- Regelmäßiges Erbrechen & Futterfrage Beitrag #1
bi0
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Hallo,
erstmal zur Vorgeschichte.. ich muss leider ein wenig ausholen.
Vor einigen Wochen fing es damit an, dass meine Katze vermehrt erbrochen hat. Es gab Tage, da war es fast täglich, dann war wieder wochenlang Ruhe. Jedes Mal wenn ich mir vorgenommen habe, am nächsten Tag zum Tierarzt zu fahren, falls es nicht anhalten sollte, wurde es wieder besser.
Als Gegenmaßnahme habe ich nur noch kleinere Portionen gefüttert und in etwas Wasser gelöst. Trockenfutter, Essensreste oder Milch bekommen meine Katzen sowieso nicht, daran kann es also schon mal nicht liegen. Ich muss dazu sagen, dass meine Katze einen sehr empfindlichen Magen hat, schon seit klein auf. Bekommt sie eine Hand voll Trockenfutter, liegt das kurze Zeit später wieder irgendwo auf dem Boden. Bei schlechtem Futter bekommt sie direkt Durchfall usw.
Ich habe ja erst gedacht, dass es am Fellwechsel liegt, da meine Katzen momentan alle etwas mehr Fell verlieren als sonst. Meine Katze bekommt eigentlich täglich gesicherten Freigang (also im Garten mit Katzennetz), das habe ich dann auch reduziert und sie nur noch ab und zu unter "Aufsicht" rausgelassen. Dazu sollte ich noch sagen, dass sie eh lieber drinnen ist als draußen, weshalb das kein Problem war
Sobald sie also mal länger draußen war, hat sie gleich angefangen, Gras zu fressen.. Das Ende vom Lied war dann natürlich wieder Erbrochenes. Da kam es auch gut mal vor, dass ich sie abends zum Fressen wieder reingeholt habe und einige Minuten nach dem Fressen war wieder alles draußen. Ich habe dann überlegt, ob es eine Futtermittelunverträglichkeit ist. Aber wieso hat sie dann mehrere Tage Probleme und dann wieder wochenlang überhaupt nichts?
Mir kommt es jedenfalls so vor, als ob es nicht am Futter liegt, aber ausschließen kann man natürlich erstmal nichts. Es scheint aber so, dass sie das Gras ständig frisst, eben WEIL sie erbrechen möchte bzw. damit dies leichter geschehen kann.
Nachdem also gestern Abend und heute Morgen wieder alles direkt nach dem Fressen draußen landete, bin ich direkt zum Tierarzt gefahren. Sie hatte ja seit fast 24 Stunden nichts mehr im Magen behalten. Jedenfalls wurde sie erstmal normal untersucht und sie scheint äußerlich gesund zu sein. Leicht erhöhte Temperatur konnte festgestellt werden, weshalb sie ein fiebersenkendes Mittel bekommen hat. Außerdem noch etwas zur Magenberuhigung und morgen sollen wir nochmal vorbeikommen.
Durchfall hat sie soweit nicht, so dass man da noch irgendwie Schlüsse ziehen könnte. Bisher war sie auch recht ruhig.. ich habe sie wieder rausgelassen und werde nachher sehen, ob sie sich nochmal übergeben muss.
Beim Tierarzt wurde mir gesagt, dass es eventuell eine Infektion sein könnte (dadurch dann die leicht erhöhte Temperatur), dass sie auch etwas verschluck haben könnte (aber dann erbricht sie doch nicht über 1 Monat mal häufiger und mal weniger häufig?!) usw. Je nachdem, wie es bis morgen läuft, sollen noch Spritzen gegen Infektionen, Magenspiegelung oder Röntgenaufnahmen folgen. Natürlich versuche ich das zu vermeiden, so gut es geht.
Vielleicht hatte jemand schon ähnliche Erfahrungen oder kann mit meinen eher wenigen Infos etwas anfangen. Ich rätsel ja selbst seit Wochen rum, woran es liegen könnte.. und das am besten, ohne meiner Katze aufwändige Untersuchungen zuzumuten.
Was ich aber eigentlich noch wissen wollte.. Ich habe bei Tierarzt einen Beutel Hill's Prescription Diet i/d für den Magen (auch gegen Durchfall) bekommen. Hill's und Tierarzt, sicher klingelts da bei mir. Aber davon mal abgesehen wurde mir gesagt, dass sie heute nur diesen Beutel bekommen soll, damit sich der Magen beruhigen kann. Hill's ist ja für den Preis nun echt nicht das Gelbe vom Ei, aber ist so etwas wirklich nötig? Reicht es da nicht, einfach normales hochwertiges Futter zu geben (es sei denn, es liegt tatsächlich an einer Futterunverträglichkeit)?
