Tipps zur richtigen Erziehung

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Rico1

Rico1

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Hallo,
Ich habe seit über einem Jahr einen Labrador Mix aus dem TH. Wir haben ihn mit 1 1/2 Jahren bekommen. Vorher war er in Ungarn, wurde da angeblich gefunden. Am Anfang war alles ok mit ihm. Dann fing er an, andere Hunde einfach wie wild anzubellen, klingt richtig gefährlich. Meine Eltern sind dann in eine Hundeschule. Ok, Hund is ruhiger geworden, aber im endefekt bellt er immer noch. Ich hab den Tipp mit der Wasserflasche bekommen, geht eigentlich auch ganz gut. Na ja, das ist aber eigentlich nicht mein Problem. Ben, so heißt er, hat schon meinen Opa geschnappt, so das er einen dicken blauen Fleck an der Hand hatte. Seit dem sind wir alle vorsichtig. Meine Oma und mein Opa leben im selben Haus wie wir. Ab und zu kommt mein 6 jähriger Cousin zu uns. Und vor einigen Tagen, kam mein Cousin aus meinem Zimmer, man kann direkt in Bens Körbchen im Wohnzimmer schauen, und Ben ist wie wild losgerannt. Wir haben einen riesen Schock bekommen, aber zum Glück ist nichts passiert. Heute kam ich aus dem Zimmer meines Bruders, geh um die Ecke, wollt ins Wohnzimmer und Ben kommt bellend zu mir gerannt. Sowas kann doch eigentlich nicht sein, er kennt meinen Geruch ja nun, ich versteh einfach nicht wieso er bellt. Ich möchte es nun allein in die Hand nehmen, so gut es geht. Ich möchte nicht nochmal in eine Hundeschule, viel Geld bezahlen und das es im endefekt wieder nichts bringt. Meine Mama hat gesagt, beist Ben jemanden, dann muss er wieder weg. Und das möchte ich nicht, ich hab mir seit Jahren einen Hund gewünscht, und letztes Jahr ging mein Wunsch endlich in erfüllung. Und ich möchte nicht, das er jetzt zerstört wird.
Vielleicht kann mir jemand Tipps geben, wie ich meinen Hund gut erziehen kann, ohne in eine Hundeschule zu müssen. Ben hört auch nicht richtig(bellt z.b. auch andere Leute an, komischerweiße nicht alle, aber einige).
Ich hoffe mir kann da jemand helfen, meinem 2 1/2 Jahre alten Hund das Hunde ABC gut beizubringen.

LG
 
  • Tipps zur richtigen Erziehung Beitrag #2
Erstmal einige Fragen:

Bellt er alle anderen Hunde an oder bevorzugt Rüden? In welcher Situation hat er nach Deinem Opa geschnappt? Ist es hell, wenn er Leute im Haus anbellt oder dämmrich/dunkel? Wie ist sein Körbchen platziert - Chefsessel oder eher in einer Ecke? Wenn Ihr Platz, Sitz, Fuß-Kommandos gebt, folgt er dann? Was ist, wenn Ihr ihn ruft? Kommt er sofort? Kurz, wie ist der Grundgehorsam (unabhängig, ob er andere Leute anbellt oder nicht) und wie reagiert er auf Euch (anders gefragt, wer ist der Chef Ben oder Ihr?)? Lässt er sich gut bürsten oder Schlaf aus den Augen wischen? Zieht er an der Leine oder läuft meist ruhig bei Fuß? Hattet Ihr den Eindruck, die Hundeschule war an sich ganz gut oder seid Ihr an eine schlechte geraten? Habt Ihr dann auch konsequent mit Ben zu Hause geübt, oder das Ganze schleifen lassen? Hundeschule nützt nichts, wenn man nicht dran bleibt und immer wieder übt. Ben ist jetzt in dem Alter, wo er seine volle Manneskraft entfaltet, es könnte sein, dass er versucht, Boss zu werden und die Oberhand zu gewinnen (ist normal, da muss man dann aber dran bleiben) oder es kann auch sein, dass er unter Verlustängsten leidet und Euch sicherstellen möchte, dass Niemand ihm seine Familie wieder wegnimmt.

