- Welpe und ausgewachsene Hündin aneinander gewöhnen. Beitrag #1
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Troya
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Einen schönen 'Guten Morgen' an alle Foris,
Wir sind nun endlich gestern Nachmittag daheim angekommen. Lange Autofahrt, absolute Erschöpfung von allen 3 Seiten (Mir, meinem durchgehend fahrenden Freund und dem Welpen) und absolute Lustlosigkeit beim Koffer auspacken.
Nun denn, dass ist eher nebensächlich, denn es geht mir nun eher um die Zusammenführung eines Welpen mit der bereits im Haus lebenden Hündin.
Diese kam schon mit 4 Wochen zu der Familie meines Freundes, da die Mutter bei der Geburt verstarb und nur einen einzigen Welpen geworfen hatte. Dementsprechend hängt sie unheimlich stark an 'ihren' Menschen, freut sich schon fast zu euphorisch wenn die Familie wieder Heim kehrt und ist komplett ins Leben ihrer Menschen integriert (fast schon ein zweites Kind
).
Dennoch ist sie eher weniger an andere Hunde gewöhnt, kennt die Wohnung als ihr alleiniges 'Revier' und reagiert auf andere / fremde Hunden absolut eingeschüchtert. Der Schwanz wird eingezogen und es wird sich hinter den Beinen versteckt. Aus der Entfernung kann natürlich auch sie bellen und zieht erst einmal neugierig auf andere zu. Dies legt sich jedoch, sobald die anderen Hunde sich ihr nähern.
In der Familie genoss sie wie gesagt bisher die volle Aufmerksamkeit und nun kommt das Fellknäuel von mir und meinem Freund hinzu.
Gestern Nachmittag kam es dann zur ersten (unfreiwilligen) Zusammenführung, da wir uns ins Zimmer zurückgezogen hatten, die Dobermannhündin (übrigens nun 4 jährig) jedoch Türen öffnen konnte und plötzlich recht perplex im Rahmen stand, als dann ein fremdes halbes Hündchen da stand.
Sie reagierte recht irritiert, kam auf ihn zu, rannte aber wie von der Tarantel gestochen vor Lexy weg, als dieser neugierig auf sie zu tapste und kläfft einmal, als dieser auch noch hinterher rannte.
Passiert ist nichts und es macht nun nach fast 24 Stunden nicht den Eindruck, als wolle der eine dem anderen ernsthaft an den Kragen. Anfangs gab es Keilereien zwischen beiden, die wir dann beaufsichtigt miteinander haben laufen lassen, da unser Welpe so penetrant an der Tür am Kratzen war und keine Ruhe gab, ehe er die Hündin hatte sehen dürfen.
Streichelte man die Hündin, so kam unser Welpe angetrabt und wollte sich dazusetzen und ebenfalls Aufmersamkeit genießen und je nach Laune von Sara (der Hündin) ließ sie es zu, oder aber verscheute sie ihn mit ihrem Knurren wieder. Mal nahm er sie nicht ernst und riskierte dann, dass sie warnend nach ihm schnappte und mal widmeten wir uns dem Kleinen und Sara kam ganz eifersüchtig herüber und wollte ebenfalls Aufmerksamkeit, knurrte dann auch mal kehlig wenn der Kleine die Nase ausstreckte um an ihr zu schnuppern.
Bisher hat es sich so eingependelt, dass die Hündin unseren Welpen rundum beschnuppert hat oder sogar aufforderte mit ihm im Garten zu spielen (haben beide dauerhaften Zugang hinaus), aber dennoch gab es dann Momente, wo sie ihn wieder vertrieben hat, oder noch nicht ganz seine Anwesenheit toleriert.
Beispielsweise ist unser Welpe noch nicht ganz davon zu Überzeugen die 2 Treppen von der Terrasse in den Garten herunter zum Pipi-machen zu gehen, wenn die Hündin im Garten bereits am herumspringen ist. Oder aber Sara knurrt von ihrem erhobenem Platz von der Schlafcouch meines Freundes aus und schnappt sogar nach dem Welpen, wenn dieser direkt vor ihr steht und anstallten macht, zu ihr hoch zu klettern.
Sonst wird jedoch munter das Spielzeug vom anderen geklaut, beide können sich im selben Raum mit 2 versch. von Sara stammenden Spielzeugen beschäftigen, oder es kommt sogar vor, dass sie einander das Beschäftigungsmaterial in einer Sekunde der Unaufmerksamkeit vor der Nase wegklauen. Manchmal führt dies zu Gekläffe (denn unser Welpe ist für sein Alter und seine Größe auch nicht auf den Mund gefallen, springt sie sogar zeitweise unter Gebelle an oder knurrt nach ihr, wenn es gerade wieder etwas ruppiger zugeht), manchmal wird es aber auch akzeptiert und einmal kam es sogar schon vor, dass beide zur gleichen Zeit am Bademantelgürtel meiner Schwiegermutter in spe zogen, als diese sich zum spielen hinhockte.
