- In Gedenken an Anton, † 14.11.2011 Beitrag #1
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Zero508
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Hallo liebe Tierforum-User,
die letzten Tage waren sehr schwierig. Anton war am Samstag für mehrere Stunden verschwunden und reagierte nicht auf Rufen. Als er dann wieder auftauchte, war ich total glücklich, ihn endlich wieder zu haben.
Doch kaum eine Stunde später, als ich ich liebevoll um den armen, krebskranken und sehr schwachen Kater kümmerte, warf er mir einen Blick zu, den ich niemals vergessen wurde. Er gab mir scheinbar zu verstehen, dass es genug sei, und er nichtmehr kann. So glaube ich, heute sein Verschwinden als letzten Freigang definieren zu können.
Am gestrigen Morgen wurde er dann unter meiner Entscheidung in meinem Arm eingeschläfert. Man muss wissen, dass ich 16 und mit meinem Kater, der ein stolzes Alter von 12 Jahren erreichte, aufgewachsen war. Daher nimmt mich das natürlich sehr mit, aber ich weiß, dass wir eine schöne Zeit hatten und es die richtige Entscheidung war, da er kaum noch fraß, trank, und seit seinem letzten Freigang sich kaum noch bewegte.
Aber ich fühle mich, als wär ich in ein tiefes Loch gefallen, in dem ich ganz allein gefangen bin, das mich traurig macht, aus dem ich mich nicht selbst befreien kann, mich sowieso sehr hilflos fühle, und die kalten, nassen, rutschigen Wände nach oben nicht selbst erklimmen kann.
Ich vermisse ihn so sehr und weiß nicht, wie mein Alltag ohne ihn aussieht, und zuzusehen, wie meine beiden hinterbliebenden Mietzen ihn leicht verwirrt suchten und schnupperten, zerreiße mir meine letzte Hoffnung auf Trost.
Vielleicht haben ja Leute, die das gleiche durchmachen (mussten), einige Tips für mich oder Aufheiterungen, aber ehrlich, ich habe schon alles versucht, und komme nicht von dieser Trauer los.
Gruß,
Zero508
die letzten Tage waren sehr schwierig. Anton war am Samstag für mehrere Stunden verschwunden und reagierte nicht auf Rufen. Als er dann wieder auftauchte, war ich total glücklich, ihn endlich wieder zu haben.
Doch kaum eine Stunde später, als ich ich liebevoll um den armen, krebskranken und sehr schwachen Kater kümmerte, warf er mir einen Blick zu, den ich niemals vergessen wurde. Er gab mir scheinbar zu verstehen, dass es genug sei, und er nichtmehr kann. So glaube ich, heute sein Verschwinden als letzten Freigang definieren zu können.
Am gestrigen Morgen wurde er dann unter meiner Entscheidung in meinem Arm eingeschläfert. Man muss wissen, dass ich 16 und mit meinem Kater, der ein stolzes Alter von 12 Jahren erreichte, aufgewachsen war. Daher nimmt mich das natürlich sehr mit, aber ich weiß, dass wir eine schöne Zeit hatten und es die richtige Entscheidung war, da er kaum noch fraß, trank, und seit seinem letzten Freigang sich kaum noch bewegte.
Aber ich fühle mich, als wär ich in ein tiefes Loch gefallen, in dem ich ganz allein gefangen bin, das mich traurig macht, aus dem ich mich nicht selbst befreien kann, mich sowieso sehr hilflos fühle, und die kalten, nassen, rutschigen Wände nach oben nicht selbst erklimmen kann.
Ich vermisse ihn so sehr und weiß nicht, wie mein Alltag ohne ihn aussieht, und zuzusehen, wie meine beiden hinterbliebenden Mietzen ihn leicht verwirrt suchten und schnupperten, zerreiße mir meine letzte Hoffnung auf Trost.
Vielleicht haben ja Leute, die das gleiche durchmachen (mussten), einige Tips für mich oder Aufheiterungen, aber ehrlich, ich habe schon alles versucht, und komme nicht von dieser Trauer los.
Gruß,
Zero508