Meine Eltern möchten einen Hund

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  • Meine Eltern möchten einen Hund Beitrag #1
Nippla

Nippla

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Hallo, guten Abend!

Wie manche von euch wissen lebte vor 4 Monaten noch Lucky, ein Dalmatinerrüde, bei uns.. Er starb am 7. Oktober letzten Jahres.. Schon 2-3 Tage danach fragte mein Vater mich was ich von einem neuen Hund halten würde!.. :(

Jedenfalls ist es jetzt so, dass meine Mutter mittlerweile den Tod von Lucky verarbeitet hat denke ich und mit meinem Vater sich dazu entschieden hat, dass bald wieder ein Hund bei uns einzieht. In unserer Familie wird jedoch seltsamer Weise erst davon geredet wenn Verwandte zum Kaffee und Kuchen kommen, anscheinend haben sie ein Problem damit mit mir zu reden. Obwohl ich denke sie werden auf jeden Fall mit mir reden bevor es so sein wird, natürlich..

Ich denke(oder hoffe?)das wird auch noch Monate dauern, ich weiß nicht ob ich dafür bereit bin, vielleicht auch einfach nur weil es Probleme gibt. Ich glaube ich wäre bereit für einen Hund, wenn wirklich alles geklärt ist.

Mein Vater möchte unbedingt einen Rassehund vom Züchter, ein "kleiner süßer Welpe" soll es sein. :|
Meine Mutter jedoch hat oft ähnliche Ansichten wie ich und möchte unbedingt einem Tierheimhund ein Zuhause geben, am liebsten möchte sie einen Mischling mittlerer Größe. Es ist doch so, dass Mischlinge oft viel robuster sind und älter werden? Was steckt dahinter, wieso ist das so?

Ich muss ehrlich gestehen, meine Familie hat soviel Ahnung von Hunden wie Durchschnittshundehalter! Falls es bald wirklich zu einem Hund bei uns kommen wird werde ich mich natürlich ausführlich informieren und meinen Eltern sicher einiges ans Herz legen.

Ich finde es z.B. besser zwei Hunde zu halten, insbesondere weil Lucky damals sehr selten Kontakt zu anderen Hunden hatte. Die meisten Halter hier gehen sofort weiter, selbst wenn sich die Hunde beschnüffeln wollten ging fast jeder weiter, selten blieb mal jemand für eine Minute stehen. Und meine Eltern gingen auch täglich stundenweise in den Wald wo natürlich sogut wie nie jemand getroffen wurde.

Ich weiß nicht ob ich hier nun wirklich spezielle Fragen habe, ich denke das kommt wenn ich mit meinen Eltern und mit meiner Schwester geredet habe..

Liebe Grüße,
Christiane
 
  • Meine Eltern möchten einen Hund Beitrag #2
ich bin ja nicht der größte Hunde Experte, aber mich würde es auch stören, wenn mein Hund sterben würde und schon wenige Tage später käm die Rede auf einen neuen Hund. Ne Ich liebe Hunde aber man sollte sich nicht schon wenige Tage später darüber gedanken machen. Naja, Gedanken vielleicht schon, aber noch nicht offen darüber Reden.
 
  • Meine Eltern möchten einen Hund Beitrag #3
Ich hab zwar keinen Hund... aber wenige Tage später nach dem Tod - das wär schon ziemlich hart.
Bei Nippla sind es ja schon ein paar Monate und das wär wohl in Ordnung für mich persöhnlich... Obwohl bei jedem natürlich ganz unterschielich ist. Ich glaub mir würde ein neues Tier sogar darüber hinweg helfen... Bei meinen Wellis war es auf jeden Fall so. Ich will nicht sagen, dass es dann einen ersatz geben soll oder, dass das verstorbene Tier vergessen werden soll! Ich kann es z.B nicht verstehen ein ähnlich aussehendes Tier zu nehmen und ihm den gleichen Namen zu geben.
Wenn dadurch auch noch ein Tierheim-Hund ein neues Zuhause bekommt, ist es natürlich sehr schön.
 
  • Meine Eltern möchten einen Hund Beitrag #4
Hallo Christiane,

kann diese Geschichte sehr gut nachempfinden. Im Juli 05 musste unsere liebe Suse eingeschläfert werden. Ich hätte gerne gehabt, wenn meine Mutter relativ rasch wieder einen neuen gehabt hätte (aus Angst um sie, da zuvor erst 2 Mo meine Oma gestorben war und sie allein in dem großen Haus war).Also hab ich im Internet gesucht, aber als ich ihr Anfang September gezeigt habe, was ich so gefunden hatte, wollte sie noch keinen neuen Hund. Aber Ende Oktober wollte sie von sich aus. Ich wieder hin, ins Netz etc und nach einem erfolglosen Besuch n einem Tierheim in unserer Nähe, haben wir unsere Zsofie im Netz gefunden. Größer als unsere Suse, pechschwarz und ein Bündel Angst. Wir zur Pflegestelle, angesehen. Kommentar meiner Mutter hinterher: die will ich! Die kriege ich wieder hin! Zsofie ist total anders als unsere Suse (sie war beige, mit etwas weiß, Dackel-Staff Terrier-Pinscher Mix, bergischer Kampfschmuser mit Erzfeindinnen :mrgreen: !)

