Erster Welpe zieht ein. Tipps für den Anfang

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Troya

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Hallo liebes Hundeforum,

bin ganz schön aufgekratzt mich nun auch einmal hier wieder zu finden, denn gewöhnlich treibe ich mich zwischen den Pferdeleuten herum und bin mit diesem Gebiet deutlich
vertrauter, als mit der Hundeaufzucht.

So soll also nun ein 8 Wochen alter Huskyrüde zu uns einziehen und ich bin, wie es sich für den ersten eigenen Welpen gehört, schon ganz aufgeregt.
Die Eltern meines Freundes haben bereits 2 Welpen bei sich gehabt, der eine verstarb im Alter von 9 Jahren an Milchleisten(?)-Krebs (Dobermann) und der
jetzige ist nun 4 (ebenfalls ein Dobermann) und ein wirklicher Traum. Verschmust, Verspielt, ein echter Familienhund von den Pfoten bis zur Nasenspitze,
wenn er auch ruhig etwas besser hören könnte.

Dennoch will ich mich mit meinem ersten eigenen Hund nicht voll und ganz auf Andere verlassen, denn obwohl Hundeerfahrung an sich bereits vorhanden ist,
ist die Sache mit dem Welpen doch eine andere.

Die kommenden Tage werde ich damit verbringen die dazugehörigen Lektüren rauf und runter zu lesen, doch vielleicht mag mir der ein oder andere hier meine vielen
Fragen schon einmal aus persönlicher Erfahrung heraus beantworten.


1.Der junge Hund kommt also Heim.Was tun?
So spontan würde ich ihn erst einmal in Ruhe sein neues Heim erkunden lassen, ihn an den Ort mit Futter und Wassernapf heranführen
und seinen Schlafplatz zeigen. Daraufhin ihm erst einmal ein wenig Zeit für sich und die selbstständige Erkundung der Wohnung lassen. Oder wie würdet ihr das handhaben?

2.Gassi gehen. Wie bewerkstelligen?
Unsere bisherigen Hunde kamen aus dem Heim. Kannten Halsband sowie Leine. Der Kleine lebte bisher aber nur im Garten, weiß noch nicht, ob er ein Halsband oder das führen
an der Leine gewohnt ist. Sollte ich ihm das Halsband einfach (natürlich nicht zu stramm und nicht zu locker) anlegen, schauen wie er darauf reagiert und nach einiger Zeit
ihn an der Leine zuerst durch die bekannte Wohnung führen und dann denn Versuch nach draußen wagen?

3. Stubenreinheit anerziehen.
Da stoße ich leider komplett auf Neuland. So aus den Augen eines Laien heraus, würde ich sagen: Zeigt der Hund Anzeichen, dass er hinaus muss, sofort die Leine schnappen und raus
mit ihm. Mit der Zeit, wenn die Blase auch besser kontrolliert werden kann, zu geregelten Zeiten anfangen herauszugehen und (so gemein es auch klingt), das "in das Haus pinkeln" tadeln.

So jedenfalls würde ich das angehen, jedoch werde ich dazu noch einiges lesen. Vielleicht kann mir trotzdem jemand sein vorgehen beschreiben und Fehler in meiner Denkweise aufzeigen.

4. Welches Futter würdet ihr empfehlen? Und weshalb?

5. Ab wann belangt ihr den Hund mit Gehorsamkeitskommandos in Form von "Sitz", "Platz" und "Bei Fuß". Ich kann mir gut vorstellen, dass gerade junge Hunde am Anfang so viel auf den
Menschen eingehen müssen, dass zusätzliche Kommandos wie diese sie neben all den anderen neuen Dingen doch überfordern können.

6. "Rangordnung"
Gerade bei den Reitern wird derzeit das Wort "Dominanzproblem" so häufig in den Mund genommen, dass es einen regelrecht verfolgt. Das Tier darf dies nicht tun, das Tier hat jenes zu
unterlassen, sonst sieht es dich als rangniedriger an und tanzt dir auf der Nase herum. Ich möchte einen guten Freund in dem Hund finden, erwarte jedoch schon ein gewisses Maß an
Gehorsam. Konsequenz ist hierbei denke ich der beste Weg, wie auch in der Pferdewelt, doch wie kann ich den Hund dazu bewegen, meinen Entscheidungen und Anordnungen zu
vertrauen und auch mich ernst zu nehmen. Ich kenne Leute, die erprügeln sich ihren Willen und anderer werden von ihrem Hund von der Couch geworfen. So soll es keinesfalls enden.

