Tut mir so leid Chinoo. Ich musste noch nie einen Hund über die Regenbogenbrücke bringen, aber ich mach mir in letzter Zeit immerwieder gedanken darüber, weil mein Hundi auch "schon" 11 Jahre alt ist und jetzt auch noch Probleme mit dem Herz bekommen hat.
Ich kann gut verstehen, dass du ein schlechtes Gewissen hast. Ich glaub so geht es JEDEM, in so einer Situation. Man weiss nie, ob es jetzt "der richtige" Zeitpunkt war, oder ob man ihm doch nochmal hätte helfen können. Aber wenn dir der Tierarzt schon gesagt hat, dass es eine Qual geworden wäre, dann hast du genau richtig gehandelt. Du hast ihm eine Menge erspart und ich finde, dass wir Menschen das unseren Fellnasen auch schuldig sind. Es wäre egoistisch, den Hund leiden zu lassen, nur weil WIR nicht bereit sind zu akzeptieren, dass es Zeit ist ihn gehen zu lassen.
Mein Opa hatte auch einen Pudel. Er war 18 Jahre alt, konnte nicht mehr sehen, nicht mehr hören und nichtmal mehr alleine Pipi machen, weil er sich nichtmehr auf den Beinen halten konnte. Mein Opa musste ihn immer raustragen, hinstellen und festhalten, damit er nicht umkippt. Er war nicht bereit einzusehen, dass die Zeit gekommen war ihn zu erlösen. Er war egoistisch und hat es lieber mit angesehen, wie sein Hund leidet. Ich find, dass sowas nicht sein muss!!! Kein Hund, oder generell Haustier verdient es so zu leiden.
Wie gesagt, du hast genau richtig gehandelt. Mach dir nicht soviele Gedanken. Er ist jetzt über die Regenbogenbrücke gegangen und jetzt geht es ihm wieder gut. Denke an die schönen Zeiten die ihr zusammen hattet und irgendwann seht ihr euch wieder!