Zweithund?

Diskutiere Zweithund? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Ich weiß, dieses Thema nervt euch wahrscheinlich schon weil es schon 1000 mal von verschiedenen Leuten erstellt wurde. Aber bei jedem ist es ja...
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  • Zweithund? Beitrag #1
diePepe

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Ich weiß, dieses Thema nervt euch wahrscheinlich schon weil es schon 1000 mal von verschiedenen Leuten erstellt wurde. Aber bei jedem ist es ja eine neue Situation und eine neue Überlegung...

Vielleicht haben dass schon einige mitbekommen, ich überlege mir einen zweiten Hund anzuschaffen und zwar einen Galgo.
Ich informiere mich schon seit längerer Zeit über diese bestimmte Hunderasse und je mehr ich erfahre, desto mehr steigt mein Wunsch.

Falls wer Interesse hat, hier ist ein Link wo ich dieses Thema schonmal angesprochen habe.


Da ging es speziell um die Rasse, nun geht es mir aber konkret darum, ob ein Zweithund in meiner Situation empfehlenswert ist.

Ich kopiere mal aus dem anderen Thema mein Tagesablauf, welcher natürlich nicht immer genau gleich ist, aber so in etwa läuft es bei uns ab.
Mein Hunde-Alltag:
Morgens kurz pullern, dann zur Arbeit.
11-12 Uhr geht mein Freund eine Runde spazieren.
Dann ist Keule alleine.
ca 16 Uhr komme ich, große Runde mit Spielen, Tricks, UO....
Dann meist im Garten oder Haus, zwischendurch Intelligenzspiele, Schmusen, Klickern, was halt so kommt.
Abends eine Runde spazieren, oft mit Ball spielen.

Keule ist 4 mal die Woche für etwa 4 Std alleine (Mitbewohner ist aber auch oft da), Samstag kommt sie mit auf die Arbeit.
Wir gehen öfters Wandern und machen manchmal Wanderurlaube. Wenn wir mal weg sind, wo sie nicht mitkann, ist sie bei der Mutti oder einem Freund.

Würde ein Galgo zu uns passen? Ich würde mich dem Galgo auch anpassen, aber ich kann meinen Alltag ja nicht völlig umstrukturieren. Ich würde gerne zusätzlich einmal die Woche zu Windhundtreffen gehen, wo er sich mit seinen Artgenossen austoben kann.

Habe jetzt auch herausgefunden, dass es einen Windhundauslauf direkt in meinend Nähe gibt, den würde ich 1-2 mal die Woche besuchen.

Meine Keule ist eine sehr verträgliche Hündin. Sie sagt anderen Hunden aber auch ganz klar bescheid was nicht geht (vor allem zuhause). Das tut sie nie aggressiv sondern ganz souverän. Nach einigen Tagen wird sie immer großzügiger und teilt dann auch gerne.

Sie ist nicht super aktiv aber schon fit. Muss nicht den ganzen Tag Action haben, aber ihre Spaziergänge, und Spiele. Mit anderen Hunden spielt sie je nach Sympathie schon sehr gerne aber nicht übertrieben lange, je nach Lust und Laune. Sie nervt andere Hunde auch nicht.
Zuhause ist sie eher gemütlich.

Der neue Hundefreund sollte daher ein Galgo aus dem Tierschutz sein. Er sollte seine wilde Jugendlichkeit schon hinter sich haben und eher ruhig aber dennoch aktiv sein. Etwas Grundgehorsam auf den ich aufbauen kann wäre gut.

Was haltet ihr davon. Ich möchte in erster Linie dass es meiner Keule mindestens so gut geht wie jetzt schon, aber zu zweit ist man ja weniger allein ;)

Ich möchte genauso das der neue Mitbewohner ein schönes Zuhause bekommt in dem es ihm an nichts fehlt. Kann ich das alles bieten?

Wäre dankbar für eure Hilfe!
 
  • Zweithund? Beitrag #2
hmm ob die rasse passt ist fraglich da ja windhunde schon viel bewegung brauchen...

aber gegen einen zweiten hund ist sicher nichts einzuwenden... würde dir blos empfehlen einen rüden zu nehmen klappt mit hündinnen oft besser und ihn aus einer pflegestelle in deutschland holen dann hast du die chance das die beiden sich erst kennenlernen können und du ihn evtl mal auf probe mitnehmen kannst was meiner meinung sehr wichtig ist
 
  • Zweithund? Beitrag #3
ich will Dir ja nicht zunahe drehten, aber ich denke dass bei deinem Engen zeitplan ein zweiter Hund nicht gerade das Richtige ist.

Aber jeder muss ja selber wissen was Er macht, aber ich als Züchterin sehe es eben so, und Denk mal darüber nach, wieso so viele Hunde Verhaltensgestört sind, denn das ist keinem Hund angeboren.

Die Reihenfolge ist immer die gleiche, erst wirt ein Hund gekauft, und dann stellt man fest, das man die Zeit nicht Aufbringen kann die ein Hund braucht und nun geht die Sucherei los, nach einem Neuen zu Hause.

Der Hund muss sich wieder Anpassen, und so geht es dann immer weiter, bist der Tag kommt, und der Hund dann aus einem Grund den dann keiner Versteht, oder Verstehen will, Beißt, aber jetzt ist das Geschrei groß und im schlimmsten Fall wirt Er dann Erschossen was für den Hund dann eine Erlösung ist.

Jetzt werden die Sprüche kommen, aber ich habe doch alles Gute nur gemacht für den Hund, und trotz allen hat Er den / die gebissen, auf einmal sind dann die anderen schult.

