Fühle mich total unverstanden ...leidiges Thema Kastration

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Ivy

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hallo ihr lieben,

ich muss echt mal was los werden. ich bekomme immer von leuten, mit denen mein hund und ich regelmäßig spazieren gehen, zu hören, dass es doch besser wäre, wenn ich meinen Hund kastrieren lassen würde. ich kann es echt nicht mehr hören.
ich bin ja nicht total gegen kastrationen aber wenn es nicht unbedingt sein muss warum sollte ich das denn machen?
ja gut, wenn mein hund eine läufige hündin riecht, zieht er wie irre an der leine. aber auch nur wenn diese gerade da lang gegangen ist oder uns über den weg läuft. wir sind gerade am üben, dass er das leinengeziehe läßt. ich kann meinen hund doch deswegen keinen vorwurf machen. das andere poblem ist, dass er, wenn er eine pipiestelle gefunden hat und ein anderer hund kommt ihm zu nahe, wird er etwas zickig. das verhalten zeigt er aber nur bei einem hund extrem. der hat aber sowieso bei meinem verschissen, da er meinen immer gehütet(also umrundet hat und dann ins genick gezwickt hat). warum ist mein hund dann immer schuld. bloß weil er nicht kastriert ist? das ist doch kein allerheilmittel. mein hund ist ein sehr unsicherer hund und durch eine kastration kann sich diese unsicherheit noch verschlimmern. ich sag kann es muss nicht.
so ich musste das mal loswerden. ich ärger mich so über das gerede. und diese engstirnige sichtweise.
 
  • Fühle mich total unverstanden ...leidiges Thema Kastration Beitrag #2
Hallo Ivy.
Ich kann nachvollziehen das dich das aufregt und auch verletzt.
Ich lasse Maxi nun auch nur kastrieren weil er unter so schlimmen Liebeskummer litt das es für ihn echt nur noch Stress war.
Und mir gehts auch nicht toll bei der Sache. Ich bin auch kein Kastrationsgegner, aber OP ist und bleibt eben OP...
Das dein Hund an der Leine zieht bei einer läufigen Hündin ist verständlich.
Aber ihn nur deshalb kastrieren zu lassen ?!
Ich weiß auch nicht..
Ich kenne übrigens auch zickige Hunderüden die kastriert sind. Und sie lassen es dennoch nicht.
Also ein Allheilmittel ist das mit Sicherheit nicht.
Aber verstehen kann ich deine Wut sehr gut.
Es ist blöd immer der Sündenbock zu sein nur weil sein Hund nicht kastriert ist.

LG
 
  • Fühle mich total unverstanden ...leidiges Thema Kastration Beitrag #3
danke. deine worte habe jetzt echt gut getan.
eine person zum beispiel sagt, egal ob der hund probleme hat oder nicht, eier ab und fertig. sie hat bis jetzt jeden hund der dann ein jahr geworden ist kastrieren lassen. kann sie ja auch machen, aber muss sie ja nicht von anderen verlangen. und ich muss mir das ja auch nicht immer anhören. bloß weil man in schwierigen situationen keine lust hat oder keine geduld hat? wenn mein hund nur noch jaulen würde und nicht mehr frisst wär das für mich auch ein grund. ok, er ist schon in dieser zeit sehr gereizt. auch mir gegenüber. und ich denke stress hat er auch. aber da versuche ich doch lieber erst andere wege. zum beispiel mit bachblüten und erziehung und geduld
 
  • Fühle mich total unverstanden ...leidiges Thema Kastration Beitrag #4
eine person zum beispiel sagt, egal ob der hund probleme hat oder nicht, eier ab und fertig. sie hat bis jetzt jeden hund der dann ein jahr geworden ist kastrieren lassen. kann sie ja auch machen, aber muss sie ja nicht von anderen verlangen. und ich muss mir das ja auch nicht immer anhören. bloß weil man in schwierigen situationen keine lust hat oder keine geduld hat?

