Intelligenz-Spielzeug und Probleme

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  • Intelligenz-Spielzeug und Probleme Beitrag #1
DyingDream

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Ihr kennt doch sicher alle diese Intelligenz-Spielzeuge für Hunde.
Diese Dinger aus Holz oder Plastik, wo die Hunde dann dran drehen/schieben/ziehen, etc. sollen, um an das Futter ran zu kommen.

Und ja - in der Theorie nimmt der Hund dann das Bändchen von der Schublade ins Maul und zieht diese hinaus. Den Schieber stubst der Hund theoretisch mit der Schnauze zurecht und nimmt die Holzpflöcke theoretisch mit dem Maul raus um das Leckerlie darunter ran zu kommen.

Und dann soll man den Hund ja auch einfach selbst ausprobieren lassen...

Theoretisch...

Meine beiden (Pepsi noch mehr als Tacka) würden aber am liebsten einfach alle von diesen verschiedenen Spielsachen mit den Pfoten (kratzen) bearbeiten und kommen allein damit auch super zum Erfolg.
Aber das ist ja auch nicht Sinn und Zweck der Sache.
Ich kann die Holz-Pflöcke doch nicht immer festhalten, nur damit der Hund die Dinger nicht 'rausgekratzt' bekommt - denn dann machen sie es ja auch richtig und nehmen die Dinger (wie es sein soll) auch mit dem Maul raus.

Beim letzten Spielzeug was ich kaufte (Übrigens das hier: ) verzweifeln wir jetzt vollkommen. :(
Die Schubladen gehen so leicht raus, wenn der Hund da nur ein bisschen oben dran rumkratzt ohne den Schieber auch nur anzusehen. Die Kegel sind auch sofort draußen.
Damit die Schubladen an den Bändern rausgezogen werden, muss ich das Spielzeug hochhalten.

Ach... ich bin grade total gefrustet.

Wenn die Hunde mit dem Gekratze ständig Erfolg haben kann ich mir auch eine Sandkiste in den Garten stellen und da Futter verbuddeln. -.-

Habt ihr Ideen, wie ich die Hunde dazu bringen kann, dass sie auch mal andere Möglichkeiten in Betracht ziehen statt ihre Pfoten zu benutzen?

Ist es denn so sinnvoll, ständig die Schubladen/Kegel festzuhalten, bis der Hund mal was anderes versucht?

Oder kennt ihr irgendwelche Intelligenz-Spiele, wo die Hunde unter keinen Umständen mit 'kratzen' zum Erfolg gekommen und dann auch mal andere Vorgehensweisen kennen lernen?!

Habt ihr auch solche oder ähnliche Probleme?
~§~
 
  • Intelligenz-Spielzeug und Probleme Beitrag #2
Mhh is schwer. wir haben eins aus Holz wo der Hund dann die Holzstücke schieben muss. Aber mitkratzen würden sie da auch zum erfolg kommen.
Patch macht es so das er alles raus hebt bzw mit den Zähnen rum schiebt.Er sucht jetzt also auch nicht wirklich nur nach dem einem Leckerchen sondern, schaut überalll.
Aber ist es bei Inteligenzspielzeugen nicht so das die Hunde die Probleme selbst lösen müssen? Ist es dann nicht einfach so das es egal ist wie sie jetzt das gestellt Problem lösen, hauptsache sie lösen es?? Oder muss dann eine klare reihenfolge bzw aktion folgen? Zwingt man dem Hund dann nicht mehr oder weniger die Lösung wieder auf die man haben will?
Ziel ist es doch eigentlich das sie an die Leckerchen kommen auf den schnellsten Weg, und wenn es eben mit kratzen ist wieso nicht??

Lg Yvi
 
  • Intelligenz-Spielzeug und Probleme Beitrag #3
Ich habe einige Holzspielsachen, bei denen man nicht nur mit kratzen zum Erfolg kommt. Aber meine benutzen auch gern die Pfoten und ich gestehe ihnen das auch zu. Sie sind ja auch rassebedingt eher pfotig und keine Retriever die gerne Sachen ins Maul nehmen. Und für mich zeugt es allemal von mehr Intelligenz, wenn der Hund durch testen darauf kommt, die Schublade am Strick mit der Pfote aufzuziehen, als wenn ich ihm beibringe, wie er die Schublade mit dem Maul öffnen kann. Das wäre dann shaping oder angeleitetes Clickern und dazu brauch ich keine teuren Spielsachen, dazu eignen sich alle möglichen kostenlosen Gegenstände im Haushalt. ;)

Ich habe zum Beispiel dieses oben an die Blockadedinger habe ich Stricke gemacht, weil meine die kurzen Bubbel nicht ins Maul nehmen wollten. Aber mit Kratzen kriegen sie die Dinger garnicht raus. Die Schubladen dürfen sie dann gerne mit der Pfote öffnen, wenn ihnen das lieber ist.
 
  • Intelligenz-Spielzeug und Probleme Beitrag #5
Yvi, deines habe ich auch. Das wird spätestens mit den Zusatzklötzen dann auch schwerer und die Zusatzklötze bekommen meine beiden auch nicht so einfach rausgehoben. Außerdem müssen sie entweder ihre Position zum Spielbrett ändern oder eben durch abwechselndes Kratzen oder Schieben mit der Nase die Klötze in den Schienen bewegen. So macht das Tabs. Cuno nimmt die Dinger ins Maul und schiebt oder zieht so. Solange sich die Hunde die Ergebnisse selbst ausdenken, finde ich es gut und egal ob mit Maul, Pfote oder Nase.

