Fragen zum Einschläfern und was danach...

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  • Fragen zum Einschläfern und was danach... Beitrag #1
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Lakota

Guest
Hallo,
wer von Euch hat schon mal seinen Hund einschläfern lassen müssen?
Mich würde interessieren, wie das genau abgelaufen ist.
Meine Mutter musste Ihren Yorki einschläfern lassen, und der Tierarzt hat ihm irgendein Mittel direkt in die Vene gespritzt, worauf er dann eingeschlafen ist.
Meine Bekannte, die bei einem anderen Tierarzt ist, hat erzählt, dass ihr Hund erst eine Narkose bekommen hat und als er dann schlief, hat der TA gemeint, dass es besser wäre, wenn sie nach draussen gehen würde während er dem Hund die Todesspritze gibt. Warum? Verkrampfen sich die Tiere dann nochmal, oder gibt es gar einen Todeskampf?
Meinem Ricky geht es zum Glück gut, aber trotzdem mache ich mir manchmal Gedanken, wie es sein wird, wenn die letzte Stunde kommt. Ich wünsche mir, dass er ganz friedlich, quasi über Nacht, einschläft. Ich hab`schon Angst, dass ich die Entscheidung über seinen Tod treffen muss. Und dann gleich noch eine Frage: was haben diejenigen von Euch, die schon mal ein Tier verloren haben, damit gemacht? Ich möchte auf keinen Fall, dass mein Hund mal in die Tierkörperverwertungsanlage kommt. Garten haben wir leider auch nicht. Ich weiß auch gar nicht, ob es einen Tierfriedhof in Bayern gibt.....
Sorry, wegen dem langen Text, aber das musste mal sein.

Liebe Grüsse,
Lakota
 
  • Fragen zum Einschläfern und was danach... Beitrag #2
Hallo Lakota!

Bei mir war es kein Hund sondern meine Katze Muck, aber ich denke, das ist hier nebensächlich.

Vor etlichen Jahren mußte ich leider meine heißgeliebte 16 Jahre alte Muck einschläfern lassen. Der Tierarzt hatte mir damals gar nichts gesagt, vielmehr habe ich gefragt, ob es in Ordnung sei, wenn ich rausginge. Es war irgendwie alles völlig überraschend und überfordernd für mich und ich war auch feige.
Verkrampfen sich die Tiere dann nochmal, oder gibt es gar einen Todeskampf?
Feige, weil ich genau das befürchtete und es nicht verkraftet hätte.
Ich bin damals im Wartezimmer mit einer total heftigen RotzundWasserHeul Schniefundkannnichtmehratmen Attacke komplett zusammengebrochen. Das war ganz schrecklich, bezog sich aber "nur" auf den unerwarteten Abschied von meiner Muck. Es war ganz normale Trauer und ließ sich irgendwie aushalten.

Etwas später, ich weiß heute nicht mehr wie lange später, kamen Selbstvorwürfe, weil ich meinen Muck in ihrer schwersten Stunde alleine gelassen habe. Das konnte ich nicht irgendwie aushalten. Ich habe sehr sehr lange darunter gelitten wie ein Vieh und sehr sehr lange schlimmste Alpträume gehabt.

Erst viel später, mit meinem Job im Artenschutz, habe ich erfahren, dass meine Selbstvorwürfe völlig überzogen waren.
Es kommt immer mal wieder vor, dass jemand ein verletztes Wildtier auffindet und sich nicht selber darum kümmern will. Manchmal landen diese verletzten Fundtiere dann sozusagen auf meinem Schoß.
Ich stelle sie dann natürlich zuerst einem Tierarzt vor. In etwa 50% dieser Fälle muß das Tier eingeschläfert werden, weil es zu spät gefunden wurde.
Ich bin dann von Anfang bis Ende sozusagen hautnah dabei. Habe fast jedes mal das Tier gehalten. (Vögel und Säugetiere)
Ich habe niemals eine Verkrampfung oder Vorahnung erlebt. In allen Fällen waren die Tiere tot bevor die Spritze wieder herausgezogen worden war.