Ich würde meine Rüden auch immer kastrieren lassen, egal ob sie "Beschwerden" haben oder nicht. Allerdings möchte ich hier mal betonen, dass solche Leute wie ich uns das Leben eben dadurch nicht einfacher machen wollen. In gewisser Weise ist das aber eben ein angenehmer Nebeneffekt. Mir geht es hauptsächlich darum, dass auch ein Rüde mal ausbüchsen kann. Sei es, dass er sich von der Leine reißt, über den Gartenzaun springt etc. Mir ist da die Gefahr einfach zu hoch, dass Welpen entstehen könnten. Klar, andere mögen andere Meinungen haben, die hab ich auch zu respektieren. Allerdings weise ich da auch immer von mir aus daraufhin, nur wenn sie es eben nicht wollen, ist auch gut. Man sollte mal die Argumente der beiden Seiten überdenken und die andere Frau hier nicht einfach als "faul" darzustellen, weil sie ihren Hund kastrieren lässt.
 
  • Fühle mich total unverstanden ...leidiges Thema Kastration Beitrag #5
ich verstehe deinen einwand und kann diesen auch gut nachvollziehen. die gefahr ist wirklich groß. und ich denke das du aber die meinung anderer respektierst. für mich sind eben andere sachen ausschlaggebender. zum beispiel werden kastrierte rüden oft von unkastrierten rüden bestiegen. und das ist ne sache die möchte ich meine hund nicht antun. das hast er nämlich total. oder dass die dann halt so aufdringlich werden. ich sag nicht, dass eine kastration keine vorteile bringt. wollte hier auch keinen als faul hinstellen. aber wenn ich den leuten halt meinen standpunkt erklären möchte, werde ich immer so abgestempelt als würde ich mein hund ohne kastration quälen.
 
  • Fühle mich total unverstanden ...leidiges Thema Kastration Beitrag #6
Mein erster Hund hatte mit seiner Männlichkeit keine Probleme und war auch ohne Leine problemlos und jederzeit von läufigen Hündinnen abrufbar. Er wurde im Alter von 6 Jahren kastriert, da er eine Vergrößerung im Hoden hatte. Vorher habe ich mir ewig einen Kopf gemacht wegen der OP und den Veränderungen aufs Verhalten. Im Endeffekt hat es sich auf sein Verhalten gar nicht ausgewirkt. Außer auf sein Interesse an läufigen Hündinnen.

Mein zweiter Rüde litt sehr unter läufigen Hündinnen und nachdem er sich da dermaßen reinsteigerte, dass er einen Kreislaufkollaps bekam, habe ich ihn mit 2 Jahren kastrieren lassen. Auch hier keine negativen Verhaltensänderungen.
Bei beiden Rüden bemerkte ich eher positive Veränderungen (im Umgang mit anderen Rüden), die ihnen im Endeffekt zu mehr Sozialkontakten verhalfen. Und obwohl ersterer abrufbar war, war auch er doch entspannter bei läufigen Hündinnen in der Gegend. Den Stress den er vorher hatte, ohne je zu dürfen, hatte ich unterschätzt, bis er ihn nicht mehr hatte.

Mitlerweile bin ich überzeugter Rüdenkastrierer und Cuno wurde mit einem Jahr kastriert. Auch hier gab es keine negativen Veränderungen, obwohl er ein unsicherer Hund ist.

Bestiegen wurde von meinen drei Kastraten noch keiner von irgendwelchen anderen Hunden. (Nur Cuno wird gelegentlich im Spiel vom Tabser bestiegen, um die Rangfolge etwas zu unterstreichen. Aber unter Kastraten zählt das ja eh nicht. :mrgreen:)

Allerdings ist es jedem selbst überlassen. Jeder hat dazu eine eigene Meinung und sollte danach handeln. Ich finde es für mich und meine Hunde so angenehmer. Ich finde einfach die Vorstellung immer zu wollen und die läufige und willige Hündin vor der Nase zu haben, ohne dass man je decken darf, nicht so sehr nett und stelle mir das echt frustrierend vor. Dann lieber nicht wollen.
Aber wenn du das anders siehst, dann lässt du eben nicht kastrieren. Das ist und bleibt deine Entscheidung.
 
  • Fühle mich total unverstanden ...leidiges Thema Kastration Beitrag #7
Ivy, ich kann dich gut verstehen. Ich bin absoluter Kastrationsverweigerer, bis es wirklich nicht mehr anders geht (komischer Weise nur bei Rüden). Mir hat man auch schon erklären wollen, mein Hund wäre doch mit Kastration viel einfacher zu handhaben und würde dann viel besser folgen. Das sind für mich die Leute, die zu faul zum erziehen sind. Es gibt auch jene, die mir sagen, ich solle ihn doch gleich als Junghund kastrieren lassen, dann bleibt er schlanker, wird nicht so groß, das Fell bleibt weicher, das Gesicht wie bei einem Baby und er würde nie das lästige Markieren anfangen. Joah, wieso habe ich dann einen Rüden? Wenn ich all das nicht an meinem Hund will, dann bin ich kein geeigneter Rüdenhalter. Das sind für mich die Leute, die lieber eine Hündin ohne Läufigkeit oder immer nur einen Welpen möchten, aber nicht daran denken, dass der mal erwachsen wird.

