Ratten oder doch lieber Farbmäuse

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  • Ratten oder doch lieber Farbmäuse Beitrag #1
MerlinMC

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Huhu, ich bin derzeit am Überlegen mit Ratten anzuschaffen.
Bin mir allerdings noch nicht ganz sicher. Da Farbmäuse auch noch ein Favorit ist.
Ich war mir eigentlich total sicher Ratten zu nehmen, doch gestern waren wir im Zooladen und hab Farbmäuse gesehen (waren nur wegen Vogelfutter da, würd mir da keine Tiere kaufen)

so und nu bin ich mir doch wieder unsicher...... nöhl......

ich muss sagen das ich vor ca. 15 Jahren 18 Nager hatte. Darunter 2 Ratten (die in einem 3m. umgebauten Wohnzimmerschrank wohnten)
Farbmäuse und Wüstenrenner :) ....) alle in Großen Käfigen. (Den Platz und die Zeit hab ich nun nicht mehr, für so viele ;))
die letzen Renner sind ca. vor 15Jahren verstorben.....

da ich weiß wie die einzelnen Nager sind, find ich die Entscheidung noch schwerer.....
vielleich könnt ihr mir ja noch mal so bissel behilflich sein bei der Entscheidung....
 
  • Ratten oder doch lieber Farbmäuse Beitrag #2
Huhu,

ich wuesste jetzt nicht, wie wir dir genau helfen sollten :eusa_think:

Ich meine, du kennst beide Arten, ihre Ansprueche und die grundlegenden Verhaltensweisen.
Jetzt musst du dir die Frage stellen, was du von den Tieren erwartest.
Reine Beobachtungstiere ? Oder moechtest du Tiere, mit denen du im besten Fall interagieren kannst ?
Haettest du Zeit, Ratten taeglich 2-3 Stunden Auslauf zu goennen ? Ist der Platz dafuer ueberhaupt da ?

Haettest du genug Ruecklagen, um im Notfall vier Tumor-OPs in kurzer Zeit zu zahlen, wenn es mal Schlag auf Schlag kommt und alle einen bekommen ?
Ratten haelt man genau wie Farbmaeuse nicht im Paar, sondern im Rudel, also bei beiden Arten mindestens 4 Tiere.
Bei Maeusen kann man zwar genauso haeufig mit Tumoren rechnen, aber die Tiere sind leider zu klein, sodass man seltener operiert. Ratten, die fit sind, sollten aber operiert werden. Generell sind beide Arten recht anfaellig und daher auch teuer, weil man mit Pech staendig beim Tierarzt hockt. Wenn man aber Glueck hat, hat man eine Maus oder Ratte, die einen Tierarzt nur am Ende eines langen Lebens zur Euthanasie sieht.

Hast du die Moeglichkeit, einen zweiten artgerechten Kaefig in einem anderen Zimmer aufzustellen, sodass du Integrationen durchfuehren kannst ?
Integrationen gehoeren zur Rattenhaltung genau wie der Tierarztbesuch.

Bei Maeusen laeuft das ja ganz anders ab, da braucht es in der Regel keinen zweiten artgerechten Kaefig, sondern kleinere Zwischenstufen bis zum Endkaefig.

Off-Topic
Im Uebrigen unterstuetzt du durch den Kauf von Zubehoer genauso die Haltung und den Verkauf von Tieren in Zoolaeden wie durch den Kauf der Tiere. Es ist das Konzept des Ladens, die Tiere locken Besucher an - ein Gratiszoo - die dann haeufig nebenbei doch gleich noch was mitnehmen. Die Tiere kosten die so wenig, bringen aber allein durch den Zubehoerverkauf recht viel ein.


Aber wo wir gerade bei Voegeln waren, Maeuschen und Ratten bitte nicht im gleichen Zimmer halten wie Voegel. Beide Arten werden von Raubvoegeln erbeutet und so wird ein fliegender Vogel direkt als Feind angesehen und macht ihnen Angst. Zudem machen viele Voegel am Tag recht viel Geraeusche, waehrend die Nager schlafen wollen.
 
  • Ratten oder doch lieber Farbmäuse Beitrag #3
na das ist doch schon recht viel anregendes....
unser Wohnzimmer ist 35qm groß da wird es in Sachen Auslauf kein Problem geben (Vögel kommen bald raus, Außenvoliere)
Zeit hätte ich...bin nur bis Mittag arbeiten und dann erst wieder Abends.....
Rücklagen TA..... gg.... denke wenn ich 13Jahre ein Pferd durch bekommen und Hunde, wird ne OP bei na Ratte nicht ins Gewicht fallen ....
Mein TA hab ich nun 15Jahre. Der hat auch meine damaligen Nager noch gekannt meine Hunde operiert usw. :) ... das wäre auch kein Problem.... was ein TA kostet (und Tierheilpraktiker) weiß ich in all den Jahren ;) (ohne Tiere wäre ich wohl stinke reich gg)
im allgemeinen geht es aber wohl immer mehr in Richtung Farbmäuse..... unser Leo (Ratte) hatte auch einen Tumor, verstarb mit 3,5J. daran :( (trotz op)
dachte das die Häufigkeit bei Tumoren bei Ratten vom Züchter doch geringer ist....ist das nicht so ?
 
