Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich

Diskutiere Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Ich glaube Pepsi frisst ohne Übungen nicht oder nur sehr schlecht. Daher "muss" sie etwas Grundgehorsam machen.
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  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #181
Ich glaube Pepsi frisst ohne Übungen nicht oder nur sehr schlecht. Daher "muss" sie etwas Grundgehorsam machen.
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #182
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@kleiner Falke
Die Möglichkeit, dass ein Gehirntumor die Ursache des Ganzen ist, besteht noch immer. Wenn in den nächsten 3 Monaten nochmals so ein Vorfall kommt, vergrößert sich diese Möglichkeit.
Allerdings macht Pepsi gute Fortschritte, was die Wahrscheinlichkeit, dass es 'nur' altersbedingt war/ist sehr groß.

Untersuchungen in diesem Bereich wollte und will ich nicht machen, weil der Hund dafür zum einen wieder in Narkose gelegt werden muss, die Kosten hier recht hoch sind und dem Hund nicht mehr viel geholfen werden kann, falls ein Hirntumor gefunden wird.
Das einzigste was man dann noch machen könnte wäre es, den Wachstum des Tumors mit Kortison für einige Wochen hinauszuzögern.

ABER - Pepsi hat mir grade erklärt, dass sie keinen Gehirntumor haben möchte und wo ein Terrier seinen Willen hat, da geht dann nichts anderes dran vorbei. (..oder so ähnlich.. ;D)

--
@Amber
(Ich frag mich grade, wie du dir das mit dem Ball vorstellst.. ?!)
Bei Pepsi bedeutet es zumindest grade, dass sie 2-3 Mal am Tag zu dem Ball hinlaufen darf, den ich 1-2 Meter vor ihr hinlege und hinkullere.
Warum?! Zum einen, weil es bei uns zum 'Gehirn-Jogging' gehört, wo Pepsi neu lernen musste ihre Schnauze zu 'benutzen', um etwas zu tragen. Zum anderen, weil Pepsi Freude daran zeigt.

Warum ich bei Pepsi Kommandos fordere? Also zum einen bietet Pepsi von sich aus schon an Tricks zu machen und ich fordere da nichts vom Hund, was er nicht will.
Zum anderen gehören auch einge Tricks schlichtweg zu unserer neurologischen Therapie. (Pfote geben = auf drei Beinen stehen = Gleichgewichtsübung; Slalom durch die Beine = Bewegung nach links-rechts = Gleichgewichtsübung)
Empfohlen werden hier auch noch Gleichgewichtsübungen, wo man den Hund nach links, rechts, vor und zurück 'schubst'. Hier empfinde ich es aber für beide angenehmer, die antrainierten Tricks zu nutzen. ;)

Ja, und dann hat Schattenseele es auch schon gesagt, frisst Pepsi teilweise sehr schlecht, wenn sie nichts dafür machen kann.
Halte ich Pepsi also nur den Napf unter die Nase, nachdem der Hund den ganzen Tag nur im Körbchen gelegen hat, frisst Pepsi schlichtweg nichts.
Lasse ich sie 'Sitz' machen, frisst Pepsi 2-3 Brocken nacheinander. Der 4 Brocken wird verweigert. Lasse ich Pepsi dann 'Steh' machen, frisst Pepsi wieder ein paar Brocken.
Sind wir unterwegs und Pepsi darf 'kommen', frisst sie eine handvoll Futter. Halte ich ihr noch eine Handvoll hin verweigert sie. Darf sie dann einmal Pfoten geben oder zwei Schritte rückwärts gehen, frisst sie ihr Futter wieder brav.

Kopfarbeit ist gut für das Gehirn!

Die Ruhe, die ich im Video erkläre ist aber natürlich auch wichtig. Insbesondere in den ersten Tagen, wo dem Hund noch extrem schwindelig ist.
Je besser es dem Hund allerdings geht, desto mehr sollte man Kopf- und Gleichgewichtsübungen mit dem Tier machen.
Und dazu gehört dann auch ein gewisses Training mit dem Tier, sowie ganz viele verschiedene Untergründe oder Parcoure, die der Hund selbstständig überwinden lernen muss.


Ach so... Pepsi's 'Kumpel' Tacka ist übrigens auch eine Hündin.
Und einen Gefallen tue ich Pepsi leider nicht, wenn ich mich mit Tacka, statt mit ihr beschäftige. *seufz*
(Glaub mir: Tricks, etc. mache ich inzwischen persönlich sogar schon lieber mit Tacka als mit Pepsi, weil da einfach alles besser funktioniert und ich nicht so viel 'rücksicht' nehmen muss. xX)

Aber natürlich hat Pepsi im Moment noch immer sehr viel Ruhe und -muss- mehr Pause machen als sie selbst will.