Sollte es ein verändertes, ungewöhnliches Verhalten bei Haustieren geben, ist es wohl eine Reaktion auf die Emotionen des Frauchens/Herrchens und keine Vorahnung des Todes. Da bin ich ganz sicher.

Auf jeden Fall gibt es kein krampfen, zappeln, erbrechen oder ähnliches. Nicht vorher und nicht währenddessen. Das Einschläfern dauert etwa ein bis zwei Sekunden. So lange es eben dauert, eine Flüssigkeit in den Körper zu injizieren.


Amalie

PS:
Ich möchte auf keinen Fall, dass mein Hund mal in die Tierkörperverwertungsanlage kommt. Garten haben wir leider auch nicht.
:arrow: Einäscherung, über die Urne/Asche kann man so verfügen, wie man es für angemessen hält.
 
  • Fragen zum Einschläfern und was danach... Beitrag #3
Kein Todeskampf - sanft eingeschlafen!

Hallo Lakota,

es war bei mir auch eine Katze, die ich einschläfern lassen musste. Meiner Hündin geht es glücklicherweise, nach der Einstellung mit Insulin, wieder richtig gut.
Bei der Katze war es schwer für mich, aber unser Tiger hat zuerst eine Schlafspritze und dann eine Überdosis eines Narkosemittels bekommen.
Ich war bis zuletzt dabei und es gab zum Glück überhaupt keinen Todeskampf! Er ist wirklich ganz sanft eingeschlafen!
Damals hatten wir noch einen Garten, aber das war für mich auch sehr schlimm, denn nachdem ich ihn begraben hatte plagten mich Albträume.
Ich träumte immer wieder, dass ich ihn lebendig begraben habe.
Alles in allem ist es für den Tierbesitzer, je nachdem wie sensibel er ist,
ein schlimmes Erlebnis - besonders der Verlust.

Aber es bleibt ein Trost: Das Tier, dass Du so liebst, muss sich nicht so quälen wie beispielsweise ein Mensch, der an Krebs qualvoll zugrunde geht.

In Hamburg gibt es schon mehrere Tierfriedhöfe, hoffentlich auch bei Euch in Bayern.

Genieße die schöne Zeit mit Deinem Liebling und belaste Dich nicht schon jetzt unnötig mit diesem schweren Thema! Alles Gute!

Struwwelliese
 
  • Fragen zum Einschläfern und was danach... Beitrag #4
Ich verlor zwar auch keinen Hund, aber letztes Jahr meinen geliebten Kater Tramp.

Er bekam auch zuerst die Narkos und dann die "Todesspritze".
Er war von seinem Nierenversagen aber schon so geschwächt, daß die Narkose ihn schon tötete.

Ich ziehe auch diese Methode vor.
Es gibt noch eine Spritze die mitten ins Herz gespritzt wird, was für mich absolute Tierqäulerei ist.
Denn zum einen ist sie schmerzhafter und dann findet der TA das Herz nicht sofort. Man darf sich also seine Gedanken drüber machen :?

Damals ließ ich Tramp beim TA, ich wusste es nicht besser. In unserem Garten hätte ich ihn nie begraben können, genausowenig wie ich es später mal mit unseren kann. Ich hätte ständig das absurde Gefühl sie lebendig begraben zu haben. Ausserdem würde ich nicht damit klar kommen, daß sie im Garten liegen, obwohl sie den Garten und die Freiheit lieben.
Wir haben uns für eine Einäscherung und Urnenrückführung entschieden.
Was aber eh erst in 70 Jahren der Fall sein wird. :wink:
 