Außerdem hieß es vom Tierarzt, als ich nach der Fütterung gefragt wurde, dass Dosenfutter schlecht für die Zähne sei. Und ja, ich weiß, dass solche "Argumente" gerne angebracht werden, um das Futter von bestimmten Herstellern besser dastehen zu lassen.. Fakt ist aber, dass Dosenfutter nun auch nicht die optimale Lösung ist und wenn ich es nächstes Jahr vom Platz her hinkriege, werde ich eh auf BARF umstellen, aber so lange muss die Dose eben bleiben. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass meine Katze deswegen Probleme mit dem Zahnschmelz bekommt. Soweit ich weiß, hängt das ja stark von der Futterzusammensetzung ab und nicht, ob es nun feucht oder nass ist. Der Tierarzt meinte, dass es (von Hill's?) ein spezielles Trockenfutter gibt, das extra große Brocken beinhaltet, damit die Katze auch etwas zu Kauen hat. Ist es so abwegig, dass ich der Katze lieber ab und zu frisches Fleisch (mit oder ohne Knochen) gebe? Soweit ich weiß, hängt die Zahnsteinbildung ja auch sehr stark von genetischer Vorbelastung ab und "konzentrierte" Stoffe wie im Trockenfutter sind doch sicher nicht gerade förderlich.
Tut mir leid für diesen langen Text, aber das mit dem Futter hat mich echt vor den Kopf geschlagen. Ich habe mich sehr viel informiert, ich habe Bücher gelesen, im Internet usw. und habe dann den für mich richtigen Weg gefunden. Aber ich will meinen Katzen natürlich Zahnprobleme ersparen, wenn das irgendwie möglich ist. Im Forum gibt es schon viele Beiträge zum Futter, die kenne ich auch alle.. aber ich wollte einfach mal ein paar Worte gezielt zu der Fragestellung hören... und ich bedanke mich schon mal bei allen, die diesen Text gelesen haben und ihre Erfahrungen mit mir teilen möchten
erstmal zur Vorgeschichte.. ich muss leider ein wenig ausholen.
Vor einigen Wochen fing es damit an, dass meine Katze vermehrt erbrochen hat. Es gab Tage, da war es fast täglich, dann war wieder wochenlang Ruhe. Jedes Mal wenn ich mir vorgenommen habe, am nächsten Tag zum Tierarzt zu fahren, falls es nicht anhalten sollte, wurde es wieder besser.
Als Gegenmaßnahme habe ich nur noch kleinere Portionen gefüttert und in etwas Wasser gelöst. Trockenfutter, Essensreste oder Milch bekommen meine Katzen sowieso nicht, daran kann es also schon mal nicht liegen. Ich muss dazu sagen, dass meine Katze einen sehr empfindlichen Magen hat, schon seit klein auf. Bekommt sie eine Hand voll Trockenfutter, liegt das kurze Zeit später wieder irgendwo auf dem Boden. Bei schlechtem Futter bekommt sie direkt Durchfall usw.
Ich habe ja erst gedacht, dass es am Fellwechsel liegt, da meine Katzen momentan alle etwas mehr Fell verlieren als sonst. Meine Katze bekommt eigentlich täglich gesicherten Freigang (also im Garten mit Katzennetz), das habe ich dann auch reduziert und sie nur noch ab und zu unter "Aufsicht" rausgelassen. Dazu sollte ich noch sagen, dass sie eh lieber drinnen ist als draußen, weshalb das kein Problem war
Sobald sie also mal länger draußen war, hat sie gleich angefangen, Gras zu fressen.. Das Ende vom Lied war dann natürlich wieder Erbrochenes. Da kam es auch gut mal vor, dass ich sie abends zum Fressen wieder reingeholt habe und einige Minuten nach dem Fressen war wieder alles draußen. Ich habe dann überlegt, ob es eine Futtermittelunverträglichkeit ist. Aber wieso hat sie dann mehrere Tage Probleme und dann wieder wochenlang überhaupt nichts?
Mir kommt es jedenfalls so vor, als ob es nicht am Futter liegt, aber ausschließen kann man natürlich erstmal nichts. Es scheint aber so, dass sie das Gras ständig frisst, eben WEIL sie erbrechen möchte bzw. damit dies leichter geschehen kann.
