Hund der Nachbarin (Berner Senne) bellt immerfort!

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  • Hund der Nachbarin (Berner Senne) bellt immerfort! Beitrag #1
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crinwell

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Hallo Leute!

Mein Problem hängt mit dem gewaltigen Hund meiner Nachbarin zusammen. Sie besitzt einen riesigen, glatthaarigen Berner Sennen Hund, der immerfort bellt. Allein durch sein Äußeres wirkt der Hund schon bedrohlich, doch sobald er einmal mit dem Gebelle loslegt, hält es einem nicht mehr auf dem Gehweg, der sich um das Grundstück herumzieht. Erblickt der Hund einen Fremden, stürzt er sich sofort mit wilden Gebelle auf ihm und folgt ihn Schritt auf Schritt den Zaun entlang. Dazu knurrt er noch bedrohlich und fletscht die Zähne. Ein richtig klassse Wachhund, aber...

Das größte Problem ist, der Gehweg ist Teil des Schulwegs vieler Kinder, die die örtliche Grundschule besuchen, welche sich gleich ums Eck befindet. Wegen dem Verhalten des Hundes trauen sich besonders die kleineren Kinder nicht mehr auf den Gehweg und laufen teils auf der Straße, was wegen der Autos der Lehrer oder Eltern ziemlich gefährlich ist. An einem niedrigen Stück des Zauns macht der Hund auch oft Anstalten, darüber zu springen, was natürlich für verstärkte Angstzustände sorgt.

Die Besitzerin des bellendes Hundes hat versprochen, sich mit ihrem Hund auseinander zusetzen und wenn sie sich ebenfalls im Garten befindet, ist der Hund ruhig und brav. Nur lässt sie ihn um ungefähr sechs Uhr unbeaufsichtigt nach draußen und dort bleibt er dann bis zum Abend, wodurch jeder, der vorbeigeht, seinen Launen ausgesetzt ist. Die Besitzerin rechtfertigt sich auch damit, dass der Hund eben erst zwei Jahre alt ist.

Meine Frage ist jetzt vor allem, wie man sich dem Hund gegenüber zu verhalten hat. Kann man irgendwie durch spezielle Gesten oder dadurch, dass man mit ihm redet, sein Gebelle abschwächen. Sollte man den Weg lieber entlang rennen oder eher gezielt langsam gehen? Habt ihr sonstige Tips?

Ich hoffe, ihr habt zahlreiche Antworten :)

Mfg crinwell
 
  • Hund der Nachbarin (Berner Senne) bellt immerfort! Beitrag #2
Es ist ja eig. normal, dass ein Hund "sein" Grundstück bewachen will. Aber wenn das so ist, wie du beschrieben hast, ist das nicht normal. Auch für einen Berner Sennen nicht.

Meine Großeltern hatten eine Berner Sennen - Mix Hündin, die auch Haus & Hof bewacht hat und natürlich hat sie auch gebellt, aber sie hat nie die Zähne gefletscht und gebissen hätte sie auch nicht.
Sein Verhalten hat nichts mit dem Alter zu tun, sondern mit der Besitzerin. Wobei ich sagen muss, das Cora (die meiner Großeltern) auch nie wirklich erzogen wurde, Hundeschule und Co. war damals noch nicht so und ich war, als meine Großeltern sie bekommen haben, erst 1 Jahr alt.

Natürlich sind junge Hunde stürmisch, aber Zähne fletschen hat nichts mit stürmisch sein zu tun.

Also rennen würde ich nicht, das dürfte ihn eher noch mehr Aufstacheln. Langsam gehen oder gar stehn zu bleiben wäre eine Möglichkeit, allerdings muss die Besitzerin in dem Moment da sein und wenn er ruhig ist loben (evtl. absprechen?).
 
  • Hund der Nachbarin (Berner Senne) bellt immerfort! Beitrag #3
zum zähne fletschen: das hat er bis jetzt einmal gemacht, da kamen wir gerade mit dem Auto aus dem Urlaub und standen in unserer Auffahrt, der Hund hing am Gatter, bellte und belllte, bis er schließlich knurrte und die Zähne fletschte. Knurren tut er so auch immer, zwischendurch beim Bellen mit eingestreut.
 
  • Hund der Nachbarin (Berner Senne) bellt immerfort! Beitrag #4
Ich finde ja, ein Hund gehört nie ohne Aufsicht in den Garten. Er konnte abhauen, andere Menschen könnten ihm etwas über den Zaun werfen usw..
Dieses extreme Verhalten kommt von seiner Unterbeschäftigung, nur falls es dich interessiert ;). Ein Berner Senne, der von morgens bis abends in einem mittelmäßig großen Garten alleine auf und ab streift ist nicht glücklich und vor allem auch gelangweilt und das lässt er an Fremden aus, dem einzigen Reiz, dem er begegnet. Mit dem Alter hat das auch gar nichts zu tun, das ist reine Erziehungssache.
Der Besitzerin würde ich zum einen den Vorschlag machen, sie möge ihren Hund doch nicht als Gartendeko benutzen sondern auch bewegen und geistig auslasten, besonders ein junger Hund wäre sehr dankbar dafür. Außerdem würde ich ihr nahe legen, wenn sie den Hund schon alleine in den Garten lässt, dass sie den Zaun erhöht und verstärkt. Wenn der Hund den wirklich einmal ausbüchsen sollte kann sie gar nicht so schnell schauen wie sie zur Verantwortung gezogen wird, wenn auch nur die kleinste Kleinigkeit passiert.

Zu euch Nachbarn/Passanten: Rennen ist eine ganz schlechte Idee, das weckt im Hund nur das Beute-/Jagdverhalten und ist eine Art Schlüsselreiz. Er würde seine Schritte beschleunigen und vermutlich über den Zaun kommen, um seine "Beute" weiter verfolgen zu können. Ein ruhiger, aufrechter Gang und völlige Ignoranz gegenüber dem Hund sind wohl am besten. Das schwierige dabei ist, keine Angst zu zeigen. Hunde riechen und spüren das und manche Hunde reagieren darauf auch. Daher aufrecht, zügig und möglichst ohne hektische Bewegungen und Schreie am Zaun vorbei. Ich muss aber ehrlich zugeben, dass ich mich dennoch unsicher fühlen würde und daher das Gespräch mit der Halterin suchen würde. Man könnte den Hund theoretisch sogar von sich fernhalten wenn er auf die Strasse kommt, das ist für Kinder oder unerfahrene Menschen aber bei so einem Koloss nahezu unmöglich.

LG
 
  • Hund der Nachbarin (Berner Senne) bellt immerfort! Beitrag #5
Angst ist so ziemlich das einzige Gefühl, das man gegenüber dem Hund empfindet. Die Besitzerin ist sehr oft in der Arbeit und der hund andauernd allein. ich gehe meistens mit zur seite gerichteten blick vorbei, doch vollkommen ignorieren kann man so einen hund eben nicht...
 
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