  • Fragen zum Einschläfern und was danach... Beitrag #5
also normalerweise darf man sein tier eh nicht im eigenen garten begraben. da meckern dann irgendwelche heinis von der stadt von wegen grundwasser und so, aber ich würde meine hunde trotzdem bei mir haben wollen.
mir wird ja schon bei dem gedanken schlecht dass ich unsere hunde mal einschläfern lassen müsste, aber unsere große is ja jetzt auch fast 14 und irgendwie befürchte ich, dass wir evtl noch ein bis 2 jahre mit ihr haben. man kann sich drauf einstellen aber verkraften würd ichs trotzdem nie so wirklich.
letztes jahr ist unser kater felix gestorben. er war erst 7 jahre und hatte leberversagen. ganz plötzlich. wollten ihn noch operieren lassen aber er is noch während der narkose eingeschlafen und nie wieder aufgewacht. wir haben ihn mit nach hause genommen und ihn zu hause noch etwas "aufgebart" um uns richtig von ihm zu verabschieden. das tat damals verdammt weh und wenn ich heute noch an seinen tot denke muss ich heulen :cry:
 
  • Fragen zum Einschläfern und was danach... Beitrag #6
guten morgen an alle
das mit dem einschläfern ist so eine sache ich habe vor einem jahr meine husky hündin einschläfern müssen und meion tierarzt hat es so gemacht er hat im erst eine nakose gegeben damit er einschläft und von nichs mit bekommt und dann die andere spritze und dann war alles vorbei es war trotdem schlimm naja der schmerz lässt langsamm nach
 
  • Fragen zum Einschläfern und was danach... Beitrag #7
hey,

habe zwar noch kein tier einschläfern müßen, aber man darf ich glaube ich noch katzen begraben ím garten, hunde nicht mehr,weil die zu groß sind.


grüße
 
  • Fragen zum Einschläfern und was danach... Beitrag #8
Hallo,
das ist ein Thema zum :cry:
Mußte vor gut drei Monaten unsere Hundeoma einschläfern lassen,sie ist 16 Jahre alt geworden.Sie bekam erst eine Narkose und ist ganz sanft in meinen Armen eingeschlafen.Bei der Todesspritze war ich auch dabei,es war aber auch sehr friedlich und sie hat einfach nur aufgehört zu atmen.Wie es mir dabei erging brauch ich ja nix zu sagen :cry:
Zur Tierwervertung wollte ich sie nicht geben,wir haben sie in einem Waldstück begraben,der gehört einem Bauern hier und hat es uns erlaubt.
LG Kerstin
 
  • Fragen zum Einschläfern und was danach... Beitrag #9
Ich habe Tramp damals auch in den Armen gehalten und sehr lange gestreichelt. Selbst als er schon längst tot war :cry:

Für mich ist das der letzte Beweis meiner Liebe. Ich habe zwar das Fell nass geheult, aber ich war bei ihm, habe ruhig mit ihm geredet und gestreichelt.
Es ist unheimlich schwer soetwas durchzustehen. Aber ich würde nie wieder ein reines Gewissen haben wenn ich meine geliebten Tiere in dieser Situation alleine lassen würde.
 
  • Fragen zum Einschläfern und was danach... Beitrag #10
Hallo liebe Tierfreunde,

eine Vornarkose sollte es schon immer sein und bleibt dabei auch wenn es schwer fällt.
Lasst euch niemals wegschicken, niemals !

Es gibt diese humane Art mit Vornarkose und das einschläfern.
Habe das schon mehrmals gesehen, alledings nur bei Katzen.
Da gab es kein verkrampfen, die sind einfach eingeschlafen.
Ich habe sie dann mitgenommen und in unserem Garten begraben.

Warum sollte man dabei bleiben.
Einmal lasst Eure Freunde in den letzten Minuten nicht allein.

Ja und dann!
Es gibt verschiedene Methoden, die humanste ist die mit der Vornarkose, aber eben auch die finanziell teuere.
Leider gibt es Tierärzte die eine kostengünstigr Methode wählen,
da wird nicht so sanft eingeschlafen, die Tiere schreien weil sie
noch Schmerzen haben, Ihnen wir brutal in Herz gestossen, es gibt einen Todeskampf.
Ich möchte hier nicht mehr erzählen

Deshalb lasst sie nie nie nie alleine, ihr wisst doch Menschen können so gleichgültig sein und so grausam und leider sind auch TA,s nicht immer wirklich Tierlieb

Ich würde immer wissen wollen was gemacht wird.

