- Unter Druck gesetzt. Beitrag #1
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Troya
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Hall liebes Forum,
ich würde euch gerne um Rat fragen, was die Hundeerziehung anbelangt in Zusammenhang mit der Meinung anderer.
Wie einige möglicherweise wissen, leben Lexy, Ich und mein Freund in der Wohnung seiner Eltern. Die mögen unseren Kleinen sehr gerne (vor allem seine Mutter), doch der Vater bedrängt mich doch derzeit etwas was meine Erziehungsmethoden angeht.
Lexy ist nun etwa 2 Wochen bei uns. Stubenreinheit schreitet fort, doch sieht er das an den Garten grenzende Wohnzimmer noch als Teil von draußen und macht dort noch ab und an sein Geschäft hin, geht meist jedoch wirklich ins Grüne dafür. Was 'daneben' geht wird weiterhin kommentarlos weg gemacht und er wird hinaus gelassen.
Im Garten selbst hat er nun begonnen zu buddeln, was ja nicht unbedingt huskyuntypisch ist. Dies wird immer wieder mit einem 'Nein' "bestraft" und er wird aus dem Beet gehoben und daran gehindert (wieder mit "Nein", auch gern mal etwas lauter und strenger), dass er wieder hereinhüpft (was er öfters wieder versucht).
Der Vater meines Freundes hat bereits 2 Dobermänner erzogen, die sich beide zu den wirklich größten Schätzen entwickelt haben, die man sich vorstellen kann. Die eine Hündin verstarb an Krebs, während ich die andere kennen lernen durfte und sie ist wirklich ein sehr anhängliches Goldstück. Man sollte also meinen, dass er alles richtig gemacht hat und so sieht er das selber auch.
Nun versucht er mir in die Erziehung meines Hundes reinzureden, denn in seinen Augen ist es schlimm, dass der Hund nach 2 Wochen noch immer gelegentlich ins Haus macht und auch nicht unbedingt immer mit eingezogenem Schwanz davonhuscht wenn ich "Nein" sage. Stattdessen fordert Lexy meine Entscheidungen ("Nein, es wird nicht im Beet gebuddelt!") gern öfters heraus und ich muss konsequent dran bleiben, ihn immer wieder ermahnen und aus dem Beet (oder anderen Situationen) nehmen.
Er kommt mir also mit recht veralterten Methoden daher, mit dem Brustton der Überzeugung das es richtig ist und das ich es so machen soll.
"Steck die Nase kurz in das Pipi und gib ihm einen auf den Ar*** wenn in die Wohnung macht! Unser Hund hat nach 2 Tagen vor der Tür gestanden und gebettelt das sie raus darf und nie mehr ins Haus gemacht!"
"Der Kleine nimmt dich nicht ernst! Der muss Angst kriegen, damit er das nicht mehr macht! Der sieht dich als Spielkameraden und nicht als Autoritätsperson!"
Wie gesagt, er hatte damit Erfolg bei seinen Hunden und ist dementsprechend davon überzeugt, dass es so am schnellsten und effektivsten geht und dies absolut nicht schädlich für den Hund ist.
Als ich andeutete, dass er mit dem 'Nase-ins-Pipi-tunken' den Nasenschleimhäuten und dem Geruchssinn des Hundes schadet, tat er dies als Quatsch ab, immerhin ist bei seinen Hunden nicht auch nur die geringste negative Folge entstanden, außer das seine Hunde es schneller begriffen haben.
So möchte ich meinen Kleinen aber nicht erziehen. Ich will nicht das ich ihm Angst machen muss, um ihm etwas zu verbieten und ich möchte auch nicht auf diese primitiven Methoden zurückgreifen, doch er sagt mir immer und immer wieder, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist, dass mein 8 Wochen alter Welpe immer noch in die Wohnung macht.
Für mich war das kein Problem, ebenso wenig für die Mutter oder meinen Freund, denn ich bin überzeugt, dass es mit Geduld und Konsequenz auch so irgendwann zur Stubenreinheit kommt.
Dennoch fühle ich mich unglaublich unter Druck gesetzt. Es ist ja immer hin seine Wohnung und sein Garten, den Lexy da umgräbt.
Er ist eine sehr... ich nenne es mal 'eigene' Person, der sehr von sich selbstüberzeugt, grob und pragmatisch ist. Er spielt gern mit dem Hund, findet ihn auch sonst sehr nett, doch hat er kein Verständnis dafür, dass ich den Hund 'in Watte packe', nur weil ich nicht bei Fehlern nach seinem Hinterteil schlage...
Ich muss ehrlich sein, dass ich etwas Angst habe mich ihm zu widersetzen, da er nicht unbedingt begeistert von Widerstand ist und zudem würde ich mir auch wünschen, dass der Kleine mich ernster nimmt wenn ich "Nein" sage, aber doch nicht so!