Das mit den Mischlingen? Also ob sie wirklich gesünder sind? Ich denke es gibt auch Mischlinge, die genauso viele rassespezifischen Krankheiten mitbekommen haben, wie sich rassen in ihnen vereinen. Und viele die eben viel gesünder sind! Das ist wohl individuell!

Aber dennoch,lasst euch Zeit! Versucht darüber zu reden!

LG Allie
 
  • Meine Eltern möchten einen Hund Beitrag #5
Also es stimmt nciht unbedingt, dass Michlinge viel gesünder und robuster sind, als Rassehunde. Wenn der Hund aus einer guten Zucht kommt, in der auch darauf geachtet wird/wurde, dass Eltern und so vorige Zcuhttiere frei von den betreffenden Erbkrankheiten sind, kann man auch einen gesunden Rassehund bekommen. Hier gibt es natürlich auch Ausnhamen, auch wenn die Elterntiere frei von den typischen Erbkrankheiten sind, kann der Nchwuchs sie dennoch bekommen.

Und bei Mischlingen: Man spricht ja oft von der Mischlings-Robustheit. Tatsächlich sind die meisten Mischlinge von Knochenbau her sehr "perfekt" und gesund gebaut, aber auch hier können Krankheiten auftauchen, genauso wie bei den Rassehunden. Also das eine schließt das andere nicht aus.
Genauso mit dem alter: Rasshunede können zum Teil genauso alt werden wie viele Mixe, anders werden enige Mixe aber nicht so alt, wie andere Rassehunde. Eine Bekannte von uns hatte damals zum Bsp. eine reinrassige Schäferhündin, die ist 18 jahre alt geworden und hatte keine Krankheiten, andere kenne ich, die hatten z.B. Mixe, die nur 7 oder 8 geworden sind aufrgund von Krankheiten. Also so spzefifisch wie es oft heißt, kann man es also nciht sehen ;)

wir haben selbst zwei Mixe, sie sind Brüder. Der eine hat nie was, der andre hat laufend ein entzündetes Ohr (also kratzt es sich immer wund, wir werden demnächst mal testen lassen, ob es vllt am Futter liegt).
 
  • Meine Eltern möchten einen Hund Beitrag #6
Hallo Christiane,

ob Mischling aus dem Tierheim oder Rassehund sei wirklich einem selbst überlassen. Ihr solltet vielleicht darüber reden, welche Rasse euch sehr gut gefällt und vom Wesen her anspricht. Entweder holt ihr dann einen vom Züchter oder sucht diese Rasse in einem Tierheim. Grundsätzlich, auch bei der Auswahl beim Züchter, solltet ihr sagen können, der Hund ist es und kein anderer.

Grundsätzlich ersetzt ein neues Tier niemals das davorige. Mit dem alten verstorbenen Tier ist ein Lebensabschnitt mit ihm zu Ende gegangen und erst, wenn ihr bereit seit, einen neuen Lebensabschnitt mit einem völlig anderen Tier zu beginnen, solltet ihr euch einen Hund holen. Jeder Hund ist individuell. Ihr werdet nie dasselbe erleben oder er wird die so sein, wie der Verstorbene. Aber das ist auch gut so.

Natürlich kann einem ein neuer Hund die Kraft und den Mut geben, über die Trauer für den alten Hund hinweg zu kommen. Aber das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Ich kenne Hundehalter, die nur einen einzigen Hund gehabt haben und sich nie wieder einen holen, weil die Trauer des Ablebens einfach zu schwer für sie war. Es gibt aber auch Menschen, die sagen, unser Hund hat ein schönes Leben bei uns gehabt und nun ist es vorüber, dann schenken wir einen neuem Hund genauso ein schönes Leben bei uns.

Ich werde mir nach meinem Hund auch wieder einen neuen holen. Wie lange es danach dauern wird, kann ich jetzt noch nicht sagen, aber es wird definitv nicht der letzte sein.

Ich wünsche dir Mut und Kraft bei einem Gespräch mit deinen Eltern, auf das ihr wieder einen liebenswürdigen Lebensgefährten findet.

Alles Gute!
 
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