Steffi,
auch wenn Du es zurzeit nicht glauben kannst und magst, irgendwann der Schmerz über den Verlust von Rexi weniger werden und es wird die Zeit kommen, in der Du mit Freunde an ihn zurück denken kannst, wenn auch noch mit Tränen in den Augen und mit Schmerz im Herzen, daß er nicht mehr da ist. Es wird aber anders sein als jetzt. Aber bis dahin wird es noch einige Zeit dauern. Jetzt ist alles noch so unendlich frisch. Lass Deine Trauer und Deine Tränen zu. Ich weiß nur zu gut wie schwer es ist für die Kinder ein Lächeln auf dem Gesicht zu haben. Ich habe auch immer heimlich geweint - vor allen Dingen in der Nacht - damit mein kleiner Sohn nicht jeden Tag meinen Schmerz sehen muß (er war letztes Jahr als Hera starb zwar erst 1,5 Jahre alt, aber hat immer sofort mitgeweint, wenn ich in Tränen ausgebrochen bin). Ich habe mir dann zwischendurch eine "Auszeit" genommen, bin unserer kleinen Hündin raus und habe mich an Plätze gesetzt, an denen ich mit den beiden Hunden war und habe einfach nur geweint.
Ich habe lange Zeit Heras Schritte im Flur gehört, habe gehört, wie sie sich an auf ihren Lieblingsplatz "geschmissen" und wohlig gegrummelt hat. Lange Zeit habe ich immer gedacht, daß sie gleich um die Ecke kommt und mich fröhlich begrüßt. Die Erkenntnis, daß das nicht mehr passieren wird, hat mir wochenlang die Tränen in die Augen getrieben. Auch heute tut es noch so sehr weh, wenn ich mir Videos von ihr ansehe, wenn ich an unsere gemeinsame Zeit denke, wenn ich an sie denke. Ich wünschte, ich könnte die Zeit zurückdrehen und alles ungeschehen machen. Leider geht das und so bleibt mir nur, sie ganz fest in meinem Herzen und meinen Gedanken zu behalten. Sie IST und BLEIBT mein Hund, den ich niemals vergessen werde.
Ich weiß nicht, ob Dein Rexi krank war oder ob er einfach ein Alter erreicht hatte, in dem sein Körper nicht mehr genügend Kraft für weiteres Leben neben euch hatte und er deshalb den Weg über die Regenbogenbrücke gehen mußte..... So oder so: Du hast ihm Schmerzen erspart und er konnte ruhig einschlafen. Mach Dir keine Vorwürfe bitte. Ja, es ist schwer damit umzugehen, aber wir haben die Möglichkeit unseren Tieren Leid und Schmerz zu ersparen - und das sind wir ihnen schuldig....
Diese beiden wunderschönen Texte wurden mir nach Heras Tod geschickt. Ich habe mir den schönsten und größten Stern ausgesucht und fast jeden Abend sehe ich zu ihm hoch - zu meiner Hera. V
Wenn Du bei Nacht zum Himmel emporschaust,
dann werde ich auf dem schönsten
der vielen, vielen Sterne sitzen
und zu Dir herabwinken.
Ich werde Dir Trost und Licht senden,
damit Du mich in Deiner Welt
sehen kannst und nicht vergisst.
Traurig sollst Du aber nicht mehr sein,
denn schau nur:
Ich habe jetzt einen eigenen Stern
Immer,wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen.
Unsere Herzen halten dich gefangen, so, als wärst du nie gegangen.
Was bleibt sind Liebe und Erinnerung
Falls Du irgendwann einmal die Kraft hast, dann schau doch mal hier:
http://www.tierbestattung-im-roseng....php?suche=hera&gbid=1,5,6,7,8,9,10&submit=OK
Dort habe ich meine Gedanken für Hera niedergeschrieben - Du siehst: Du bist nicht alleine, mir ging es so wie Dir- und es sind unendlich viele Menschen mehr, die ihr geliebtes Tier verloren haben. Vllt magst Du irgendwann für Rexi und für Dich dort auch schreiben. Es tut weh, aber es befreit auch etwas - gerade, wenn man wie Du aus Rücksicht auf die Kinder nicht so kann, wie man eigentlich möchte.
Ganz viel Kraft für Dich