Ein Hund ist kein Möbelstück das ich Kaufe und dann hinstelle es ist ein Lebewesen was viel Liebe brauch, die kann ich Ihm aber nicht geben, wenn ich Arbeiten muss.


Ich habe Dir nur geantwortet weil Du den Hunde- Alltag gepostet hast, und wie Du es ja selber Beschrieben hast, morgens nur kurz Pullern, das Sagt mir was dem Hund für Zeit bleibt und sei mir nicht Böse, es ist nur meine Meinung.

Die meiste Schult, das es so viele gestörte Hunde gibt, und diese zum Schluss in den Tierheimen Landen, trifft die so genannten guten Deutsche Züchter die Ihre Hündinnen immer wieder aus Gewinn sucht Belegen lassen, und der Deutsche Staat dagegen nichts macht.

Wir sind auch Züchter, und mit uns zusammen gibt es in ganz Thailand, nur 8 Bangkaew Züchter, und die lassen ihre Hündinnen nur alle zwei Jahre Belegen, das hat den Vorteil das die Rasse nicht Überzüchtet wirt, wie das bei den meisten Rassen ja der Fall ist.

Wir bekommen z. B. von keinem Verband oder Verein eine Zucht Lizenz die Vergibt nur der Staat, aber bevor das geschieht, sind einige Auflagen zu Erfüllen, erst wenn das alles Erledigt ist, bekommt man seine Lizenz, und einmal im Monat kommt der Amtstierarzt und schau sich das ganze immer an.

Ein kleiner Verstoß reicht schon aus, das man zu Kassen, gebeten wirt, beim zweiten Mal Bekommt man Zuchtverbot auf unbestimmte Zeit, und wenn es ganz schlimm kommt. Dann wirt ohne große Worte die Lizenz einfach Eingezogen und man Bekommt auf Lebzeit keine mehr, aber in Deutschland geht das alles so Locker, Züchter können machen was Sie wollen und keiner Sagt was.

So jetzt denke ich, dass ich dich zum nach denken Veranlasst habe, wegen deiner Idee einen zweit Hund Anzuschaffen.

Es ist von mir nicht Böse gemeint aber lass es sein, Du tust dir und dem Hund keinen gefallen.
 
  • Zweithund? Beitrag #4
Danke erstmal für die Antworten.

erstmal zu melli,
das ein Windhund mehr Bewegung braucht ist ein gängiger Irrglaube. Im Gegenteil, ein Windhund mag keine ewig langen Spaziergänge. Also soviel wie ich mit Keule gehe würde da vollkommend reichen. Das wichtige ist, dass er seine regelmäßigen Kurzsprints machen kann. Also irgendwo ohne Leine kurz flitzen. Wenn ich das gewährleisten kann und den Kontakt mit anderen Windhunden (das kann ich auch) ist die Rasse, finde ich, gut geeignet für uns.

Ja das sehe ich auch so. Möchte auf alle Fälle einen der in Deutschland wartet. Mir ist es sehr wichtig in mehrmals persönlich (auch mit Keule) zu treffen.
Danke für die Antwort.

Zu Bangkaew,
sorry aber irgendwie kann ich deinen Beitrag nicht ganz ernst nehmen.
Wieso erzählst du mir hier ellenlang von gestörten Hunden die immer wieder im Tierheim landen oder mit denen noch schlimmeres passier?
Vielleicht hast du auch gar nicht meinen Beitrag richtig gelesen.
Ich habe seit 7 Jahren einen wunderbaren Hund. Ich weiß, was es bedeutet einen zu haben und ich weiß dass es Zeit kostet. Und bestimmt sehe ich den Hund nicht als Möbelstück, das man wegstellen kann!

Und zu meinen Zeitplan, der Hund geht nicht morgens kurz pullern und hängt dann den ganzen Tag zu hause herum. Lies bitte erstmal bevor du mir solche Sachen vorwirfst! Ich finde es wirklich unverschämt.

Und falls du Werbung für deine tolle Zucht machen willst, bist du hier nicht ganz richtig.
Sorry aber ich versteh das ganze nicht
 
  • Zweithund? Beitrag #5
wegen der Rasse speziell ich kenne mich mit Windhunden nich so aus ich habe bloß die erfahrungen gemacht da meine Mama einen hat...

das zwei hunde mehr aufmerksamkeit brauchen ist doch auch klar... aber sie brauchen bei weitem nicht mer so viel beschäftigung in hinsicht spielen kuscheln usw. (spazieren gehen ausgeschlossen) seit dem ich 2 habe ist meine viel glücklicher und nicht mehr so einsam wenn ich in der arbeit bin (sie ist sehr auf mich fixiert) ich finde wenn das finanzielle kein problem ist und es nicht gerade ein 8 wochen alter welpe ist spricht absolut nix dagegen
 
  • Zweithund? Beitrag #6
Also ich denke ein Zweithund passt zu jedem der seinen Ersthund gut erzogen hat, genügend Geld, Zeit und Platz hat. Ich denke mal, dass Keule gut erzogen ist, von der Zeit würde das sicher auch passen, besonders weil du ja auch einen erwachsenen willst. Aber hast du genügend Platz für 2 Hunde? Ein Galgo ist ja nicht gerade klein. Und da ist dann noch die Sache mit dem Geld.
Ansonsten würde ich dir nicht von einem zweiten Hund abraten, ich finde es sehr gut, dass du dir so viele Gedanken machst und dich informierst, es gibt Leute die holen sich einfach einen...
LG Caniscor
 