Beide Argumentatiosnrichtungen für eine Kastra finde ich absolut lächerlich, mein Hund wird dadurch weder einfacher, noch soll er ein ewiges Baby bleiben. Wenn so jemand zu mir sagt, ich wäre doch bescheuert, meinen Hund nicht kastrieren zu lassen, gebe ich überhaupt nichts darauf, denn solch eine Person hat keinerlei Ahnung von Hunden und Erziehung und braucht mir dann auch nicht vorschreiben, wie ich mit meinem Hund umzugehen habe und ob er seine Hoden behalten darf oder nicht. Also nimm es dir nicht so zu Herzen, wenn dir so jemand mit so etwas blöd kommt ;).

Aber ich verstehe natürlich, wieso Colli und Stoffel hier zur Kastra tendieren, das kann ich durchaus nachvollziehen und wenn sie jemand mit mir auf diesem Niveau darüber unterhält bin ich auch für alles offen, dann kann man gerne diskutieren. Denn das sind Gründe, die ich bei meiner Entscheidung auch miteinbezogen habe.

Schlussendlich ist es doch so, dass bei uns allen nur ein Funke fehlt, dass wir unseren Hund kastrieren lassen, auch wenn wir es eigentlich nicht vor hatten. Entweder wird er liebeskrank oder bekommt gesundheitliche Probleme und schon sind wir stolze Kastratenbesitzer :mrgreen:. Ob man nun einen "symptomfreien" Hund kastriert oder nicht sollte aber jedem selbst überlassen sein, zwingen kann dich eh keiner, schon gar nicht mit oben genannten Argumenten. Dem nächsten, der dir so kommt, kannst du ja erst einmal ein gutes Hundebuch ans Herz legen. Wenn er sich mal ein bisschen über sein Haustier informiert hat, wird er sicherlich auch nicht mehr mit Bauernweisheiten hausieren gehen ;).

LG
 
  • Fühle mich total unverstanden ...leidiges Thema Kastration Beitrag #8
Also bei mir ist es so, dass ich Nero nur kastrieren lassen würde, wenn er wirkliche Probleme aufzeigt, sei es Leiden wegen den Hündinnen oder anderes.
Bisher hatte ich keine Probleme mit ihm. Wenn eine läufige Hündin bei uns auf der Wiese ist und Nero angeleint, dann findet er es in dem Moment zwar nicht so prickelnd, aber sobald wir um die Ecke gehen, kann ich ihn so von der Leine lassen und er folgt. : )
Letztens konnte ich feststellen, dass er eine Hündin sehr interessant fand (war wohl bald soweit), sie haben gespielt (waen 5 Hunde) und zwischendurch wollte er doch das eine :roll:
Hab ein deutliches Nein gesagt und er kam zu mir. o_O Er saß ab und durfte danach weiter spielen.

Das zu unserer Situation. Ich bin der Meinung, dass wenn man keine Probleme mit einem unkastriertem Rüden hat und dieser nicht Liebeskrank ist, kann man es so belassen. Ich werde auch überlegen ihn zu kastrieren, sobald er mal doch seine Meinung ändern sollte, dass läufige Hündinnen viiel interessanter sind und er einen Aufstand machen möchte. Er ist zudem auch ein totales Lamm... Stellt sich immer unter anderen Hunden, selbst bei kleinen.

Wenn du also keine Gründe siehst ihn kastrieren zu lassen, dann lass es ;) lass die anderen reden. Bei jedem Hund ist es verschieden.
Mein Beitrag dazu :p
 
  • Fühle mich total unverstanden ...leidiges Thema Kastration Beitrag #9
Ich hab meine Rüden eigentlich auch nur wegen meiner Hündin kastrieren lassen (und würde das, wegen der Gefahr ungewollter Schwangerschaft und weil Kastra bei Rüden viel einfacher ist, immer wieder tun – es rennen schon genug ungewollte und ungeplante Mischlinge durch die Gegend und haben kein gutes Zuhause)!


