Hyperaktivität

Diskutiere Hyperaktivität im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen! Mich würde interessieren, ob hier jemand Erfahrung mit Hyperaktivität bei Hunden hat?
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  • Hyperaktivität Beitrag #1
AmyChico

AmyChico

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Hallo zusammen!
Mich würde interessieren, ob hier jemand Erfahrung mit Hyperaktivität bei Hunden hat?
 
  • Hyperaktivität Beitrag #2
Hallo,

direkte Erfahrung hab ich damit zwar nicht, obwohl es mir des öfteren so vorkommt, als wäre meine Hündin hyperaktiv!!

Daheim kann sie fast nicht still liegen, außer sie ist wirklich fertig. Und wenn wir rausgehen, dann hat sie total oft ihre "Fünf Minuten", wenn ich das mal so nennen darf. Da rennt sie dann einfch aufs Feld und dreht ihre Kreise, fetztend, als wär der Teufel höchstpersönlich hinter ihr her.

Kann aber auch daran liegen, dass sie noch so jung ist..

Hyperaktivität kann aber auch vom Futter kommen. Genauer gesagt vom Rohproteinanteil im Futter. Umso mehr Anteil an Rohproteinen, desto Energieerfüllter ist der Hund!

Liebe Grüße
Janine
 
  • Hyperaktivität Beitrag #3
Hyperaktivität gibt es (leider) bei Hunden.

Es kann

a) vom Futter kommen (wie honey schon beschrieb),
b) von Unterforderung kommen (geistig wie auch körperlich),
c) Veranlagung sein (gibt es oft bei Hütehunden),
d) Schilddrüsenprobleme sein.

In wiefern willst du Infos darüber? Ist dein Hund betroffen? Wenn ja, wie äußert es sich genau? Sind die o. g. Punkte bei dir auszuschließen?

LG
 
  • Hyperaktivität Beitrag #4
Hallo honey.nanni!
Vielen Dank für deine Antwort, allerdings glaube ich eher nicht, dass deine Maus hyperaktiv ist, eher dem Alter entsprechend aktiv :D

Hallo Sweetroke und honey.nanny:
Die Ursachen sind mir bekannt, durch seine Jugend, die er ohne Mutter verbrachte und lange Klinikaufenthale ohne Bezugspersonen uvm. ist es leider dazu gekommen, er hat eine wahnsinnige innere Unruhe auch wenn er total ausgepowert ist, geringe Spiel/Beisshemmung, Leinenaggression gegen Hunde, reiben an Wänden, extreme Nähe suchend, kann schlecht mit anderen ´Hunden umgehen, schlecht oder kaum Konzentration auf eine Sache möglich, manchmal schlechtes Sehen usw.
Ist schon eine Menge, alles´, einfach alles an seinem Verhalten deutet darauf hin.
Da ich weiß, dass der richtige Umgang mit solchen Hunden sehr wichtig ist, wollte ich nach ein paar Tipps fragen, zwecks Handling in verzwickten Situationen, zB Leinenaggression oder abtrocknen nach dem Gassi ( man bekommt ihn dabei einfach nicht ruhig) oder allgemein, dass er ein "normaler" Hund wird ( ich weiss, dass sowas lange dauert).
Da falscher Umgang fatale Folgen haben kann, möchte ich natürlich nichts falsch machen...
 
  • Hyperaktivität Beitrag #5
Hallo Ami,

ohoh, das hört sich ja nicht gut an. Also meiner Meinung nach liegt da eine Verhaltensstörung vor, von der man meinen könnte, sie wäre Hyperaktivität. Es kann sein, dass er einfach zu wenig von solchen Situationen, wie du sie beschrieben hast, kennen gelernt hat. Zb. das Abtrocknen: Er hat es wahrscheinlich nicht gelernt, es ist für ihn keine normale Handlung und weiß deshalb mit dieser Situation nicht umzugehen. Anscheinend hat er auch noch keine Ruhe gelernt (sowas kann man auch erlernen) und weiß deshalb mit dieser "stille" nichts anzufangen. Es können auch einfach arge Übersprungshandlungen bzw. stark ausgeprägte Calming Signals sein.

Die Agression an der Leine ist ein übles Problem. Lässt er sich ablenken? Wenn ihr Hunden begegnetet, wie geht ihr beide dann auf die anderen Hunde zu? Meist kann es sein, dass er sich gezwungen fühlt, frontal auf einen Hund zuzugehen, was eigentlich gar nicht hundisch ist und versucht seine Unsicherheit in Pöbelei zu überspielen.

Ich kann dir dabei wirklich nicht genau helfen, da ich diese Situationen bei euch leider nicht beobachten kann. Schade...