  • Zweithund? Beitrag #7
melli,
vielleicht kannst du mir ja was von dem Hund deiner Mama erzählen? Bin immer für Input dankbar. Also mir wurde die Sache mit der Bewegung bisher von allen Seiten (die mit Windhunden intensiv zu tun haben) bestätigt. Natürlich gibt es da dennoch welche die mehr brauchen und welche die weniger brauchen. Ich denke auch das es für Keule schön wäre wenn sie noch jemanden hätte der wenn ich nicht da bin und einfach einen Freund neben den sie schlafen kann und mit dem sie draußen Spaß haben kann.
Bin auch der Meinung wie du, dass man mit 2 Hunden, die zueinander passen, nicht vielmehr Zeit braucht. Klar für die Erziehung und den Windhundauslauf, aber die Erziehung erfolgt ja eigentlich im ganz normalen Alltag. Extra Übungseinheiten und regelmäßiges Windhundetreffen sind aber in meiner Freizeit locker drin, ohne dass ich mich da total einschränken muss.

Caniscor,
Mit dem Platz, das wäre kein Problem. Wir haben eine Doppelhaushälfte zur Miete und hier ist sehr viel Platz und dazu einen Garten. Ausgiebig getobt werden kann da zwar nicht aber zum Sonnen und für kleine Spiele und Übungen reicht es allemal. Mit dem Geld, da stimm ich dir zu, es ist ein wichtiger Faktor über den wir auch lange nachgedacht haben. Keule kann ich locker finanzieren, wenn ich alleine wäre, wäre ein Zweithund schon schwieriger, schon möglich, aber da müsst ich schon sehr zurückstecken, da wir aber zu zweit sind (da gibt es auch absolute keine Bedenken, dass das sich ändert) und alles teilen möchten, ist es aber kein großes Problem. Klar tut es weh wenn mal ne dicke Tierarztrechnung kommt, aber darauf sind wir vorbereitet.

Und ja Keule ist gut erzogen, zumindest so dass ich zufrieden bin. Habe sie schon seit dem Welpenalter. Sie war mein erster Hund und trotz viel Lesen und viel Vorbereitung habe ich anfangs einige Fehler gemacht. Trotzdem ist es ein klasse gesellschaftsfähiger und nicht perfekt, aber gut erzogener Hund.

Ja ich finde sowas sollte nicht Hals über Kopf entschieden werden, ist der Wunsch noch so groß. Ich nehme auch jedes Bedenken von den Usern hier ernst, wenn es denn konstruktiv und begründet ist.
 
  • Zweithund? Beitrag #8
das zwei hunde mehr aufmerksamkeit brauchen ist doch auch klar... aber sie brauchen bei weitem nicht mer so viel beschäftigung in hinsicht spielen kuscheln usw. (spazieren gehen ausgeschlossen)

Kann man nicht verallgemeinern. Meine Hunde sind absolut nicht so. Sie spielen zwar zusammen, das heißt aber nicht, dass sie weniger Beschäftigung brauchen. Selbiges gilt für Kuscheln. Ich wüsste auch nicht, was das mit der allgemeinen Beschäftigung zu tun hat. Ich kenne jetzt keinen Hund, der mit Kuscheln und Toben ausgelastet ist. Gleichzeitig hab ich auch keinen Hund gesehen, der mir die geistige und körperliche Auslastung mit meinem zweiten Hund abgenommen hat.

Es mag Ausnahmen geben, aber wer sich einen zweiten, dritten, vierten... Hund holt, sollte NIE davon ausgehen, dass ihm irgendwo Arbeit abgenommen wird. Im Gegenteil. Das hat auch nichts damit zu tun, ob Hunde zueinander passen oder nicht. Jeder braucht seine Zeit für seine bestimmten abgestimmten Übungen.

Pepe, ich denke, die Zeit für einen Zweithund sollte drin sein. Nur sei wirklich nicht "blauäugig" und denk, zwei Hunde (oder mehr) machen nur unwesentlich mehr Arbeit als einer. Natürlich kann man Spaziergänge mit beiden Hunden gleichzeitig gehen (auch wenn ich immer dafür plädiere, ab und an auch getrennt zu gehen, damit die Hunde es einfach kennen und jeder braucht auch "seine" Zeit), aber die Trainingszeit wird eine größere sein. Da Keule offensichtlich gut erzogen ist, hast du natürlich den großen Vorteil, dass du nicht nebenbei noch an Baustellen arbeiten musst, wenn der zweite schon da ist. Aber ich sag mal, es macht schon mehr Arbeit zwei Hunden statt einen zu bürsten (auch wenn ein Galgo vielleicht nicht so fellgeplagt ist ;)), es macht mehr Arbeit mit zwei Hunden zu clickern statt mit einem und es macht auch mehr Arbeit zwei Hunde zu erziehen/trainieren/Hundesport statt nur einen usw. Das sind vereinzelt gesehen immer nur kleinere Zeiteinheiten, die dazu kommen. Aber es summiert sich schon. Das muss man eben wissen. Natürlich lernt man als Mehrhundhalter irgendwann auch, wo man Zeit sparen kann oder wie man effektiv spielt und trainiert. Aber im Prinzip habe ich keinen Mehrhundhalter kennengelernt, der mir überzeugend erzählen kann, dass zwei Hunde kaum/gar nicht mehr Arbeit machen als nur ein Hund. Was los sein kann, wenn mal beide Hunde krank sind, will ich nur bedingt erwähnen... aber es gibt tatsächlich Schöneres, als Hunde, die sich gegenseitig anstecken und Hund 1 der kotzend neben einem steht, während Hund 2 sich die Seele aus dem Leib mengt, weil er vom Durchfall geplagt ist... nachts um 3 ;) Muss auch nicht immer passieren, aber ich habs bereits ein paar mal hinter mir und da sind 3 durchzechte Nächte nichts gegen :mrgreen:

Aber sonst kennst du meine Meinung ja schon aus dem anderen Thread. Ich denke, wenn du dir nicht gerade den aktivsten Galgo holst und dich mit Antijagd- und Rückruftraining vertraut machst ist das mit Sicherheit nicht die schlechteste Voraussetzung.
 