Aber wenn Du nur einen Hund hast und der gut zu händeln ist, sehe ich auch überhaupt keinen Grund für eine Kastra!


Und den Leuten, die in einer Kastra die Lösung aller Probs sehen, sagst Du mal Liebe Grüße von DrDanglar;): Mein Großer wurde im Alter von 13 Monaten kastriert und er hat immer noch das typische Angeber-Macho-Gehabe, wenn seine 'Schwester' dabei ist:roll:.
 
  • Fühle mich total unverstanden ...leidiges Thema Kastration Beitrag #10
ich bin kein besonderer Fan von prophylaktischen kastrationen bei Rüden (bei Hündinnen sieht die sache anders aus)

Deswegen würde ich einen Rüden auch nicht kastrieren lassen, sofern er keine gesundheitichen probleme (prostata, einhoder, usw) hat oder eben "liebeskrank" wird.
Was andere Menschen davon halten ist mir eigentlich recht egal, ich muss ja damit leben können.

bei Gemischthaltung würde ich immer die Hündin kastrieren lassen, weil ich da einfach eine Kastration für sinnvoller erachte als beim Rüden.
Das muss jeder für sich und seine(n) Hund(e) selbst entscheiden.
 
  • Fühle mich total unverstanden ...leidiges Thema Kastration Beitrag #11
ich bin kein besonderer Fan von prophylaktischen kastrationen bei Rüden (bei Hündinnen sieht die sache anders aus)

Deswegen würde ich einen Rüden auch nicht kastrieren lassen, sofern er keine gesundheitichen probleme (prostata, einhoder, usw) hat oder eben "liebeskrank" wird.
Was andere Menschen davon halten ist mir eigentlich recht egal, ich muss ja damit leben können.

bei Gemischthaltung würde ich immer die Hündin kastrieren lassen, weil ich da einfach eine Kastration für sinnvoller erachte als beim Rüden.
Das muss jeder für sich und seine(n) Hund(e) selbst entscheiden.

Es erstaunt mich, dass Du das als Frau sagst.
Bei einem Mann hätte ich vllt. noch Verständnis.
Ist Dir nicht klar, wieviel mehr Risiken bei einer Hündinnen-Sterilisation bedacht werden müssen (es ist dann ein Eingriff in der Rumpfhöhle / bei einem Rüden werden nur die ohnehin außenliegenden Testikel abgetrennt!)
- Mal ganz abgesehen davon: ein ungezügelter und freilaufender Rüde kann sehr viel mehr Hündinnen schwängern als eine einzelne Hündin empfangen könnte!


@Ivy: war jetzt nicht auf Dich und Deinen Hund gemünzt;)!
 
  • Fühle mich total unverstanden ...leidiges Thema Kastration Beitrag #12
Es erstaunt mich, dass Du das als Frau sagst.
Bei einem Mann hätte ich vllt. noch Verständnis.
Ist Dir nicht klar, wieviel mehr Risiken bei einer Hündinnen-Sterilisation bedacht werden müssen (es ist dann ein Eingriff in der Rumpfhöhle / bei einem Rüden werden nur die ohnehin außenliegenden Testikel abgetrennt!)
- Mal ganz abgesehen davon: ein ungezügelter und freilaufender Rüde kann sehr viel mehr Hündinnen schwängern als eine einzelne Hündin empfangen könnte!


1. werden Hündinnen in der regel nicht sterilisiert, sondern kastriert (sterilisation wäre lediglich die durchtrennung der eileiter, die hündin würde trotzdem noch läufig werden)
2. ist der hauptrisikofaktor so einer Kastra die narkose und die ist logischerweise bei beiden geschlechtern gleich
3. haben Hündinen ein deutlich höheres risiko einer mit den geschlechtsorganen vebundenen erkrankung
Hündinnen werden nach jeder läufigkeit mehr oder weniger stark scheinträchtig. Die gefahr einer gebährmutterinfektion ist sehr groß. Viele Hündinnen bekomme das auch im alter, was die op dann risikoreicher macht. (weswegen ich auch bei reiner Hündinnen Haltung kastrieren lassen würde)
4. Mein rüde ist weder ungezügelt noch unbeaufsichtigt freilaufend und sicher nicht unterwegs um die läufigen Hündinnen der Nachbarschaft zu begatten
5. was das nun mit MEINEM Geschlecht zu tun haben soll, verstehe ich beim besten willen nicht :eusa_eh:
 
