Erziehung eines Junghundes: Ich bin überfordert!
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ich habe im Sommer diesen Jahres einen Sheltiewelpen zu mir geholt. Jetzt ist er 7,5 Monate alt. Einmal die Woche gehen wir mit ihm zur...
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Erziehung eines Junghundes: Ich bin überfordert! Beitrag #1
Hallo,
ich habe im Sommer diesen Jahres einen Sheltiewelpen zu mir geholt. Jetzt ist er 7,5 Monate alt. Einmal die Woche gehen wir mit ihm zur Hundeschule (2 Std.).
Aber ich weiß immernoch ned wie ich ihm das Kommando "Bleib" beibringen kann. Habt ihr vielleicht irgendwelche Tipps?
Er ist auch ziemlich dickköpfig. Wenn er einen Hund sieht, zu dem er wahnsinnig gerne hinlaufen möchte, ignoriert er uns (wenn wir es ihm verbieten) und läuft dorthin
Beim Spazierengehen möchte er alle paar Meter markieren, obwohl garnix mehr rauskommt.
Und wenn er irgendwohin möchte (wenn er z.B. eine Katze, ein Kaninchen sieht oder irgendwo dran riechen möchte) zieht er dermaßen an der Leine. Um ihn zu beruhigen lass ich ihn dann immer sitzen, weil er uns einfach ignoriert in diesem Moment. Alles ist ihm egal, hauptsache er kommt dorthin! :x
Manchmal bin ich echt fertig nach einem einstündigen Spaziergang.
Könnt ihr mir irgendwelche Erziehungstipps geben? Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen überfordert mit der Erziehung (ist mein erster Hund und ich versuche oder möchte versuchen alles richtig zu machen :? ). Es ist so stur!
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Erziehung eines Junghundes: Ich bin überfordert!
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Erziehung eines Junghundes: Ich bin überfordert! Beitrag #2
Hallo "KleinerKirschkern",
ich hab eine Seite gefunden, auf der die Grundkommandos erklärt sind. Vielleicht ist die ja interessant für dich:
http://www.fun-for-dogs.de/wissenswertes_hundeschule.htm
Das Kommando "bleib" würde ich anfangs am besten zu zweit üben. Du lässt den Hund "sitz" machen und eine Person bleibt bei ihm und hält ihn fest, während du wegläufst und immer "bleib" sagst. Ich strecke meinem Hund zu dem Kommando immernoch die flache Hand entgegen. Will dein Hund wegrennen, dann hast du noch jemand, der ihn halten kann. Irgendwann wird er es dann schon verstehen, was du von ihm willst. Dass er eben sitzen bleiben soll, bis du ihn wieder zu dir rufst. Das kann schon eine Weile dauern, also nicht die Geduld und den Mut verlieren
:wink:
LG
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Erziehung eines Junghundes: Ich bin überfordert! Beitrag #3
Hallo,
du hast einen Sheltie?Oh,wie süß!Mein erster Hund war auch ein Sheltie,da war ich auch noch sehr jung.Diese Hunde sind in der Regel sehr sensibel und eigentlich leicht zu erziehen.Aber es gibt auch andere,die etwas sturer sind :wink:
Dein Wuffi ist noch sehr jung und will spielen,du kannst da noch kein langes Bleib erwarten.Laß ihn sitzen und sag bleib und stell dich vor dem Hund und geh gleich zurück.Du verlängerst langsam die Entfernung und die Zeit die der Hund bleiben soll.Hol dir eine lange Leine,wo du drauftreten kannst wenn Wuffi wegrennen will.Das du wegrennst und jemand den Hund festhält ist nicht so gut,das fordert den Hund zum Spiel auf,oder er kriegt Trennungsangst wenn du wegläufst.
Wie arbeitest du denn mit deinem Hund?Shelties sind Hütehunde und müssen immer was zu tun haben.Bau also in jedem Spaziergang etwas unterordnung mit ein,bring ihm Tricks bei.
Du darfst ihm dann,wenn er unbedingt wo hin will natürlich nicht seinen Willen lassen.Wenn er wie blöd zieht um zu einem Hund zu gelangen dann sag böse nein und änder die Richtung.Wenn er sich beruhigt hat kann er ja dann immer noch zum Hund zum spielen,sofern der andere Besitzer das möchte.
Gib die Hoffnung nicht auf,dein kleiner lernt es auch noch :wink:
Wie benimmt er sich denn in der Hundeschule?
LG Kerstin
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Erziehung eines Junghundes: Ich bin überfordert! Beitrag #4
hey,
willkommen erstmal.
wer is denn bei euch der chef? is die rangordnung schon geklärt?
zu dem bleib.
du lässt deinen hund sitz machen und dann gehst du n bissel weg, währned desw eggehens rufst du bleib. dann rufst du ihn zu dir und lobst ihn, wenn er es gut macht gehst du immer weiter weg.
(( ich bringe unserem grad bei das wenn ich ich ein stöckchen werf das er erst nochmal bkeiben soll und es dann holen soll wenn ichs erlaube, es klappt auch nicht alles auf einmal, lass dich nicht ermutigen))
da dein hund noch ziemlich klein is, musst du viel arbeiten und konsequenz sein. was macht ihr denn z.b. in der hundeschule alles?
mit dem markieren is es normal, unser macht das auch ab und an mal. :wink: ((männer, halt)
so, lass dein kopf nicht hängen, da wird schon noch!
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Erziehung eines Junghundes: Ich bin überfordert! Beitrag #5
Hallo,
ich würde dir zu einer anderen Hundeschule raten, die dich in der Hundeerziehung mehr unterstützt. Ich finde für einen Außenstehenden ist es recht schwer hier Tipps zu geben, es gibt Dinge die man sehen muß um Fehler zu erkennen.
