- Epilepsie beim Mops - Umstellung auf Levetiracetam Beitrag #1
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jwin
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Hallo zusammen,
nachdem ich viel gelesen habe, jedoch auf meine aktuelle Frage keine passende Antwort finde, hoffe ich dass hier vielleicht jemand "helfen" kann.
Unser Mops (5 Jahre alt) leidet seit ca. 3 Jahren unter Epilepsie. Wie viele andere auch haben wir viele Arztbesuche, Besuchder Tierklinik etc. hinter uns.
Gizmo (so heißt er) wurd bis vor kurzem mit Luminaletten behandelt - wir hatten die Anfälle auf einen Anfall in 12 Monaten reduzieren können, bis die Anfallshäufigkeit langsam wieder zunahm. Durch einen Umzug sind wir nun bei einem neuen Tierarzt, welcher nach eigener Aussage auch einige Erfahrung in der Behandlung von Epi-Hunden hat.
Gizmos Luminalspiegel ist nach Bluttest deutlich zu niedrig, sodass er nun eine höhere Dosis Luminal bekommen müsste. Unser neuer Tierarzt hat uns nun auf Keppra aufmerksam gemacht.
Da Gizmo seitdem er Luminal nimmt auch nicht mehr "der Alte" ist, immer ein wenig abwesend, schläfrig, gefräßig und auch übergewichtig, klang die Beschreibung von Keppra geradezu wie ein "Wundermittel".
Wir haben uns daher auf Empfehlung des Tierarzts und eigener Recherchen für eine Umstellung auf Keppra, bzw. Levetiracetam entschieden. Gizmo bekommt bei 12,8 kg Körpergewicht je morgens und abends eine halbe Tablette Levetiracetam 250mg.
Auf Anraten des Tierarzts haben wir Luminal in "nur" 4 Tagen abgesetzt (Dosis von Tag zu Tag halbiert - ausgegangen von einer Tablette/ Tag) - und dies ist bereits Teil meiner Frage.
Heute, 7 Tage nach der ersten Einnahme von Levetiracetam und Tag 3 ohne Luminal hatte Gizmo einen Anfall/ Krampf, wie wir es nicht kennen. Der "Anfall" war sehr kurz, er schien lediglich in den Beinen zu Krampfen, wollte sogar noch laufen, hat sich dann jedoch hingesetzt (Pfoten verkrampft), im Gegensatz zu den uns bekannten Anfällen kein glasiger Blick, kein Umkippen. Nach bereits kurzer Zeit stand er wieder auf und war wieder "ganz der Alte". Hörte sofort auf seinen Namen, rannte herum und spielte.
Natürlich war dieser "Anfall" - nur 14 Tage nach dem letzten Anfall sehr deprimierendes Erlebnis, da wir uns vor der Umstellung auf dieses "Wundermittel" natürlich die angepriesene Anfallsfreiheit zumindest erhofft hatten.
Jetzt, nach langer Geschichte, auch meine Frage
:
1. Haben wir das Luminal in zu kurzer Zeit abgesetzt (habe im Internet gelesen, dass zumindest bei Menschen das Luminal seeeehr viel langsamer ausgeschlichen wird) und
2. könnte es sich vielleicht daher um einen Krampfanfall aufgrund des Luminalmangels gehandelt haben (ähnlich Entzugserscheinungen)
Wir tun wirklich alles für unsere beiden Möpse, wir scheuen keine Kosten und keine Mühen. Ich hoffe daher, dass uns jemand vielleicht wirklich einen guten Rat geben kann, oder vielleicht eine Vermutung hat, worum es sich bei diesem "Anfall" handeln könnte.
nachdem ich viel gelesen habe, jedoch auf meine aktuelle Frage keine passende Antwort finde, hoffe ich dass hier vielleicht jemand "helfen" kann.
Unser Mops (5 Jahre alt) leidet seit ca. 3 Jahren unter Epilepsie. Wie viele andere auch haben wir viele Arztbesuche, Besuchder Tierklinik etc. hinter uns.
Gizmo (so heißt er) wurd bis vor kurzem mit Luminaletten behandelt - wir hatten die Anfälle auf einen Anfall in 12 Monaten reduzieren können, bis die Anfallshäufigkeit langsam wieder zunahm. Durch einen Umzug sind wir nun bei einem neuen Tierarzt, welcher nach eigener Aussage auch einige Erfahrung in der Behandlung von Epi-Hunden hat.
Gizmos Luminalspiegel ist nach Bluttest deutlich zu niedrig, sodass er nun eine höhere Dosis Luminal bekommen müsste. Unser neuer Tierarzt hat uns nun auf Keppra aufmerksam gemacht.
Da Gizmo seitdem er Luminal nimmt auch nicht mehr "der Alte" ist, immer ein wenig abwesend, schläfrig, gefräßig und auch übergewichtig, klang die Beschreibung von Keppra geradezu wie ein "Wundermittel".
Wir haben uns daher auf Empfehlung des Tierarzts und eigener Recherchen für eine Umstellung auf Keppra, bzw. Levetiracetam entschieden. Gizmo bekommt bei 12,8 kg Körpergewicht je morgens und abends eine halbe Tablette Levetiracetam 250mg.
Auf Anraten des Tierarzts haben wir Luminal in "nur" 4 Tagen abgesetzt (Dosis von Tag zu Tag halbiert - ausgegangen von einer Tablette/ Tag) - und dies ist bereits Teil meiner Frage.
Heute, 7 Tage nach der ersten Einnahme von Levetiracetam und Tag 3 ohne Luminal hatte Gizmo einen Anfall/ Krampf, wie wir es nicht kennen. Der "Anfall" war sehr kurz, er schien lediglich in den Beinen zu Krampfen, wollte sogar noch laufen, hat sich dann jedoch hingesetzt (Pfoten verkrampft), im Gegensatz zu den uns bekannten Anfällen kein glasiger Blick, kein Umkippen. Nach bereits kurzer Zeit stand er wieder auf und war wieder "ganz der Alte". Hörte sofort auf seinen Namen, rannte herum und spielte.
Natürlich war dieser "Anfall" - nur 14 Tage nach dem letzten Anfall sehr deprimierendes Erlebnis, da wir uns vor der Umstellung auf dieses "Wundermittel" natürlich die angepriesene Anfallsfreiheit zumindest erhofft hatten.
Jetzt, nach langer Geschichte, auch meine Frage
1. Haben wir das Luminal in zu kurzer Zeit abgesetzt (habe im Internet gelesen, dass zumindest bei Menschen das Luminal seeeehr viel langsamer ausgeschlichen wird) und
2. könnte es sich vielleicht daher um einen Krampfanfall aufgrund des Luminalmangels gehandelt haben (ähnlich Entzugserscheinungen)
Wir tun wirklich alles für unsere beiden Möpse, wir scheuen keine Kosten und keine Mühen. Ich hoffe daher, dass uns jemand vielleicht wirklich einen guten Rat geben kann, oder vielleicht eine Vermutung hat, worum es sich bei diesem "Anfall" handeln könnte.
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