- Lillis Öhrchen - eine juckende Angelegenheit Beitrag #1
Cooniegunde
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Bin auf der Suche nach der möglichen Ursache der auffälligen Ohren meiner Katze auf dieses Forum gestoßen und habe mir viele der Beiträge mit diesem Thema durchgelesen.
Sie hat Quaddeln an den Ohrrändern, die seit etwa einem Jahr in Schüben auftreten - erst mit Abständen von 2, 3 Monaten, nun häufiger. Diese Quaddeln sahen anfangs so aus wie kleine Pickel unter der Haut. Sie gingen nicht auf, waren trocken und nach einigen Tagen wieder verschwunden. Beim nächsten Schub waren es schon mehr und größere Quaddeln, die auch mehr gejuckt haben und mittlerweile ist das halbe rechte Ohr befallen und auch Stellen über der Augenbraue. Das linke Öhrchen ist weitaus weniger befallen.
Da zwei Tierärzte bisher Milben und sonstige Parasiten sowie Pilzbefall ausgeschlossen haben (nach den dafür erforderlichen Untersuchen mit Geschabsel etc.), wurde mir eine Ausstanzung eines Hautstückchens am Kopf unter Narkose empfohlen.
Diese Möglichkeit möchte ich aber erst als eine weitere Option in Betracht ziehen, wenn ich andere Möglichkeiten (Allergie) ausgeschlossen habe. Nun ist das Aufspüren einer Allergie ziemlich zeitaufwändig und eine schnelle Heilung daher nicht zu erhoffen. Im Moment versuche ich, mit Hilfe einer befreundeten Tierheilpraktikerin, den Juckreiz zu lindern und greife hier auf homöopatische Mittel zurück: Alleosal und Demisal Injektionslösung täglich abwechselnd ins Futter dazu jeweils drei Globoli Belladonna und Echinicea (D 6). Ich habe das Gefühl, dass die Öhrchen nicht mehr so rot und geschwollen sind. Allerdings hatte sie heute morgen ein Pustelchen unter dem Ohr oberhalb der Braue aufgekratzt. Hauptsächlich ist das rechte Ohr betroffen. Um den Juckreiz zu lindern, betupfe ich die Stellen mit Thuja Tinktur und auch mit Surolan, was ganz gut den Juckreiz zu lindern scheint.
Hier ein Foto des betroffenen Öhrchens, am vierten Tag der Behandlung und nach schon erheblicher Besserung:

Ansonsten ist ihr Allgemeinzustand sehr gut. Sie frisst, trinkt, spielt und schmust wie immer. Auch das Kratzen und Putzen hat nachgelassen.
Sie bekommt als Hauptnahrung das Futter von Royal Canin für Maine Coons (hat sie bereits beim Züchter bekommen), Abends ein halbes Beutelchen Nassfutter Whiskas mit Soße (wovon meistens nur die Soße aufgeschleckt wird). Mit dem Nassfutter kann ich auch Globoli und andere Medikamente reichen. Ansonsten bekommt sie bis zu 5 Knuspertäschchen von Whiskas - nimmt sie aber nicht immer - und ab und zu möchte sie auch etwas (3-5 Stückchen) von dem Trockenfutter (wechselnde Marken, zurzeit Felix), das ich den Besuchskatzen von Nachbarn draußen anbiete (mit denen sie aber keinen körperlichen Kontakt hat). Sie frisst nichts vom Tisch und verschmäht alles andere, was man Katzen sonst so anbietet: gekochten Schinken, Grillhähnchen, Rinder-Steak (roh vielleicht mal 2-3 Happen). Meine Coonies sind absolute Futterspezialisten und kommen sehr gut mit ihren "Coonie-Bollen" von Royal Canin aus. Falls sie eine Futtermittelallergie haben sollte, haben wir ein großes Problem!
Oh je, habe mich jetzt sehr detailliert ausgelassen - und könnte noch mehr dazu sagen, z.B. dass ich seit etwa einem Jahr Plastik-Puppen-Rohlinge reborne (bemalen, mit Mohair-Haaren versehen, den Teilen einen Babylike Ausdruck verleihen). Und ich habe so gefühlsmäßig die Vermutung, dass Lilli eine Mohair (Ziegenhaar)-Allergie hat. Sie ist ja wie an einem Gummibändchen mit mir verbunden und also auch dabei, wenn ich die Mohair-Haare in die Puppenköpfe implantiere. Sie packt dann auch schon mal zu und es wäre möglich, dass dort das Allergen sitzt. Ihr Vater hat eine Bambus-Allergie, also liegen Allergene in der Zuchtlinie.
