Katze und Kaninchen trotz Jagdhund?

Diskutiere Katze und Kaninchen trotz Jagdhund? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, Ich habe ein Dackel-Boxer mix . und wollte mir noch eine Katze zulegen ( hauskatze ) Däht das gehen weil ein Dackel ja ein Jagdhund ist ...
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  • Katze und Kaninchen trotz Jagdhund? Beitrag #1
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Hallo,
Ich habe ein Dackel-Boxer mix .
und wollte mir noch eine Katze zulegen ( hauskatze )
Däht das gehen weil ein Dackel ja ein Jagdhund ist :!:
Und er auch unsere Kaninchen Jagd :(
Also bitte ich brauch eure Hilfe :(
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  • Katze und Kaninchen trotz Jagdhund? Beitrag #2
Hallo und willkommen hier im Forum :D.

Eine kleine Bitte: Könntest du linksbündig schreiben? Das liest sich besser ;).

Wie alt ist dein Hund denn? Kennt er Katzen? Wie steht es um seinen Gehorsam, gerade wenn es um so etwas geht?
Wenn eine Katze, dann bitte zwei ;). Katzen sind Rudeltiere und fühlen sich nur in Gesellschaft richtig wohl. Nimmst du gleich zwei ersparst du dir zerkratzte Tapeten und eine schwierige Vergesellschaftung.

Liebe Grüße
 
  • Katze und Kaninchen trotz Jagdhund? Beitrag #3
Däht das gehen weil ein Dackel ja ein Jagdhund ist :!:

Theoretisch geht das schon. Unsere Hunde sind auch Jagdhunde und sie leben hier mit Katzen zusammen.
Aber was nicht geht, ist die Anschaffung einer Katze. Schon gar nicht, wenn es eine Wohnungskatze werden soll. Katzen sollte man nicht einzeln halten.
 
  • Katze und Kaninchen trotz Jagdhund? Beitrag #4
(Wie alt ist dein Hund denn? Kennt er Katzen? Wie steht es um seinen Gehorsam, gerade wenn es um so etwas geht?
Wenn eine Katze, dann bitte zwei ;). Katzen sind Rudeltiere und fühlen sich nur in Gesellschaft richtig wohl. Nimmst du gleich zwei ersparst du dir zerkratzte Tapeten und eine schwierige Vergesellschaftung.)

Er ist ca 1-2 Jahre wir haben ihn aus einem Tierheim .
Er hat gleich gut gehorcht.
Und Katzen wissen wir nicht ob er sich damit auskennt .
Er ist eigentlich ganz lieb,
aber sobalt die hasen kommen ist er anders.
 
  • Katze und Kaninchen trotz Jagdhund? Beitrag #5
Hasen sind zwar etwas anderes, aber eine gewisse Tendenz ist schon da. Wie wäre es, wenn ihr erst einmal trainiert, dass er die armen Tierchen nicht mehr so stresst? Wenn das gut klappt könnt ihr immer noch zwei Katzen dazu holen.

LG
 
  • Katze und Kaninchen trotz Jagdhund? Beitrag #6
Könntest du bitte einen Titel für deinen Thread wählen, der mehr als "Hilfe" beinhaltet.
Eine kurze Beschreibung deines Probelms wäre da schon hilfreich.

hier sind die Forenregeln - bitte beachte besonder Punkt 2 c.
 
  • Katze und Kaninchen trotz Jagdhund? Beitrag #7
Alles nur Erziehungssache.
Wenn du schon Kanninchen hast, kannst du da gleich üben, einfach den Hund kontrolliert in die Nähe der Kanninchen lassen und wenn er anstalten zum jagen ect. macht dann zeig ihm deutlich, dass er es nicht darf.
Und mit der Katze das gleiche. Funktionieren tuts, Beispiele dafür gibts mehr als genug.
 
  • Katze und Kaninchen trotz Jagdhund? Beitrag #8
Off-Topic
Ich habe den Threadtitel jetzt abgeändert, damit er Sinn ergibt. Bitte denke beim nächsten Mal vorher nach, wie du deinen Thread sinnvoll benennen könntest. Ansonsten musst du damit rechnen, kaum Antworten zu erhalten, da sich viele User solche Threads mit ungenauem Titel nicht anschauen.