7. Die Wahl: Leine oder Geschirr. Ball oder Kauknochen. Das richtige Zubehör.
Ich denke viel im voraus. Entweder mein größtes Defizit, oder meine größte Stärke. So denke ich schon daran, was das Tier denn neben Futter, Wasser, Impfe, Wurmkur etc etc. denn so
an Zubehör/Spielzeug braucht. Ich und mein Freund diskutieren uns in Grund und Boden, was denn nun besser für den Welpen und was besser für den später ausgewachsenen Hund ist.
Ich muss sagen, dass ich diese Geschirre zum spazieren gehen als angenehmer für den Hund empfinde, kann mich jedoch auch einfach irren. Mein Freund hingegen sagt, dass man den
Hund damit nur ermöglicht, dass er mehr Zug auf die Leine ausüben kann. Was ich jedoch allgemein nicht möchte, denn gezogen werden möchte ich von dem kleinen und später großen Kerl
nicht.
Und wie steht ihr zu Dingen, wie den zeitgeschaltenen Futterautomaten oder diesen Spieltürmen, bei denen der Hund bestimmte Hebelchen ziehen/ drücken/schieben muss, um an Leckerlies
zu gelangen.


8. Beschäftigung für Kopf und Körper
Wenn er denn so weit ist, würde ich auch gerne irgendwann mich sportlich mit dem Hund betätigen. Da ich selber noch etwas abspecken möchte, bietet sich da früher oder später (eher später,
der Gelenke wegen) das Radfahren gut an. Viel Auslauf wird der Hund schon allein aufgrund des großen Gartens und meinen täglichen Fahrten zum Stall erhalten. Doch wie kann ich den Welpen
noch fit halten, ohne ihn geistig und körperlich zu überfordern? Und was für Aktivitäten machen eurer Erfahrung nach auch den ausgewachsenen Hunden viel Freude und halten sie körperlich
und geistig fit?

9. An einen anderen Hund gewöhnen.
Die Dobermannhündin der Familie meines Freundes ist ein unglaublich liebenswertes, stockbraves Lamm. So groß sie auch ist, so kuschel bedürftig ist sie auch und unheimlich gern spielen tut sie
auch. An sich mach ich mir keine Gedanken an die Zusammenführung der beiden, doch ist es dennoch denke ich gut zu wissen, worauf ich zu achten habe.

So. Das war jetzt schon einiges und mir fällt mit Sicherheit auch noch mehr ein, doch das später, nach dem ich einiges an Material durchgekaut habe.
Vielleicht mag sich wer von euch äußern, wichtige Punkte anmerken, die ich bis jetzt nicht bedacht habe und mir allgemein noch Tips zum Neuling geben.

Ganz liebe Grüße,
Troya
 
  • Erster Welpe zieht ein. Tipps für den Anfang Beitrag #2
Hallo Troya,

da hast du dir eine große Aufgabe vorgenommen.
Alle deine Fragen auf einmal zu beantworten ist nicht ganz leicht.

Zuerst zu deiner letzten Frage: Der Husky gilt nicht als besonderer Schmuser. Das gilt übrigens für die meisten nordischen Hunde. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.

Deine Ideen zum Ankommen deines Schatzes finde ich gut. Zeige ihm, wo der Futter und Wasser findet. Seinen Schlafplatz kannst du ihm auch zeigen. Es wird sich aber mit der Zeit rausstellen, ob er nicht doch lieber woanders schlafen möchte.
Die Stubenreinheit ist sicherlich für einen in der Wohnung gehaltenen Hund eine der wichtigsten Regeln.
Am Anfang kann und wird einiges "daneben" gehen. Wenn es passiert ist solltest du es kommentarlos wegmachen.
Grundsätzlich solltest du mind. alle zwei Stunden mit dem kleinen Fratz rausgehen UND nach jedem Fressen UND nach jedem Schlafen.
Nachts wirst du anfangs nicht durchschlafen können. Für deine Nachtruhe solltest du ihn mit ins Schlafzimmer nehmen, damit du hörst, wenn er unruhig wird. Dann sofort raus. Bei Inka habe ich damals im Jogginganzug geschlafen. Das war mir lieber als im Schlafanzug draußen zu stehen. Denn zum Anziehen wird dir keine Zeit bleiben.;)

