Dringender Hilferuf aus Rees!

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hueterin

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:!: :!:Hallo, das Drama dieses Vereins geht weiter.. ich gebe das mal so weiter, wie es bei mir angekommen ist... wer immer Hilfe anbieten kann, wäre prima!


Liebe Tierschutzkollegen,
das Jahr 2006 neigt sich dem Ende zu. Für viele von Euch beginnt jetzt die besinnliche Vorweihnachtszeit.
Für uns beginnt jetzt eine sehr schlimme Zeit. Wir machen uns große Sorgen wie es weiter gehen soll.
Der Termin für die Hausversteigerung rückt näher. Den Kaufpreis für ein Haus werden wir nicht zusammenbekommen, auch wenn schon viele Spenden eingegangen sind, wie in der letzten Rundmail berichtet. Einen Kredit für die restliche erforderliche Summe bekommen wir nicht. Bis jetzt sind keinerlei Lösungen für unser Wohnproblem in Sicht.

Wir denken über einen Notfallplan nach und sind auf der Suche nach Wohncontainern für unsere Tiere.
Immer wieder hörten wir in der Vergangenheit, dass Städte und Gemeinden diese kostenlos abgeben. Bisher hat man dieser Information keine Bedeutung beigemessen, doch jetzt könnten gerade solche Container über Leben und Tod unserer Tiere
entscheiden.

Wer weiß was?
Vielleicht hat jemand von Euch zufällig gehört wo man gerade welche bekommen kann.



Henriette und Klaus Dieter sind immer noch krank. Sie wissen nicht was hier im Augenblick los ist.
Hoffentlich finden wir bald eine Lösung, damit diese armen Tiere nicht in ein Tierheim müssen.
Dort würde man wahrscheinlich nicht wochenlang rumdoktern in der Hoffnung, dass sie doch noch
gesund werden. Wir versuchen es weiter.



Janosch, der Bruder von Anuschka, die wegen einer
Tierärztin die sie krank kastriert hat, gestorben ist, hatte
Glück, er hat einen warmen Platz bei uns gefunden.
Auch er ist im Augenblick krank, genau wie Frieda und
Werner. Dieses Jahr waren viele Tiere krank. Hoffentlich
wird das nächste Jahr besser. Hoffentlich gibt es eine
Lösung für die bestehenden Probleme....


An der Futterstelle von der wir Janosch und Anuschka weggeholt haben, tobt im Augenblick der blanke Irrsinn.
Die Tiere die wir dort jahrelang in Ruhe versorgen konnten, werden dort seit Wochen von durchgeknallten Anwohnern gejagt und eingefangen. Die noch verbliebenen Tiere habe ich heute trotz Sturm und strömendem Regen im Gras liegend vorgefunden. Sie trauen sich nicht mehr in Ihre Schutzhütte. Wer weiß was sie dort erlebt haben. Nun mache ich mir Sorgen, dass sie sich eine Lungenentzündung holen und daran sterben. Das Futter rühren sie nicht mehr an. Sie haben keinen anderen Platz wo sie hin könnten und sind auf unsere Hilfe angewiesen. Doch unsere Hände sind gebunden.

Aus der Hütte werden von den Anwohnern unsere Futtertöpfe rausgeklaut. Sie haben auf dem Nachbar Grundstück mehrere Fallen aufgestellt, die auch an den Wochenenden bestückt sind.
Kein Tierarzt kastriert Samstag Nacht oder Sonntags die Tiere. Aber selbst dann stehen die Fallen dort bereit. Heute sogar bei strömendem Regen. Nicht auszudenken, wenn ein Tier bei dem Wetter gefangen wird und darin bis Montag ausharren muss.

Zwei Fallen stehen seit Wochen bereit um die Tiere wegzufangen.
Wo man sie hin bringt wissen wir nicht.

Eine unserer Mitarbeiterinnen war diese Woche abends an der Futterstelle um noch mal nach dem Rechten zu sehen. Sie sah Anwohner mit Taschenlampen durch die Dunkelheit laufen, die versuchten die Katzen zu fangen. Es ist nicht mehr nachvollziehbar was in manchen Menschen vor sich geht.
Von den ursprünglich 9 Tieren die dort lebten, ist eins gestorben ( Anuschka), Janusch ist bei uns in Sicherheit und fünf Tiere sind spurlos verschwunden.
Die zwei Verbliebenen sind in absoluter Panik, es scheint, dass sie resigniert haben. Wir haben, weil wir selbst in einer Notlage sind, keine Möglichkeit den Tieren zu helfen. Es ist zum verzweifeln. Wüßten wir, dass wir hier langfristig bleiben könnten, oder hätten wir einen Ort, wo wir demnächst mit den Tieren hinkönnten, würden wir versuchen die Tiere einzufangen und mitzunehmen. So aber bleibt uns nichts anderes übrig als dem schrecklichen Treiben der Anwohner zuzusehen und daran zu verzweifeln. Ich frage mich immer wieder, in was für einer beschissenen, gefühlskalten Welt wir leben.

Falls jemand von Euch eine Idee bezüglich der Wohncontainer hat, meldet Euch bitte. Wir müssen schnell handeln und dürfen das Leben der von uns versorgten Tiere nicht in Gefahr bringen indem wir auf ein Wunder warten und nichts tun.
Gabriele Hilbig

Tierschutzverein Samtpfote
Emmericher Landstr. 102
46459 Rees

Tel.
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