Nachdem also gestern Abend und heute Morgen wieder alles direkt nach dem Fressen draußen landete, bin ich direkt zum Tierarzt gefahren. Sie hatte ja seit fast 24 Stunden nichts mehr im Magen behalten. Jedenfalls wurde sie erstmal normal untersucht und sie scheint äußerlich gesund zu sein. Leicht erhöhte Temperatur konnte festgestellt werden, weshalb sie ein fiebersenkendes Mittel bekommen hat. Außerdem noch etwas zur Magenberuhigung und morgen sollen wir nochmal vorbeikommen.
Durchfall hat sie soweit nicht, so dass man da noch irgendwie Schlüsse ziehen könnte. Bisher war sie auch recht ruhig.. ich habe sie wieder rausgelassen und werde nachher sehen, ob sie sich nochmal übergeben muss.
Beim Tierarzt wurde mir gesagt, dass es eventuell eine Infektion sein könnte (dadurch dann die leicht erhöhte Temperatur), dass sie auch etwas verschluck haben könnte (aber dann erbricht sie doch nicht über 1 Monat mal häufiger und mal weniger häufig?!) usw. Je nachdem, wie es bis morgen läuft, sollen noch Spritzen gegen Infektionen, Magenspiegelung oder Röntgenaufnahmen folgen. Natürlich versuche ich das zu vermeiden, so gut es geht.
Vielleicht hatte jemand schon ähnliche Erfahrungen oder kann mit meinen eher wenigen Infos etwas anfangen. Ich rätsel ja selbst seit Wochen rum, woran es liegen könnte.. und das am besten, ohne meiner Katze aufwändige Untersuchungen zuzumuten.
Was ich aber eigentlich noch wissen wollte.. Ich habe bei Tierarzt einen Beutel Hill's Prescription Diet i/d für den Magen (auch gegen Durchfall) bekommen. Hill's und Tierarzt, sicher klingelts da bei mir. Aber davon mal abgesehen wurde mir gesagt, dass sie heute nur diesen Beutel bekommen soll, damit sich der Magen beruhigen kann. Hill's ist ja für den Preis nun echt nicht das Gelbe vom Ei, aber ist so etwas wirklich nötig? Reicht es da nicht, einfach normales hochwertiges Futter zu geben (es sei denn, es liegt tatsächlich an einer Futterunverträglichkeit)?
Außerdem hieß es vom Tierarzt, als ich nach der Fütterung gefragt wurde, dass Dosenfutter schlecht für die Zähne sei. Und ja, ich weiß, dass solche "Argumente" gerne angebracht werden, um das Futter von bestimmten Herstellern besser dastehen zu lassen.. Fakt ist aber, dass Dosenfutter nun auch nicht die optimale Lösung ist und wenn ich es nächstes Jahr vom Platz her hinkriege, werde ich eh auf BARF umstellen, aber so lange muss die Dose eben bleiben. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass meine Katze deswegen Probleme mit dem Zahnschmelz bekommt. Soweit ich weiß, hängt das ja stark von der Futterzusammensetzung ab und nicht, ob es nun feucht oder nass ist. Der Tierarzt meinte, dass es (von Hill's?) ein spezielles Trockenfutter gibt, das extra große Brocken beinhaltet, damit die Katze auch etwas zu Kauen hat. Ist es so abwegig, dass ich der Katze lieber ab und zu frisches Fleisch (mit oder ohne Knochen) gebe? Soweit ich weiß, hängt die Zahnsteinbildung ja auch sehr stark von genetischer Vorbelastung ab und "konzentrierte" Stoffe wie im Trockenfutter sind doch sicher nicht gerade förderlich.
Tut mir leid für diesen langen Text, aber das mit dem Futter hat mich echt vor den Kopf geschlagen. Ich habe mich sehr viel informiert, ich habe Bücher gelesen, im Internet usw. und habe dann den für mich richtigen Weg gefunden. Aber ich will meinen Katzen natürlich Zahnprobleme ersparen, wenn das irgendwie möglich ist. Im Forum gibt es schon viele Beiträge zum Futter, die kenne ich auch alle.. aber ich wollte einfach mal ein paar Worte gezielt zu der Fragestellung hören... und ich bedanke mich schon mal bei allen, die diesen Text gelesen haben und ihre Erfahrungen mit mir teilen möchten