Aus Deiner Beschreibung kann man noch nicht viel ableiten, gibt also viele Möglichkeiten der Erklärung.

Übrigens: generell halte ich sehr viel von Hundeschulen, wenn sie gut sind (man muss sich natürlich vorher schlau machen) und man fleißig mitarbeitet und immer weiterübt, auch an sich selbst, kann man eigentlich den schwierigsten Hund in den Griff bekommen (wie gesagt, wenn die Hundeschule gut ist). Ich würde das Thema nicht so schnell verwerfen und negativ abtun. Ist eigentlich eine gute Sache....

Also, wir harren Deiner Antworten und einer etwas detailierteren Beschreibung vom Verhalten Deines Hundes...

Grüße,
Samson
 
  • Tipps zur richtigen Erziehung Beitrag #3
Hi,
erstmal danke für deine antwort ;)

Bellt er alle anderen Hunde an oder bevorzugt Rüden?
Hm...eigentlich alle. Es gibt eben hier sehr viele Rüden, es gibt nur eine Hündin wo ich weiß das er sie anbellt, mit anderen Rüden oder Hündinnen spielt er auch total super, bellt nicht und teilt sogar sein bällchen mit ihnen.


In welcher Situation hat er nach Deinem Opa geschnappt? Ist es hell, wenn er Leute im Haus anbellt oder dämmrich/dunkel?
Mein Opa ist damals glaube einfach zu nah am Körbchen vorbei gegangen. Als Ben mich angebellt hat wars dunkel. Meine Oma geht auch manchmal mit ihm Gassi, sie ist dann einmal mit in die Küche hinten in die Ecke zu Bens Napf und futter reinzumachen. Da hat er geknurrt...seitdem traut sie sich das nicht. Ich muss noch dazu sagen, mein Opa und meine Oma hatten auch einen Hund, einen Dackel. Mein Opa hat ihn super erzogen, ok bei Wild ist er ab, aber er hat an jeder Straßenecke auch wenn er abgeleihnt war sich hingesetzt und auf das kommando gewartet, auch im Feld wenn er abgeleihnt wurde musste erst einer Lauf sagen bevor er gelaufen ist.


Wie ist sein Körbchen platziert - Chefsessel oder eher in einer Ecke?
Also er hat das Körbchen in einer Ecke, neben dem Fernsehr. Er kann da eigentlich fast den ganzen Raum überblicken, ich weiß das das nicht gut ist....nur meine Mama meinte das das nix macht.... :cry:


Wenn Ihr Platz, Sitz, Fuß-Kommandos gebt, folgt er dann? Was ist, wenn Ihr ihn ruft? Kommt er sofort?
Also auf die Kommandos hört er nicht sofort, auser man hat z.b. sein Balli, Leckerchen...Wenn wir alleine im Feld sind hört er manchmal sehr gut, manchmal aber auch überhaupt nicht, so das man mehrmals rufen muss.


Kurz, wie ist der Grundgehorsam (unabhängig, ob er andere Leute anbellt oder nicht) und wie reagiert er auf Euch (anders gefragt, wer ist der Chef Ben oder Ihr?)?
Hm...also unterwerfen tut er sich gut, auch bei mir. Wer der Chef ist kann ich nicht genau sagen, Ben mag meinen Vater mehr als alle anderen. Ich weiß aber nich ob er auf meinen Vater hört, da er nur Abends oder eben spät Abends mit Ben Gassi geht und er ihn halt nicht von der Leine abmacht. Aber bei meiner Mama und mir hört er bei uns beiden gleich, würde ich sagen. Aber wir sind auf alle Fälle im Rang höher als er, das kann ich mit sicherheit sagen, er muss z.b. wenn wir essen ins Körbchen und darf erst raus wenn wir fertig sind. Wenn was über bleibt und er es bekommen darf, darf er es erst nach dem Essen wenn alle fertig sind und vom Tisch weg sind.


Lässt er sich gut bürsten oder Schlaf aus den Augen wischen?
Man muss ihn schon eben am Halsband festhalten damit er sich nicht als dreht, aber er versucht nicht, das wir das lassen oder eben sich zu befreien.


