Wie muss er sein, der "ideale" Katzenhalter?

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  • Wie muss er sein, der "ideale" Katzenhalter? Beitrag #21
Das ist wirklich... ohne Worte. Trotzdem würd ich, wenn ich den 1jährigen nehm, ihm so oder so ein unschönes Leben ersparen (also egal ob er da bleibt oder ins TH kommt....) Das gleiche gilt halt für alle anderen urplötzlichen "Allergie-"Abgaben (aber ich such dann doch lieber nach solchen wie meinen "Erben".... dann, in hoffentlich 15 Jahren oder so)
 
  • Wie muss er sein, der "ideale" Katzenhalter? Beitrag #22
Meine Molly hab ich allerdings auch nur, weil es in der Familie eine Allergie gab. Und das wohl tatsächlich und ziemlich heftig. Da gab es Tränen bei der Trennung.

Nur leider wird der Grund "Allergie" allzuhäufig mißbraucht, um seine Tiere loszuwerden, wenn sie "lästig" werden..
 
  • Wie muss er sein, der "ideale" Katzenhalter? Beitrag #23
Allergien können ja auch plötzlich auftreten und gerade wenn die Katzen dann nicht schon an die 20 sind hat man ein echt großes Problem.
Leider ist das oft nur ein Vorwand und man kann sich ja schlechterdings den Allergietest vorlegen lassen, oder wäre das doch vertretbar?
Ich hatte auch kurz überlegt, weil das so ein Hübscher war und mir einfach leid tat, aber eben unkastriert, Einzelhaltung seit einem Jahr... Ich wollte Oscar lieber keien Experimente zumuten, nachdem seine Lotti schon so plötzlich "verschwunden" war.
 
  • Wie muss er sein, der "ideale" Katzenhalter? Beitrag #24
Allergien können ja auch plötzlich auftreten und gerade wenn die Katzen dann nicht schon an die 20 sind hat man ein echt großes Problem.
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Das stimmt! Ich hatte es ja damals bei meiner Kollegin "live" miterlebt. Sie hatte 2 Katzen und nach JAHREN! entwickelte sie plötzlich so eine Allergie, die fast bis hin zum Asthma führte.:shock: Es fing an mit Niesanfällen, roten Augen, Hautausschlag und ging dann über in Atemnot und Schwindelanfälle.:eusa_eh:

Sie hatte ALLES versucht. Mit Tabletten, mit Spritzen, um sich desensibilisieren zu lassen. Aber es hat leider alles nichts genützt und sie musste sich dann schweren Herzens von ihren geliebten Katzen trennen.:( Ihre Gesundheit war massiv gefährdet. :(

Sowas wär ja das schlimmste, was mir passieren könnte.
 
  • Wie muss er sein, der "ideale" Katzenhalter? Beitrag #25
Ich frage mich, wie die Tierheime so ihre "Richtlinien" festsetzen.

Ich tippe mal, dass es da oftmals auch um persönliche Erfahrungen / Eindrücke geht. Ich habe damals beim ersten Versuch, Tisha zu vergesellschaften, auch eine merkwürdige Erfahung im TH gemacht: ich bin da hin mit einigen Fotos von Tisha und von der katzengerecht eingerichteten 90 qm Wohnung mit gesichertem großen Balkon, wurde total unfreundlich begrüßt, durfte zwei Sätze erklären, wurde 10 Minuten doof stehen gelassen und durfte mir dann ein schnippisches "Wohnungskatzen haben wir nicht" anhören. Okaaaaay... damit war ich dann sozusagen entlassen. Spannend ist allerdings, dass mein Freund zur gleichen Zeit problemlos 2 Wohnungskater dort bekommen hat. Da gab es aber auch eine persönliche Verbindung zum Verein. Traurig, dass sogar in solchen Bereichen so differenziert wird :?.

Als wir jetzt Ronja und Hot Lips zu uns geholt haben, war´s mir fast schon zu wenig Kontrolle. Eine Vorkontrolle gab´s gar nicht, es wurden ein paar ausgewählte Fragen gestellt und zack! saßen die beiden schon in den Boxen. Ich habe mich ja gefreut, aber da hätte es ein bißchen mehr sein dürfen. Auf meine E-Mail nach 5 Wochen wie es den beiden geht habe ich auch bis heute keine Antwort bekommen.
 
