- Wiedersehen Jackie "Vader" Beitrag #1
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Gestern morgen mussten wir unseren kleinen Wusel Jackie einschläfern lassen, leider viel zu früh 
Es fing damit an, dass er in der Nacht von Montag auf Dienstag sein essen nicht angerührt hat, weder Trocken- noch Nassfutter. Nicht mal die vom ihm so heißgeliebten Gurken.
Mein Freund und ich haben dann gegen 20h nachgeschaut weil wir auch sonst noch nichts von ihm gehört hatten (normalerweise ist er um diese Zeit im Winter immer schon wach) und haben schon das schlimmste befürchtet weil er auf "dezenten Lärm" auch nicht reagiert hat. Aber wir konnten (etwas) aufatmen: Er lebte noch. Allerdings hatte er seitdem wir ihn das letzte mal gesehen haben (also nichtmal 48std her) zunehmend abgebaut. Als er dann doch langsam versucht hatte sich aus seinem Nest zu kämpfen ist er allerdings ständig umgefallen. Wir haben uns sofort auf den Weg zu einem Tierarzt gemacht (zum Glück haben wir einen netten gefunden der uns trotz der Uhrzeit empfangen hat) und er war auch erstmal ratlos. Mein Freund und ich waren schon darauf eingestellt ihn am Dienstag gehen zu lassen, aber der Arzt meinte, er wolle ihm noch ein Chance geben, falls er "nur" eine Entzündung hat. Er hat ihm eine Spritze gegeben (keine Ahnung mehr was, war viel zu nervös) und meinte wir sollen Donnerstag nochmal wiederkommen.
In der Nacht auf Mittwoch hat der kleine ein Stückchen Möhre gefressen und ich hatte schon wieder Hoffnung und am Abend haben wir den kleinen auch gesehen, wollten ihn aber nicht zu lange stören. War also mehr ein nachschauen ob er noch lebt/ reagiert. Er lag in seinem Nestchen und mehr wollten wir auch nicht machen um ihn zu schonen. Ich hab ihm dann noch sein Lieblingsfutter gemacht (Gurke, Möhre und ein paar Trockenfutterleckerein) hab die ihm auf einen Flachen Stein praktisch vor die Füßchen gelegt und vorher noch ein Foto gemacht um zu überprüfen was und wieiviel er gefressen hat.
Im nachhinein weiß ich nciht mehr ob ich ncht vielleicht mehr hätte tun können aber ich hatte wirklich angst ihn übermäßig zu stressen.
Donnerstag morgen kam dann der Schock. Nach dem aufstehen (ca halb 9) bin ich auf dem Weg ins Bad am Käfig vorbei und hab den kleinen Jackie neben seinem Futter liegen sehen. Wach, hastig atmend und sehr schwach. Er hat wohl ein bisschen gefressen (das Trockenfutter und ein Möhrenstück war weg) hat es aber wohl aus eigener Kraft nichtmehr in sein Nest geschafft. Mein Wusel hat dann versucht, sich in sein nest zu schleppen, konnte allerdings seine Hinterbeine komplett nicht mehr bewegen und schleifte sie nach.
Mein Freund hat sofort beim Tierarzt angerufen und ich hab ihn vorsichtig in seine Transporbox geschaufelt (im wahrsten Sinne des Wortes, er war ja nicht zahm) und wir sind direkt los.
Der Tierarzt konnte leider wie erwartet nichts mehr für ihn tun, Jackie hat die Spritze bekommen und mein Freund und ich haben uns mit der Transportbox mit ihm auf dem Schoß in das noch leere Wartezimmer gesetzt und ruhig auf ihn eingeredet bis er dann aufgehört hat, sich zu bewegen. Es war für meinen Freund und mich das erste Mal ein Tier beim einschläfern begleiten zu müssen. Für meinen Freund war Jackie ja überhaupt das erste Haustier und für mich war er das erste Tier was ich "alleine", also ohne meine Eltern erworben hab.
Wir haben dann gestern noch den Käfig ausgeräumt und mir steigen jedesmal wenn ich an dem leeren Ding vorbeigehe die Tränen in die Augen. Gestern Abend bin ich hochgeschreckt und dachte ich hätte vergessen ihm sein Futter zu machen
Ob der Käfig leer bleibt wissen wir noch nicht. In diesem Jahr wird er es wohl erstmal noch.
Ich vermisse unseren kleinen schrecklich, auch wenn er nicht zahm war und wir ihn erst seit etwas über einem Jahr haben (wir haben ihn aus einem Tierheim geholt wo er allerdings auch schon eine Weile einsaß) und bei seinem Tod war er vermutlich ca 2 Jahre alt.