  • Ratten oder doch lieber Farbmäuse Beitrag #4
Das ist eines der vielen Maerchen, die "Zuechter" erzaehlen, um ihre Tiere an den Mann zu bekommen.
Ratten neigen generell zu Tumoren, egal ob Tierschutztier oder vom Vermehrer. Eine echte Zucht auf Gesundheit ist bei Ratten leider kaum moeglich, tumorfreie Linien gibt es quasi nicht. Nager haben generell die schnellste Mutationsrate im Tierreich, dadurch koennen sie sich verdammt gut und schnell anpassen. Und bei kurzlebigen Arten spielt es auch keine Rolle, ob die mit einem Jahr einen Tumor bekommen, die vermehren sich ja eh frueher und sterben auch meist noch recht jung, so ist die Natur. Gegen Tumore wird in der Natur leider nicht selektiert und so haben die Ratten von Art wegen ihr Paeckchen zu schleppen - leider. Es hat einfach viel mit Glueck zu tun, ob eine Ratte einen Tumor bekommt oder nicht.
Und auch, wenn die Eltern tumorfrei sind und alt wurden, ist das leider kein Garant dafuer, dass der Nachwuchs auch das Glueck hat.

Wann bist du denn am Abend wieder zuhause ?
Ratten sind daemmerungs- und nachtaktiv, am Nachmittag ist da nicht viel los, ausser vor sich hin ratzen und ab und zu mal zum Kuehlschrank - aeh Futternapf - watscheln ..
 
  • Ratten oder doch lieber Farbmäuse Beitrag #5
ich bin nur 2-3 mal die Wochen Abends Reitstunden geben.... sonst bin ich zuhause....
und wenn ich nicht da bin ist mein Mann und die Kids da.... einer is immer da Abends...

bei meinen Ratten hatte eine einen Tumor die anderen 2 nicht....
 
  • Ratten oder doch lieber Farbmäuse Beitrag #6
Off-Topic
sorry wenn ich so reinplatze...

Gegen Tumore wird in der Natur leider nicht selektiert und so haben die Ratten von Art wegen ihr Paeckchen zu schleppen - leider.
ich dachte, dass die Tumorbildungen und Krankeheitsanfälligkeit sogar erwünscht waren, da sie früher fast ausschließlich in und für Labore gebraucht wurden, um möglichst schnell Tumore und Krankheiten erforschen zu können und dementsprechend wurden sie gezielt auf das hin gezüchtet... :eusa_think:
damals waren sie als Liebhaber-Haustier eher untypisch.

das würde auch erklären warum andere Nager bei weitem nicht ganz so sehr davon geplagt sind.

stimmt das nun oder ist das völlier Blödsinn? :eusa_eh:
 
  • Ratten oder doch lieber Farbmäuse Beitrag #7
ja die Geschichte kenn ich auch
das alle "Haustierratten" von Laborratten abstammen die zur Krebs und Tumor Untersuchungen gezüchtet wurden...

obs stimmt??? wer weiß...daher dachte ich das das evtl. schon Zuchtlinienweise raus selektiert wurde
 
  • Ratten oder doch lieber Farbmäuse Beitrag #8
Vielleicht auch noch nicht weil es nicht irgendwie rückgängig gemacht werden kann? Man sieht einem Jungtier ja irgendwie nicht an obs später mal Tumore hat und wie viele etc.

Also ich stand ja auch mal zweitweise zwischen Farbmäusen und Ratten, habs dann aber verworfen gehabt, weil ich keine Ratten halten darf. Schlussendlich wurden es doch Farbmäuse, eben weil sie klein sind und somit einfach süßer ^^ Meine Entscheidung war auch dementsprechend richtig -> Denn nur Farbmäuse können sich so knuffig in den EIerkarton kuscheln xD Ob ich nach den Farbmäusen und wenn ich mal ausgezogen bin Ratten halten würde weiß ich eher nicht, denn sie haben auch deutlich mehr Anspruch, wegen Auslauf und Beschäftigen etc. Farbmäuse sind beobachtungstiere, für mich doch irgendwo angenehmer im Moment ^^''
 
  • Ratten oder doch lieber Farbmäuse Beitrag #9
mmmh ich tendiere immer mehr zu den Farbmäuse, allerdings habe ich nur eine Voliere
ob die da geeignet ist für Farbmäuse? (meine Farbmäuse waren auch Handzahm und bekamen damals auch Auslauf :) die krochen mir immer in den Pulli ....:D und in die Hosenbeine ;) ....
 