--
@Mariama
Ja, für Pepsi's Genesung ist es inzwischen wichtig, dass sie draußen rumläuft.
In den ersten Tagen war absolute Ruhe verordnet, wo sie auch nur im Haus und Garten war.
Seit der Nachuntersuchung vor einer Woche, ist vom Tierarzt aber verordnet worden, dass Pepsi ganz viele Kopf- und Gleichgewichtsübungen machen soll. Viele verschiedene Untergründe, wie Waldboden oder all die Untergründe die man von der Welpenstunde kennt, sowie kleine Parcoure wo Pepsi auch über kleine Hindernisse steigen soll, und viele Sachen wo sie ihren Kopf benutzen soll sind jetzt wichtig.


--
Wir machen weiterhin viele Fortschritte.
(Unsere Fortschritte sollten übrigens auch zeigen, dass wir sehr gut mit unserem Trainings-Programm zurecht kommen. ;) )

Bei Spaziergängen kommt sie schon wieder weitestgehend mit, aber ich trage sie währenddessen auch sehr viel.

Seit gestern Abend kann sie sich auch schon wieder auf dem wackeligen, weichen Bett drehen und sich umlegen.
Auf dem Spaziergang 'galoppiert' sie wieder immer häufiger und rennt auch wieder vor mir. Ist allgemein täglich aktiver unterwegs. Auch über eine Pfütze konnte sie gestern schon wieder rüber springen..


Probleme haben wir noch nach längerem Liegen oder extrem unebenen Untergrund oder wenn Pepsi versucht mehrere Sachen auf einmal zu machen.. :roll: ...ja, und das liebe Futter-bla bla dauert wie im letzten Jahr auch wieder etwas länger, bis Madam 'besser' frisst.

Alles in allem ist ihr jetziger Zustand aber kein Vergleich mehr zu den Szenen im Video. :)
~§~
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #183
Huhu DD,
darf ich fragen, wie es Pepsi inzwischen geht? Merkt man ihr noch etwas an? inzwischen sind ja schon ein paar Wochen vergangen.


Ich hatte ja im Forentreffen-Thread geschrieben, dass unser Banni das Syndrom seit Freitag auch hat. Es wurde erst am zweiten Tag so richtig schlimm, er hatte keinerlei Orientierung und wenn er mal nicht hinfiel, lief er nur im Kreis, hinlegen kann er sich auch nicht, das muss man ihn mit Gewalt, dann bleibt er in genau der Position mehrere Stunden liegen. Die Aussagen der Tierärztin waren heute sehr ernüchternd und ich frage mich auch ständig, ob es wirklich richtig ist, so ein altes Tier noch so leiden zu lassen. Ehrlich gesagt, könnte ich gerade nur noch heulen. Immerhin hat er nach zweieinhalb Tagen totaler Futterverweigerung heute ein dreiviertel Döschen Critical Care gefressen (viel zu wenig, aber immerhin. Hoffentlich verträgt er das überhaupt). Andererseits lese ich hier ja, dass es wieder besser wird, was mir ein wenig Hoffnung gibt. Wenn es doch nur nicht so lange dauern würde:(.

Als ich noch vor ein paar Tagen deinen Thread angeschaut hatte, hatte ich mir gedacht, dass es ja fürchterlich sein muss, seinen Hund so zu erleben und nicht wirklich etwas tun zu können. Jetzt weiß ich, dass es noch viel schlimmer ist, als man es sich vorstellt. Und du hast das ja schon zum zweiten Mal durchgemacht...

Ich muss sagen, dass mir dieser Thread mit deinen Erfahrungen wirklich hilft im Moment, ich weiß nicht, wie oft ich jetzt hier schon reingeschaut habe.
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #184
Pepsi geht es inzwischen schon viel besser.
Die erste Woche war bei uns am Schlimmsten gewesen.

Dieses Mal hatte Pepsi reletaiv gut gegessen. Als sie es letztes Jahr hatte, war das mit dem Futter auch ein schwieriges Thema und man bekam nicht viel in den Hund rein.
In der Klinik wurde verschiedenes Futter ausprobiert und letzendlich versucht Pepsi mit dem Löffel das Nassfutter zu füttern, was auch nur bedingt klappte.
Zuhause verweigerte sie dann auch vieles und nahm eigentlich nur direkt unterwegs etwas. Einzelne Futterstücke vom Platinum. Alles andere, inkl. frischen Fleisch, etc. verweigerte sie damals.