Futter: Hierbei scheiden sich die Geister. Die einen sagen man sollte Welpenfutter füttern. Hier würde ich zu Platinum Puppy (nur übers Internet erhältlich) oder Real Nature (bei Freßnapf) tendieren.
Viele Hundehalter sagen aber, dass die Welpen mit Welpenfutter zu schnell wachsen und daher sollte man sofort Adultfutter füttern.
Generell tendiere ich dazu getreidefrei zu füttern.
hier erhältst du einige nützliche und hilfreiche Informationen.
Ich selbst füttere Wolfsblut. Das ist weitestgehend Getreidefrei und ist mit 9 verschiedenen Geschmackssorten recht abwechslungsreich. Allerdings auch das ist nur übers Internet erhältlich.
Hier und ihren/seinen Namen sollte dein Welpe als erstes lernen. Das geht spielerisch und lässt sich wundervoll (auch mit Leckerchen unterstützt) üben.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

So.. ich musste erst einmal nach deinen Fragen schauen gehen...

viele Hundehalter nutzen gerne ein Geschirr. Ich persönlich nutze lieber das Halsband.
Am Anfang machst du die Leine ans Geschirr/Halsband (hier bitte KEINE Flexileine) trägst sie raus an einen ruhigen Ort und wartest.
Du wartest bis sie sich gelöst hast und freust dich dann wie doll. Mach dir keine Gedanken - die Nachbarn werden dich nach einigen Tagen für bescheuert halten;) - damit kann man aber durchaus leben.
Mein Hund darf mit auf die Couch und auch mit ins Bett und wir haben kein Dominanzproblem. Solange sie die bequemen Schlafplätze räumt wenn ich das sage - warum nicht. Das hält aber jeder so wie er es mag.:cool:
Intelligenzspielzeug ist wunderschön. Man muss es aber nicht kaufen - sondern kann es gerne selber basteln.
Inka liebt es den Dummy zu suchen. Hierbei wird ein Stoff/Lederbeutel meist mit Reißverschluß mit Futter gefüllt und dann versteckt. Wenn der Hund diesen bringt kommt er nicht alleine ans Futter - sondern du öffnest ihn und der Hund darf selbstständig aus dem Futterbeutel fressen. Das stärkt die Bindung sehr. (Ich nutze keinen gekauften Dummy - sondern eine Federtasche.. so eine längliche Stiftrolle - es kommt nämlich schon mal vor, dass man den Dummy so versteckt, dass Hundi den nicht mehr findet. Ein "normaler" Dummy ist mir da einfach zu teuer.)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Das sollte für den Anfang reichen. Warte aber noch auf die Tipps der anderen.:angel:;)
 
  • Erster Welpe zieht ein. Tipps für den Anfang Beitrag #3
Vielen Dank dir erst einmal :)

Ja, dass ist ein wahrer Schwall an Fragen, den ich hier untergebracht habe, fühle mich richtig uninformiert dabei. Aber dafür bin ich ja gerade am recherchieren.

Ich brauche keinen Schmuser. Eher einen etwas aktiveren Freizeitkumpel, der mich motiviert und mich begleitet und mit dem ich gemeinsam auch später zum Stall kann.
Was den Schlafplatz anbelangt, bin ich auch schon gespannt, denn mein Freund will den Hund als Welpen unbedingt im Bett haben, wobei ich eher dazu tendiere ihn nicht auf
Bett und Couch zu lassen, da ich später den Hund nicht überall drauf rum klettern haben möchte und so möchte ich ihm das auch gar nicht erst wirklich angewöhnen.
Vermutlich ändere ich aber sobald der Kleine da ist sowieso meine Meinung, da ich das Fellknäuel dann vermutlich selber gar nicht mehr aus dem Bett werfen wollen würde.