LG
 
  • Hyperaktivität Beitrag #6
Hallo sweetroke!
Er hat leider gar nichts gelernt! Jetzt mit einem Jahr hat er das erste Mal ein richtiges Zuhause mit allem drum und dran... Vieles hat er schnell kapiert und er fühlt sich auch sehr wohl. Doch diese innere Unruhe ist heftig, er entspannt nur, wenn er Körperkontakt hat. Anfangs dachte ich, er braucht das auch, weil er es ja so lange nicht hatte, aber dadurch ist es nur schlimmer geworden. Man soll wohl grade nicht zuviel Nähe ( natürlich normales Schmusen schon) zulassen. Das ist nur ein Beispiel, wie schnell man bei solchen Hunden etwas falsch machen und die ganze Situation eher noch verschlimmern kann.
Er ist ja ein Pflegehund, mit unseren eigenen kommt er gut klar, allerdings tut es ihm wohl nicht gut, dass unsere Kleine auch ständig spielen will, vielleicht wird es auch von selbst besser, wenn er die passende Familie gefunden hat.
Kennst du vielleicht irgendwas homöopathisches, das ihm gut tun könnte?
Trotzdem noch die Bitte, wenn hier irgendjemand selbst mal einen hyperaktiven Hund hatte, bitte melden!!
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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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Wir üben jeden Tag mit ihm. Wegen der Leinenaggression: Wir zwingen ihn zu nichts oder überfordern ihn damit, er sucht selbst den Kontakt. An der Leine springt er vor, fletscht und bellt, sobald er los ist, rennt er hin und gut ist. Aber das sieht halt trotzdem doof aus! Er lässt sich überhaupt nicht ablenken, weder Worte noch Leckerlies noch umdrehen... Er beisst sogar um sich´. Bei dominaten Hunden im Feld provoziert er sie stark, bellt knurrt, springt auf sie zu, er wurde gestern schon zusammengestaucht von einem Rüden, da wehrt er sich nicht und unterwirft sich auch, sobald sich dieser aber von ihm abwendet fängt er genauso wieder an. ´Man muss dazu sagen, er hat in Malta ( daher kommt er) mit vielen Hunden zusammen in einem Raum gelebt und wurde dort ständig gebissen, vielleicht trägt das einen Teil dazu bei wie er nun ist, allerdings habe ich gelesen das hyperaktive Hunde allgemein nur schlecht bei anderen Hunden richtig reagieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hyperaktivität Beitrag #7
Hallo Amy,

auf deine Frage mit Homöopathie: Du könntest mit Bachblüten arbeiten, so dass er wenigstens im Haus Ruhe findet. Zudem kann ich DAP Spray empfehlen, was allerdings nur bei ängstlichen Hunden hilft. Dies ist ein Pheromon Spray gewonnen aus den Pheromonen, die eine laktierende Hündin abgibt und hat eine beruhigende Wirkung auf ängstliche Hunde. Man kann damit das Körbchen einsprühen und ihm ein Halstuch umlegen, dass er dann bestäubt mit diesem Spray trägt. Man sollte aber erst nach dem Einsprühen ein paar Minuten warten, bis der Hund das Halstuch umhaben oder das Körbchen betreten darf, da dieses Spray Alkohol enthält. Dies gibt es relativ günstig bei Ebay zu erwerben. Wegen den Bachblüten und deren Dosierung würde ich einen fachkundigen TA zu Rate ziehen.

Das mit der Leinenagression ist eine m. M. nach ängstlich dominate Haltung. Ich nehme an, er hat das Sozialverhalten in seinem bisherigen Leben noch nicht zu genüge gelernt. Er weiß zwar instinktiv, dass er sich bei einem stärkeren unterwerfen muss, weiß aber nicht, wann gut ist. Er versucht immer wieder, in der Hund-Hund Beziehung der Boss zu sein. Ich habe von einer Therapie gehört, die nennt sich Hunde therapieren Hunde. Zum Einsatz kommen meist mehrere Bearded Collies, die dann dem Hund zeigen, wo er im Leben steht. Bearded Collies sind dafür sehr gut geeignet, da sie ihr Nackenfell nicht aufstellen können und auch keinen direkten Blickkontakt aufbauen können, weil deren Haare über den Augen sind. Sie umkreisen den "Therapierenden" bis er sich in ihre Gruppe eingegliedert hat. Danach spielen sie zusammen. Dies soll wohl schon vielen Hundehaltern mit solchen Problemen geholfen haben.

Natürlich sieht es nicht schön aus, wenn ein Hund an der Leine fletscht und hochspringt und den Dicken macht. Viele Hundehalter bekommen es dann mit der Angst zu tun. Da keine Ablenkungsmanöver fruchten, würde ich raten, die anderen Halter zu fragen, ob sie den Hund mal ableinen möchten, wenn das Umfeld (große Wiese, viel Platz) passt. Ansonsten würde ich anderen Hundehaltern aus dem Weg gehen.

LG
 
  • Hyperaktivität Beitrag #8
hallihallo!

bei meiner dobermann-hündin zeigt sich auch das phänomen, dass der hund nicht zur ruhe kommt. sie läuft ununterbrochen im haus ihre kreise. wenn wir auf mit den hunden auf den acker gehn, ist sie die jenige die bis wir nach 20 minuten zurückgehn ununterbrochen läuft. die anderen kommen viel eher in die normale gangart. am anfang haben wir, um an den hund was dranzukriegen hochenergiefutter gefüttert. da hat der hund auf der stelle getrammpelt. habe ich vorher noch nie gesehen. nun ist der hund 2,5 jahre alt und es hat nichts geholfen. keine bachblüten und keine 15km radtour.
ich persönlich habe mich damit abgefunden. da ich hundesport betreibe sieht der hund in der unterordnung richtig gut aus duch seine agilität.:lol:

LG
 
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