Im letzten Jahr ging es ihr aber dennoch schneller wieder besser als jetzt.
Nach einer Woche war sie schon so fit, wie jetzt nach 3 Wochen.

Heute hat sie noch Probleme, wenn es Treppen runter gehen soll oder wenn sie versucht mehrere Bewegungsabläufe auf einmal zu machen (z.B. Schütteln und laufen).
Ansonsten springt sie schon wieder über kleine Pfützen und auch das Köpfchen hält sie schon häufig wieder sehr grade.

Das mit dem Hinlegen hatte Pepsi auch.
Sie mochte sich nur sehr ungerne hinlegen und wenn - dann ging es immer nur halb runter und dann fiel sie den Rest.

Bei den meisten Hunden soll eine Besserung nach 48 Stunden zu sehen sein. Zumindest keine Verschlechterung mehr kommen.
Von anderen Hunden, von denen ich gelesen habe dauerte es aber durchaus länger und manch ein Hund konnte erst nach 2-3 Wochen wieder halbwegs von A nach B kommen ohne umzufallen - 1 Jahr später war bei diesem Hund rein gar nichts mehr zu merken.

Google mal nach "Vestibular Gästebuch" -> Dort schreiben ganz viele von ihren betroffenen Hunden.
Dieses hatte mir damals und heute unheimlich geholfen.

--
Bekommt Banni irgendwelche Medikamente?
Was wurde Untersucht?
~§~
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #185
Es freut mich sehr, dass es Pepsi wieder so gut geht! Gerade weil es diesmal noch länger gedauert hat. Die letzten Probleme vergehen hoffentlich ganz schnell.


Das Fressen ist im Moment das größte Problem. Wir waren schon vorher öfter beim Tierarzt, weil er so wahnsinnig schlecht frisst und viel zu dünn ist (momentan 18 kg bei 60 cm), aber es ließ sich nie etwas finden. Ich hoffe wirklich, dass das ihm jetzt nicht zum Verhängnis wird. Dass er einfach zu schwach ist, um die Zeit jetzt zu überstehen.

Morgen ist Tag fünf, so langsam hoffe ich wirklich auf eine deutliche Besserung, vor allem, was das Fressen betrifft.
Ich hatte heute aber schon den Eindruck, dass es ein wenig besser geworden ist mit dem Geradeauslaufen. Kleine Strecken schafft er, wenn man ihn am Geschirr festhält. Ich finde es verdammt schwer zu beurteilen, wann es für ihn zuviel wird, denn gestern hat er sogar seine kleine Gassirunde irgendwie geschafft, danach ging es ihm viel besser; heute war er 10 m aus der Pforte raus und dann ging es weder vor noch zurück. Meist schaffen wir es sowieso nicht rechtzeitig mit ihm raus. Er ist ja inkontinent und jetzt hat er noch viel weniger Kontrolle darüber. Deshalb trägt er eine Windel im Haus, somit ist das kein großes Problem.
Im Garten scheint er sich allgemein besser zu fühlen, wenn er sich frei bewegen kann.


Banni bekommt seit Freitag Kortison, Antibiotika und Karsivan. Karsivan soll er jetzt dauerhaft bekommen. Antibiotika bekommt er, falls doch etwas entzündliches vorliegt, was man so nicht sieht. Dann hat er Aufbauspritzen bekommen und heute auch nochmal eine Vitaminspritze, die auch appetitanregend sein soll. Und das Aufbaufutter haben wir heute noch bekommen. Infusionen will die Tierärztin ihm nicht geben. Sie meint halt, dass es bei den ganzen Altersproblemen, die er ohnehin schon hat, nur Quälerei wäre. Entweder schafft er es jetzt nochmal oder es war eben der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Mittwoch sollen wir nochmal zur Kontrolle vorbeischauen. Dann muss es besser sein als heute.

Untersucht wurde er ganz allgemein. Bewegung angeschaut, Reflexe kontrolliert (wie üblich, nicht vorhanden), Abtastuntersuchung, Augen (zucken seit Samstag fürchetrlich), Maul (wegen des Fressens), Ohren, Lunge und Herz abgehört etc. Blutbild wurde auch gemacht. Alles super Werte. Laut Tierärztin spricht alles für das Syndrom, was Samstag noch nicht ganz eindeutig war. Wobei man einen Gehirntumor nicht ganz ausschließen kann, der bei seinen vorigen Ausfallerscheinungen nicht ganz unwahrscheinlich ist. Da mache ich mir auch ein wenig Sorgen, aber ändern könnte man daran ja nichts.


Die Seite finde ich auf jeden Fall interessant und werde sie mir morgen mal genauer durchlesen. Jetzt versuche ich mal zu schlafen.
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #186
...