Nie niemals nicht, würde ich einen Hunde der bekannt für ausgepägten Jagdtrieb ist, zu Kaninchen lassen. Nichtmal kontrolliert und auch mit Übung nicht. Man kann in den Hund nicht reinschauen und er kann jeder Zeit auf das Tierchen losgehen. Eine Katze mag sich vielleicht durchsetzen, ein Kaninchen nicht. Ich behaupte, dass man als Laie einen Hund wie den Dackel nicht mehr endgültig unter Kontrolle kriegt, wenn er einmal Jagderfolg hatte, was hier wohl der Fall ist.

Bitte bitte, lass den Hund nicht zu den Kaninchen. Versuche sie in Zukunft ab abzutrennen, dass der Hund nicht mehr dran kann.
 
  • Katze und Kaninchen trotz Jagdhund? Beitrag #9
Hallo, ich habe auch einen Jagdhundmix, er wollte zu Anfang auch immer Katzen jagen, wir haben ihm das aber ganz schnell abgewöhnen können, indem wir ihn dann erst mal mit der Schleppleine haben laufen lassen, mittlerweile klappt es super. Auch bei Wildkaninchen rennt er nicht mehr direkt hinterher, auch wenn er gern wollte ;) Ich selber habe auch Kaninchen, und die werden eigentlich mittlerweile nur noch beobachtet, in der Hoffnung ein Stück Möhre zu ergattern. Letztes Jahr hatte ich drei kleine Katzen zum Päppeln hier und 2 konnten ohne Blessuren vermittelt werden, obwohl ich sie gelegentlich (natürlich unter Aufsicht) mit den Hunden zusammen durch die Wohnung streunen lassen habe (Die 3. ist gestorben, weil sie zu krank war, damit hatte Barney nichts zu tun). Ist alles eine Sache der Erziehung, dann kann man das auch beim Jagdhund unterbinden ;)
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  • Katze und Kaninchen trotz Jagdhund? Beitrag #10
Ich habe auch zwei Jagdhunde und Kaninchen, Meerschweinen und Rennmäuse (Pflegekatzen waren auch schon öfters mal da) - trotzdem finde ich nicht, dass man sagen kann "Das ist alles eine Frage der Erziehung." - Mein erster Hund sollte ein Deutsch Drahthaar-Mix werden, ein Jagdhund wie er im Buche steht und ich bin mit jeglicher Erziehung gescheitert! Die Abrufbarkeit draußen hat mit dem Verhalten drinnen nichts zu tun! (was ich auch an Lupina und Tom täglich erlebe - draußen sind die beiden manchmal mehr als taub, drinnen werden die Kaninchen abgeschleckt...)

Wenn der Hund extrem triebig ist, dann kann man das nicht unterbinden...meine Ex-Wohnzimmertüre kann klägliche Lieder davon singen...zwar war alles gut, wenn ich dabei war, nie hätte der Hund versucht an meine Kleinen zu kommen, nie! Aber stand unter Dauerstress, er konnte sich nicht entspannen und kaum war ich weg, wurde versucht sich durch Wände zu fressen nur um zu den Kleinen zu kommen - und ganz ehrlich er hätte keinen Unterschied gemacht zwischen Katze und Kaninchen - es bewegt sich schnell, mehr war nicht nötig um ihn auszulösen. Leider. Ich musste mich schweren Herzens gegen diesen Hund entscheiden, weil ein Leben ohne Kleintiere geht für mich nicht.

Nun habe ich trotzdem Jagdhunde, aber diese beiden "verstehen" den Unterschied zwischen: das gehört zum Rudel und das nicht. Draußen würde ich jeder Katze raten nicht zu nah an meine Hunde zu kommen, drinnen schliefen sie mit Katzen in einem Korb...es klingt schizophren, aber es ist so. Nur kann man das leider vorher nicht so genau sagen. Podencos gelten als hochsozial und katzenähnlich, sodass man schon sagen kann, dass sie tendenziell eher katzenverträglich sind, als ein Drahthaar, aber bei Lupina ist Dackel mit dabei und das hätte auch dazu führen können, dass es eben nicht geht mit ihr und den Kleinen.

Ich bin die letzte die sagt, das geht überhaupt nicht, aber ich will davor warnen, dass man zu blauäugig davon ausgeht, dass Erziehung das schon regelt...Jagdtrieb bleibt Jagdtrieb auch wenn man ihn noch so toll unterbindet/umlenkt oder was auch immer. Und keiner kann vorher sagen wie ein Hund reagiert, wenn eine Katze einzieht. Und ich kenne genug Beispiele, wo selbst bei einem Labrador die Katze wieder gehen musste, weil der Hund sie zu Fressen gerne hatte...man steckt nicht drinnen, aber einen Versuch ist es wert!
 