  • Fühle mich total unverstanden ...leidiges Thema Kastration Beitrag #13
Off-Topic
1. werden Hündinnen in der regel nicht sterilisiert, sondern kastriert (sterilisation wäre lediglich die durchtrennung der eileiter, die hündin würde trotzdem noch läufig werden)
2. ist der hauptrisikofaktor so einer Kastra die narkose und die ist logischerweise bei beiden geschlechtern gleich
3. haben Hündinen ein deutlich höheres risiko einer mit den geschlechtsorganen vebundenen erkrankung
Hündinnen werden nach jeder läufigkeit mehr oder weniger stark scheinträchtig. Die gefahr einer gebährmutterinfektion ist sehr groß. Viele Hündinnen bekomme das auch im alter, was die op dann risikoreicher macht. (weswegen ich auch bei reiner Hündinnen Haltung kastrieren lassen würde)
4. Mein rüde ist weder ungezügelt noch unbeaufsichtigt freilaufend und sicher nicht unterwegs um die läufigen Hündinnen der Nachbarschaft zu begatten
5. was das nun mit MEINEM Geschlecht zu tun haben soll, verstehe ich beim besten willen nicht :eusa_eh:
zu 5.: ich hab' einfach die Erfahrung gemacht, dass männliche Hetero-Hundebesitzer auf das Thema 'Kastration ihrer Rüden' sehr viel empfindlicher reagieren als alle Anderen;)!
zu 4.: ich habe nicht explizit DEINEN Rüden gemeint, sondern sprach von einem hypothetischen Szenario - so ähnlich wie wir es derzeit mit den unkastrierten Katern erleben!
zu 1. und 2.: Egal, wie man es nennt: es ist ein Eingriff in der Bauchhöhle und damit mit dem Durchtrennen und wieder Zusammennähen von sehr viel mehr Muskel- und Gefäßverbindungen verbunden, als eine Rüden-Kastration!

LG DrDanglar
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Fühle mich total unverstanden ...leidiges Thema Kastration Beitrag #14
Off-Topic
ich gehe einfach davon aus, dass Rüden nicht frei umherrennen genauso wie ich das von hündinnen annehme. es ist schließlich meine verpflichtung als Hundehalter darauf zu achten. Mit Katern kann man das nicht vergleichen, denn Freigänger sind in der regel ohne ihre besitzer unterwegs ;)

Das die Kastration einer Hündin ein komplexerer eingriff ist als die des Rüden bestreite ich ja auch nicht (trotzdem ist es keine sehr komplizierte op). Dennoch bin ich der Ansicht, dass die der Hündin langfristig deutlich sinnvoller ist.

Darum geht es hier aber ja eigentlich nicht. Kastrations Diskussionen gibt es hier schon genug und ich schildere und begründe lediglich meine sicht der dinge.
 
  • Fühle mich total unverstanden ...leidiges Thema Kastration Beitrag #15
also ich verstehe wirklich die einwände von den kastrationsbefürwortet. aber für mich ist es wirklich wichtig abzuwägen.
Wisst ihr was mein problem ist?
ich kann noch nicht mal ein eventuelles liebeskrankes verhalten auf grund läufiger hündin bei meinen hund fest machen. wir waren gestern bei einen bekannten. der hat eine schäferhündin. dann war da noch ne rottihündin und ne shi zhu hündin. alle nicht läufig. mein hund steht total auf die schäferhündin. selbst als die shi zhu hündin läufig war hatte mein hund keinerlei intresse an dieser. er hing nur am hintern der schäferhündin. und gestern als die rottihündin auch noch dabei war und die kam zu nahe zu meinen hund und der schäferhündin wurde die sogar weggeknurrt. ich frage mich dann echt was da nicht stimmt. riecht sie hündin so interessant? stimmt da gesundheitlich was nicht mit ihr? ist mein hund da nun wirklich so hormongesteuert? ich verstehe das nicht.
und dann noch was am rande. gehört jetzt aber nicht wirklich zum thema. regt mich aber auch total auf. also sorry wenn ich das jetzt hier an dieser stelle auch noch loswerden möchte.
es waren da gestern bei dem besagten bekannten mehrere leute. fast jeder hat meinen hund dann immer von der schäferhündin weg bzw. runtergeschupst. ein man hat ihr dann immer mit dem fuß unterm tisch von der hündin weggeschupst. mein hund hatte dann irgendwas totalen stress. alle haben seinen namen gerufen und wollten sein verhalten verbieten. mein hund knurrte dann ständig. und das schlimmste war dann für mich, dass er den mann der meinen hund immer mit den fuß weggeschupst hat , in den fuß geschnappt hat. war zwar nur ein abwehrschnappen, aber trotzdem finde ich das nicht sehr prickelnt.