Zieht er an der Leine oder läuft meist ruhig bei Fuß?

Also ganz ziehen tut er nicht, das er als im Halsband hängt. Man muss ihn manchmal schon zurück ziehen und "Fuß" sagen.


Hattet Ihr den Eindruck, die Hundeschule war an sich ganz gut oder seid Ihr an eine schlechte geraten?
Also ich denke wir sind an eine schlechte geraten. Wir haben zwar eigentlich viele Sachen gemacht, die sicherlich auch gut waren, aber unser hauptsächliches Problem wurde eigentlich nur selten drauf eingegangen. Geändert hat sich Ben dadurch nicht, er hört zwar besser, kann aber auch davon kommen, das er nun über ein Jahr bei uns ist, und als wir in die Hundeschule sind war er noch nicht mal ein halbes Jahr bei uns.


Habt Ihr dann auch konsequent mit Ben zu Hause geübt, oder das Ganze schleifen lassen?

Ja, haben wir, aber jetzt nicht mehr, meine Mama hat dazu keinen nerv mehr, die hasst eigentlich schon den Hund :cry:
Nunja, und ich kann leider nicht mehr so oft mit Ben raus, ich hab oft bis 3 Uhr Schule, bin dann erst um kurz vor vier Zuhause, dann wirds bald dunkel, muss hausaufgaben machen, lernen und ich hab auch manchmal Nachhilfe. Deswegen probier ich jetzt mit der Zeit die ich hab (Wochenende bin ich meist immer da) das irgendwie alleine hinzukriegen, damit meine Mama glücklich ist. Nur dann muss ich erstmal mit meinem Papa reden, der lässt ihn hochspringen, mama und ich ahbens shcon oft gesagt, aber das nützt nichts. Ich werd ihm das sagen, und ich werd auch sagen das Mama sauer ist und das er sich hinknien soll, dann kann ers ja gerne machen, aber nich im stehen hochspringen. Das mag meine Mama nicht, und ich auch nicht.

Hundeschule nützt nichts, wenn man nicht dran bleibt und immer wieder übt. Ben ist jetzt in dem Alter, wo er seine volle Manneskraft entfaltet, es könnte sein, dass er versucht, Boss zu werden und die Oberhand zu gewinnen (ist normal, da muss man dann aber dran bleiben) oder es kann auch sein, dass er unter Verlustängsten leidet und Euch sicherstellen möchte, dass Niemand ihm seine Familie wieder wegnimmt.
Ja, Ben ist im Rüpelalter ;) Ich hoffe das das bald wieder vorbei ist, glaube ja mit 3 Jahren, er wird ja am 10.4. 3 Jahre alt :mrgreen:
Also das mit den Verlustängsten kann denke ich auch sein. Ben ist nur zufrieden wenn ALLE aus dem Rudel da sind, sprich mein bruder, mein papa, meine mama und ich. Obwohl er zu meinem Bruder nicht so eine starke Bindung hat, fühlt er sich trotzdem unwohl wenn er auch nur fehlt.


Ich hoffe das du damt etwas anfangen kannst ;)
Wenn du noch Fragen hast frag ruhig, ich probier alles so gut ich kann zu beantworten.
LG
 