Zum Gassi: Da trifft es sich natürlich hervorragend, dass ich einen unglaublich leichten Schlaf habe und bei so ziemlich jeder ungewohnten Regung im Raum direkt hell wach bin.
Die Idee mit dem Jogger ist echt nicht schlecht. Momentan ist es in der Nacht mit geöffnetem Fenster sowieso noch etwas frisch :)

Die von dir genannten Kommandos würde ich persönlich folgendermaßen angehen: Oft beim Namen ansprechen, sollte der Welpe beim sagen seines Namen reagieren, viel und überschwänglich
loben. Das selbe dann auch auf das Wort "hier" übertragen. Hoffe ich habe es mir da nicht zu simpel vorgestellt.

Gut. Das mit der Leine klingt auch durchaus machbar. An vielen Punkten neige ich wohl dazu, mir schon fast zu viele Gedanken zu machen..
Und was die Nachbarn anbelangt. Die Züchten selber in kleinem Stil Dackelwelpen und behalten dann und wann auch mal einen da. Da klingt es dann oftmals auch nicht besser ;)
Leider habe ich selbst recht wenig mit den Nachbar zu tun.
Welche Vorteile siehst du denn in einem Halsband, dass du dies bevorzugst? Oder ist das einfach "Gewohnheit"?
Und was spricht sogesehen gegen getreidehaltiges Futter?

Das mit dem Dummy klingt super :) Bin ziemlich Denksportbegeistert, sowohl für mich, als auch fürs Pferd und wohl auch für den zukünftigen Hund.
Ist das den von Vornherein nach der Eingewöhnungszeit zu empfehlen, oder sollte der Hund da schon aus dem gröbsten heraus sein?


Oh und schon wieder so viele Fragen :) Danke dir schon einmal vielmals.

Lg
 
  • Erster Welpe zieht ein. Tipps für den Anfang Beitrag #4
Die Dummyarbeit habe ich erst mit einem Jahr angefangen - das war aber in erster Linie Bequemlichkeit (zugibt).

Ich habe früher einen Hund gehabt, der hat mich am Geschirr durch die Gegend gezogen. Da hatte er nämlich so richtig Kraft, da er den ganzen Körper einsetzen konnte.
Andererseits kann man natürlich die Wirbelsäule schädigen, wenn man zu feste am Halsband zieht... aber ganz ehrlich - wer macht so war? von uns doch keiner.

Ich selbst wollte damals Inka nicht mit im Bett haben - jetzt mag ich es nicht, wenn sie nicht bei uns schläft:uups:.
Es gibt sogar ein Gefühl der Sicherheit, denn wenn was komisches ist - schlägt sie an. Das würde sie selbstverständlich auch tun, wenn sie woanders schläft - so ist aber schöner.

Inka hat eine Getreideallergie und hat sich halb doof gekratzt.
Ganz ehrlich - ein Hund kann Getreide gar nicht verwerten. Getreide ist ein billiger Nährstofflieferant.... und daher verdient die Industrie so viel.
Aber auch hier muss man unterscheiden zwischen Naß- und Trockenfutter. Ich selbst füttere Trocken.
(Nach Naßfutter stinkt Madam ganz widerlich)
Ich habe über ein dreiviertel Jahr gebarft - Biologisch Artgerechtes Rohes Futter - solange bis Inka das Fleisch nicht mehr fraß.:shock: (doofer Hund)
 
  • Erster Welpe zieht ein. Tipps für den Anfang Beitrag #5
Welche Vorteile siehst du denn in einem Halsband, dass du dies bevorzugst? Oder ist das einfach "Gewohnheit"?
Zu Halsband und Geschirr gibt es auch hier ganz viele verschiedene Meinungen :)

Ich bevorzuge das Geschirr und mein Hund ist nicht gerade klein (71 cm, 37 kg).
Damit kommen wir beide sehr gut zurecht und Situationen, in denen er zieht, gibt es nur sehr wenige.
Ich fühle mich mich mit dem Hund so sicherer und vor allem ist der Befestigungspunkt der Leine immer oben.
Wir haben auch Halsbänder. Diese nutze ich aber nur, wenn es in den Garten geht (also ohne Leine), damit ich ihn ggf. festhalten kann.
Gerade bei einem Welpen würde ich immer erst mal ein Geschirr nehmen.
 