zurück zu meinen eigentlichen thema. das intresse an nicht läufigen hündin zeigt mein hund noch bei einer anderen hündin. übrigens auch ein schäferhund. aber bei der nicht immer.
und um es nochmal zu betonen, wenn mein hund gesundheitlich probleme bekäme wäre es für mich gar keine frage ihn kastrieren zu lassen. aber ob er nun liebeskrank ist, da bin ich mir hat nicht sicher. und das er in dieser zeit etwas gereizt ist, ist für mich noch nicht grund genug ihn zu kastrieren. ich bin der meinung das ist noch ne erziehungssache.
bei den leuten, über die ich mich eingangs so aufgeregt habe ist auch eine frau dabei, die meiner meinung nach überhaupt keine ahnung hat. diese quatscht der anderen, die totale kastrationsbefürworterin ist nur alles nach. und sagt mir nun auch immer ich soll meinen hund kastrieren lassen. und wißt ihr was mich daran so ärgert? das man noch nicht mal die chance bekommt seinen standpunkt mitzuteilen. da wird gar nict zugehört.
die hündin von der kastrationsbefürworterin sollte vor kurzen auch kastriert werden. sie ist zirka 9 oder 10 Jahre. allerdings hatte sie irgendeine entzündung. naja und das ende von den lied war dann, das sie schon mal zu einen früheren zeitpunkt so eine op hatte. sie jetzt immernoch läufig wird aber eben keine welpen mehr bekommen kann. aber die ganze op war für´n ar...
 
  • Fühle mich total unverstanden ...leidiges Thema Kastration Beitrag #16
@DrDanglar
Dass beim Rüden nur der Hoden aufgeschnitten wird (also so wie bei einer Katerkastration) stimmt so auch nicht - ich war auch mal dabei, als ein Schäferhund kastriert wurde, und dieser Eingriff fand durch die Bauchhöhle statt - von daher ist dein Argument nicht wirklich aussagekräftig. ;-)
Jede OP birgt Risiken, und ich persönlich finde es nicht richtig, wenn eine Kastration ohne jeglichen Grund vorgenommen wird. Klar, wenn der Hund "liebeskrank" wird und extrem darunter leidet, dann ist eine Kastration sinnvoll - aber zu kastrieren, nur um den Hund ruhigzustellen (was ja dann meist auch nicht klappt) ist für mich nicht vertretbar.

@Ivy
Es ist nunmal so, dass viele Leute denken, sie hätten unglaublich viel Ahnung von Tieren, und diese fühlen sich dann auch noch von inkompetenten Tierärzten bestätigt, die alles, was ihnen vor die Nase läuft, kastrieren wollen (um es mal sehr überspitzt auszudrücken, ich weiß, dass es auch noch andere Tierärzte gibt). Wenn sie deinen Standpunkt nicht akzeptieren, hör einfach weg - es bringt nichts, sich darüber aufzuregen.
Und ich an deiner Stelle würde deinen Hund nicht mehr zu diesen Bekannten mitnehmen - wenn die schon anfangen, nach dem Hund zu treten...
 