Was also würdet ihr mir raten..?
Lg
ich würde euch gerne um Rat fragen, was die Hundeerziehung anbelangt in Zusammenhang mit der Meinung anderer.
Wie einige möglicherweise wissen, leben Lexy, Ich und mein Freund in der Wohnung seiner Eltern. Die mögen unseren Kleinen sehr gerne (vor allem seine Mutter), doch der Vater bedrängt mich doch derzeit etwas was meine Erziehungsmethoden angeht.
Lexy ist nun etwa 2 Wochen bei uns. Stubenreinheit schreitet fort, doch sieht er das an den Garten grenzende Wohnzimmer noch als Teil von draußen und macht dort noch ab und an sein Geschäft hin, geht meist jedoch wirklich ins Grüne dafür. Was 'daneben' geht wird weiterhin kommentarlos weg gemacht und er wird hinaus gelassen.
Im Garten selbst hat er nun begonnen zu buddeln, was ja nicht unbedingt huskyuntypisch ist. Dies wird immer wieder mit einem 'Nein' "bestraft" und er wird aus dem Beet gehoben und daran gehindert (wieder mit "Nein", auch gern mal etwas lauter und strenger), dass er wieder hereinhüpft (was er öfters wieder versucht).
Der Vater meines Freundes hat bereits 2 Dobermänner erzogen, die sich beide zu den wirklich größten Schätzen entwickelt haben, die man sich vorstellen kann. Die eine Hündin verstarb an Krebs, während ich die andere kennen lernen durfte und sie ist wirklich ein sehr anhängliches Goldstück. Man sollte also meinen, dass er alles richtig gemacht hat und so sieht er das selber auch.
Nun versucht er mir in die Erziehung meines Hundes reinzureden, denn in seinen Augen ist es schlimm, dass der Hund nach 2 Wochen noch immer gelegentlich ins Haus macht und auch nicht unbedingt immer mit eingezogenem Schwanz davonhuscht wenn ich "Nein" sage. Stattdessen fordert Lexy meine Entscheidungen ("Nein, es wird nicht im Beet gebuddelt!") gern öfters heraus und ich muss konsequent dran bleiben, ihn immer wieder ermahnen und aus dem Beet (oder anderen Situationen) nehmen.
Er kommt mir also mit recht veralterten Methoden daher, mit dem Brustton der Überzeugung das es richtig ist und das ich es so machen soll.
"Steck die Nase kurz in das Pipi und gib ihm einen auf den Ar*** wenn in die Wohnung macht! Unser Hund hat nach 2 Tagen vor der Tür gestanden und gebettelt das sie raus darf und nie mehr ins Haus gemacht!"
"Der Kleine nimmt dich nicht ernst! Der muss Angst kriegen, damit er das nicht mehr macht! Der sieht dich als Spielkameraden und nicht als Autoritätsperson!"
Wie gesagt, er hatte damit Erfolg bei seinen Hunden und ist dementsprechend davon überzeugt, dass es so am schnellsten und effektivsten geht und dies absolut nicht schädlich für den Hund ist.
Als ich andeutete, dass er mit dem 'Nase-ins-Pipi-tunken' den Nasenschleimhäuten und dem Geruchssinn des Hundes schadet, tat er dies als Quatsch ab, immerhin ist bei seinen Hunden nicht auch nur die geringste negative Folge entstanden, außer das seine Hunde es schneller begriffen haben.
So möchte ich meinen Kleinen aber nicht erziehen. Ich will nicht das ich ihm Angst machen muss, um ihm etwas zu verbieten und ich möchte auch nicht auf diese primitiven Methoden zurückgreifen, doch er sagt mir immer und immer wieder, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist, dass mein 8 Wochen alter Welpe immer noch in die Wohnung macht.
Für mich war das kein Problem, ebenso wenig für die Mutter oder meinen Freund, denn ich bin überzeugt, dass es mit Geduld und Konsequenz auch so irgendwann zur Stubenreinheit kommt.
Dennoch fühle ich mich unglaublich unter Druck gesetzt. Es ist ja immer hin seine Wohnung und sein Garten, den Lexy da umgräbt.
Er ist eine sehr... ich nenne es mal 'eigene' Person, der sehr von sich selbstüberzeugt, grob und pragmatisch ist. Er spielt gern mit dem Hund, findet ihn auch sonst sehr nett, doch hat er kein Verständnis dafür, dass ich den Hund 'in Watte packe', nur weil ich nicht bei Fehlern nach seinem Hinterteil schlage...
Ich muss ehrlich sein, dass ich etwas Angst habe mich ihm zu widersetzen, da er nicht unbedingt begeistert von Widerstand ist und zudem würde ich mir auch wünschen, dass der Kleine mich ernster nimmt wenn ich "Nein" sage, aber doch nicht so!
Was also würdet ihr mir raten..?
Lg