Ich kann mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen!
Einerseits finde ich es gut, dass Ihr Euch im Vorfeld ja schon Gedanken macht - andererseits sind Allergien ´ne echte Hausnummer für sich....
Wir hatten unsere Farbmäuse bereits 1,5 Jahre, als ich plötzlich anfing, allergisch auf sie zu reagieren. Ich hatte vorher mein ganzes Leben lang - also über 30 Jahre - keine einzige Allergie... Diese Mäuseallergie weitete sich dann auch noch auf die Ratten aus, sodass wir unsere Nagerhaltung schlussendlich aufgeben mussten, weil es gar nicht mehr ging...
Damals war ich allerdings von meinem Hausarzt wegen meiner Atemnot und Dauerhusten zum Allergologen geschickt worden (der über Mäuseallergie nur gelacht hat - testen konnte man das nämlich gar nicht....) - und dabei kam auch raus, dass ich nix habe außer einer Brennnesselallergie (und wer bitte bekommt keine juckenden Pusteln, wenn er sich in Brennnesseln setzt? :roll: Ich habe als Kind immer in Brennnesselfeldern gespielt und außer einem bisschen Jucken war da rein gar nix...)
Ich hatte zu Katzen nie sonderlich viel Kontakt, hatte aber zwischendurch auch immer mal wieder bei Freunden Katzen auf dem Schoß und hab´ sie gestreichelt, teilweise auch stundenlang, ohne dass irgendwas war. Und da der Allergietest ja auch negativ ausgefallen war, haben wir es dann gewagt und Katzen angeschafft. Inzwischen leben sie 3 Jahre bei uns, und zum Glück ist noch keine Allergie aufgetaucht.
Allerdings sind Katzen auch wieder ein spezieller Fall - es gibt Leute, die nur auf bestimmte Katzen allergisch reagieren oder auf einige mehr und auf andere weniger...
Das lässt sich also selbst durch so einen Test nicht mit Sicherheit herausfinden...
Eine gute Freundin von uns ist massiv katzenallergisch, die kann hier nur mit Mundschutz rumlaufen und sich am besten nur draußen aufhalten, weshalb sie im Winter nur sehr selten zu Besuch kommt. Mein Schwager ist auch katzenallergisch, reagiert aber auf alle möglichen Katzen total unterschiedlich und niemals so intensiv wie unsere Freundin... Da gibt es also auch deutliche Abstufungen...
Ich weiß jetzt nicht, wie teuer so ein Allergietest ist (meiner wurde ja dank Überweisung vom Hausarzt von der Krankenkasse übernommen) - aber Du solltest wirklich die Kosten nicht unterschätzen, die Katzen so verursachen können.... Wenn Ihr ganz junge Katzen holt, müssen die noch geimpft, entwurmt, kastriert werden - das kostet ´ne Stange...
Wenn Ihr ältere Katzen holt, fallen die Kastrakosten schon mal weg, aber geimpft müssen sie trotzdem noch ab und an werden, entwurmt ggf. auch - und wenn sie mal krank werden, kann das auch mal in den vierstelligen Bereich gehen, je nachdem, was es ist und ob es gar chronisch wird...
Für solche Fälle kann man sich zwar eine "Tierspardose" anlegen, wo man monatlich etwas Geld zurücklegt und anspart - aber im Zweifel kann das auch mal echt heftig werden...
Und Futter, Katzenstreu, Kratzbäume kosten natürlich auch, wenngleich diese Kosten natürlich überschaubar und berechenbar sind...
LG, seven