- Kastrationschip in jungem Alter? Beitrag #1
F
FräuleinSchändlich
- Beiträge
- 147
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo ihr.
Nach einem Gespraech heute in der Hundeschule, wollte ich mal nach eurer Meinung fragen. Vorerst mal alle Fakten: Wir haben seit Maerz diesen Jahres einen Rueden, Dogo Argentino - belgischer Schaeferhund-Mix, jetzt achteinhalb Monate alt. Wir sind mit ihm in der Hundeschule, seit er 12 Wochen alt ist. Von Anfang an faellt uns schon auf, dass wir mit Fynn einen wirklich seeeehr dominanten Rueden erwischt haben. An fuer sich ist er ein herzensguter Hund, begrueßt jeden freudig, etwas seeehr wild, aber eben seinem Alter entsprechend. Trotzdem gibt es hier und da Situationen, wo wir nicht mehr so ganz weiter wissen.
Da kommen wir auch schon zum ersten Problem. Seit ca. einem Monat ist er auf alle Huendinnen in der Hundeschule total wild, moechte sie dominieren und beansprucht sie fuer sich alleine. Gegen die anderen Rueden in der Hundeschule wird von seiner Seite aus auch dementsprechend hart vorgegangen, wenn einer "seiner" Huendin zu nahe kommt, wird weggegrummelt und im Zweifelsfall auch weiterfuehrend verteidigt. Dieses Verhalten ist von Alter und eventueller Laeufigkeit vollkommen unabhaengig. Wenn die Trainerin beispielsweise mit ihrer vier Jahre alten Huendin vorbeikommt, deren Laeufigkeit schon seit mehreren Wochen vorbei ist, wird diese von Fynn fuer sich beansprucht und verteidigt. Lediglich bei einer bisher nicht laeufig gewesenen Huendin hatten wir die Problematik nicht, allerdings wirds nun bei dieser auch bald Zeit und seitdem haben wir das Problem permanent in der Hundeschule. Das ist natuerlich auch fuer uns hoechstanstrengend und schlussendlich laeuft es darauf hinaus, dass es zwischen den Uebungen keinen Freilauf mehr fuer Fynn gibt, da er permanent der Huendin nachhetzt und versucht sie zu begatten, daran laesst er sich auch mit keinem Abrufsignal der Welt hindern. So laeuft das generell, wenn Huendinnen in der Naehe sind.
So, zweite Problematik ist das markieren in der Wohnung. Das macht er in meiner Wohnung, wie auch in der von meiner Mutter. Wenn wir bei Freunden sind gelegentlich auch, wenn auch seltener. Da meine Mutter und ich direkt uebereinander wohnen, wechsle ich mit ihm relativ haeufig zwischen den Wohnungen. An allen Tischbeinen, Stuhlbeinen, Sofaecken, Tuerrahmen wird markiert, mal nur Troepfchen und mal ein kleines Pfuetzchen. Im Prinzip koennte ich den ganzen Tag hinter ihm herwischen. Er weiß auch durchaus, dass das verkehrt ist, danach huscht er naemlich schnell raus in den Garten, wenn man mit ihm schimpft. Dorthin hat er auch fast durchgehend Zugang, wenn wir nicht ohnehin mit ihm draußen sind.
Und nun hatten wir eben eine Unterhaltung in der Hundeschule. Einerseits ist es fuer uns und den Hund weiterhin natuerlich notwendig, dass wir die Hundeschule besuchen, andererseits ist es natuerlich weder fuer die Huendinnen, noch fuer die restlichen Rueden auf Dauer tragbar. Nun kam natuerlich eine eventuelle Kastration ins Gespraech, um immerhin diesen enormen Sexualtrieb unter Kontrolle zu kriegen. Wir sind allerdings mit der Trainerin gemeinsam einer Meinung, dass er dafuer einfach noch viel zu jung ist. Da kam das Gespraech dann auf einen dieser Hormonchips, die eine Kastration simulieren und mit denen man testen kann, ob eine Kastration etwas bringt oder nicht. Das waere fuer alle Beteiligten vermutlich die beste Loesung - aber waere sie das auch fuer den Hund? Haelt ein solcher Chip die Entwicklung genauso an wie eine Kastration? Es waere natuerlich naheliegend, einfach den Tierarzt zu fragen, aber ich habe natuerlich die Befuerchtung dass die das alle zu eigenen Zwecken herunterspielen.. Daher frage ich lieber hier erstmal nach Erfahrungen und Meinungen. Eventuell weiß ja auch jemand noch Alternativmoeglichkeiten, wir wissen naemlich wirklich nicht mehr weiter.