Das hier finde ich auch super: Wenn man sich als Mensch einfach ganz frech direkt dahinter setzt und auch nicht rutscht, kann Hundi das auch nicht nur durch kratzen lösen. Außerdem ist das Spiel unwahrscheinlich schwer und verrutscht nicht so schnell. Die Blockaden müssen senkrecht zum Spiel rausgezogen werden, das bekommt man mit Kratzen nicht hin. Die Seile sind aber auch für nicht maulfreudige Hunde sehr angenehm.
 
  • Intelligenz-Spielzeug und Probleme Beitrag #6
Huhu,
das Spiel bei dem sie mit ihren Pfoten bereits "Erfolg" hatten, kannst du erstmal (vielleicht auch für immer ) wegpacken. Das ist nämlich jetzt in ihren Köpfen drin - und umerziehen ist immer schwieriger als etwas Neues zu lernen.

Du solltest also ein neues Spiel besorgen - und von vornherein ihre "Pfotenarbeit" unterbinden. Sie sollten bei dem neuen Spiel nur mit dem Maul erfolgreich sein - kommt die Pfote , heißt es NEIN...und nochmal.

Ich gestehe euch jetzt, daß ich meinem Hund sämtliche Spiele vormache. Lol, ja da sieht man dann eine Erwachsene Blondiene auf allen vieren, die versucht ein Leckerlie mit dem Mund in oder aus einem Gefäß zu befördern..... oder mit der Nase voran Dinge sucht :silence: Ob das wirklich bei allen Hunden nutzt weiß ich nicht - Rosi jedenfalls findet es genauso lustig wie mein Mann und versucht mich nach zu ahmen.

LG SUNO
 
  • Intelligenz-Spielzeug und Probleme Beitrag #7
Ja, ich hatte ja auch schon überlegt, ob ich die Spiele einfach klickere.
Aber das wäre ja nicht Sinn und Zweck vom Spiel, wo der Hund selbst überlegen und ausprobieren soll um an den Erfolg zu kommen.

Mit dem 'Nein' hatte ich auch schon ausprobiert. Aber das verunsichert Tacka dann so sehr, dass sie sich gar nicht mehr richtig an das Spiel rantraut und es sie einfach verunsichert.

Ich meine, wenn die Hunde keinen Erfolg mit der Pfote haben, versuchen sie auch andere Möglichkeiten. Aber zu 90% haben sie ihren Erfolg schon mit der Pfote oder ich teilweise zerkratzte Hände, weil ich die Klötze versuche festzuhalten, bis sie die Dinger mit dem Maul rausholen.

Tacka benutzt auch noch eher ihr Maul, aber bei Pepsi laufe ich gegen Wände. ><

Die beiden verlinkten Spiele oben schauen ganz gut aus. Aber *hui* - 40,00 Euro sind natürlich auch nicht wenig.
~§~
 
  • Intelligenz-Spielzeug und Probleme Beitrag #8

Die beiden verlinkten Spiele oben schauen ganz gut aus. Aber *hui* - 40,00 Euro sind natürlich auch nicht wenig.

Deswegen funktionieren die aber auch. ;) Ich habe mit den billigeren Spielen auch eher schlechte Erfahrungen gemacht.

Du solltest also ein neues Spiel besorgen - und von vornherein ihre "Pfotenarbeit" unterbinden. Sie sollten bei dem neuen Spiel nur mit dem Maul erfolgreich sein - kommt die Pfote , heißt es NEIN...und nochmal.

Aber warum? Es sind doch Intelligenzspiele. Ich finde es sehr intelligent, wenn der Hund mit Hilfe seiner Pfoten zum Erfolg kommen kann und er es eben immer erstmal mit dem einfacheren seiner Hilfsmittel zu lösen probiert. Fände es eher unintelligent, ein Körperteil zu nutzen, welches einem nicht so liegt, wenn man auch leichter ans Ziel kommen kann.
 
  • Intelligenz-Spielzeug und Probleme Beitrag #9
Wieso denn ,,Nein" sagen? Das wäre ja ein Verbot und er soll sich ja mit dem Spielzeug beschäftigen :?
Ich würde beim Pfotenkratzen das Spielzeug einfach wegnehmen und es nach einigen Sekunden nochmal probieren. Wenn er mit der Schnauze hingeht, gleich loben, denn mit der Schnauze, bzw. mit dem Maul soll ers ja dann holen. Es dem Hund vormachen oder ihn bei einem anderen Hund zusehen lassen kann schon etwas bewirken.
Du kannst auch erst mit einer anderen Übung anfangen, die leichter ist und bei der der Hund ebenfalls mit der Schnauze arbeiten muss. Bei unserem ist das auch das Problem, ein grobmotorischer Kerl, der so schnell wie möglich ans Happi kommen will ;) Deshalb haben wir jetzt eine Decke, die wir aufrollen. In diese Rolle kommen beim Aufrollen Leckerlies. Natürlich sollten am Anfang immer viele Leckerchen hintereinander kommen und am Anfang der Rolle, wo der Hund schieben soll, schaut auch schon was Gutes raus :) Unserer hat relativ schnell begriffen, dass es mit der Schnauze besser geht als zu kratzen.
 
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