Eigentlich wollte ich ja nur wissen, ob jemand dieses Hautbild schon mal gesehen hat und mir über Behandlungsmethode und -erfolg berichten kann.
Sorry, ist viel geworden!
Sie hat Quaddeln an den Ohrrändern, die seit etwa einem Jahr in Schüben auftreten - erst mit Abständen von 2, 3 Monaten, nun häufiger. Diese Quaddeln sahen anfangs so aus wie kleine Pickel unter der Haut. Sie gingen nicht auf, waren trocken und nach einigen Tagen wieder verschwunden. Beim nächsten Schub waren es schon mehr und größere Quaddeln, die auch mehr gejuckt haben und mittlerweile ist das halbe rechte Ohr befallen und auch Stellen über der Augenbraue. Das linke Öhrchen ist weitaus weniger befallen.
Da zwei Tierärzte bisher Milben und sonstige Parasiten sowie Pilzbefall ausgeschlossen haben (nach den dafür erforderlichen Untersuchen mit Geschabsel etc.), wurde mir eine Ausstanzung eines Hautstückchens am Kopf unter Narkose empfohlen.
Diese Möglichkeit möchte ich aber erst als eine weitere Option in Betracht ziehen, wenn ich andere Möglichkeiten (Allergie) ausgeschlossen habe. Nun ist das Aufspüren einer Allergie ziemlich zeitaufwändig und eine schnelle Heilung daher nicht zu erhoffen. Im Moment versuche ich, mit Hilfe einer befreundeten Tierheilpraktikerin, den Juckreiz zu lindern und greife hier auf homöopatische Mittel zurück: Alleosal und Demisal Injektionslösung täglich abwechselnd ins Futter dazu jeweils drei Globoli Belladonna und Echinicea (D 6). Ich habe das Gefühl, dass die Öhrchen nicht mehr so rot und geschwollen sind. Allerdings hatte sie heute morgen ein Pustelchen unter dem Ohr oberhalb der Braue aufgekratzt. Hauptsächlich ist das rechte Ohr betroffen. Um den Juckreiz zu lindern, betupfe ich die Stellen mit Thuja Tinktur und auch mit Surolan, was ganz gut den Juckreiz zu lindern scheint.
Hier ein Foto des betroffenen Öhrchens, am vierten Tag der Behandlung und nach schon erheblicher Besserung:

Ansonsten ist ihr Allgemeinzustand sehr gut. Sie frisst, trinkt, spielt und schmust wie immer. Auch das Kratzen und Putzen hat nachgelassen.
Sie bekommt als Hauptnahrung das Futter von Royal Canin für Maine Coons (hat sie bereits beim Züchter bekommen), Abends ein halbes Beutelchen Nassfutter Whiskas mit Soße (wovon meistens nur die Soße aufgeschleckt wird). Mit dem Nassfutter kann ich auch Globoli und andere Medikamente reichen. Ansonsten bekommt sie bis zu 5 Knuspertäschchen von Whiskas - nimmt sie aber nicht immer - und ab und zu möchte sie auch etwas (3-5 Stückchen) von dem Trockenfutter (wechselnde Marken, zurzeit Felix), das ich den Besuchskatzen von Nachbarn draußen anbiete (mit denen sie aber keinen körperlichen Kontakt hat). Sie frisst nichts vom Tisch und verschmäht alles andere, was man Katzen sonst so anbietet: gekochten Schinken, Grillhähnchen, Rinder-Steak (roh vielleicht mal 2-3 Happen). Meine Coonies sind absolute Futterspezialisten und kommen sehr gut mit ihren "Coonie-Bollen" von Royal Canin aus. Falls sie eine Futtermittelallergie haben sollte, haben wir ein großes Problem!
Oh je, habe mich jetzt sehr detailliert ausgelassen - und könnte noch mehr dazu sagen, z.B. dass ich seit etwa einem Jahr Plastik-Puppen-Rohlinge reborne (bemalen, mit Mohair-Haaren versehen, den Teilen einen Babylike Ausdruck verleihen). Und ich habe so gefühlsmäßig die Vermutung, dass Lilli eine Mohair (Ziegenhaar)-Allergie hat. Sie ist ja wie an einem Gummibändchen mit mir verbunden und also auch dabei, wenn ich die Mohair-Haare in die Puppenköpfe implantiere. Sie packt dann auch schon mal zu und es wäre möglich, dass dort das Allergen sitzt. Ihr Vater hat eine Bambus-Allergie, also liegen Allergene in der Zuchtlinie.
Eigentlich wollte ich ja nur wissen, ob jemand dieses Hautbild schon mal gesehen hat und mir über Behandlungsmethode und -erfolg berichten kann.
Sorry, ist viel geworden!