  • Zweithund? Beitrag #9
Und falls du Werbung für deine tolle Zucht machen willst, bist du hier nicht ganz richtig.
Sorry aber ich versteh das ganze nicht


meine Frage an Dich, was bitte ist Werbung? das scheinst du nicht ganz zu wissen, ist schon schade, das eine Deutsche das nicht weiß, aber macht ja nichts, ich kann Dich schon Aufklären, denn das habe ich vor Jahren schon, auf der Universität gelernt, was Werbung ist.

Werbung ist wenn ich was Verkaufen will, und wollte ich Dir oder einen anderen hier in dem Forum was Verkaufen?

Ich kann mich nicht im geringsten daran Erinnern, das ich in der Richtung was geschrieben habe, und dass werde ich bez. wir bestimmt auch nicht machen, denn das ist bei uns Verboten, Tiere über das Internet zu Verkaufen.

Denn wenn ich einen Hund Verkaufen möchte, dafür gibt es bei uns Fachzeitschriften, aber woher solltest Du das auch schon wissen da Du meinen Beitrag nicht im Geringsten Verstanden hast, denn ich habe dich nicht Angegriffen so wie Du das jetzt mit mir machst Ich hatte nur meine Meinung dazu gesagt das war schon alles.

edit: Man muss hier bitte nicht persönlich werden.
 
  • Zweithund? Beitrag #10
Off-Topic
Klärt eure Streitereien bitte privat!
 
  • Zweithund? Beitrag #11
@ Bangkaew ich habe deinen Beitrag hierzu aber auch nicht verstande er war schon etwas unnötig. Im grunde habe ich eine Botschaft verstanden: Überleg dir das gut mit dem Zweithund es gibt oft fälle wo es zu viel arbeit wird diese hunde dann verkommen und gestört werden und somit beim Tode landen.

Zum Thema Zweithund: Ich denke mir wenn du wirklich die Zeit hast zum beispiel du keine arbeit in dem sinne hast oder vielleicht eben nur wirklich 3-4 stunden am tag (was es ja nun wirklich nurnoch selten gibt) ist ein zweithund völlig ok. Wenn du genug verdienst tierarzt kosten oder vielleicht im dümmsten notfall auch mal 2 OP's in einem halben jahr durchzuführen spricht doch nichts dagegen. Im Gegenteil. Hunde sind Rudeltiere und wenn es nicht gerade ein dominater Rüde ist freut sich doch jeder über Raufgeschwister.
 
  • Zweithund? Beitrag #12
hey

ich selbst habe ja auch 2 Hunde und die sind bestimmt keine Schlafmützen. ;)

Ich denke, von Deinem Tagesablauf her, würde das schon passen. Ich selber kenne keine Galgos persönlich, habe aber schon viel gelesen und auch Berichte im Fernsehen gesehen und da war die grundsätzliche Meinung zu ihnen, dass sie zwar Windhunde sind, diese aber grundsätzlich (und das habe ich bei der einen Whippetzüchterin, die ich kenne, selbst gesehen) im Grunde sehr ruhige Hunde sind. Sie können aufdrehen und wollen dann auch mal richtig speeden--ansonsten sind die aber gerade im Haus sehr unauffällig.

Ich denke also, wenn Du einen vielleicht schon etwas älteren Galgo aus dem Tierheim adoptierst (ich würde auch zu einem Rüden tendieren), dann wäre das sicher eine schöne Sache.

Wie alt ist denn Keule?

Ich denke, die Problematik bei 2 Hunden ist immer, dass der erste halt noch nicht gefestigt ist und dann nicht gerade als gutes Vorbild dient. Diese Überlegung würde ich mir auf jeden Fall machen. Du sagst, Keule ist gut ausgebildet. Heisst also, auch wenn der Galgo mal ne Katze sieht und abdampft (sollte ja nicht sein, ist nur mal ein Beispiel... ;)) dann könntest Du Keule zurückbehalten?
Wenn der Galgo an der Leine zerrt, das wird Keule nicht irritieren, die läuft brav an der lockeren Leine?
Wenn Besuch kommt zu Hause, dann ist Keule ein braves Vorbild, macht kein Theather, ist freundlich? Alleine bleiben kann sie auch gut, sie wird sich auch nicht irritieren lassen, falls der Galgo dann mal winselt oder gar bellt?

Das sind so die Fragen, die ich mir halt stellen würde... Ich würde mir wirklich nochmals den Alltag vor Augen haben und genau überlegen: wie wäre jetzt die Situation mit 2 Hunden?
Und betreffend Keule, sie ist dann hoffentlich einfach nicht zu dominant? Die Galgos sind doch recht sensibel, wäre schade, wenn sie ihn dann unterbuttert. Dies kannst Du aber auf jeden Fall auch beeinflussen, dass Du von Beginn an klare Strukturen gibst und die Hunde nicht einfach selber regeln lässt sondern wirklich guckst, dass sie auf DICH hören und Du allfällige Streitigkeiten klärst.