Also nochmal lasst nie ein Tier allein wenns auf den letzten Weg geht, schickt auch nie nur irgend jemand fremdes mit, daß Tier braucht Euch-
Ich bleibe auch dabei wenn es um verunfallte Fundtiere geht, ich kann ihnen da als Fremder sicherlich kein Trost sein, aber ich kann aufpassen, daß die Humanste Methode angewandt wird.

Soweit ich weis wird gerade bei Fundtieren zu denen niemand gehört auf die billigste Art getötet. Das kan ichmit meinem Gewissen nicht vereinbaren.

Ich habe jetzt einen großen Hund ist noch jung, aber wenn sein letzter Tag kommt werde ich bei ihm sein. Er kann nicht im Garten begraben werden, also wird er verbrannt werden.
Auch im Tod soll seine Würde erhalten bleiben.

MfG Inge
 
  • Fragen zum Einschläfern und was danach... Beitrag #11
Hi.
Als ich ein Kind war wurde auch ein Hund von uns eingeschläfert. Er war noch nicht ganz zwei jahre.( Schäferhund)Er musste eingeschläfert werden, weil er ein Angstbeisser war. Er hat immer versucht Menschen zu beissen, aber da er so gut hörte hat er das erst nicht gemacht. Einmal war er im Sprung und wollte gerade zubeissen, da hat meie Mutter Platz gerufen und er lag sofort. Zum Glück. Nur irgendwann, als wir Kinder die Haustür aufgemacht haben, ist er rausgelaufen und hat ein Kind in den Bauch gebissen. Das Kind hat alles gut überstanden, aber es musste genäht werden.
Da hat meine Mutter ihn ein Tag später einschläfern lassen. Er war einfach eine tickende Zeitbombe. Vor allem da er ja auch unter uns Kindern lebte.
Der TA meinte, dass er einfach ein Angstbeisser war, weil wir ihn schon mit 5 Wochen bekommen hatten. Wir sind nicht mit zum einschläfern gefahren. meine Mutter konnte das einfach nicht über sich bringen. Ein Bekannter vom Hundeplatz, der ihn auch gut kannte ist mit ihm hingefahren. Laut ihm ist er nach der Spritze ruhig eigeschlafen.

Einmal musste ich auch einen Hamster von mir einschlafern lassen. Er war schon alt und hatte sich erkältet. Er hatte sich nur noch gequält und da hatte ich beschlossen, dass es der beste Weg ist. Er ist auch ganz ruhig nach der Spritze eingeschlafen.

Ich hoffe, dass mein Hund an Altersschwäche im Schlaf stirbt. das wäre doch am besten...
Nilli
 
  • Fragen zum Einschläfern und was danach... Beitrag #12
Ihr Lieben,

vielen Dank für Euere Antworten.
Also ich werde bei meinem Ricky auf jeden Fall dabei sein, wenn "es" soweit ist. Obwohl schon allein der Gedanke daran mir das Herz bricht. Aber ich bin der Meinung, dass ich dann nicht an mich, sondern an ihn denken muss. Das bin ich ihm einfach schuldig.
Was das Begraben betrifft, wäre ich froh, wenn ich einen Garten hätte, in dem ich ihn begraben könnte. Das Argument mit dem Grundwasser habe ich auch schon tausendmal gehört. Meiner Meinung nach eine sehr fadenscheinige Ausrede... Bei uns ist z.B. der Menschenfriedhof mitten in der Ortschaft und keiner macht sich Gedanken über das Grundwasser. Ich würde es auch super finden, wenn ein Tierfreund sein Tier mit im Familiengrab beisetzen könnte. Ich denke nicht, dass der Verwesungsvorgang bei Tieren anders als bei Menschen ist.
Bekannte von mir haben ihren Hund auch im Wald begraben, weil sie keinen Garten haben. Allerdings mit vorheriger Erlaubnis des Besitzers. Das mit der Einäscherung finde ich auch okay, wobei ich dann schon wieder Angst hätte, dass ich eine falsche Asche bekommen würde. Bin eben sehr misstrauisch :roll:
Wirklich ein sehr komplexes Thema mit dem man sich, meiner Meinung nach, früh genug beschäftigen sollte.