  • Erster Welpe zieht ein. Tipps für den Anfang Beitrag #6
Also, solange der Welpe noch klein ist, würde ich auch ein Geschirr nehmen, aber zum "Fuß" üben ist ein Halsband besser, da der Hund sich sehr in das Geschirr schmeißen kann, ohne dass es ihm was ausmacht. Mit einem Halsband kann man zum Beispiel gut üben, indem man einfach die Leine vor die Brust/den Bauch hält und einfach Richtungswechsel macht. Am Halsband spürt der Hund das stärker und folgt einem meistens auch schneller, als wenn man einfach am Geschirr rumzieht, was dem Hund sicher kaum was ausmacht ^^

Kommt dein Welpe denn vom Züchter? Der sollte dir auch viele deiner Fragen beantworten könne, wie z.B. das Futter (du solltest am besten erstmal das gleiche füttern wie der Züchter, da direkte Umstellung bei einem Welpen schnel zu Magen Darm Problemen führen kann), ob er die Leine schon kennt (wenn es ein guter Züchter ist, MUSS er es schon kennen) usw

Zur Sozialisierung solltest du auf jeden Fall zur Welpenspielstunde in einer HuSchu gehen, dort hat der Kleine Kontakt zur Gleichaltrigen und lernt spielerisch, wie ein Hund sich zu benehmen hat.


Eine Frage noch: Hast du dich vorher richtig über den Husky informiert? Soweit ich weiß, braucht dieser Hunde SEHR viel Bewegung, und ist deshalb bei den meisten Unterfordert. Ich hab z.B. von jemanden gehört, der 1 oder 2 Mal am Tag um die 30 km oder so mit dem Fahrrad gefahren ist ^^ Der Husky wurde schließlich auf Ausdauer und starke körperliche Anstrengung gezüchtet; den einfach nur mit normalen Spaziergängen auszupowern ist wahrscheinlich sehr schwierig.

Also, ich bin kein Huskyprofi, da diese Rasse mich ehrlich gesagt auch nicht interessiert, deshalb entschuldige ich mich schonmal, wenn es nicht stimmt, was ich sage ;)
 
  • Erster Welpe zieht ein. Tipps für den Anfang Beitrag #7
Oh, viele Antworten :)

Also, nacheinander erst einmal:

Das mit dem Bett sehe ich auch schon voraus muss ich ehrlich sein. ;) Wenn das Bündel erst einmal da ist und in all seinem Fell da vor uns steht, werden wir ihn vermutlich nicht wieder rauswerfen können :D
Bin im Bett ein sehr ängstlicher Mensch. Himmel, da schau ich einmal einen Horrorfilm und plötzlich kommen bei mir die Gespenster und Untoten durch Fenster, Türen und unter dem Bett heraus. Da ist
so eine Alarmanlage echt super.
Was das Getreide anbelangt, leuchtet das so auf jeden Fall ein. Über welche Internetseite bestellt ihr denn?

Ich denke ich werde mir einfach sowohl Geschirr, als auch Halsband anschaffen und schauen mit was ich und der Hund besser zurecht kommen. So finden wir dann die für uns bessere Lösung. Wobei
ich mir dann wie empfohlen für die Anfänge dann das Geschirr besorge.

Ja, der Kleine kommt vom Züchter und den werde ich mit Sicherheit auch noch zur genüge löchern, ehe der mich und seinen Welpen wieder los ist ;)

Und über Huskys hab ich mich als aller erstes belesen, bevor wir uns überhaupt für den Hund entschieden haben. Ich fahre seit 1 Woche wieder mit dem Fahrrad zum Stall (jeweils 8 km) und
verbringe dann dort noch zwischen 2 und 3 stunden. Am Haus haben wir einen schönen großen Garten, in dem momentan auch der Dobermann herumtobt. Vielleicht habe ich irgendwann das
Glück, dass Mister Husky mich zum Stall schleppt ;)
Dann sollte er aber auch Abends tot ins Bett fallen .
Kann mir einer vielleicht mal den Preis für die Welpenstunden, die Hundeschule und für die Agility-Stunden nennen?