Aber wenn alles klappt, dann sind 2 Hunde genial! Wenn ich mal nur einen dabei habe, das ist echt langweilig.. :lol: (gut, ich bin ja oft auch mit 4 oder 5 Hunden on tour... :eusa_shhh:)
 
  • Zweithund? Beitrag #13
Zu Bangkaew möchte ich nichts mehr schreiben. Das ist auch keine private Streiterei. Und genauso wenig möchte ich mich beleidigen lassen. Und zum Thema hat es nun wirklich nichts sinnvolles beigetragen.

@ValerieS. ich habe schon Arbeit. Aber wir wollen den Hund zu zweit haben (mein Freunde und ich). Obwohl wir beide arbeiten, haben wir dafür recht gute Arbeitszeiten. Ich arbeite von 8 Uhr bis 16 Uhr, er von 12-18 Uhr. daher die 4 Stunden alleine.;) Da wir beide Geld verdienen und der Wunsch von uns beiden kommt, ist das Finanzielle schon gegeben. Wenn mal 2 OP's in einem Jahr kommen, das tut natürlich weh. Wir haben nicht endlos Geld in der Hinterhand. Aber auch das bekommen wir hin. Wir haben eine Hunde-Kasse in die jeden Monat Geld fliest und meine Tierärztin hat nichts gegen Ratenzahlungen. Also es wäre kein Grund völlig zu verzweifeln. Aber deine Bedenken sind da schon berechtigt.

@kleiner Falke
Ich denke also, wenn Du einen vielleicht schon etwas älteren Galgo aus dem Tierheim adoptierst (ich würde auch zu einem Rüden tendieren), dann wäre das sicher eine schöne Sache.
Genau, er sollte nicht mehr ganz jung sein, und etwas ruhiger. Das sehe ich genau so. Ich suche ab 3 Jahren aufwärts wobei meine Favoriten zw 5 und 9 Jahren liegen. Er sollte dennoch gerne und auch mal länger Spazieren können und auch zum Sprint und Toben bereit sein. Es sollte sich halt nur in Grenzen halten.
Warum eher einen Rüden? Keule macht da kein großen Unterschied, zumindest hab ich den noch nicht so beobachtet.

Keule ist 7 Jahre alt und schon sehr gefestigt.

Heisst also, auch wenn der Galgo mal ne Katze sieht und abdampft (sollte ja nicht sein, ist nur mal ein Beispiel... ;)) dann könntest Du Keule zurückbehalten?
Diese Situation habe ich sogar schon kennengelernt. Keule hat auch einen natürlichen aber leichten Jagdtrieb. Er ist aber gut zu handeln. Wenn der andere Hund losrennt und ich das schnell genug merke, kann ich sie schon bei mir halten. Wenn sie doch hinterherrennt, kommt sie nicht beim ersten ruf zurück, aber nach mehrmaligen rufen schon. Also sie ignoriert mich nicht. Das wäre natürlich keine schöne Situation. Es sollte auch absolut nicht passieren dass der Galgo die Möglichkeit hat einem Tier hinterher zu hetzen. Dafür werd ich so gut ich kann sorgen, aber natürlich kann man das nicht ausschließen. Solange ich mir nicht sicher bin darf der Hund natürlich nur im gesicherten Gelände ohne Leine rennen.
Antijagd-Training möchte ich auch machen. Die Hunde, die ich mir anschaue haben da aber auch schon Erfahrungen gemacht. Trotzdem Üben bleibt nicht aus.

Wenn der Galgo an der Leine zerrt, das wird Keule nicht irritieren, die läuft brav an der lockeren Leine?
Ja das tut sie schon.

Wenn Besuch kommt zu Hause, dann ist Keule ein braves Vorbild, macht kein Theather, ist freundlich?
Ja sie freut sich bloß, würde den anderen Hund höchstens mal anknurren, wenn der übertreibt. Aber das ist sehr untypisch für Galgos.

Alleine bleiben kann sie auch gut, sie wird sich auch nicht irritieren lassen, falls der Galgo dann mal winselt oder gar bellt?
Das kann sie gut. Sie macht nix und schläft entspannt, winselt und bellt nicht. Vom winseln würde sie sich sicher nicht irritieren lassen, beim bellen weiß ich nicht genau. Glaube ich nicht, aber vielleicht würde sie mitbellen. Der Galgo soll natürlich einige Stunden alleine bleiben können. Anfangs wird es vielleicht nicht ohne Probleme klappen, aber wenn er das schon kennt, sollte es nach einer Eingewöhngszeit wohl gehen. Würde mir auch für die ersten Tage Urlaub nehmen um das alles langsam auszuprobieren und ihm das anzugewöhnen.

Und betreffend Keule, sie ist dann hoffentlich einfach nicht zu dominant? Die Galgos sind doch recht sensibel, wäre schade, wenn sie ihn dann unterbuttert. Dies kannst Du aber auf jeden Fall auch beeinflussen, dass Du von Beginn an klare Strukturen gibst und die Hunde nicht einfach selber regeln lässt sondern wirklich guckst, dass sie auf DICH hören und Du allfällige Streitigkeiten klärst.
Wirklich dominant ist sie nicht. Sie unterwirft sich eher meistens. Aber sie will zuhause anfangs schon sagen was ihrs ist. Ich hatte für einige Wochen einen Pflegehund. Der war noch recht jung und etwas wild. In den ersten Tagen hat ihre Sachen verteidigt, aber hat ihm auch sein Spielzeug, seine Näpfe usw nicht streitig gemacht. Nach den ersten paar Tagen wurde sie dann immer großzügiger. Nach ca 2 Wochen durfte er auch an ihren Napf und sogar mal dran Naschen, ihr Bett und ihr Spielzeug durfe er auch benutzen. Ich denke gerade bei einem sensiblen ruhigeren Hund ist sie noch schneller großzügig. Sie geht ja auch auf den Charakter ein. Sie war aber auch niemals aggressiv oder so. Sie hat nur gas klare Regeln gesagt und der Hund (auch andere Hunde) haben es auch einfach verstanden.