Gruß,
Lakota
 
  • Fragen zum Einschläfern und was danach... Beitrag #13
Hallo!

Wir mußten auf den heutigen Tag genau vor einem Jahr unsere Schäferhündin einschläfern lassen. Mein Mann hat sie mit 17 Monaten aus dem Tierheim geholt. Ich habe 2 Jahre mit ihr zusammengelebt. Im Frühjahr 2004 wurde bei ihr Gesäugekrebs diagnostiziert. Wir haben auf den Tierarzt gehört und eine Spinnengifttherapie gemacht. Die Metastasen wurden nicht größer und nicht kleiner. Anfang Oktober ging es ihr sehr schlecht. Wir haben ihr viel Ruhe gegönnt und sind auch nur noch raus, damit sie ihre Geschäfte erledigen konnte. Mehr war ihr nicht mehr zuzumuten. Dann von einem auf dem anderen Tag ging es ihr schlagartig besser. Wir haben uns natürlich sehr gefreut. Doch Mitte Oktober war das wieder vorbei. Sie hechelte sehr viel, fraß und trank nicht. Wir haben ihr dann den Wassernapf direkt vor die Nase gestellt, damit sie wenigstens ein bißchen trank. Einen Tag später wollte sie schon nicht mehr raus gehen und hat sich dauernd eingenäßt. Sie hat im liegen gepinkelt und ist drin liegen geblieben. Ich hab meinem Mann gesagt, dass wir mit ihr zum TA fahren müssen, doch er wußte schon was da dann passieren würde. Er hat es erst nicht übers Herz gebracht, doch dann konnte ich ihm nach langen Zureden doch davon überzeugen, dasse s besser für sie ist und sie sich dann auch nicht mehr quälen brauch. Wir sind dann zum TA und der sagte uns, dass die Metastasen in der Lunge seien. Sie hätten vom Gesäuge her gestreut, wobei der andere TA gesagt hat, dass das unmöglich sei. Sie hat dann ein Narkose bekommen und dann die zweite Spritze. Sie ist aber schon an der Narkose gestorben, die Vene ist kollabiert. Wir haben sie auf ihren letzten Weg begleitet. Wir haben sie dann mitgenommen und bei meiner Schwiegermutter im Garten vergraben. Mein Mann hatte sehr lange damit zu kämpfen, bis er es verarbeitet hatte. Er ist auch die ersten paar Monate nicht mehr zu seiner Mama gefahren und wenn dann mit einem schlechten Gefühl. Heute ist ihr erster Todestag.
Tut mir Leid das es so lang geworden ist, aber wenn dann wollt ich die Vorgeschichte miterzählen.

Liebe Grüße Jessi
 
  • Fragen zum Einschläfern und was danach... Beitrag #14
Hallo,

ich bin schon vier Mal beim Einschläfern eines Haustieres dabei gewesen.
Zwei Mal bei einem Hund von Freunden, die es nicht geschafft haben mit ihrem Hund zum TA zu gehen und ihn einschläfern zu lassen.

Bei den beiden Hunden hat der TA immer eine Überdosis Narkosemittel gegeben und sie sind dann ganz friedlich eingeschlafen und ihr Herz hat dann aufgehört zu schlagen.

