- Degu oder doch Rennmaus? Beitrag #1
Rapunzel
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Hallo alle zusammen! 
Ich bin siebzehn und würde mir gerne im Sommer neue Mitbewohner holen. Bis vor Kurzem war die Sache klar: Zwei Rennmäuse. Doch irgendwie bin ich mir jetzt doch nicht mehr so sicher.
Vom Platz her ist es inzwischen Palatschinke, weil ich das Möbelstück auf dem der Käfig anfangs stehen sollte, jetzt doch zu Gunsten der Tiere entferne. Dadurch habe ich viel mehr Platz für die Kleinen.
Warum ich Rennmäuse wollte:
Stinken nicht
Im Vergleich muss kaum gemistet werden
Können zahm werden
Interessantes Verhalten (Graben, Kuscheln, Klettern,...)
Aber die Lebenserwartung ist leider sehr gering, da die Inzuchtrate sehr hoch ist. Das ist nun einmal so, wenn Tiere, die sich schnell vermehren, beliebte Haustiere werden. Das ist wohl das Opfer, das eine breite Farbauswahl nun einmal verlangt. :?
Durch Zufall entdeckte ich dann aber den Degu. Er faszinierte mich total, weil ich früher Meerschweinchen hatte und desto mehr ich las, desto mehr mutierten die Tiere zu einer Mischung zwischen Rennmaus und Meerli.
Warum ich mit Degus liebäugle:
Hoch entwickeltes Sozialverhalten (Sprache, gegenseitiges Putzen, altbekanntes "popcornen",...)
Vegetarier (Ich muss keine anderen Tiere füttern: Bin selbst Vegetarier)
Interessantes Verhalten (Graben, Klettern,...)
höhere Lebenserwartung (5-7 Jahre; oft steht auch bis zu 10 Jahren)
Allerdings habe ich keine Ahnung, wie die Haltung jetzt wirklich ist. Zu Rennmäusen steht eine Menge, auch zum ausmisten, etc. Zu Degus finde ich fast gar nichts. Auch der Nagetrieb und wie man ihn in gezielte Bahnen lenken kann bzw. ob er wirklich schlimmer als bei Rennmäusen ist, ist unbekannt. Auch zur Konsitenz von Kot, der Eigengeruch und wie oft man ausmisten soll, wird nirgendwo genau angegeben. Das ist eigentlich klar, da Degus eher neu entdeckte Haustiere sind. Obwohl sie in der Natur Gangsysteme anlegen, wird beinahe nirgends geraten eine hohe Einsteu anzubeiten, wie zb. bei Rennmäusen.
Auch zu freilebenden Degus finde ich nicht gerade viel. Ich kann mir nicht so genau vorstellen, wie sie in Chile leben. Manchmal steht, sie würden in wüstenähnlichen Habitaten leben, dann sind sie plötzlich neben Feldern angesiedelt. oO
Lange Rede kurzer Sinn, lasst hören, welche Erfahrungen ihr mit Degus gemacht habt und ob ihr sie weiterempfehlen würdet. Über genaue Angaben zur Pflege und Haltung würde ich mich natürlich auch sehr freuen.
glG Rapunzel
Ich bin siebzehn und würde mir gerne im Sommer neue Mitbewohner holen. Bis vor Kurzem war die Sache klar: Zwei Rennmäuse. Doch irgendwie bin ich mir jetzt doch nicht mehr so sicher.
Vom Platz her ist es inzwischen Palatschinke, weil ich das Möbelstück auf dem der Käfig anfangs stehen sollte, jetzt doch zu Gunsten der Tiere entferne. Dadurch habe ich viel mehr Platz für die Kleinen.
Warum ich Rennmäuse wollte:
Stinken nicht
Im Vergleich muss kaum gemistet werden
Können zahm werden
Interessantes Verhalten (Graben, Kuscheln, Klettern,...)
Aber die Lebenserwartung ist leider sehr gering, da die Inzuchtrate sehr hoch ist. Das ist nun einmal so, wenn Tiere, die sich schnell vermehren, beliebte Haustiere werden. Das ist wohl das Opfer, das eine breite Farbauswahl nun einmal verlangt. :?
Durch Zufall entdeckte ich dann aber den Degu. Er faszinierte mich total, weil ich früher Meerschweinchen hatte und desto mehr ich las, desto mehr mutierten die Tiere zu einer Mischung zwischen Rennmaus und Meerli.
Warum ich mit Degus liebäugle:
Hoch entwickeltes Sozialverhalten (Sprache, gegenseitiges Putzen, altbekanntes "popcornen",...)
Vegetarier (Ich muss keine anderen Tiere füttern: Bin selbst Vegetarier)
Interessantes Verhalten (Graben, Klettern,...)
höhere Lebenserwartung (5-7 Jahre; oft steht auch bis zu 10 Jahren)
Allerdings habe ich keine Ahnung, wie die Haltung jetzt wirklich ist. Zu Rennmäusen steht eine Menge, auch zum ausmisten, etc. Zu Degus finde ich fast gar nichts. Auch der Nagetrieb und wie man ihn in gezielte Bahnen lenken kann bzw. ob er wirklich schlimmer als bei Rennmäusen ist, ist unbekannt. Auch zur Konsitenz von Kot, der Eigengeruch und wie oft man ausmisten soll, wird nirgendwo genau angegeben. Das ist eigentlich klar, da Degus eher neu entdeckte Haustiere sind. Obwohl sie in der Natur Gangsysteme anlegen, wird beinahe nirgends geraten eine hohe Einsteu anzubeiten, wie zb. bei Rennmäusen.
Auch zu freilebenden Degus finde ich nicht gerade viel. Ich kann mir nicht so genau vorstellen, wie sie in Chile leben. Manchmal steht, sie würden in wüstenähnlichen Habitaten leben, dann sind sie plötzlich neben Feldern angesiedelt. oO
Lange Rede kurzer Sinn, lasst hören, welche Erfahrungen ihr mit Degus gemacht habt und ob ihr sie weiterempfehlen würdet. Über genaue Angaben zur Pflege und Haltung würde ich mich natürlich auch sehr freuen.
glG Rapunzel