Deine Fragen waren sehr hilfreich, man muss natürlich auch in alle Richtungen sehen. Da braucht man auch mal Input von anderen.
Aber ich denke, dass dies keine Gründe sind auf den Zweithund zu verzichten, oder?

@Pewee
Ja hast recht, mehr Zeit benötigt man doch schon.
Mal ganz praktisch gesehen.

Die Spaziergänge werden nicht dadurch viel mehr Zeit beanspruchen. Wenn ich mal mit einem alleine gehe, dann weil es sich so anbietet (sagen wir, mein Freund ist bei Windhund-Treffen), also auch dann nicht mehr Zeitaufwand.

Clickertraining: Da ich immer nur kurze Übungseinheiten mache, kann man da gut abwechseln. Jetzt ist es so das ich zB 10 Minuten Clicke dann irgendwann später nochmal. Während der Spaziergänge mache ich das auch. Mit 2 Hunden kann ich längere Übungseinheiten und abwechseln, dafür nicht so häufig. Das macht sich am Tag kaum bemerkbar, denke ich. Zumal ich das voallem nachmittags mache, wo ich genügend Zeit habe, es frei einzuteilen wie es mir passt.

Windhundauslauf bzw Treffen: Eindeutig mehr Zeitaufwand. Wenn Keule nicht mitkann. Kann mir vorstellen dass sie das überfordert mit so mehreren so schnellen Hunden zu spielen. Das wäre ein bis zweimal die Woche eine halbe bis eine Stunde. Zum Hundeplatz gehe ich auch so etwa 1 mal die Woche, da ist der Galgo dabei, das wäre kein Mehraufwand.

Gehorsamstraining: Den normalen Gehorsam trainiere ich auch mit Keule überall im Alltag, Spazieren, zu Hause, im Garten etc. = nicht viel mehr Zeitaufwand.
Spezielles Training für den Galgo, zB Reizangel würde ich ohne Keule machen. Wieviel Zeit ich dafür benötige ist noch unklar, kommt auf den Hund an und darauf wie die einzelnen Übungen aussehen. Pauschal könnte man jetzt sagen, alle 2 Tage eine halbe Stunde? Das ist auch zeitlicher Mehraufwand.

Fürs Füttern brauche ich vielleicht 2 Minuten mehr wenn der Hund wie Keule gebarft werden kann. Wenn er was anderes bekommt eben 5 Minuten mehr.

Alles andere wie Schmusen usw sehe ich nicht als Zeitaufwand. Das passiert einfach automatisch neben her.

Fazit:
Ein zeitlicher Mehraufwand im Alltag grob geschätzt pro Tag:
15 Minuten mehr Clickern
0,5 Stunden Windhundauslauf (2 mal die Woche)
0,5 Stunden speziell Training für Galgo
5 Minuten mehr Essenzubereitung

=knappe Stunde mehr Zeit täglich + zweimal die Woche eine halbe Stunde Windhund-auslauf/treffen.

Schätze ich das so richtig ein? Ist natürlich nur ganz grob. Gerne verbessern wenn nicht.

Wenn der Hund krank ist und den anderen ansteckt ist das schon schlimm. Das wird wohl nicht einfach. Aber solche Sachen passieren einfach auch. Das ist mit 2 Hunden bestimmt stressiger. Aber auch mit einem Hund schon schlimm. Das sind aber Ausnahmen wo wir dann auch Ausnahmen machen. Dann wird unsere Zeit eingeschränkt oder es wird sich Urlaub genommen oder sowas. Das gehört einfach dazu wenn man die Verantwortung für ein oder mehrere Lebewesen hat. Mit einem Hund kann das ja genauso passieren.
 
  • Zweithund? Beitrag #14
die kleine von meiner mama ist ein wippet mit etwas schäfer drin... (hat nur die größe vom schäfer)
und die ist sehr lauffreudig wird aggresiv wenn sie nicht ausgelastet ist sprich sie bellt einfach so menschen an (kann auch der schäfer sein) aber jagen tut sie zb. garnicht (außer die rennen im rudel los dann macht sie mit:roll:) sie ist sehr folgsam und weicht einem nicht von der seite, sie ist bei fremden etwas schüchtern hmm wenn du noch was spezielles wissen willst frag einfach...

@pewee: ich habe ja extra dazu geschrieben das ich spazieren gehen nicht damit meine aber mer gehen musst du deswegen auch nicht wenn die hunde zusammen passen und klar beschäftige ich mich mit beiden aber nie mit einem alleine weil ich das unfair finde wenn dann arbeiten wir zu dritt und es ist kein bisschen mehr arbeit als wie mit einem und meine kuscheln und spielen sehr viel untereinander und dadurch weniger mit mir sie brauchen generell in der wohnung wenig körperliche ansprache... verstanden:mrgreen: was ich damit sagen will???
 
  • Zweithund? Beitrag #15
Spezielles Training für den Galgo, zB Reizangel würde ich ohne Keule machen. Wieviel Zeit ich dafür benötige ist noch unklar, kommt auf den Hund an und darauf wie die einzelnen Übungen aussehen. Pauschal könnte man jetzt sagen, alle 2 Tage eine halbe Stunde? Das ist auch zeitlicher Mehraufwand.