  • Katze und Kaninchen trotz Jagdhund? Beitrag #11
Natürlich kann man es nicht 100% sagen, wie der Hund reagiert, aber bin nach wie vor der Meinung, dass es mit der richtigen Erziehung kein Problem sein sollte.
Beispiele kann ich genug nennen, hab 6 Laika die mit meinem Frettchen spielen, draußen wie drinnen, sie kennen das Tier und wissen genau, was sie dürfen und was nicht. (Alle 6 sind ausgebildete Jagdhunde!)
Und wenn man von der ersten Reaktion der Hunde auf das Frettchen ausgehen würde, dann hätte es nicht sehr lange gelebt ;)
Ich würds ausprobieren, bei mir hatts immer geklappt (vorrausgesetzt du hast deinen Hund auch richtig im Griff).
 
  • Katze und Kaninchen trotz Jagdhund? Beitrag #12
Es gibt aber einen Unterschied zwischen ausgebildetem Jagdhund und einen Jagdhund der Jagderfolg hatte, wo es nicht gewollt war. Ein guter ausgebildeter Jagdhund geht meiner Meinung nach nicht allein auf die Jagd ohne Kommando.
Das macht der ausgebildete Jagdhund (Hannoverscher Schweißhund) der Nachbarn meiner Oma auch nicht ohne Befehl.

Off-Topic
Ich hoffe du meinst, "mit meinen Frettchen" und nicht "mit meinem Frettchen"... Frettchen sind Gruppentiere...
 
  • Katze und Kaninchen trotz Jagdhund? Beitrag #13
Schön wärs, wenn sie nur auf Kommando Jagen würden ^^
Dem Schweißhund des Nachbarn fehlt es wohl einfach an Gelegenheiten :D
Jagderfolg hatten die Hunde gewollt und ungewollt, leider auch mal ne Katze, trotzdem konnten sie zwischen meiner Katze und anderen Katzen unterscheiden (was nicht heißen soll, dass ich die Katzenjagd nicht unterbinden wollte)

Was vll noch gut wäre fürs Zusammenleben von Hund und Katze ist ein Bereich der nur für die Katze erlaubt ist z.B.: der 1. Stock oder sowas.

/edit:
Zu DEM Frettchen, mittlerweile ists in ner Gruppe, damals bei mir wars aber zeitweise allein, aber da wir nen Welpen hatten, fehlte der Spielgefährte nicht :)
 
  • Katze und Kaninchen trotz Jagdhund? Beitrag #14
Ich sagte ja auch nicht, das es NICHT geht, oder? :eusa_eh:
Ich wollte einfach nur, dass man mit Vorsicht an die Sache rangeht und auch bereit ist im Sinne der Tiere abzuwägen, ob man sich den Stress antut oder nicht...Lupina hat anfangs auch ein paar Mal in Richtung Kaninchen gelinst und ist aufgesprungen, wenn sie sich bewegt haben, aber ich habe gesehen wie ein Hund aufspringt, der wirklich jagen (und somit auch töten) will - das sieht anders aus und das kann man auch mit noch so viel Erziehung nicht hinbekommen!

Und im Griff hatte ich den Drahthaar-Mix wirklich! In meiner Nähe hat er sich nicht mal in die Nähe der Kleintiere getraut, aber er stand eben unter Dauerstress und ich finde, dass sollte man keinem Hund antun, egal welchem. Wenn der Hund nicht akzeptieren kann, dass Türen zu sind und andere Tiere dahinter, bzw. permanent unter Spannung steht (auch wenn er der guten Erziehung wegen auf seinem Platz liegen bleibt), dann hat es meiner Meinung nach keinen Sinn. Und das sieht man eben erst, wenn man es ausprobiert hat, leider.

Weshalb ich ja auch sagte: Einen Versuch ist es immer wert!
 
  • Katze und Kaninchen trotz Jagdhund? Beitrag #15
Achja, unbeaufsichtigt würd ich sowieso keinen Hund zu Kleintieren lassen 0.o
Mit ner Katze dagegen wäre es (wenn alles soweit klappt) kein Problem, Katzen sind ja in der Regel auch nicht komplett blöde und können halbwegs auf sich aufpassen. Außerdem is die Katze dann e fast so groß wie der Dackel :D :D
 
  • Katze und Kaninchen trotz Jagdhund? Beitrag #16
Es handelt sich im Falle der Threaderstellerin um einen Dackel-Boxer-Mix, also ob der so klein ist/bleibt...
Und ich würde auch keine Katze alleine mit meinen Hunden lassen, bzw. nur so, dass es einen Raum gibt in den nur die Katzen rein können.