  • Wie muss er sein, der "ideale" Katzenhalter? Beitrag #26
Ich bin bisher immer um die Tierheime und Vorkontrollen herumgekommen.
Jetzt muss ich selber Katzen vermitteln und bin mal gespannt, was ich da für Erfahrungen sammeln kann.
Vielleicht ist das auch der Vorteil an den Pflegestellen, man hat nur ein paar Katzen und kann sich Zeit für die Interessenten nehmen, welche gezielt kommen.
Die andere Pflegestelle macht das so: Wer sich für die Tiere interessiert, soll zum Kennenlernen vorbeikommen. Oft genug hat sich nämlich gezeigt, dass am Telefon alles super klang, dann aber die Chemie zwischen Katze und Interessent einfach nicht stimmte. Überhaupt darf bei ihr jeder zum Katzen gucken und kuscheln vorbeikommen, auch wenn sie selbst gerade keine nehmen können - die meisten bringen dann auch von alleine Futter, Leckerchen oder Spielzeug mit. Aber ich finde das toll und wichtig, so schafft man nämlich Vertrauen und Bekanntheit. Vielleicht kennt der Besucher dann jemanden, der als Halter passen könnte. Gerade bei kleinen Vereinen finde ich das total wichtig. Und wenn die Interessenten dann erstmal zu Besuch sind, kann man ja einen Haufen Fragen stellen und sieht auch sofort, ob es passen könnte. Oder ob nicht ein anderes Tier besser geeignet wäre.
Nur über die Vorkontrollen wird hier leider noch diskutiert, alle finden es wichtig, gerade weil in der letzten Zeit ein paar Katzen zurückkamen, weil es nicht passte, aber es ist halt ein kleiner Verein und oft fehlen die Mittel, sprich Personal mit Zeit.
Ich weiß aber, dass ich meine Pfleglinge nirgendwo hingebe, wo ich mir das nicht persönlich angeguckt hab. Ich hab schließlich jetzt die Verantwortung dafür, dass sie für ihr ganzes Leben irgendwo glücklich sein können. :)
 
  • Wie muss er sein, der "ideale" Katzenhalter? Beitrag #27
Ich weiß aber, dass ich meine Pfleglinge nirgendwo hingebe, wo ich mir das nicht persönlich angeguckt hab. Ich hab schließlich jetzt die Verantwortung dafür, dass sie für ihr ganzes Leben irgendwo glücklich sein können. :)

Das finde ich klasse!:D Obwohl...ne Garantie für ein Zuhause aufs Lebenszeit gibt es ja trotzdem leider nie.

Aber liebe Leute, es gibt Neuigkeiten von meiner Bekannten! Heute rief sie mich ganz begeistert an und ich konnte sie kaum verstehen, so hat se gegluckst:lol:

Sie ist bei einer anderen Tierschutzorga fündig geworden und sich 2 Katzenmädchen ausgesucht (eigentlich wollte sie ja wieder 2 Kater, aber wie sie mir erzählte, konnte sie bei den Fotos nicht widerstehen und hat sich in die Mäuse verliebt!:mrgreen:) und am Samstag kommt schon die "Kontrolleuse" zur Vorkontrolle.

Das sollte eigentlich kein Problem sein, ich kenne ja ihre Wohnung. Da ist es mehr als katzengerecht.

Tja, die Vermittlerin von dieser Orga war wohl das genaue Gegenteil von der ersten und schon am Telefon schwer begeistert. :)

Was mal wieder zeigt: bei Tierheimen/Tierschutzorgas etc. nur nicht vorschnell aufgeben und am Ball bleiben. :)
 
  • Wie muss er sein, der "ideale" Katzenhalter? Beitrag #28
Wow, wollen diese Orgas eigentlich ihre Tiere nicht loswerden?? Das müssen ja Luxusorganisationen sein, dass die sich das leisten können alle möglichen geeigneten Leute abzulehnen! Und die vergeben ihre Katzen anscheinend nur an Zwinger-/Käfighaltung, kann das sein? Was würden sie sonst wollen, wenn die Katzen weder in Wohnungshaltung noch in Freigang vermittelt werden und auch niemand geeignet ist? Ich glaub ich weiß jetzt, wer der ideale Katzenhalter ist (für solche Organisationen): ein anderer Tierheimleiter (wo die Katzen dann in das Tierheim dürfen...):shock:

Naja, unser Tierheim ist da eher von der verzweifelten Sorte --> hauptsache weg mit den Katzen. Bei unserer Katy haben sie damals glaub ich nur gefragt, wie groß unsere Wohnung ungefähr ist, sonst hat sie garnichts (!!), also kein Berufsstand, keine Heirats- und Kinderpläne, oder sonst wie was interessiert. Haben sich auch nicht mehr erkundigt, wie's mit der Katze läuft. Das ist natürlich auch nicht gut, aber für ein Tierheim (mit zu wenig Mitarbeitern und zu vielen Katzen) doch viel logischer! Lieber 10 Katzen vermittelt, von denen 4 wieder zurück kommen, als nur 2 katzen vermitteln, weil alle anderen Interessenten ja ungeeignet sind.
War letztens mal ausnahmsweise sehr positiv überrascht von einer unserer Tierheimmitarbeiter! Hab mitbekommen, wie ein Mann mit ihr geredet hat, weil er wohl aus was auch immer für einem Grund seinen Hund abgeben muss. Sie hat ihm geraten, dass er das erstmal versuchen soll, dass selber zu regeln, weil sie keinen Platz mehr hätte. Und kurz bevor er gehen wollte, hat der Typ doch tatsächlich gefragt, wieviel denn die kleinen Katzen kosten würden! War echt froh, dass sie dann gemeint hat, dass er sich erstmal um seinen Hund kümmern soll...
 
  • Wie muss er sein, der "ideale" Katzenhalter? Beitrag #29
. Bei unserer Katy haben sie damals glaub ich nur gefragt, wie groß unsere Wohnung ungefähr ist, sonst hat sie garnichts (!!), also kein Berufsstand, keine Heirats- und Kinderpläne, oder sonst wie was interessiert. Haben sich auch nicht mehr erkundigt, wie's mit der Katze läuft..

Ich schicke ja immer "freiwillig" Fotos und Berichte von meinen Katzen an die diversen Tierschutzorgas, ob sie wollen oder nicht.:mrgreen: Und ich erlebe immer wieder, dass sich die "Pflegemamis" auch richtig darüber freuen. Es kommen jedenfalls immer ganz nette mails zurück.:D

Im Tierheim Leverkusen, wo ich Möhrchen Nr. 1 herhatte (die oben erwähnte extrem scheue Maus, die schon 3 mal vermittelt war und immer wieder zurückkam), hatte ich den Eindruck, die Pfleger im Tierheim hätten schon so halbwegs resigniert. Jedenfalls haben sie mich ohne groß zu fragen sofort zu der kleinen Maus geschickt (sie saß separiert von allen anderen in einem kleinen Käfig!:() und war voller Angst. Sie saß dort geduckt und fauchte nur....

Die Pflegerin sagte nur: gucken Sie sich die Katze einfach mal an und dann kommen Sie wieder her. Wir haben ja auch noch andere..

Joa, und ich hab geguckt. Ich hockte da fast ne Stunde vor dem Käfig. Vor einem kleinen "Monster", das mich offensichtlich nicht leiden konnte. Jedenfalls ihrem Fauchen und den zurückgeklappten Ohren nach zu urteilen.

Aber ich hatte mich trotzdem verliebt und bin dann wieder zur "Rezeption" und hab gesagt: die nehm ich!;)

Die Dame guckte mich an, als wär ich von einem anderen Stern.:mrgreen: Sie hat mindestens 3 mal nachgefragt: sind Sie sicher?
Und ich hab immer wieder JA gesagt.

Na ja, ich durfte sie dann jedenfalls mitnehmen.
Wie sich Möhrchen dann entwickelt hat und wie die Nachkontrolle ablief, hab ich ja schon mehrfach berichtet.
 
  • Wie muss er sein, der "ideale" Katzenhalter? Beitrag #30
Ich schicke ja immer "freiwillig" Fotos und Berichte von meinen Katzen an die diversen Tierschutzorgas, ob sie wollen oder nicht.:mrgreen: Und ich erlebe immer wieder, dass sich die "Pflegemamis" auch richtig darüber freuen. Es kommen jedenfalls immer ganz nette mails zurück.:D
Wir haben auch mal ein Foto mitgebracht, weil die Dame, die sie uns damals vermittelt hatte, gemeint hat, dass wir das mal machen sollen. Bin mir ziemlich sicher, dass das sofort im Mülleimer gelandet ist...
 