Viel schlimmer war es bei unserer Eurasier-Hündin.
Da sie schon recht alt war und Gesundheitlich nicht mehr fit war, hatten wir im Vorfeld entschieden, dass sie Zuhause Eingeschläfert werden sollte, wenn der Tag X kommen würde.
Nun kam es aber leider so, dass sie eine Infektion bekam, verursacht von einer Fliegenart, deren Maden sich unter die Haut fressen.
Als wir dies bemerkten, sind wir sofort zu TA gefahren. Leider war es da schon zu spät und der TA konnte ihr nicht mehr helfen und er gab die Empfehlung sie sofort einzuschläfern.
Da der Kreislauf unserer Hündin nun aber schon sehr schlecht war, konnte der TA keine Vene mehr finden.
Sie bekam nun eine Narkose intramuskulär verabreicht.
Sie schlief darauf hin allmählich ein. Der TA machte einige Tests um zu sehen, dass die Narkose auch wirklich wirkt, dann bekam unsere Hündin eine Herzspritze mit Kalium, was einen sofortigen Herzstillstand zu Folge hatte.
Die Hündin krampfte sich zusammen und richtete sich noch einmal auf und riss die Augen weit auf und sackte dann allmählich wieder in sich zusammen.
Es war der Horror!

Unser alter Kater ist bei uns Zuhause eingeschläfert worden.
Er bekam eine hohe Dosis Beruhigungsmittel und schlief auf meinem Schoss friedlich ein. Auch er bekam eine Herzspritze. Hier war die Reaktion ähnlich wie bei unsere Eurasier-Hündin, der TA meinte aber, dass es sich hierbei nur noch um Reflexe handelt und das Tier es nicht mehr mitbekommt.
Ich hoffe, dass er Recht hat.

Es ist immer schrecklich, wenn ein geliebtes Haustier eingeschläfert wird, aber es gehört dazu wenn man Haustiere hält.

Liebe Grüße
Friedel
 
  • Fragen zum Einschläfern und was danach... Beitrag #15
Hello,

ich muss in den nächsten Tagen mein Schatz Leon einschläfern lassen. Er hat hoffnungsloses Krebs und ist HIV positiv seit 4 Jahren. Ich wollte nur wissen ob es möglich ist das zuhause zu machen. Er bekommt immer panische Angst wenn er aus der Wohnung ist. Ich habe schon 2 Katzen in der vergangenheit einschläfern mussen und sie haben immer gezittert und lagen dann so auf dem stahltisch an der tierklinik, in einer fremden Umgebung, ich finde es kalt und schrecklich! Und noch eine Frage wie weiss ich das dieser X Tag wirklich gekommen ist. Soll dieser X tag der tag sein wo jede Hoffnung verloren ist, oder der Tag wo die katze scheint bereit zu sein dieser Welt zu verlassen? Vielen Dank für eure hilfe und pardon mein Deutsch.
 
  • Fragen zum Einschläfern und was danach... Beitrag #16
Spreche mit Deinem Tierarzt, ob er zu Dir nach Hause kommt um Deine Katze von ihrem Leiden zu erlösen.
Für Deine Katze wird es sicher besser sein ihren letzten Gang bei Dir und in ihrer gewohnten Umgebung und ohne Stress zu gehen.
Wir haben es so gemacht, dass der TA zu uns nach Hause gekommen ist und wir ihn als ganz normalen Besuch behandelt haben und erst einmal eine Tasse Kaffee getrunken haben.
Unser Kater ist dann zu ihm auf den Schoss geklettert und hat sich streicheln lassen. Hierbei hat er dann fast unbemerkt seine erste Spritze bekommen und er ist allmählich eingeschlafen.

Liebe Grüße
Friedel
 
  • Fragen zum Einschläfern und was danach... Beitrag #17
Unsre Katzen (und auch meine Ratte) wurden bhei vollem Bewusstsein gespritzt und sind auch langsam eingeschlafen.
Die meisten Tiere kommen ind die Tierkörperverwertungsfabrik, ein andrer Teil wird acuh verbrennat...
 
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