Ui ist der Text lang geworden. Was ich aber eigentlich nur sagen wollte: Tschüss kleines Hamsterchen
Es fing damit an, dass er in der Nacht von Montag auf Dienstag sein essen nicht angerührt hat, weder Trocken- noch Nassfutter. Nicht mal die vom ihm so heißgeliebten Gurken.
Mein Freund und ich haben dann gegen 20h nachgeschaut weil wir auch sonst noch nichts von ihm gehört hatten (normalerweise ist er um diese Zeit im Winter immer schon wach) und haben schon das schlimmste befürchtet weil er auf "dezenten Lärm" auch nicht reagiert hat. Aber wir konnten (etwas) aufatmen: Er lebte noch. Allerdings hatte er seitdem wir ihn das letzte mal gesehen haben (also nichtmal 48std her) zunehmend abgebaut. Als er dann doch langsam versucht hatte sich aus seinem Nest zu kämpfen ist er allerdings ständig umgefallen. Wir haben uns sofort auf den Weg zu einem Tierarzt gemacht (zum Glück haben wir einen netten gefunden der uns trotz der Uhrzeit empfangen hat) und er war auch erstmal ratlos. Mein Freund und ich waren schon darauf eingestellt ihn am Dienstag gehen zu lassen, aber der Arzt meinte, er wolle ihm noch ein Chance geben, falls er "nur" eine Entzündung hat. Er hat ihm eine Spritze gegeben (keine Ahnung mehr was, war viel zu nervös) und meinte wir sollen Donnerstag nochmal wiederkommen.
In der Nacht auf Mittwoch hat der kleine ein Stückchen Möhre gefressen und ich hatte schon wieder Hoffnung und am Abend haben wir den kleinen auch gesehen, wollten ihn aber nicht zu lange stören. War also mehr ein nachschauen ob er noch lebt/ reagiert. Er lag in seinem Nestchen und mehr wollten wir auch nicht machen um ihn zu schonen. Ich hab ihm dann noch sein Lieblingsfutter gemacht (Gurke, Möhre und ein paar Trockenfutterleckerein) hab die ihm auf einen Flachen Stein praktisch vor die Füßchen gelegt und vorher noch ein Foto gemacht um zu überprüfen was und wieiviel er gefressen hat.
Im nachhinein weiß ich nciht mehr ob ich ncht vielleicht mehr hätte tun können aber ich hatte wirklich angst ihn übermäßig zu stressen.
Donnerstag morgen kam dann der Schock. Nach dem aufstehen (ca halb 9) bin ich auf dem Weg ins Bad am Käfig vorbei und hab den kleinen Jackie neben seinem Futter liegen sehen. Wach, hastig atmend und sehr schwach. Er hat wohl ein bisschen gefressen (das Trockenfutter und ein Möhrenstück war weg) hat es aber wohl aus eigener Kraft nichtmehr in sein Nest geschafft. Mein Wusel hat dann versucht, sich in sein nest zu schleppen, konnte allerdings seine Hinterbeine komplett nicht mehr bewegen und schleifte sie nach.
Mein Freund hat sofort beim Tierarzt angerufen und ich hab ihn vorsichtig in seine Transporbox geschaufelt (im wahrsten Sinne des Wortes, er war ja nicht zahm) und wir sind direkt los.
Der Tierarzt konnte leider wie erwartet nichts mehr für ihn tun, Jackie hat die Spritze bekommen und mein Freund und ich haben uns mit der Transportbox mit ihm auf dem Schoß in das noch leere Wartezimmer gesetzt und ruhig auf ihn eingeredet bis er dann aufgehört hat, sich zu bewegen. Es war für meinen Freund und mich das erste Mal ein Tier beim einschläfern begleiten zu müssen. Für meinen Freund war Jackie ja überhaupt das erste Haustier und für mich war er das erste Tier was ich "alleine", also ohne meine Eltern erworben hab.
Wir haben dann gestern noch den Käfig ausgeräumt und mir steigen jedesmal wenn ich an dem leeren Ding vorbeigehe die Tränen in die Augen. Gestern Abend bin ich hochgeschreckt und dachte ich hätte vergessen ihm sein Futter zu machen
Ob der Käfig leer bleibt wissen wir noch nicht. In diesem Jahr wird er es wohl erstmal noch.
Ich vermisse unseren kleinen schrecklich, auch wenn er nicht zahm war und wir ihn erst seit etwas über einem Jahr haben (wir haben ihn aus einem Tierheim geholt wo er allerdings auch schon eine Weile einsaß) und bei seinem Tod war er vermutlich ca 2 Jahre alt.
Ui ist der Text lang geworden. Was ich aber eigentlich nur sagen wollte: Tschüss kleines Hamsterchen