Das ist eben das Ding, wieso der Mehraufwand wirklich Mehraufwand bedeuten kann. Beim Reizangeltraining hat der andere Hund beispielsweise nix zu suchen. Das ist halt etwas, was du extra machen musst. Ich mache beispielsweise 4x die Woche (+/-) Antijagdtraining mit Hanna. Dazu gehören Reizangeltraining, Dummytraining, Suchspiele und mittlerweile auch ZOS im Wechsel. Gut, die Suchspiele kann man zusammen mit dem anderen Hund machen. Den Rest muss ich getrennt von Jerry machen, weil er nur stören würde. Der Jagdhund muss nämlich lernen, sich 100% auf mich zu konzentrieren, wenn wir Antijagdtraining machen. Ich schaue nie genau auf die Uhr, aber eine halbe Stunde kann/ist je nach Jagdtrieb zu wenig. Kommt natürlich immer drauf an, was du dir für einen Jäger holst, Hannas Jagdtrieb schätze ich im Moment eher als mittelmäßig ein. Es gibt sicherlich Hunde mit mehr aber auch mit weniger Jagdtrieb.

Was das "ich finde es unfair, mit den Hunden allein zu arbeiten"-Argument: Je nach Hund MUSS man das machen. Galgos sind Sensibelchen und wenn sie dann noch aus meist schwierigen Verhältnissen kommen, hat man oft einen unsicheren Hund. Ich bin ja selbst Halterin eines solchen Hundes und ich muss Situationen herbeiführen, wo sie auch mal allein durch muss, weil auch so ihr Selbstbewusstsein gesteigert wird. Gegenteilig ist es sonst oft so, dass diese Hunde unter Gruppenzwang leiden und sich nur in der Runde stark fühlen und ob man will oder nicht, mit recht hoher Wahrscheinlichkeit wird der Zweithund irgendwann auch mal allein sein, vor allem, wenn der Ersthund einiges älter ist und den Zweithund vermutlich nicht überlebt. Wie gesagt, ich sage damit nicht, dass ab sofort alle Mehrhundhalter bitte getrennt mit ihren Hunden gehen. Bei Sensibelchen sollte man aber öfter Situationen herbeiführen, die man mit ihm allein meistert (zumal das ungemein die Bindung fördert).

Man muss auch den Mehraufwand bedenken, den man hat, wenn man zwei Hunde "hüten" muss. Wenn wir auf Gassigängen sind, kann ich nicht entspannt mit Jerry Fährten legen, ich muss ja nebenher auch noch gucken, dass Hanna keine Faxen macht, kein anderer Hund kommt, ich niemanden störe usw. Das hat man natürlich alles auch mit dem Ersthund, aber allein die Tatsache, dass der Ersthund auch irgendwo rumrennt, bedeutet schon Arbeit, die man nicht unterschätzen sollte (vor allem, wenn dann noch ein anderer Hund "hallo" sagen will *umkipp*). Denn den Hund einfach abliegen lassen, während ich mit dem anderen die tollsten Sachen mache, find ich nämlich unfair *g* Es macht eben einfach einen Unterschied, ob man die volle Konzentration für einen oder gleich für zwei Hunde hat. Wenn ich neue Dinge beibringe, die elementar für die Hundehaltung sind, gehe ich immer lieber allein bzw. getrennt mit meinen Hunden.
 
  • Zweithund? Beitrag #16
also ich muss mit meinen 2 nicht alleine gehen oder üben ich mache alles zusammen fuß gehen abrufen usw. es muss ja sonst auch mit beiden klappen und nicht nur mit jedem alleine... meine Kimba würde sterben wenn sie daheim bleiben muss und ich mit Monty alleine gehe umgekehrt genauso...
okay ja ich gebe zu das der kleine leicht größenwansinnig ist :roll: aber das liegt denk ich mal an dem mix... und nicht daran das sie nur zu zweit gehen...

zum Jagttrieb sage ich lieber nix:eusa_shhh:
 
  • Zweithund? Beitrag #17
Zu Bangkaew möchte ich nichts mehr schreiben. Das ist auch keine private Streiterei. Und genauso wenig möchte ich mich beleidigen lassen. Und zum Thema hat es nun wirklich nichts sinnvolles beigetragen.

schön hast Du das jetzt wieder geschrieben, erst das mit der Werbung, und gleich drauf, willst Du dich von mir nicht Beleidigen lasse, Aber das Verstehe ich nun Wirklich nicht? Wo bitte habe ich Dich denn Beleidigt. ich habe mir die Mühe gemacht, und noch mal alles was ich dir geschrieben habe gelesen.

wenn Du das mit der Werbung meinst, das war keine Beleidigung, denn man kann ja nicht alles wissen, geht mir ja auch so, aber ich kann es mir in meinem Beruf eben nicht Leisten, was zuschreiben wovon ich keine Ahnung habe, und da Frage ich eben immer nach, und bin dankbar für einen guten Tipp, was ist so schlimm daran.
 
