- Faul Beitrag #1
SoylentGreen
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Hey Leute
Ich habe ein Poblem mit meinem Pony. Ich reite es zwar nicht mehr allzu oft und kann es kaum noch sehen (es ist in der Obhut meiner Schwester), aber ich möchte trotzdem, dass es ihm gut geht und deswegen an folgendem Problem arbeiten:
Mein Pony wird immer fauler. Das war schon vorher ein Problem, hielt sich allerdings in Grenzen, hat aber nun wirklich seine Höhe erreicht.
Als ich das letzte Mal da war, um ein wenig auf dem Dressurviereck zu arbeiten, ging einfach gar nichts. Da kam nichts, alles musste ich einfordern. Ich habe mir da wirklich einen abarbeiten müssen, damit wenigstens 3, 4 anständige Schritte aus dem Tier kamen. Nicht mal als ich die Zügel hingab, in den Entlastungssitz ging und auffordernd trieb, kam da wirklich Geschwindigkeit zustande. Er setzte sogar zum Bocken an, als ich nicht nachließ und die Gerte einsetzte. Was nun so gar nicht seine Art ist.
Nun gut, vllt liegt es daran, dass ich an dem Tag bereits Reiter Nummer 2 war, aber ich habe wirklich nicht viel von ihm verlangt und bin auch nicht lange geritten (vorwiegend, weil mir das Gelatsche auf die Nerven ging und ich im Guten aufhören wollte). Es war auch nicht heiß oder der Boden uneben.
Der Sattel wurde erst vor kurzem gemacht, Zähne sehen meiner Visite nach auch gut aus und die Hufe waren auch ok. Müde wirkte er auch nicht auf mich, er kam freudig auf mich zu als ich ihn holte und war eigentlich guter Dinge. Er war auch beim Reiten nicht wirklich kaputt oder unzufrieden, nur lahm.
Auch an der Longe ergibt sich dasselbe Bild, ich muss wirklich heftig mit der Peitsche werden und eine Weile so konstant dranbleiben (ich schlage ihn natürlich nicht !), damit er mir mal das zeigt, was er an Gang in seinem Pferdekörperchen versteckt hält. Sobald man ihn lange genug getriezt hat, macht er auch freiwillig mit und läuft gut und man kann sich als Longenführer quasi "zurücklehnen und machen lassen".
Aber bis dahin zeigt er sich bockig, ja er bockt auch unter Umständen an der Longe.
Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da gab der wirklich Gummi, wenn man ihm die Möglichkeit gab, dazu musste man ihn nichtmal richtig auffordern. Und auch an der Longe war er stets bereit zu Leistung, man musste ihn nicht elend lange darum bitten.
Vielleicht kriegt er nicht genug Energie durchs Futter ? Wobei ich eigentlich der Meinung bin, dass er durch das ganze Heu, mit dem man ihm dort vollstopft, sogar gut 2 Stunden quer durch die Gegend traben lassen könnte, so viel Reserven müsste er eigentlich haben... Die Weide gibt meiner Meinung nach allerdings nicht mehr viel her. Vielleicht sollte er Hafer bekommen, damit er etwas peppiger wird.
Vielleicht ist ihm aber auch nur holzlangweilig. Wobei meine Schwester ja erzählt sie würde ihn mindestens einmal die Woche longieren und auch mal ausreiten und Bodenarbeit machen. Springen wollen wir ihn erstmal nicht mehr.
Vielleicht hat er auch Schmerzen, was ich allerdings nicht glaube, weil er ja nun trotzdem KANN, wenn man ihn nur genug "ärgert" oder bei einem Ausritt etwas gruselig ist. Er erscheint mir eher lustlos.
Ich denke daran, dass er sich vllt zu alt fühlt und einfach auf seine Rente wartet, er ist nun zwar 17 Jahre alt, aber hat häufiger seine Wehwehchen in letzter Zeit.
Ich denke ich frage einfach mal so: Wie kann man ihm wieder Spaß an der Dressurarbeit machen ? Ich denke, er fühlt sich einfach unterfordert.