Und genau um das trennen, wenn man nicht da ist geht es mir auch. Der Drahthaar-Mix nahm mir nämlich in dieser Zeit die Bude auseinander, weil er umbedingt in das Zimmer mit den Kleinen wollte. Es geht ja nicht nur darum, ob der Hund etwas macht oder nicht, es geht auch darum ob das Zusammenleben entspannt ist! Und ein Hund, der sich nie richtig ablegt, ständig aufspringt, permanent versucht in das Zimmer mit den Kleinen zu kommen, wenn man mal nicht aufpasst, dann ist das Stress pur - für alle Beteiligten und für mich ein Grund eben KEINEN solchen Hund mit Katzen und Kleintieren zusammen zu halten, selbst wenn er prinzipell "nichts tut".
 
  • Katze und Kaninchen trotz Jagdhund? Beitrag #17
Finde nen Dackel-Boxer Mix jetzt nicht sonderlich groß.... aber klar, hatte noch mit keinem zu tun und auf den Bildern kann mans schlecht abschätzen.
Ansonsten geb ich dir recht.
 
  • Katze und Kaninchen trotz Jagdhund? Beitrag #18
Ein guter ausgebildeter Jagdhund geht meiner Meinung nach nicht allein auf die Jagd ohne Kommando.

Da hast du recht. Aber ich gehe mal relativ frech davon aus, dass die TE kein Jäger ist ;)

Das Ding ist einfach, dass man auch an die Tiere wie Kaninchen, Ratten o.ä. denken muss. Selbst wenn wir von dem idealen Fall ausgehen, dass der jagdtriebige Hund NIE diese Tiere jagen würde, verspüren sie dennoch Stress. Das hab ich mir von mehreren Haltern dieser Tiere bestätigen lassen. Ist ja auch natürlich. In der Natur würden sie sich nicht lange halten, würden die lockerflockig am nächsten Räuber vorbeihoppeln ;) Ich fänds einfach den potentiellen Beutetieren gegenüber nicht fair, den Hund ständig dort rumwackeln zu lassen, weil man behauptet, man habe ihn im Griff. Nicht, dass ich prinzipiell an der Erziehung der Leute zweifel, aber ein Kaninchen weiß das nicht. Es weiß nur, dass da ein Hund rumrennt, der gefährlich sein könnte.

Ich würde es nicht machen. Selbst wenn man sagt, man habe sein Tier im Griff, kann dennoch was passieren. Jeder hatte bestimmt mal die Situation, dass der Hund Dinge macht, die er sonst nie tun würde. In einem Augenblick der Unachtsamkeit rennt der Hund plötzlich auf die Straße, obwohl er das sonst nie machen würde. Deswegen würde ich meinen Hund auch nie unangeleint an der Straße laufen lassen. Muss ja auch nicht sein, dafür gibt es Felder und (wenn der Rückruf passt) Wälder.

Ich sehe auch keine Notwendigkeit, wieso der Hund (potentieller Räuber) zum Kaninchen (potentielle Beute) muss.

Im Forum wäre es nicht das erste Mal, dass groß getönt wird, man könne diese Tiere gut zusammenhalten (Mit Kontakt!) und dann gab es diesen einen Moment, wo der Hund aus dem Nichts auf das Tier losgegangen ist. Selbst wenn man immer beim Hund dabei ist, kann man nicht garantieren, dass man den Hund im Bruchteil einer Sekunde stoppen kann, bevor er das Tier am Genick nimmt und durchschüttelt. Ich würde es also nicht drauf ankommen lassen.
 
  • Katze und Kaninchen trotz Jagdhund? Beitrag #19
Ich stimme Peewe da voll und ganz zu.
Es ist immer ein Risiko Hunde mit Kleintieren zusammen zu halten. Es gibt natürlich Hunde die sich ganz wunderbar mit Katzen, Kaninchen und Co vertragen, aber ich würde meine Hand niemals ins Feuer legen, denn zu Unfällen kommt es sehr schnell.
1.Eine Katze aus dem Bekanntenkreis wurde z.B. während des Spielens von dem Hund so gedrückt, daß sie in die Klinik mussten, weil die Lunge gequetscht war und die Katze drohte zu ersticken, seitdem hat sie Angst vor dem Hund.
2.Meine Nachbarin hat sich während unseres Urlaubs um unsere Kaninchen und Meerschweinchen gekümmert und Ausversehen (trotz Verbot) ihren Hund mit in die Wohnung genommen. Es hat keine 2 Sekunden gedauert, da saß er im Gehege und hat beide Meerschweine gebissen. Sie war total geschockt, denn das hatte sie ihrem Hund nicht zugetraut. Ist übrigens ein Dackelmix, der sich mit Katzen versteht, die keine Angst vor ihm haben. Zum Glück haben es die Meerschweine überlebt, aber seitdem sind sie nicht mehr zahm.