LG,
 
  • Erster Welpe zieht ein. Tipps für den Anfang Beitrag #8
Das mit dem Preis kann man sehr schlecht sagen, schließlich ist es überall anders ;D Wir selber waren leider nie richtig in einer Welpenspielgruppe, da Amy mit ihrem 3 Monaten schon sehr groß war, und zu der Zeit wohl sehr viele Dackelwelpen da waren, und das Gras im November sehr hoch und sehr nass war, deshalb konnten die kleinen Dackel nicht kommen, also sind wir direkt eine Stufe höher zu den Junghunden, die alle min. 2-3 Monate älter waren als sie - allerdings konnte sie sehr gut mithalten und war schnell (abgesehn von einer Streber-Collie-Hündin) eine der besten in der Gruppe :roll:

Naja, auf jeden Fall haben wir pro Stunde 5€ bezahlt, also jedes Mal einfach mitgebracht, für andere muss man monatlich bezahlen, teilweise kann das, glaube ich, sehr teuer sein.

Aber gerade wenn es euer erster Hund ist, ist mMn eine HuSchu pflicht ^^ Die können einem viele Tipps geben (ich glaube, seit 2011 ist es sogar Pflicht (?!?)) und da hat der Hund auch Kontakt zu anderen Hunde usw ;D
 
  • Erster Welpe zieht ein. Tipps für den Anfang Beitrag #9
Jede Hundeschule hat andere Preise. Vielleicht solltest du dir einen Verein suchen. Dort zahlst du einen Jahresbeitrag und kannst so oft an Trainingseinheiten teilnehmen wie du und dein Hund Lust und Zeit haben.

Übrigens solltest du den Hund erst am Fahrrad laufen lassen wenn er mind. ein Jahr - besser sogar ein einhalb Jahre alt ist und auf HD und ED geröngt wurde.
 
  • Erster Welpe zieht ein. Tipps für den Anfang Beitrag #10
Und dann auch nicht gleich 8km am Stück, sondern erst mal klein anfangen und den Hund generell erstmal den Hund daran gewöhnen, dass er vernünftig am Fahrrad läuft ;D
 
  • Erster Welpe zieht ein. Tipps für den Anfang Beitrag #11
Das die Schulen alle individuelle Preise haben, ist mir natürlich bewusst, nur hatte ich auf eine ungefähre Kostenpauschale gehofft. Habe aber gerade gegoogelt und eine Hundeschule gefunden, die für 8 Euro die Stunde bereits die normalen Stunden anbietet. In dem Rahmen werden sich die Welpenstunden dann sicherlich auch bewegen.

Was das Radfahren angeht zitiere ich mich mal selbst:
Da ich selber noch etwas abspecken möchte, bietet sich da früher oder später (eher später,
der Gelenke wegen) das Radfahren gut an.

Nicht das ihr denkt ich zieh den Armen Hund gleich die 15 km über den Boden hinter mir her :)
So lange wird mit dem Auto zum Stall gefahren und entweder mit dem Pferd (der hat daran nämlich auch irre Spaß) oder eben ohne Pferd gejoggt.

LG :)
 
  • Erster Welpe zieht ein. Tipps für den Anfang Beitrag #12
Wenn du dich fit halten möchtest, und den Kleinen trotzdem mitnehmen möchtest, bietet sich ein Hundeanhänger für das Fahrrad an ;D Wenn du den Kleinen früh genug daran gewöhnst, dürfte das kein Problem sein ;D Wir haben auch so einen, allerdings haben wir Amy nie wirklich dran gewöhnt und ihn auch nur einmal richtig benutzt ^^ Ich kenne aber einen älteren Herrn, der mit seinem jungen Dalmi Rüden immer von einem Deich zum anderen fährt, da zwischen den Schafdeichen immer mal wieder Stücke sind, die gepflastert sind ;D Der Hund kommt super damit klar und darf zwischendurch sich dann auf den ungepflasterten Stücken auspowern (und an Power hat er einiges :D)
 
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Thema:

Erster Welpe zieht ein. Tipps für den Anfang

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