Ich selbst finde, dass es so klingt als würde es sich auf kurz oder lang trotz der Aufdringlichkeit unseres Welpen und der wenigen Erfahrung der Hündin mit anderen Hunden und Welpen doch alles irgendwann einpendeln.
Oder wie bewertet ihr das? Gibt es noch eine Möglichkeit es beiden noch zu erleichtern, dass sie sich aneinander gewöhnen?
PS:
Unser Welpe zeigte sich vor der Reise zunehmend Stubenreiner und auch während der 8 stündigen Autofahrt machte er nicht ein einzige Mal ins Auto (machten aber rel. viele Pausen), sondern signalisierte uns durchs kratzen an der Fensterscheibe das er rausmüsste. Auch heute stand er nach einem Nickerchen auf, ging zur Zimmertür hinaus und führte mich schnurstraks zur Terassentür in den Garten hinaus. Dann kam jedoch die Hündin herangelaufen (ist sehr gern mit ihren Menschen im Garten) und unser Kleiner blieb oben auf dem Treppenansatz sitzen. Ich hob ihn nach 2 / 3 Worten der Ermunterung herunter ins Gras und da verrichtete er dann auch sein Geschäft. Allein Zweifle ich jedoch, dass er runter gelaufen wäre.
Nun kam es aber auch schon vor, dass er uns direkt vor dir Füße machte (in erster Linie Kot) obwohl er gerade eben draußen war. Dazu neigte er vorher nicht. Einmal pinkelte er direkt im Geschnupper mit der Hündin auf den Boden, doch dass war die Diskussion nicht wert und stieß auf Verständnis. Stutziger machte es uns aber, dass er von draußen hereinkam, ins Bad zur Schwiegermama in Spe ging, die sich für die Arbeit fertig machte und da direkt einen Haufen auf den Teppich im Bad setzte. Wurde kommentarlos entfernt und es wurde mit dem Welpen zur Terasse in den Garten gegangen.
Kommt dies auch noch von der Aufregung und all dem neuen? Obwohl die Tür immer geöffnet ist?
Ins Zimmer macht er Nachts nicht mehr, meldet sich mittlerweile durchschnittlich 2 Mal und möchte raus, doch dann ist schon gut. Tagsüber hat er jedoch noch öfters Kleine Unfälle, obwohl wir ihn bewusst nach dem Spielen, Fressen und Schlafen hinaus begleiten.
Wird es sich mit der Zeit legen, dass er am oberen Treppenabsatz sitzen bleibt und die Hündin beobachtet, statt sein Geschäft zu verrichten?
LG, Lexy und Troya
Wir sind nun endlich gestern Nachmittag daheim angekommen. Lange Autofahrt, absolute Erschöpfung von allen 3 Seiten (Mir, meinem durchgehend fahrenden Freund und dem Welpen) und absolute Lustlosigkeit beim Koffer auspacken.
Nun denn, dass ist eher nebensächlich, denn es geht mir nun eher um die Zusammenführung eines Welpen mit der bereits im Haus lebenden Hündin.
Diese kam schon mit 4 Wochen zu der Familie meines Freundes, da die Mutter bei der Geburt verstarb und nur einen einzigen Welpen geworfen hatte. Dementsprechend hängt sie unheimlich stark an 'ihren' Menschen, freut sich schon fast zu euphorisch wenn die Familie wieder Heim kehrt und ist komplett ins Leben ihrer Menschen integriert (fast schon ein zweites Kind
Dennoch ist sie eher weniger an andere Hunde gewöhnt, kennt die Wohnung als ihr alleiniges 'Revier' und reagiert auf andere / fremde Hunden absolut eingeschüchtert. Der Schwanz wird eingezogen und es wird sich hinter den Beinen versteckt. Aus der Entfernung kann natürlich auch sie bellen und zieht erst einmal neugierig auf andere zu. Dies legt sich jedoch, sobald die anderen Hunde sich ihr nähern.
In der Familie genoss sie wie gesagt bisher die volle Aufmerksamkeit und nun kommt das Fellknäuel von mir und meinem Freund hinzu.
Gestern Nachmittag kam es dann zur ersten (unfreiwilligen) Zusammenführung, da wir uns ins Zimmer zurückgezogen hatten, die Dobermannhündin (übrigens nun 4 jährig) jedoch Türen öffnen konnte und plötzlich recht perplex im Rahmen stand, als dann ein fremdes halbes Hündchen da stand.
Sie reagierte recht irritiert, kam auf ihn zu, rannte aber wie von der Tarantel gestochen vor Lexy weg, als dieser neugierig auf sie zu tapste und kläfft einmal, als dieser auch noch hinterher rannte.
Passiert ist nichts und es macht nun nach fast 24 Stunden nicht den Eindruck, als wolle der eine dem anderen ernsthaft an den Kragen. Anfangs gab es Keilereien zwischen beiden, die wir dann beaufsichtigt miteinander haben laufen lassen, da unser Welpe so penetrant an der Tür am Kratzen war und keine Ruhe gab, ehe er die Hündin hatte sehen dürfen.