Adraste, gibt es etwas Neues?!
Was hat der Tierarzt am Mittwoch gesagt?
Ich hoffe, dass es Banni inzwischen etwas besser geht! *hoff, hoff, hoff*

Das es an dem einen Tag besser geht und an dem anderen dann nicht unbedingt, hatten wir hier auch. Wobei es im Ganzen dann nach den ersten 3 Tagen kontinuierlich besser wurde.

Mit so einem großen Hund ist das alles sicherlich noch schwieriger.
Pepsi konnte ich ja immer gut tragen mit ihren 9kg.

Besser bewegen kann/konnte Pepsi sich auch, wenn sie nicht unbedingt festgehalten wurde. Ich denke, da gab sie sich auch einfach mehr Mühe einen Fuß vor den anderen zu bekommen, weil sie nicht stürzen wollte. Am Geschirr hat sie sich wohl auch immer etwas darauf verlassen, dass ich sie schon halte.
Aber mitunter geht es halt nicht anders und da halte ich das Tier lieber fest, bevor es böse fällt.
~§~
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #187
Huhu,
Banni geht es besser! Er läuft jetzt wieder gerade. Abends geht es etwas schlechter, aber das hat sicher auch damit zu tun, dass er nicht mehr gut sehen kann und es ja dunkel ist. Aber tagsüber kann er sich orientieren und findet seinen Wassernapf wieder von allein. Er hat ja die letzten Tage das Leitungswasser verweigert und nur das Dreckwasser von draußen getrunken, inzwischen trinkt er wieder beides. Ein wenig hält er den Kopf noch schief, Schütteln klappt noch nicht und die Hinterhand ist sehr schwach und knickt ein. Aber du schreibst ja auch, dass pepsi immer noch mit dem Schütteln Probleme hat, das scheint also nicht so schnell besser zu werden. Er schläft sehr viel, bis zu sechs Stunden am Stück. Er markiert aber momentan nicht draußen und hat kein Interesse am Schnüffeln. Seine Nase scheint irgendwie nicht so recht zu funktionieren, das könnte auch das Fressproblem erklären. Allgemein wirkt er schwach, er hat ziemlich abgebaut in der Woche.

Naja, das Fressen... er hat das Aufbaufutter auch verweigert, nur einmal 6 Nudeln gefressen und 2 Milchdrops. Ansonsten läuft er weg, sobald es etwas zu Fressen gibt oder spuckt es eben wieder aus. Da das so nicht geht (jetzt eine Woche nicht gefressen), bekommt er das Aufbaufutter jetzt zwangsweise direkt ins Maul. Leider schaffen wir so auch nur etwa ein Döschen, vier müsste er bei seinem Gewicht am Tag fressen. Lange geht das so auch nicht. Aber heute Abend hatte er freiwillig einen Streifen getrocknetes Entenfleisch gefressen und ein Mortadella-Scheibchen. Ich hoffe, das ist ein gutes Zeichen.

Morgen geht es wieder zum Tierarzt zur Kontrolle, da wird er nochmal eine Aufbauspritze bekommen.
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #188
Na das hört sich doch alles schon viel besser an als das letzte mal!


Und ja - in diesem Jahr dauert das bei Pepsi auch alles etwas länger. Im letzten Jahr war der 'Albtraum' ja schon nach 2 Wochen weitestgehend durch.
Nun ist schon bald die 4te Woche rum und ich trage Pepsi noch immer die Treppe runter und helf ihr bei manchen Alltags-Hindernissen.
Doch im Allgemeinen fällt es kaum noch auf und sie hat Spaß und rennt so fröhlich wieder bei den Spaziergängen durch die Gegend. <3

Was die Nase betrifft, war die von Pepsi ja noch nie die Beste und ist es auch jetzt nicht.
Die Nachtblindheit ist nach dem Vesti bei uns aber auch schlimmer geworden. *seufz*
Früher sah sie -nur- etwas schlechter, aber man konnte auch Nachts normal mit ihr spazieren gehen. Im Moment ist sie da extrem unsicher und geht nur sehr vorsichtig. ..von daher gehen wir im Moment auch so wenig wie möglich im dunkeln..

Das mit dem Fressen hört sich bei deinem Banni noch nicht so super an. :/ ...aber zumindest macht er auch hier Fortschritte und es wird etwas besser. Und du hast ja geschrieben, dass er da schon immer etwas weniger Apettit hatte.
Ich drück die Daumen, dass er bald wieder genug frisst, damit er sein Gewicht hält!