Wie gesagt es ist immer ein Risiko, es kann gut gehen, aber auch mörderisch daneben.

Kannst du bitte wenigstens die Kaninchen seperat halten, dort wo der Hund nicht hin kann, denn für die Tiere ist das totaler Stress.
Ich merke das auch bei meinen Kaninchen, die schlagen sofort Alarm und sind in Fluchtposition, sobald sie nur einen Hund in der Wohnung riechen oder hören. Auch wenn der Hund sie noch nicht einmal bemerkt hat, geschweige denn zu ihnen kann. Es sind nun einmal Fluchttiere und ein Hund bedeutet für sie Gefahr.
 
  • Katze und Kaninchen trotz Jagdhund? Beitrag #20
Also bei mir leben "alle zusammen" und es geht. Bin ich nicht zuhause, so ist jeder in seinem Teil der Wohnung (Nines in der Küche, Meeris im Wohnzimmer, Hunde im Schlafzimmer), bin ich da - kann jeder hin wo er will. Die Meeris sehen keine Notwendigkeit ihr Gehege zu verlassen, obwohl sie dürften und die Nines sind auch eher nachts in der Wohnung unterwegs (während meine Hunde und ich im Schlafzimmer schlummern, Türe selbstverständlich zu!).

Die Hunde interessieren sich wirklich nicht die Bohne für die anderen Tiere - lediglich für die Köttel und Tom auch hin und wieder für das Gemüse. :roll: Sie schlafen während die Meeris quietschend Party machen und durch die Gegend sausen wie die Bekloppten, sie steigen wie selbstverständlich über die Nines, wenn die mal wieder im Weg rumsitzen und sie verstehen die Welt nicht mehr, wenn ein Besuchshund da ist und der wie ein Irrer auf die Kleinen giert...Lupina guckt dann immer ins Gehege, guckt den Hund an, guckt mich an, wie als wollte sie sagen "Was hat er denn, da ist doch gar nichts?" - das klingt jetzt seltsam, vielleicht auch naiv, aber man muss es gesehen haben, wie uninteressiert meine Hunde sind...im Gegensatz zu draußen, wo Lupina wegen jedem Sch**** sofort auf hundert achtzig ist und am liebsten losbrettern würde...

Trotzdem werde ich hier keinem raten, es genauso zu machen, wie ich. Bei meinen Hunden geht es, bei vielen anderen ginge es nicht. Und meine Kleinen sind tatsächlich kein bisschen schreckhaft, was die Hunde angeht...Esmiralda (Ninedame) geht sogar soweit die Hunde ordentlich rund zu machen, wenn die ungefragt Köttel fressen wollen...es ist ulkig zu sehen wie Lupina auf dem Rücken vor nem Kaninchen liegt und verzweifelt jegliche Art der Beschwichtigung ausführt und das doofe Hoppeltier stampft trotzdem wie bekloppt mit den Füßen und faucht den Hund an...

Da die TE aber sagt, dass ihr Hund sich ziemlich für die Kaninchen interessiert, ist das eine andere Situation. Meine Hunde haben lediglich die ersten Tage hin und wieder gezuckt (Pina zumindest), Tom hat sich eigentlich bloß einmal alles angeschaut, dann war gut und Giotto fand die Kleinen auch total unspannend von Beginn an, es gab nie eine Situation, in der ich eingreifen musste, wo ich das Gefühl hatte, das ist jetzt Jagen. Mein letzter Pflegehund hingegen war zwar ein Schaf auf Erden, aber er konnte stundenlang die Nines fixieren, beobachten und war durch nichts davon abzubringen. Zwar hat er nie versucht sie zu jagen, aber er war angespannt - immer, wenn die Kleinen in der Nähe waren. Ein Hund, den ich NIE zu Kleintieren/Katzen vermittelt hätte und auch nicht habe!

So jetzt hab ich wieder viel zu viel geredet und nichts gesagt...
 
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