- Ein gestohlener Hund Beitrag #1
suno
- Beiträge
- 5.033
- Punkte Reaktionen
- 2
Hallo,
aus aktuellem Anlass (anderer Thread) möchte ich Euch eine wahre Geschichte zum besten geben.
Vor einiger Zeit begegnete ich mal wieder einer Hundewiesen Bekanntschaft. Es war Abend und der Besitzer verzweifelt, seiner Freundin wurde am frühen Nachmittag einer von zwei franz Bulldoggen gestohlen. Schock - wie konnte das passieren?
Nun, ich werde hier keine moralischen Urteile Fällen, die Freundin war eben mit der Dame des Pärchens in der City, sah etwas in einem Schaufenster - fix den Hund draußen angebunden - als sie nach einigen Minuten wieder da war - war das Hundemädchen wie vom Erdboden verschluckt.
Nach den ersten verständlicherweise hysterischen aber ergebnislosen Schnellsuche wurde alle Register gezogen - Tasso Meldung / Polizei - Tierärzte, Tierheime und Communityaufruf. Ohne Ergebnis.
Klar kam es zu den wildesten Spekulationen - von Tiermafia über illegale Hundekämpfe und Tierversuche war alles dabei - der Besitzer war mehr als am Boden zerstört - die Freundin kurz vorm Suizid....leider gibt es ja immer wieder Menschen die sensibel genug sind einer dermaßen verzweifelten Situation noch einen drauf zu setzten.
Es wurde dunkel man ging nach hause - in Gedanken bei der armen Familie und der eventuell noch ärmeren Hundedame und auch ein wenig froh darüber seinen geliebten Hund noch an der Seite zu haben....und dem festen Vorsatz seinen Hund NIE aber auch wirklich NIE alleine irgendwo warten zu lassen.
Tags darauf traf ich den Besitzer wieder - und ein herrliches Wunder - die vollkommen gesunde und fröhliche Hundedame war bei dem noch viel fröhlicherem Besitzer.
Was war geschehen?
Nun das Bullymädel würde tatsächlich gestohlen - und zwar von einem 9-jährigen Mädel. Das Kind wünschte sich wohl schon seit langem einen Hund, war spontan verliebt und redete sich eben ein - der arme Hund sei ausgesetzt.
Und so lief sie den gesamten Nachmitag mit einem verdutzten aber allem möglichen (und unmöglichem wie Süßigkeiten) gefüttertem Bully herum und war überglücklich. Das Leid, daß sie anderen damit zufügte war ihr schlicht und einfach nicht bewusst.
Am Abend kam der Vater nach Hause - und die Bully Dame ließ sich nicht länger verheimlichen. Der Vater war vollkommen entsetzt - handelte aber Gott sei dank mit bedacht und rief sofort bei der Polizei an. Diese informierte den Besitzer und es kam zu einer ganz besonderen Zusammführung:
Der Vater rief die Besitzer umgehend an und entschuldigte sich sehr für das Verhalten seiner kleinen Tochter - wohl wissend, daß er da wohl den ein oder anderen falschen Wert vermittelt hat - log er nichts schön, sondern blieb bei der Wahrheit.
Ihr könnt euch die Freude und Erleichterung der Besitzer vorstellen. Beide Reaktionen waren, meiner Meinung nach vorbildlich: Der betohlene der ein Tatoogeschäft hat und sich sehr für soziale Angelegenheiten in seinem Kiez engagiert vereinbarte mit dem Vater, daß die Tochter den Hund (mit ihm ) persönlich vorbei bringt um sich zu entschuldigen - aber vor allem um etwas von dem Leid und auch der Freude zu sehen.
Das wurde auch so gemacht und seit dieser Zeit darf das Mädchen - wann immer sie Zeit hat in sein Geschäft kommen um mit den Hunden und ihm gemeinsam Gassi zu gehen.