Grueße!
Nach einem Gespraech heute in der Hundeschule, wollte ich mal nach eurer Meinung fragen. Vorerst mal alle Fakten: Wir haben seit Maerz diesen Jahres einen Rueden, Dogo Argentino - belgischer Schaeferhund-Mix, jetzt achteinhalb Monate alt. Wir sind mit ihm in der Hundeschule, seit er 12 Wochen alt ist. Von Anfang an faellt uns schon auf, dass wir mit Fynn einen wirklich seeeehr dominanten Rueden erwischt haben. An fuer sich ist er ein herzensguter Hund, begrueßt jeden freudig, etwas seeehr wild, aber eben seinem Alter entsprechend. Trotzdem gibt es hier und da Situationen, wo wir nicht mehr so ganz weiter wissen.
Da kommen wir auch schon zum ersten Problem. Seit ca. einem Monat ist er auf alle Huendinnen in der Hundeschule total wild, moechte sie dominieren und beansprucht sie fuer sich alleine. Gegen die anderen Rueden in der Hundeschule wird von seiner Seite aus auch dementsprechend hart vorgegangen, wenn einer "seiner" Huendin zu nahe kommt, wird weggegrummelt und im Zweifelsfall auch weiterfuehrend verteidigt. Dieses Verhalten ist von Alter und eventueller Laeufigkeit vollkommen unabhaengig. Wenn die Trainerin beispielsweise mit ihrer vier Jahre alten Huendin vorbeikommt, deren Laeufigkeit schon seit mehreren Wochen vorbei ist, wird diese von Fynn fuer sich beansprucht und verteidigt. Lediglich bei einer bisher nicht laeufig gewesenen Huendin hatten wir die Problematik nicht, allerdings wirds nun bei dieser auch bald Zeit und seitdem haben wir das Problem permanent in der Hundeschule. Das ist natuerlich auch fuer uns hoechstanstrengend und schlussendlich laeuft es darauf hinaus, dass es zwischen den Uebungen keinen Freilauf mehr fuer Fynn gibt, da er permanent der Huendin nachhetzt und versucht sie zu begatten, daran laesst er sich auch mit keinem Abrufsignal der Welt hindern. So laeuft das generell, wenn Huendinnen in der Naehe sind.
So, zweite Problematik ist das markieren in der Wohnung. Das macht er in meiner Wohnung, wie auch in der von meiner Mutter. Wenn wir bei Freunden sind gelegentlich auch, wenn auch seltener. Da meine Mutter und ich direkt uebereinander wohnen, wechsle ich mit ihm relativ haeufig zwischen den Wohnungen. An allen Tischbeinen, Stuhlbeinen, Sofaecken, Tuerrahmen wird markiert, mal nur Troepfchen und mal ein kleines Pfuetzchen. Im Prinzip koennte ich den ganzen Tag hinter ihm herwischen. Er weiß auch durchaus, dass das verkehrt ist, danach huscht er naemlich schnell raus in den Garten, wenn man mit ihm schimpft. Dorthin hat er auch fast durchgehend Zugang, wenn wir nicht ohnehin mit ihm draußen sind.
Und nun hatten wir eben eine Unterhaltung in der Hundeschule. Einerseits ist es fuer uns und den Hund weiterhin natuerlich notwendig, dass wir die Hundeschule besuchen, andererseits ist es natuerlich weder fuer die Huendinnen, noch fuer die restlichen Rueden auf Dauer tragbar. Nun kam natuerlich eine eventuelle Kastration ins Gespraech, um immerhin diesen enormen Sexualtrieb unter Kontrolle zu kriegen. Wir sind allerdings mit der Trainerin gemeinsam einer Meinung, dass er dafuer einfach noch viel zu jung ist. Da kam das Gespraech dann auf einen dieser Hormonchips, die eine Kastration simulieren und mit denen man testen kann, ob eine Kastration etwas bringt oder nicht. Das waere fuer alle Beteiligten vermutlich die beste Loesung - aber waere sie das auch fuer den Hund? Haelt ein solcher Chip die Entwicklung genauso an wie eine Kastration? Es waere natuerlich naheliegend, einfach den Tierarzt zu fragen, aber ich habe natuerlich die Befuerchtung dass die das alle zu eigenen Zwecken herunterspielen.. Daher frage ich lieber hier erstmal nach Erfahrungen und Meinungen. Eventuell weiß ja auch jemand noch Alternativmoeglichkeiten, wir wissen naemlich wirklich nicht mehr weiter.
Grueße!