  • Tipps zur richtigen Erziehung Beitrag #4
Hallo Rico1,

also ich bin eigentlich ganz guter Hoffnung. Du machst Dir viel Gedanken und beobachtest Deinen Hund gut. Das ist sehr löblich. Ich denke, dass Euer Hund Deine Großeltern und Dich angebellt hat, war situationsbedingt. Es war entweder dunkel (erhöhte Wachsamkeit beim Hund) oder die Person kam von hinten (Oma) bzw. hat seine Intimsphäre verletzt (Opa). Ich würde dennoch empfehlen, den Hundekorb so zu verstellen, dass er keine Wächterposition einnehmen kann. Wisst Ihr was für ein Mix im Labrador drin steckt? Wenn der Hund aus Ungarn kommt, könnte eine Rasse eingemischt sein, die ein hohes Maß an Wachinstinkt besitzt und auch Wert auf den Intimbereich legt. So lange er nicht bissig ist, würde ich es zunächst auf das Flegelalter schieben und auf die Persönlichkeit und weiter beobachten. Weiterhin würde ich das Zusammentreffen mit anderen Hunden üben, z.B. auf dem Hundeplatz. Viele Hundeschulen bieten solche Treffen für Halbstarke oder ausgewachsene Hunde für wenig Geld an (ähnlich Welpenspielstunden), da muss man dann auch nicht angemeldet sein. Achtet bloß darauf, dass ihr diesmal eine gute Schule erwischt. Unser Rüde war v.a. mit anderen Rüden unverträglich, ist es genau genommen auch heute noch. Es wurde daher in speziellen Kursen (Einzelunterricht) bei der Hundeschule mit ihm geübt, an anderen Hunden vorbei zugehen, ohne einen Aufstand zu proben. Dies ist mittlerweile möglich, aber nur, wenn er einen starken Führer hat. Dies ist in unserem Fall mein Mann, nicht ich, bei mir macht er Terz. Grund, warum er nur bei meinem Mann perfekt gehorcht ist, dass dieser Sicherheit und Kontrolle jedweder Situation ausstrahlt, was der Hund genau mitbekommt. Ich dagegen fühle mich nicht wohl, wenn uns ein Hund entgegen kommt, das merkt unser Rüde nur zu genau und schon hat er das Gefühl, er muss mich beschützen. Hieran kann man aber arbeiten -- entweder mit Deinem Vater zusammen, der ja offensichtlich einen guten Draht zum Hund hat oder vielleicht kann Euch Euer Opa unterstützen oder Hundeschule. Euer Hund muss selbstsicherer werden und Du auch, dass wird es eigentlich fast immer besser mit dem andere Hunde anbellen.

Ganz wichtig noch: rede mit Deinem Vater, der Hund hat Menschen nicht anzuspringen. In die Hocke gehen, ist auch nicht richtig. Bei Begrüßung kann man sich bücken, aber hinhocken würde ich mich nur, wenn geknuddelt wird. Wenn der Hund wann auch immer springen will und dies Euch nicht gefällt, duie Begrüßung, das Spiel oder was auch immer abbrechen, ruhig aber bestimmt "Aus" oder "Nein" (tiefe Stimmlage, wei unwilliges Knurren) sagen und weg drehen, so das er merkt, dass dieses Verhalten auf Missfallen bei Euch stößt.

Sorry, glaube mehr kann ich von ferne auch nicht raten. Prinzipiell bin ich eigentlich guter Hoffnung, dass zumindest Du Dir viel Mühe mit dem Hund gibst. Natürlich muss auch Deine Mutter den Hund mögen, ein Tier ist Familiensache --- so, wie Ihr alle für Euren Hund sein Rudel seid, muss er für Euch Familienmitglied sein. Rede mal mit Deiner Mutter, bevor sich da Missstimmungen aufbauen.

Liebe Grüße und viel Glück,
Samson
 
  • Tipps zur richtigen Erziehung Beitrag #5
Danke :mrgreen:

Ne, das wissen wir leider nicht, wa sin Ben noch drinne steckt. Ich hab mich vor längeren mit dem TH wo er war in verbindung gesetzt, die wissen es aber auch nicht (hab da jetzt einen patenhund). Ich hab schon gestern mit meinem Papa gesprochen , und er wird nun drauf achten.

Das mit dem körbchen muss ich mal durchsprechen ;)

Meine Mama mag Ben schon, sie hat schon oft gesagt sie ist froh das er da ist. Und wir sind an meinem geburtstag nochmal ins TH mit einem Hund gassi gehen, und da meinte sie sogar, den würde sie mitnehmen :shock: so war sie früher nie, eher kaltherzig.

Ich werds schon irgendwie schaffen, wenn nicht spar ich bissl und mach halt mit Ben so training was du gesagt hast. Nur meine Eltern möchten das nicht bezahlen, erstens ist es sehr teuer, und zweitens dneke ich auch das sie etwas enttäsucht sind und angst haben wieder an so eine hundeschule zu kommen, verständlich.