Ich habe ein Poblem mit meinem Pony. Ich reite es zwar nicht mehr allzu oft und kann es kaum noch sehen (es ist in der Obhut meiner Schwester), aber ich möchte trotzdem, dass es ihm gut geht und deswegen an folgendem Problem arbeiten:
Mein Pony wird immer fauler. Das war schon vorher ein Problem, hielt sich allerdings in Grenzen, hat aber nun wirklich seine Höhe erreicht.
Als ich das letzte Mal da war, um ein wenig auf dem Dressurviereck zu arbeiten, ging einfach gar nichts. Da kam nichts, alles musste ich einfordern. Ich habe mir da wirklich einen abarbeiten müssen, damit wenigstens 3, 4 anständige Schritte aus dem Tier kamen. Nicht mal als ich die Zügel hingab, in den Entlastungssitz ging und auffordernd trieb, kam da wirklich Geschwindigkeit zustande. Er setzte sogar zum Bocken an, als ich nicht nachließ und die Gerte einsetzte. Was nun so gar nicht seine Art ist.
Nun gut, vllt liegt es daran, dass ich an dem Tag bereits Reiter Nummer 2 war, aber ich habe wirklich nicht viel von ihm verlangt und bin auch nicht lange geritten (vorwiegend, weil mir das Gelatsche auf die Nerven ging und ich im Guten aufhören wollte). Es war auch nicht heiß oder der Boden uneben.
Der Sattel wurde erst vor kurzem gemacht, Zähne sehen meiner Visite nach auch gut aus und die Hufe waren auch ok. Müde wirkte er auch nicht auf mich, er kam freudig auf mich zu als ich ihn holte und war eigentlich guter Dinge. Er war auch beim Reiten nicht wirklich kaputt oder unzufrieden, nur lahm.
Auch an der Longe ergibt sich dasselbe Bild, ich muss wirklich heftig mit der Peitsche werden und eine Weile so konstant dranbleiben (ich schlage ihn natürlich nicht !), damit er mir mal das zeigt, was er an Gang in seinem Pferdekörperchen versteckt hält. Sobald man ihn lange genug getriezt hat, macht er auch freiwillig mit und läuft gut und man kann sich als Longenführer quasi "zurücklehnen und machen lassen".
Aber bis dahin zeigt er sich bockig, ja er bockt auch unter Umständen an der Longe.
Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da gab der wirklich Gummi, wenn man ihm die Möglichkeit gab, dazu musste man ihn nichtmal richtig auffordern. Und auch an der Longe war er stets bereit zu Leistung, man musste ihn nicht elend lange darum bitten.
Vielleicht kriegt er nicht genug Energie durchs Futter ? Wobei ich eigentlich der Meinung bin, dass er durch das ganze Heu, mit dem man ihm dort vollstopft, sogar gut 2 Stunden quer durch die Gegend traben lassen könnte, so viel Reserven müsste er eigentlich haben... Die Weide gibt meiner Meinung nach allerdings nicht mehr viel her. Vielleicht sollte er Hafer bekommen, damit er etwas peppiger wird.
Vielleicht ist ihm aber auch nur holzlangweilig. Wobei meine Schwester ja erzählt sie würde ihn mindestens einmal die Woche longieren und auch mal ausreiten und Bodenarbeit machen. Springen wollen wir ihn erstmal nicht mehr.
Vielleicht hat er auch Schmerzen, was ich allerdings nicht glaube, weil er ja nun trotzdem KANN, wenn man ihn nur genug "ärgert" oder bei einem Ausritt etwas gruselig ist. Er erscheint mir eher lustlos.
Ich denke daran, dass er sich vllt zu alt fühlt und einfach auf seine Rente wartet, er ist nun zwar 17 Jahre alt, aber hat häufiger seine Wehwehchen in letzter Zeit.
Ich denke ich frage einfach mal so: Wie kann man ihm wieder Spaß an der Dressurarbeit machen ? Ich denke, er fühlt sich einfach unterfordert.