  • Fühle mich total unverstanden ...leidiges Thema Kastration Beitrag #17
also ich verstehe wirklich die einwände von den kastrationsbefürwortet. aber für mich ist es wirklich wichtig abzuwägen.
Wisst ihr was mein problem ist?
ich kann noch nicht mal ein eventuelles liebeskrankes verhalten auf grund läufiger hündin bei meinen hund fest machen. wir waren gestern bei einen bekannten. der hat eine schäferhündin. dann war da noch ne rottihündin und ne shi zhu hündin. alle nicht läufig. mein hund steht total auf die schäferhündin. selbst als die shi zhu hündin läufig war hatte mein hund keinerlei intresse an dieser. er hing nur am hintern der schäferhündin. und gestern als die rottihündin auch noch dabei war und die kam zu nahe zu meinen hund und der schäferhündin wurde die sogar weggeknurrt. ich frage mich dann echt was da nicht stimmt. riecht sie hündin so interessant? stimmt da gesundheitlich was nicht mit ihr? ist mein hund da nun wirklich so hormongesteuert? ich verstehe das nicht.
und dann noch was am rande. gehört jetzt aber nicht wirklich zum thema. regt mich aber auch total auf. also sorry wenn ich das jetzt hier an dieser stelle auch noch loswerden möchte.
es waren da gestern bei dem besagten bekannten mehrere leute. fast jeder hat meinen hund dann immer von der schäferhündin weg bzw. runtergeschupst. ein man hat ihr dann immer mit dem fuß unterm tisch von der hündin weggeschupst. mein hund hatte dann irgendwas totalen stress. alle haben seinen namen gerufen und wollten sein verhalten verbieten. mein hund knurrte dann ständig. und das schlimmste war dann für mich, dass er den mann der meinen hund immer mit den fuß weggeschupst hat , in den fuß geschnappt hat. war zwar nur ein abwehrschnappen, aber trotzdem finde ich das nicht sehr prickelnt.

zurück zu meinen eigentlichen thema. das intresse an nicht läufigen hündin zeigt mein hund noch bei einer anderen hündin. übrigens auch ein schäferhund. aber bei der nicht immer.
und um es nochmal zu betonen, wenn mein hund gesundheitlich probleme bekäme wäre es für mich gar keine frage ihn kastrieren zu lassen. aber ob er nun liebeskrank ist, da bin ich mir hat nicht sicher. und das er in dieser zeit etwas gereizt ist, ist für mich noch nicht grund genug ihn zu kastrieren. ich bin der meinung das ist noch ne erziehungssache.
bei den leuten, über die ich mich eingangs so aufgeregt habe ist auch eine frau dabei, die meiner meinung nach überhaupt keine ahnung hat. diese quatscht der anderen, die totale kastrationsbefürworterin ist nur alles nach. und sagt mir nun auch immer ich soll meinen hund kastrieren lassen. und wißt ihr was mich daran so ärgert? das man noch nicht mal die chance bekommt seinen standpunkt mitzuteilen. da wird gar nict zugehört.
die hündin von der kastrationsbefürworterin sollte vor kurzen auch kastriert werden. sie ist zirka 9 oder 10 Jahre. allerdings hatte sie irgendeine entzündung. naja und das ende von den lied war dann, das sie schon mal zu einen früheren zeitpunkt so eine op hatte. sie jetzt immernoch läufig wird aber eben keine welpen mehr bekommen kann. aber die ganze op war für´n ar...
Und:
ich sage nochmal: wenn Du Deinen Süßen im Blick und unter Kontrolle hast - lass ihn machen!!!
Das andere und echt indiskutable Verhalten der 'Möchtegern'-Hundebesitzer ist doch nur ein Resultat aus totaler Ahnungslosigkeit (die sehen einen unkastrierten Rüden an einer nichtschweißenden Hündin schnüffeln und denken gleich: 'Vergewaltigung' / eigentlich ist das doch diesselbe Misere, wie Hunde die von joggenden oder radfahrenden Besitzern an Anderen vorbeigezogen werden :102:)!

@ Kikyou:
Dann war der Hoden entweder eingewachsen oder der Schäferhund war noch zu jung für eine Kastra!
Von 'Hoden aufschneiden' war nie die Rede: die werden entfernt und die Samenstränge durchtrennt:
Ich hab' auch so was Ähnliches wie einen Schäferhund (Malinois-Doggen-Mix) und der wurde mit 13 Monaten kastriert: es waren genau vier Stiche, mit denen er wieder zugenäht wurde und zwei Tage danach hat keiner mehr daran gedacht - nix mit Eingriff in die Bauchhöhle oder so:)!
 
  • Fühle mich total unverstanden ...leidiges Thema Kastration Beitrag #18
@DrDanglar
Keine der beiden Möglichkeiten war der Fall - ich zitiere mal hier:
Bei der bedeckten Kastration wird der Processus vaginalis und damit die Bauchhöhle nicht eröffnet, bei der unbedeckten Kastration wird der Processus vaginalis (Fascia spermatica interna und Lamina parietalis der Tunica vaginalis) und damit die Bauchhöhle eröffnet.


Es gibt also beides - und man sollte sich eben auch vorher informieren, was beim Tierarzt gemacht wird.
 
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