Nach etwas Bewegung ist der apettit wie gesagt meistens auch bei Hunden etwas größer als nach einer Ruhephase.
Pepsi hatte die ersten Tage nur etwas gegessen, wenn sie etwas dafür machen konnte. Und sei es nur 3-4 Schritte laufen und dann 1 Stückchen futtern. :roll: ...aber gut - bei ihr sah man auch, dass sie zwar hunger hatte, aber Probleme mit dem Fressen hatte und halt das eine lieber wollte als das andere... xX

Tja... Und nun haben wir ja auch das Nierenproblem noch und ich kann ihr nicht mal all die Dinge geben, die sie so gerne immer mochte.. *seufz*
Im Dezember gibt es dann endlich ein neues Blutbild und ich hoffe so sehr, dass die Werte besser geworden sind...
~§~
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #189
Ich drücke auf jeden fall die Daumen, dass die Blutwerte von Pepsi besser geworden sind!

Banni geht es, was das Vestibularsyndrom betrifft, wieder recht gut. Man merkt ihm kaum noch etwas an. Nur ab und zu noch leichte Gangunsicherheiten. Er kann auch wieder Beinchen heben, ohne umzufallen. Ansonsten ist es schwer zu sagen, was noch vom Syndrom kommt und was er vorher schon an Altersproblemen hatte. Die Nachtblindheit kommt mir wie bei deiner Pepsi auch etwas schlimmer vor. Er findet sich nachts selbst in der Wohnung nicht mehr so wirklich zurecht, dabei kennt er das eigentlich alles. Die Tierärztin meinte aber heute, dass er es soweit überstanden hat und wir jetzt die Medikamente (bis auf Karsivan) absetzen und wir auch nicht mehr zur Kontrolle kommen müssen. Das ging jetzt sehr schnell besser, nachdem es erst so aussah, als ändere sich überhaupt nichts.

Das mit dem Fressen geht immer noch nicht:( Er verweigert selbst seine Lieblingsleckerli und wiegt nur noch 16 Kilo. Also hat er in der Zeit fast 2,5 Kilo verloren. Wirklich zum Verzweifeln, wenn man alles versucht, und ansehen muss, wie Banni vor vollem Napf verhungert und keinen Willen zeigt selbst zu fressen. Die Organe sind top, Schnauze und Rachen sind in Ordnung. Es gibt also laut TA eigentlich keinen ersichtlichen Grund, weswegen er nicht fressen mag. Außer das Alter. Da macht man sich natürlich viele Gedanken. Mit dem Vestibularsyndrom hat das aber wohl nichts mehr zu tun. Das ist überstanden.
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #190
Adraste, ich drücke euch die Daumen dass es nicht nochmal auftaucht und Banni schnell wieder anfängt zu fressen.

Wenn man es immer nur liest, ist es doch was anderes als es selbst zu erleben. Keinem wünscht man sich so was.
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #191
Danke Aleika für das Daumendrücken! Das mit dem Fressen ist wirklich unsere größte Sorge, er besteht wirklich nur noch aus Haut und Knochen. Dabei hat das vor dem Anfall kurzfristig etwas besser geklappt, aber wenn er nun selbst nicht mehr will... :( Auch wenn ich auf alles gefasst bin, ich gebe die Hoffnung natürlich nicht auf, dass er sich nochmal fängt.
Durch das Syndrom ist er irgendwie gealtert, wobei ich mich auch frage, ob das nicht vorher auch schon so war und man nur nicht so darauf geachtet hatte.

Ich wünsche das Syndrom auch niemandem, nie hätte ich mir vorgestellt, wie schlimm es wirklich ist, wenn man seinen Hund so krank und völlig hilflos erlebt:(. Aber es geht tatsächlich wieder vorbei.
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #192
Wie geht es Banni denn?

Und Pepsi? (abgesehen von dem Magen-Darmproblem)

LG
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #193
Bei Pepsi gibt es im Moment wenig Veränderungen.

Nach wie vor haben wir noch bei Treppenabgängen und diversen Situationen unsere Probleme.
Auf der anderen Seite hat sie aber auch noch sichtbar Spaß am Leben und läuft und rennt und spielt, etc.

Ihr Körper will nur manchmal nicht so wie sie... *seufz*

--
Und naja... vielleicht würde sie die Treppe sogar schon wieder schaffen - aber ich hab da noch tierisch Angst vor und trag sie lieber noch.
~§~
 
  • Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich Beitrag #194
ich drück die Daumen, das es weiter bergauf geht

und auch für Banni drück ich alle Daumen das es Ihm bald wieder besser geht
 
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Vestibularsyndrom, Gleichgewichtsstörung - ein Bericht über Pepsi und mich

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