LG
 
  • Tipps zur richtigen Erziehung Beitrag #6
Das ist doch schon mal ein guter Ansatz. Ich habe auch den Eindruck, dass Ihr Euch schon vernüftig vorher gedanken gemacht habt und die ganze Sache nicht auf die leichte Schulter nehmt.

Das Hauptproblem scheint ja wirklich das Bellen gegenüber anderen Hunden zu sein. Wenn Du allerdings auch sagst, es gibt sowohl Hündinnen als auch Hunde, die er nicht anbellt, vielleicht hat er ja auch schlechte Erfahrungen mit gewissen Arten von Hunden gemacht? Unser Rüde geht z.B. bevorzugt Schäferhunde und Rottweiler an, da er als Welpe von Vertretern beider Rassen einmal attakiert wurde. Hat er nie vergessen. Du weißt ja nicht, was Euer Hund so alles erlebt hat, bevor er zu Euch kam. Andererseits könnte es tatsächlich auch am Flegelalter liegen.

Ich vermute, dass Dein Papa der Kräftigste bei Euch in der Familie ist, am besten lässt Du ihn mit dem Hund das Treffen mit anderen Hunden üben oder sogst dafür, dass er dabei ist und dann immer wieder Kontakt zu anderen Hunden herstellen. Wenn der Hund bellt, ruhig weitergehen, nicht extra Sitz oder so machen lassen, dann merkt er, das was nicht stimmt, auf keinen Fall hektisch oder nervös wirken, nichts anders als sonst beim normalen laufen ohne "Gegenverkehr" machen, den Hund im Zweifelsfall ablenken und wenn er die Sache gut macht, loben, loben und nochmals loben. Derartige Übungen wären auf jeden Fall kostenlos. Vielleicht könnt Ihr ja auch ein paar Hundebesitzer in Eurer Umgebung motivieren, dass sie Euch öfter mal begegnen und Ihr dadurch Gelegenheit für diese Übungen bekommt.

Grüße und viel Glück,
Samson
 
  • Tipps zur richtigen Erziehung Beitrag #7
Hallo Rico 1
wenn Hundeschulen zu teuer sind, dan schau doch mal ob es in eurer Nähe nicht einen Hundeverein gibt, da kann man dann als Mitglied regelmäßig am Training teilnehmen und zahlt weniger als in einer Hundeschule.
 
  • Tipps zur richtigen Erziehung Beitrag #8
Danke für eure Antworten.
Ich glaube nicht, das die Hundebesitzer wo Ben die Hunde anbellt das unbedingt machen möchten, da fällt mir eigentlich nur eine ein, die selbst da ein paar probleme hat.
Dann trainier ich einfach ein bisschen mit ihm, und vielleicht wirds ja nach seinem 3 Geburtstag besser, ich hoffe es jedenfalls :mrgreen:

@Ricalein
Hm...das ist eigentlich gar nicht mal so eine schlechte Idee. Nur ich wohn halt aufm Dorf, und ich wüsste nciht wie ich dann zu dem verein kommen soll, meine Eltern arbeiten ja, und Ben ist noch nie Bus gefahren, jedenfalls nicht bei uns (wollen wir übrigends vielleicht in den Herbst Ferien machen).

LG
 
  • Tipps zur richtigen Erziehung Beitrag #9
Hundevereine (Super-Idee Ricalein) findest Du im Internet (Google), evtl. Gelbe Seiten oder Auskunft von der Stadt/Ortsverwaltung. Aber auch hier kann man andere Hundebesitzer fragen (vielleicht nicht gerade mit dem bellendem Ben an der Leine, aber Du bewegst Dich ja sicher auch mal ohne Hund). Busfahren kann man üben, aber vielleicht ist es ja gar nicht nötig.