  • Wie muss er sein, der "ideale" Katzenhalter? Beitrag #31
Wir haben auch mal ein Foto mitgebracht, weil die Dame, die sie uns damals vermittelt hatte, gemeint hat, dass wir das mal machen sollen. Bin mir ziemlich sicher, dass das sofort im Mülleimer gelandet ist...

...oder an der Pinwand mit den Glücksfä(e)llchen!;) Ich kenne es jedenfalls nur so, dass sich Tierheime/Katzenhilfen und so weiter über Fotos und Berichte ihrer ehemaligen Schützlinge immer sehr freuen.

Ich hab sogar damals einen Bericht in der Vereinszeitung vom Katzenschutzbund geschrieben und von Möhrchen Nr. 2 und Minki berichtet. Das waren ja auch solche "Extremscheulinge". Und ich hab jedem Mut gemacht, es auch mit "solchen" Katzen zu versuchen.
 
  • Wie muss er sein, der "ideale" Katzenhalter? Beitrag #32
sowas haben die nicht... so ein tierheim ist das nicht...
 
  • Wie muss er sein, der "ideale" Katzenhalter? Beitrag #33
Na ja, es gibt eben solche und sone....

Ich war auch mal von einem Tierheim ziemlich "angepisst" ehrlichgesagt. Als mein Hund verstorben war, hab ich da alles mögliche hingeschafft. Halsbänder in sämtlichen Größen, Decken, Leinen in allen möglichen Ausführungen, einen Riesenkorb (für große Hunde geeignet), Hundefutter in Massen, Hundespielzeug und alles mögliche mehr.
Ich stand dann da mit meiner "Spende".

Hab ja gar keine "Riesen-Dankbarkeit" erwartet, aber ein bisschen mehr als: "Stellen Sie es da hin, mal sehen, was wir davon gebrauchen können". schon....:roll: Ein klitzekleines "Danke" wäre ganz nett gewesen.
 
  • Wie muss er sein, der "ideale" Katzenhalter? Beitrag #34
Hab ja gar keine "Riesen-Dankbarkeit" erwartet, aber ein bisschen mehr als: "Stellen Sie es da hin, mal sehen, was wir davon gebrauchen können". schon....:roll: Ein klitzekleines "Danke" wäre ganz nett gewesen.

Das kommt mir bekannt vor. Unser Tierheim hat auch den einen oder anderen extrem stoffeligen Mitarbeiter. Mein Mann und ich sind letzten Herbst mal mit einer riesen Sachspende hin (unter anderem für den Weihnachtsbasar bzw die Flohmärkte). Wir hatten mehrere Kisten mit Büchern, 2 Schlafkörbchen, eine große Tüte Futter, eine ganze Landung alte Handtücher und ich hatte sogar selbstgenähte Katzenschnuffelkissen mit Baldrian gemacht.
Die Frau hat sich das angeschaut und mit spitzen Fingern das eine oder andere in die Hand genommen. Dann hiess es stellen sie es da hinten ab. Und sie hat sich zu jemand anderem umgedreht.

Mein Mann meinte beim rausgehen nur, das nächste mal wenn die da ist geht er einfach wieder. (Es gibt da nämlich auch 2 nette Mitarbeiterinnen)

Wie gesagt, man erwartet ja kein Kniefall, aber einfach "danke" ist schon ganz nett.
 
  • Wie muss er sein, der "ideale" Katzenhalter? Beitrag #35
Ja, man wundert sich immer wieder. Ich hab da 'ne Theorie ...

