das Pferd nicht an der Longe 'zieht' und locker im Kreis läuft?
Da würde eine Longierbrille doch dann keine 'Probleme' mehr machen oder sehe ich das falsch?

Die Variante mit Halfter und Befestigung an der Seite erscheint mir aber grade am angenehmsten für das Pferd. Sehe ich das richtig?


Wobei ich ja immer noch am liebsten ohne Longe arbeite. - Aber da fehlt es dann meistens auch an einer entsprechenden Biegung.. Hm..
~§~
 
  • Befestigung der Longe Beitrag #15
Danke Machnix für die ausführliche Antwort! Jetzt bin ich schonmal schlauer:)

Also mir hat die Bereiterin folgende Variante gezeigt:

Inneren Gebissring und Nasenriemen verbinden, so ist der Zug nicht ausschließlich auf dem Gebiss. Zumal meine Beiden ja manchmal noch ihre 5 Minuten bekommen?
Man kann das auch mit Gebissring und Halfter machen, wenn man keinen Nasenriemen benutzen will. Es darf aber nicht zu eng verschnallt sein, sondern es sollte noch etwas Luft sein.

Also das Gebiss lag immer ruhig im Maul und bevor Nagano seine Macke bekam hat er auch zufrieden gekaut. Cookie kaut auch zufrieden.

Was meinst du zu der Verschnallung!

Am liebsten longiere ich aber mir Halfter, irgendwie wirkt Nagano das am zufriedensten.

@Dying: ja ganz ohne alle mache ich es auch ab und zu mit meinem Nano. Mein Zwerg macht das nicht.
Wie hast du es denn deinem Pferd beigebracht? Weil Nano hat es einfach gemacht und bei Cookie bin ich ratlos.

lg
Anni
 
  • Befestigung der Longe Beitrag #16
...

Ich hatte damals einen Round Pen zur Verfügung. Da konnte das Pferd also gar nicht nach außen weiter ausprechen und ich brauchte nur Tempo und Richtung anzeigen, was ich zuvor schon mit Bodenarbeit viel geübt hatte.

Im Anschluss hatte ich dann den Raum langsam vergrößert und immer darauf geachtet, dass -wenn- eine Longe dran ist, dass diese locker blieb.
Viel mit Stimme und Körpersprache und die Trainingseinheiten nur Schrittweise verlängert/gesteigert.

...
Allerdings muss die jeweilige Trainingsmethode natürlich auch zum Pferd passen.
~§~
 
  • Befestigung der Longe Beitrag #17
Wobei ich hier anmerken möchte, dass Freiarbeit etwas anderes ist als Longenarbeit. Bei der Freiarbeit arbeitet man ja nur mit der Körpersprache und ohne Hilfsmittel wie Peitsche, Longe und evtl Ausbinder.
Das sind 2 grundverschiedene Dinge.
Longieren ohne Longe ist eben KEIN Longieren ;) sondern Freiarbeit.

LG Lilly
 
  • Befestigung der Longe Beitrag #18
Ja aber wie du schon sagtest bei der Freiarbeit nimmt man ja gar keine Hilfsmittel. Aber bei Nano z.B nehme ich beim Longieren ohne Longe ab und an eine Peitsche. Was ist das denn "Freilongieren":D
Nee Quatsch! Aber das stimmt schon Lilly, richtig longieren kann man das nicht nennen.

Das Problem ist das wir keinen Round Pen haben. Wir können auch keinen selber abzäunen, weil Cookie da durch geht:roll:
Naja bei Cookie muss ich eben noch viel Arbeiten. Freiarbeit so klappt eigendlich ganz gut und er lernt ja auch noch.

lg
Anni
 
  • Befestigung der Longe Beitrag #19
Hm... Und wenn das Pferd nicht an der Longe 'zieht' und locker im Kreis läuft?
Da würde eine Longierbrille doch dann keine 'Probleme' mehr machen oder sehe ich das falsch?

Artig im Kreis laufen kann jedes Pferd auch ohne Longe oder einfach am Halfter lernen. Das hat nichts mit wirklicher ARBEIT an der Longe zu tun. Selbst wenn das Pferd artig im Kreis läuft, musst du mit der Longe Paraden geben und mit der Peitsche Biegung, Stellung, Aktivität der HH etc. herstellen. Das geht leider mit der Longierbrille nicht sehr gut. Die Probleme habe ich ja im vorherigen Thread genannt. Eine wirkliche Arbeit ist für mich mit Longierbrille nicht möglich, daher habe ich das Longieren mit Longierbrille als Bewegen an der Longe abgestempelt.

Die Variante mit Halfter und Befestigung an der Seite erscheint mir aber grade am angenehmsten für das Pferd. Sehe ich das richtig?
Das Angenehmste für das Pferd ist, wenn du es auf eine große Wiese in die Herde stellst. Longieren gehört in die Kategorie Arbeit, Muskelaufbau (bitte die richtige) und Erhöhung der Rittigkeit und des Gleichgewichts. Am Halfter kann man longieren, muss aber nicht. Gerade bei Jungpferden oder extremen Korrekturpferden kann eine Trense jedoch kontraproduktiv sein. Hier sind dann Halfter oder Kappzaum Mittel der Wahl.
Will man ein Pferd an der Longe nur bewegen und nimmt daher nur ein Halfter, so sollte man die Longe wirklich innen einschnallen um eben das Verrutschen des Halfters zu verhindert (Komfort fürs Pferd).
Es gibt Halfter mit gleitendem unteren Befestigungsring. Wenn dieser Ring nicht durch die untere Schnalle am freien Gleiten gehindert wird, kann man auch hier einschnallen.
Ansonsten ist das Longieren am inneren Ring des Halfters auch angezeigt, wenn man ein Pferd an der Longe nur Bewegen will, das Pferd aber gern mal geradeaus abflitzt oder stark nach außen zieht, so kann man eben leichter die Kontrolle behalten und das Pferd duch geschicktes An- und Nachgeben der Longe auf der Linie halten.

Wobei ich ja immer noch am liebsten ohne Longe arbeite. - Aber da fehlt es dann meistens auch an einer entsprechenden Biegung.. Hm..
Das geht auch eher in den Bereich Bodenarbeit, wobei Bodenarbeit sehr gut für Gleichgewicht, Dehnung und Gehorsam/Harmonie ist.
 
  • Befestigung der Longe Beitrag #20
Hallo,
Also wir/ich verschnalle die Longe im Inneren Gebissring, bei mir rutsch das Gebiss nicht durch ich weiß nicht, wie das bei euch kommt...

Also Kopflonge, also übers Genick,haltte ich nicht, weil beim Annehmen der Longe am Gebiss gezogen wird, jedoch Gleichzeitig Druck aufs Genick kommt, daher hats für mich eher wenig Sinn!

Halslonge, ist ja nicht durch den inneren Gebissring, kommt schon eher in Frage, aber auch nur bei pferden, die troz intensiver Arbeit sich nicht selbst tragen!Sonst nicht!

Longierbrille ist immer sone Sache.. Will man damit richtig Longieren taugt sie nichts!

Vom Gebissring zum Gurt, nur für Pferde, sie schonlocker sind, aber sich schlecht biegen lassen, sonst kommt es schnell dazu, das sich das Pferd im Genick verwirft.

Umgekehrt würde ich jetzt direkt mal dasselbe schreiben :D

Hoffe ihr könnt damit was anfangen

LG Lea
 
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