Aber was ich so glaube ist, das dein Hund dich nicht ganz für voll nimmt.
Du mußt dir eine Hundeschule suchen, die dir zeigt, wie du dich besser durchsetzen kannst.
LG
schafeschupser
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Erziehung eines Junghundes: Ich bin überfordert! Beitrag #6
Aufjedenfall ist es auch hilfreich die erfolgreich ausgeführten Befehle von ihm mit einem Leckerlie zu belohnen

das kann auch helfen bzw. manches etwas erleichtern.
Aber ich würde auch empfehlen die Hundeschule zu wechseln oder mit der jetzigen Hundeschule ein Gespräch führen was dich stört .. schließlich zahlst du ja dafür.
Aber manche Tiere sind eben sehr stur... der Hund meiner Oma und mein KAter machen auch was sie wollen.
Hehe... aber wenn man was leckeres hat dann hören se immer

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Erziehung eines Junghundes: Ich bin überfordert! Beitrag #7
Also ich würde in deinem Fall eine Hundeschule bzw. Welpenschule aufsuchen.. die können dir da meistens weiterhelfen
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Erziehung eines Junghundes: Ich bin überfordert! Beitrag #8
Hallo,
dein Hund ist jung und ungestüm, das ist normal!!!
Das Kommande "bleib" braucht Zeit. Lass ihm die Zeit. Du brauchst viel Geduld.
Freu dich ,dass er so lebhaft ist, es gibt Gegenbeispiele.
Also denk dran: Geduld, Geduld und Traninig, Traning.
Glaub mir, es klappt irgendwann!!
Gruß
Johann
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Erziehung eines Junghundes: Ich bin überfordert! Beitrag #9
Also ich hab meiner Hündin Bleibn so beigebracht :
Ich lass sie vor mir sitzen und sage laut : BLEIB! Das sollte sie am besten ein bisschen einschüchtern, und dann geh ich ein kleines bisschen von ihr weg (am anfang nur ein paar schritte) und wenn sie sitzen bleibt , ruf ich sie zu mir und geb ihr ganz viele leckerlis oder ein ganz besonders gutes. sie sollte auf jeden fall verstehen,dass sie jetzt außerordentlich brav war. wenn sie sich jedoch bevor ich sie herrufen bewegt oder aufsteht, heißt es wieder laut : BLEIB und da sollte sie sich schon ein bisschen schrecken, damit sie wirklich begreift, dass aufstehen nicht richtig ist,solang der Befehl bleib gilt. es muss aber genau in dem augenblick wo sie sich bewegt passieren, sonst versteht sie es nciht.
So, ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen, halt mich auf dem laufenden!
glg
mati
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Erziehung eines Junghundes: Ich bin überfordert! Beitrag #10
Hallo
Ja der Ansatz von Matimaus ist so richtig, :clap:
ich mache es ganz ähnlich. Bei mir ist es aber so dass ich den Hund Sitzmachen lassen, dann langsam zurückkgehe und er warten muss (Bleib!) und dann komme ich aber wieder zu ihn zurück und lobe ihn stark, dann bekommt er das Befehl Frei (oder was auch immer=) und darf gehen. So schicke ich ihn auch auf seinen Platz.
Das ging ganz schnell bis er es gelernt hat (andere Methoden habe ich MONATE lang versucht, das hat nicht geklappt) und ich arbeit nur mit Lob (ohne lekkerlis). Er wird ja jedesmal belohnt (gelobt wie irre) wenn er brav sitzen bleib, das ist viiiiel mehr als ein Lekkerli.
Das kann man ganz gut machen in dem man immer wieder einen Schritt weiter weggeht und sofort wieder zu ihm kommt, ihn streichelt und lobt. Und beim nächsten mal weiter weggeht und etwas länger wartet bis man ihn erlöst.
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Erziehung eines Junghundes: Ich bin überfordert! Beitrag #11
Hallo kleinerkirschkern
Ich kann mich Yorky's Meinung so in etwas anschließen.
Deine Kommandos sollten jedoch auf keinen Fall so gegeben werden, dass sie einschüchternd oder erschreckend auf deinen Hund wirken.
Immer mit hoher Stimme(=freundliche Stimme)!
Das motiviert deinen Hund viel mehr.
Die tiefe Stimme (=böse Stimme) wirkt auf den Hund nur angsteinflösend und einschüchternd und Tranining soll ja keine Angst machen. Es soll für Hund und Halter Spaß machen.
Bei einem zu bösen / aggressiven Tonfall, schaltet dein Hund im "Besten Fall" auf Stur und es funktioniert dann gar nicht mehr.
Hund ins Sitz bringen und dem Hund die flache Hand entgegenstrecken in Verbindung mit dem Kommando bleib.
Entferne dich rückwärts von deinem Hund. Aber Achtung nicht zu weit- langsam anfangen!
Gehe sofort wieder zu ihm zurück und lobe Ihn. (verbal oder Leckerlies)
Nach und nach (wenn es schon gut funktioniert) kannst Du den Abstand vergrößern.
Eine Steigerung des Training sollte sein, das du ihm den Rücken kehrst und Dich ein paar Schritte entfernst.
Tipp: Beobachte Ihn am Anfang noch im Augenwinkel.
Wenn diese Übungen sitzen kannst Du sie beliebig ausbauen.
Z.B. kurz hinter einen Baum, hinter eine Hauswand etc.
WICHTIG! Baue immer wieder Spielphasen für Deinen Hund ein. Mehrere kürzere Trainingseinheiten bringen mehr als eine Große.
Solltest du noch mehr Fragen haben, meld Dich.
Liebe Grüße
Julia
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