  • Ratten oder doch lieber Farbmäuse Beitrag #10
Meine Mal gelesen zu haben, dass das auch ginge sofern der Gitterabstand nicht zu groß ist =)
Ich selbst plane derzeit einen Holzeigenbau weil ich die Gittersachen nicht so mag ^^''
 
  • Ratten oder doch lieber Farbmäuse Beitrag #11
ja die Geschichte kenn ich auch
das alle "Haustierratten" von Laborratten abstammen die zur Krebs und Tumor Untersuchungen gezüchtet wurden...

Das ist auch ein Geruecht, dass sich hartnaeckig haelt.
Die Heimtier- und Labortierrattenzucht entstanden quasi zeitgleich.

Und mal ehrlich, welcher Liebhaber nimmt Labortiere in seine Zucht, die schon auf ein erhoehtes Tumorwachstum hin selektioniert waeren ;) Auch frueher waren die Leute nicht so dumm, sich sowas ans Bein zu binden.
Zumal es Jahre dauert, um hinzubekommen, dass wirklich jede Ratte Tumore bekommt, da manipuliert man die Tiere lieber, sodass die Tumore zuverlaessig kommen *seufz*

Tumore werden in den Laboren meist induziert : man injiziert Tumorzellen. Das ist auch viel einheitlicher, weil die Stellen auch einheitlich sind, es wird zum gleichen Zeitpunkt gemacht, man muss nicht gross darauf warten etc. Genauso kann man die Tiere scheinbar auch bestrahlen oder mit Stoffen quaelen, um deren krebsserregende Wirkung zu testen. Gibt viele Grausamkeiten im Labor.

Zudem werden auch nicht alle Laborratten in der Tumorforschung verwenden und wurden es frueher auch nicht. Fuer die Tumorforschung sind vor allem Nacktmaeuse dran *seufz* Ratten dienten sehr haeufig in Verhaltensexperimenten als Versuchstier.

Zudem, dann waeren Wilde und Halbwilde ja gesuender als reine Farbratten, die Tumorehaeufigkeit und Krankengeschichten aehneln sich aber sehr ;)
 
  • Ratten oder doch lieber Farbmäuse Beitrag #12
Das ist auch ein Geruecht, dass sich hartnaeckig haelt.
Die Heimtier- und Labortierrattenzucht entstanden quasi zeitgleich.

Und mal ehrlich, welcher Liebhaber nimmt Labortiere in seine Zucht, die schon auf ein erhoehtes Tumorwachstum hin selektioniert waeren ;) Auch frueher waren die Leute nicht so dumm, sich sowas ans Bein zu binden.
Zumal es Jahre dauert, um hinzubekommen, dass wirklich jede Ratte Tumore bekommt, da manipuliert man die Tiere lieber, sodass die Tumore zuverlaessig kommen *seufz*

Tumore werden in den Laboren meist induziert : man injiziert Tumorzellen. Das ist auch viel einheitlicher, weil die Stellen auch einheitlich sind, es wird zum gleichen Zeitpunkt gemacht, man muss nicht gross darauf warten etc. Genauso kann man die Tiere scheinbar auch bestrahlen oder mit Stoffen quaelen, um deren krebsserregende Wirkung zu testen. Gibt viele Grausamkeiten im Labor.

Zudem werden auch nicht alle Laborratten in der Tumorforschung verwenden und wurden es frueher auch nicht. Fuer die Tumorforschung sind vor allem Nacktmaeuse dran *seufz* Ratten dienten sehr haeufig in Verhaltensexperimenten als Versuchstier.

Zudem, dann waeren Wilde und Halbwilde ja gesuender als reine Farbratten, die Tumorehaeufigkeit und Krankengeschichten aehneln sich aber sehr ;)

Und wieder was gelernt xD Verhaltensexperimente wie sowas mit Labyrinth oder sowas?
 
  • Ratten oder doch lieber Farbmäuse Beitrag #13
danke! :mrgreen:
 
  • Ratten oder doch lieber Farbmäuse Beitrag #14
ich denke ich nehme erst mal Abstand von Ratten und Mäusen.....
hab nun gerade ne große Voliere für die Vögel bekommen, die allerdings nun doch für drinnen ist....
ich hätte zwar noch platz und auch noch ne Voliere.... aber ich denke doch das ich mit Hund/Pferd/Vögel/Kinder/Mann/arbeit eigentlich ausgelastet sein sollte ;)

auch wenn der Gedanke noch nicht ganz aus dem Kopf ist.... wenn dann doch lieber "Beobachtungstiere" Mäuse aber zZ. doch keine.....
ihr habt mir sehr gut weiter geholfen DANKE
 
  • Ratten oder doch lieber Farbmäuse Beitrag #15
Ich denke, das ist eine vernuenftige Entscheidung. Und wer weiss, vllt passt es auch irgendwann mal fuer Ratten ;)
Du kannst aber gern weiterhin hier im Forum - vor allem sicher in der Vorstellung und der Haengematte ;) - Ratten "beobachten". Es hat sicher regelmaessig neue Bilder, die jemand einstellt ;) aber nur, wenn du Lust hast, versteht sich :angel:
 
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