Anstelle von Strafe und Sanktion wurden hier Werte und Einsehen vermittelt - ich finde das Großartig.
aus aktuellem Anlass (anderer Thread) möchte ich Euch eine wahre Geschichte zum besten geben.
Vor einiger Zeit begegnete ich mal wieder einer Hundewiesen Bekanntschaft. Es war Abend und der Besitzer verzweifelt, seiner Freundin wurde am frühen Nachmittag einer von zwei franz Bulldoggen gestohlen. Schock - wie konnte das passieren?
Nun, ich werde hier keine moralischen Urteile Fällen, die Freundin war eben mit der Dame des Pärchens in der City, sah etwas in einem Schaufenster - fix den Hund draußen angebunden - als sie nach einigen Minuten wieder da war - war das Hundemädchen wie vom Erdboden verschluckt.
Nach den ersten verständlicherweise hysterischen aber ergebnislosen Schnellsuche wurde alle Register gezogen - Tasso Meldung / Polizei - Tierärzte, Tierheime und Communityaufruf. Ohne Ergebnis.
Klar kam es zu den wildesten Spekulationen - von Tiermafia über illegale Hundekämpfe und Tierversuche war alles dabei - der Besitzer war mehr als am Boden zerstört - die Freundin kurz vorm Suizid....leider gibt es ja immer wieder Menschen die sensibel genug sind einer dermaßen verzweifelten Situation noch einen drauf zu setzten.
Es wurde dunkel man ging nach hause - in Gedanken bei der armen Familie und der eventuell noch ärmeren Hundedame und auch ein wenig froh darüber seinen geliebten Hund noch an der Seite zu haben....und dem festen Vorsatz seinen Hund NIE aber auch wirklich NIE alleine irgendwo warten zu lassen.
Tags darauf traf ich den Besitzer wieder - und ein herrliches Wunder - die vollkommen gesunde und fröhliche Hundedame war bei dem noch viel fröhlicherem Besitzer.
Was war geschehen?
Nun das Bullymädel würde tatsächlich gestohlen - und zwar von einem 9-jährigen Mädel. Das Kind wünschte sich wohl schon seit langem einen Hund, war spontan verliebt und redete sich eben ein - der arme Hund sei ausgesetzt.
Und so lief sie den gesamten Nachmitag mit einem verdutzten aber allem möglichen (und unmöglichem wie Süßigkeiten) gefüttertem Bully herum und war überglücklich. Das Leid, daß sie anderen damit zufügte war ihr schlicht und einfach nicht bewusst.
Am Abend kam der Vater nach Hause - und die Bully Dame ließ sich nicht länger verheimlichen. Der Vater war vollkommen entsetzt - handelte aber Gott sei dank mit bedacht und rief sofort bei der Polizei an. Diese informierte den Besitzer und es kam zu einer ganz besonderen Zusammführung:
Der Vater rief die Besitzer umgehend an und entschuldigte sich sehr für das Verhalten seiner kleinen Tochter - wohl wissend, daß er da wohl den ein oder anderen falschen Wert vermittelt hat - log er nichts schön, sondern blieb bei der Wahrheit.
Ihr könnt euch die Freude und Erleichterung der Besitzer vorstellen. Beide Reaktionen waren, meiner Meinung nach vorbildlich: Der betohlene der ein Tatoogeschäft hat und sich sehr für soziale Angelegenheiten in seinem Kiez engagiert vereinbarte mit dem Vater, daß die Tochter den Hund (mit ihm ) persönlich vorbei bringt um sich zu entschuldigen - aber vor allem um etwas von dem Leid und auch der Freude zu sehen.
Das wurde auch so gemacht und seit dieser Zeit darf das Mädchen - wann immer sie Zeit hat in sein Geschäft kommen um mit den Hunden und ihm gemeinsam Gassi zu gehen.
Anstelle von Strafe und Sanktion wurden hier Werte und Einsehen vermittelt - ich finde das Großartig.