Gruß Samson
 
  • Tipps zur richtigen Erziehung Beitrag #10
Wir haben in der Nachbarschaft einen Mann, der züchtet bald und hat 3 Setter. Die sind super erzogen, die kann der sogar wenn sie spielen abpfeifen. Nur mit wild hat er probleme. Wenn wir ihn mal wieder sehen, vielleicht kann er uns einen empfehlen. Bei den 3 damen bellt ben übrigends nicht, im gegenteil, er schleckt bei allen 3 damen die schnauze ab.... :055:
LG
 
  • Tipps zur richtigen Erziehung Beitrag #11
Hallo Rico1
Wenn dieser Mann Setter züchtet kennt er sich doch auch mit der Hundeausbildung gut aus. Wenn deine Eltern damit einverstanden sind kannst du ihn doch mal fragen ob er dir bei der Ausbildung deines Hundes helfen kann. Wenn man direkt sieht wie ein Hund reagiert ist es halt viel leichter zu sagen was du anders machen kannst.
 
  • Tipps zur richtigen Erziehung Beitrag #12
Hallo Rico1
Wenn dieser Mann Setter züchtet kennt er sich doch auch mit der Hundeausbildung gut aus. Wenn deine Eltern damit einverstanden sind kannst du ihn doch mal fragen ob er dir bei der Ausbildung deines Hundes helfen kann. Wenn man direkt sieht wie ein Hund reagiert ist es halt viel leichter zu sagen was du anders machen kannst.
Ich denke meine Eltern würdens mir schon erlauben, meine Mama is ja schon oft mit dem zusammen im Feld gassi gegangen und hat sich mit dem auch über Ben unterhalten. Er meint halt auch wie sollten Ben mehr abmachen. Nur ich darf, oder eher gesagt ich möchte ihn nicht abmachen wenn meine Eltern nciht da sind, wenn er wegläuft bin ich alleine und kann nix tuen. Und mein Vater, ich glaub der würde ausrasten, weil er Ben doch so lieb hat, genauso wie ich...
 
  • Tipps zur richtigen Erziehung Beitrag #13
Ich denke meine Eltern würdens mir schon erlauben, meine Mama is ja schon oft mit dem zusammen im Feld gassi gegangen und hat sich mit dem auch über Ben unterhalten. Er meint halt auch wie sollten Ben mehr abmachen. Nur ich darf, oder eher gesagt ich möchte ihn nicht abmachen wenn meine Eltern nciht da sind, wenn er wegläuft bin ich alleine und kann nix tuen. Und mein Vater, ich glaub der würde ausrasten, weil er Ben doch so lieb hat, genauso wie ich...

Da gehört natürlich auch ein Gewisses Vertrauen in den Hund dazu, aber ich kann von hier aus wirklich nicht beurteilen in wie weit euer Hund dir folgt.
Wenn der Hund von der Leine ist reagiert der in der Regel ganz anders, als wenn er ander Leine beim Herrchen oder Frauchen hängt. Vom Verhalten her normal entwickelte Hunde haben ein richtiges Ritual wie sie sich fremden Hunden annähern, an der Leine ist ihnen das nicht möglich, was schon zu Mißverständnissen führen kann.
Dein Hund sollte den Grundgehorsam schon beherrschen und sich auch aus der Entfernung rufen lassen ( und dann auch kommen).
Wenn es da noch fehlt weißt du gleich was du als erstes zu tun hast.
Wenn diese Kommandos bei dir funktionieren solltes du deinem Hund auch mal vertrauen. Zum Üben kann dein Vater ja bei Gelegenheit mal auf abstand folgen, so daß er im Notfall eingreifen kann aber der Hund ihn sonst nicht bemerkt. Wenns klappt weiß dein Vater das er dir den Hund anvertrauen kann.
 
  • Tipps zur richtigen Erziehung Beitrag #14
Ich denke mein ater vertraut mir, ich bin ja hier die die am meisten ahnung von den Tieren hat :uups:

Er hört eigentlich, wenn eben kein anderer Hund da is oder wenn da nen Reh rumm läuft. Na ja manchmal is Ben auch recht blind. Letztes Jahr im Winter hab ich nen Schneehasen gesehen, Ben war von der Leine ab. Ich hab ihn dann sofort dran gemacht, wollte ihn den Schneehasen zeigen (ich weiß, das is sicherlich ein fehler, aber da wusst ichs nicht, da hatte ich ben erst 4 monate) aber er hat ihn nich gesehen.... :silence:

Ich werd das (hoffentlich) in den griff kriegen, so das Ben ein woherzogenes Hundilein ist :mrgreen:
 
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