Streichelte man die Hündin, so kam unser Welpe angetrabt und wollte sich dazusetzen und ebenfalls Aufmersamkeit genießen und je nach Laune von Sara (der Hündin) ließ sie es zu, oder aber verscheute sie ihn mit ihrem Knurren wieder. Mal nahm er sie nicht ernst und riskierte dann, dass sie warnend nach ihm schnappte und mal widmeten wir uns dem Kleinen und Sara kam ganz eifersüchtig herüber und wollte ebenfalls Aufmerksamkeit, knurrte dann auch mal kehlig wenn der Kleine die Nase ausstreckte um an ihr zu schnuppern.
Bisher hat es sich so eingependelt, dass die Hündin unseren Welpen rundum beschnuppert hat oder sogar aufforderte mit ihm im Garten zu spielen (haben beide dauerhaften Zugang hinaus), aber dennoch gab es dann Momente, wo sie ihn wieder vertrieben hat, oder noch nicht ganz seine Anwesenheit toleriert.
Beispielsweise ist unser Welpe noch nicht ganz davon zu Überzeugen die 2 Treppen von der Terrasse in den Garten herunter zum Pipi-machen zu gehen, wenn die Hündin im Garten bereits am herumspringen ist. Oder aber Sara knurrt von ihrem erhobenem Platz von der Schlafcouch meines Freundes aus und schnappt sogar nach dem Welpen, wenn dieser direkt vor ihr steht und anstallten macht, zu ihr hoch zu klettern.
Sonst wird jedoch munter das Spielzeug vom anderen geklaut, beide können sich im selben Raum mit 2 versch. von Sara stammenden Spielzeugen beschäftigen, oder es kommt sogar vor, dass sie einander das Beschäftigungsmaterial in einer Sekunde der Unaufmerksamkeit vor der Nase wegklauen. Manchmal führt dies zu Gekläffe (denn unser Welpe ist für sein Alter und seine Größe auch nicht auf den Mund gefallen, springt sie sogar zeitweise unter Gebelle an oder knurrt nach ihr, wenn es gerade wieder etwas ruppiger zugeht), manchmal wird es aber auch akzeptiert und einmal kam es sogar schon vor, dass beide zur gleichen Zeit am Bademantelgürtel meiner Schwiegermutter in spe zogen, als diese sich zum spielen hinhockte.
Ich selbst finde, dass es so klingt als würde es sich auf kurz oder lang trotz der Aufdringlichkeit unseres Welpen und der wenigen Erfahrung der Hündin mit anderen Hunden und Welpen doch alles irgendwann einpendeln.
Oder wie bewertet ihr das? Gibt es noch eine Möglichkeit es beiden noch zu erleichtern, dass sie sich aneinander gewöhnen?
PS:
Unser Welpe zeigte sich vor der Reise zunehmend Stubenreiner und auch während der 8 stündigen Autofahrt machte er nicht ein einzige Mal ins Auto (machten aber rel. viele Pausen), sondern signalisierte uns durchs kratzen an der Fensterscheibe das er rausmüsste. Auch heute stand er nach einem Nickerchen auf, ging zur Zimmertür hinaus und führte mich schnurstraks zur Terassentür in den Garten hinaus. Dann kam jedoch die Hündin herangelaufen (ist sehr gern mit ihren Menschen im Garten) und unser Kleiner blieb oben auf dem Treppenansatz sitzen. Ich hob ihn nach 2 / 3 Worten der Ermunterung herunter ins Gras und da verrichtete er dann auch sein Geschäft. Allein Zweifle ich jedoch, dass er runter gelaufen wäre.
Nun kam es aber auch schon vor, dass er uns direkt vor dir Füße machte (in erster Linie Kot) obwohl er gerade eben draußen war. Dazu neigte er vorher nicht. Einmal pinkelte er direkt im Geschnupper mit der Hündin auf den Boden, doch dass war die Diskussion nicht wert und stieß auf Verständnis. Stutziger machte es uns aber, dass er von draußen hereinkam, ins Bad zur Schwiegermama in Spe ging, die sich für die Arbeit fertig machte und da direkt einen Haufen auf den Teppich im Bad setzte. Wurde kommentarlos entfernt und es wurde mit dem Welpen zur Terasse in den Garten gegangen.
Kommt dies auch noch von der Aufregung und all dem neuen? Obwohl die Tür immer geöffnet ist?
Ins Zimmer macht er Nachts nicht mehr, meldet sich mittlerweile durchschnittlich 2 Mal und möchte raus, doch dann ist schon gut. Tagsüber hat er jedoch noch öfters Kleine Unfälle, obwohl wir ihn bewusst nach dem Spielen, Fressen und Schlafen hinaus begleiten.
Wird es sich mit der Zeit legen, dass er am oberen Treppenabsatz sitzen bleibt und die Hündin beobachtet, statt sein Geschäft zu verrichten?
LG, Lexy und Troya