  • Zweithund? Beitrag #18
Pewee, ja das sagte ich ja, dass Keule da nicht dabei sein soll. Wieviel Zeit das Antijagdtraining benötigt kann man jetzt auch wirklich noch nicht sagen. Das war nur so ne Schätzung. Bei dir sind es 4 mal die Woche. Ich schätzte, alle 2 Tage, das liegt ja doch schon nahe. Eine halbe Stunde dachte ich weil es ja schon viel an Konzentration fordert und man da lieber nicht zu lange am Stück üben sollte oder man macht viele Pausen. Aber das hängt ja stark vom Hund ab.
Wie gesagt, ich suche schon nach einem, dessen Jagdtrieb zu händeln ist, also mit dem schon geübt wurde und der auch schon von den Pflegeleuten in wildarmen Gegenden abgeleint wird. Da habe ich auch schon welche im Auge. Ich würde das Training halt fortsetzen und erst nach einer langen Eingewöhngszeit und wenn es im gesicherten Auslauf mit dem Abruf unter Ablenkung gut klappt, von der Leine lassen. Die Pflegefamilie unterstützt im Normalfall auch die neue Halter und stehen immer für Tipps bereit.

Ja wenn ich mit dem Galgo wirklich viel mehr alleine trainieren müsste, kostet das schon mehr an Zeit. Aber wie gesagt will ich mir nicht einen komplett unerzogen und "verstörten" Hund holen. Genau aus diesen Grund. Ich denke wenn ich den passenden Hund finde, lässt sich das Training gut noch am Nachmittag oder Abend einbauen.
Da wir zu zweit sind ist es aber auch einfacher mal mit einem alleine was zu machen.

Ich bin ja selbst Halterin eines solchen Hundes und ich muss Situationen herbeiführen, wo sie auch mal allein durch muss, weil auch so ihr Selbstbewusstsein gesteigert wird. Gegenteilig ist es sonst oft so, dass diese Hunde unter Gruppenzwang leiden und sich nur in der Runde stark fühlen und ob man will oder nicht, mit recht hoher Wahrscheinlichkeit wird der Zweithund irgendwann auch mal allein sein, vor allem, wenn der Ersthund einiges älter ist und den Zweithund vermutlich nicht überlebt. Wie gesagt, ich sage damit nicht, dass ab sofort alle Mehrhundhalter bitte getrennt mit ihren Hunden gehen. Bei Sensibelchen sollte man aber öfter Situationen herbeiführen, die man mit ihm allein meistert (zumal das ungemein die Bindung fördert).

Ja das leuchtet mir ein:eusa_think:

Aber wenn ich mit dem Galgo alleine schon regelmäßig zum Windhundauslauf gehe, was ja auch ein Spaziergang ist, und Antijagdtraining mache, ist das möglicherweise auch schon fast ausreichend. Wenn ich dann mit ihm hin und wieder mal alleine Spazieren gehe, wenn es sich sowieso ergibt, also das Keule eh unterwegs ist, oder so, dann sollte es eigentlich auch reichen oder?
Seh ich das falsch:eusa_think:

melli, da der Hund deiner Ma ja ein Mix ist, würde es mir vielleicht nicht so viel bringen dich über ihn auszuquetschen;)
Schließlich mag es ja sein dass wir versehentlich eher über das Verhalten eines Schäferhundes sprechen;) Aber trotzdem danke!
Das der eine ohne den anderen tot unglücklich ist möchte ich eigentlich nicht. So eine Situation kommt ja immer mal vor. Aber wenn deine beiden das nicht anders kennen, ist es ja auch verständlich. Dann würde ich sie auch nicht auseinanderreissen, es sei denn man trainiert denen das langsam an.

Pewee und auch ihr anderen Zwei-Hunde-Halter, wie ist das denn bei euch? Seid ihr berufstätig, seid ihr alleine, wieviel Zeit verbringt ihr intensiv mit euren Hunden und ist es euch zuviel, zu stressig oder kaum zu managen? Würdet ihr euch nocheinmal dafür entscheiden oder lieber nicht?
Die Hunde von kleiner Falke erfordern zB bestimmt mehr als meine, das ist dann auch Rasse und Wesens bedingt und vielleicht nicht so gut vergleichbar. Aber nur mal so um einen Einblick zu erhalten...
 
  • Zweithund? Beitrag #19
Wenn ich dann mit ihm hin und wieder mal alleine Spazieren gehe, wenn es sich sowieso ergibt, also das Keule eh unterwegs ist, oder so, dann sollte es eigentlich auch reichen oder?
Seh ich das falsch:eusa_think:

Klar, im Prinzip kann das reichen. Ich würde mich nur mit der Möglichkeit vertraut machen, dass evtl. dann doch öfter so etwas herbeigeführt machen muss. Aber wie du schon selber sagtest, hängt das absolut vom Individuum ab und man muss einfach schauen, wie stark er das braucht.
 
  • Zweithund? Beitrag #20
so ich denke ich mach für mich nocheinmal in Ruhe eine Checkliste mit den Bedenken und Fragen die ihr (und ich) hier so angesprochen habt. Die gehe ich dann mit meinem Freund in Ruhe durch.
Ich denke schon dass es eine gute Idee ist, aber ich will mir ganz sicher sein, und ihr habt ja auch einiges angesprochen, was ich mir auch durch den Kopf gehen lassen muss.
Wenn meine Checkliste nun positiv ausfällt und von euch kein großer Einwand mehr kommt, ist der Groschen auch gefallen!
Ich bedanke mich wirklich vom Herzen bei euch, dass ihr mir so ausführlich versucht habt zu helfen.
Ich gucke regelmäßig hier rein, also gerne gerne weiter schreiben. Und ich halte auch auf dem Laufenden. Und frage sicherlich das eine oder andere nochmal nach.
Wenn ihr Lust habt, schreibt mir doch gerne euren Zwei-Hunde-Tagesablauf. Das würde mich total interessieren.
 
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