Ich war hier im Tierheim drei Mal mit den Hunden Gassi - und dann nie wieder. Beim ersten Mal lief alles ganz gut, der winzigkleine Hund, mit dem ich als erstes war, wollte nicht richtig, war ihm wohl zu warm, aber eine Mitarbeiterin hat das gesehen und den Hund wieder mit rein genommen. Ich kriegte dann einen vielleicht kniehohen, etwas älteren Mischling, der, wie man mir sagte, gerade erst da war.
Mir wurde gesagt, ich solle erzählen, wenn unterwegs was besonderes passiert sei. Besonders, wenn die Hunde krank zu sein schienen oder Durchfall hätten...
Es passierte nun nicht viel besonderes, außer, dass der Herr Spazierengehen wirklich, wirklich toll zu finden schien. Als wir nach zwei Stunden zum TH zurückkamen, wollte der am liebsten noch weiter. Im TH kam eine Mitarbeiterin, nahm mir den Hund aus der Hand und brachte ihn nach hinten. Relativ kommentarlos. Schade, ich hätte gerne noch was zu dem neuen, unbekannten Hund gesagt - ich bin zwar kein Hundespezialist, aber das ein oder andere hätte ich ja vielleicht beitragen können.
Beim zweiten Mal gab man mir wieder den Minihund. Und obwohl es diesmal zehn Grad kälter war, hatte er immer noch nicht richtig Lust. Mit viel Locken, Leckerchen und gutem Zureden schafften wir es ein paar Meter die Straße hoch. An der Stelle, an der wir in den Wald biegen wollten (also da, wo es schön wird...), wollte er partout nicht weiter. Also sind wir zurück zum Tierheim. Ich dachte, die wundern sich vielleicht, warum wir nach knapp 20 Minuten schon wieder da sind. Und ich dachte, naja, lass ich mir 'nen anderen Hund geben, ich hab ja noch Zeit. Der Minihund wurde mir aus der Hand genommen, die Mitarbeiterin verschwand - mal wieder wortlos - mit dem Hund nach hinten und ich stand da wie bestellt und nicht abgeholt. Nach 5 Minuten wurd mir das dann zu blöd und ich bin gegangen.
Beim dritten und letzten Versuch machte der Hund auf dem Rückweg sehr flüssige, grünliche "Häufchen" - gerade Durchfall, so dachte ich als Tierhalter, ist ja was, was man mitteilen sollte. Wieder nahm mir die Mitarbeiterin (jedes Mal eine andere), den Hund kommentarlos ab. Und ich kam mir ganz schön blöd vor, der hinterherzurufen (!) "Der hat übrigens Durchfall!"

Danach hatte ich keine Lust mehr. Wie die anderen hier sagten, ich hab ja keine Lobeshymnen oder stundenlange Gespräche erwartet, aber ein kurzes "Und, wie war es?" oder so wär doch ganz schön gewesen. Zumal ich das Gassi gehen auch als Einstieg nehmen wollte, mit den Leuten dort ins Gespräch zu kommen und evtl. ehrenamtlich etwas mehr zu machen. Aber darauf hatte ich dann erst Recht keine Lust mehr!

Allerdings waren die Mitarbeiter, die vormittags da waren, denen ich begegnet bin, auch alle vom gleichen Schlag. Alle ein bißchen usselig, ungepflegt und lustlos - und ich hab den Eindruck, das war ein Haufen Langzeitarbeitslose bzw. Ein-Euro-Jobber und zwar von der unsympathischen Sorte, die man ins TH gesteckt hat, weil sie woanders wirklich keiner haben will. Und man hat versäumt, denen zu sagen, nett zu den Gassigängern zu sein...
Mich haben sie auf jeden Fall damals - vor drei Jahren - ganz schön vergrätzt. Inzwischen hat das TH hier wohl eine neue Leitung und es wird viel mehr Öffentlichkeitsarbeit getan. Eigentlich bin ich schon neugierig, ob sich das jetzt geändert hat. Vielleicht geh ich doch nochmal gucken, wenn es mal wieder trocken ist...
 
  • Wie muss er sein, der "ideale" Katzenhalter? Beitrag #36
Vielleicht geh ich doch nochmal gucken, wenn es mal wieder trocken ist...
Ja tu das :)

und ich hab den Eindruck, das war ein Haufen Langzeitarbeitslose bzw. Ein-Euro-Jobber und zwar von der unsympathischen Sorte, die man ins TH gesteckt hat, weil sie woanders wirklich keiner haben will.

Wäre schade, der Tiere wegen, wenn es wirklich so ist. Denn in ein Tierheim gehört Jemand der Tiere mag.
Ich kenne auch arbeitslose Leute und 1 € Jobber die ihren Job dennoch mit Freundlichkeit machen und froh sind etwas zu tun zu haben.
 
  • Wie muss er sein, der "ideale" Katzenhalter? Beitrag #37
Deswegen schrieb ich ja "von der unsympathischen Sorte" - klar, gibt es auch andere, davon kenn ich auch ein paar, aber er gibt eben auch die, die jedes Klischee erfüllen.
Und klar, im TH sollen Tiere aufgenommen, gepflegt und versorgt werden - aber ich seh das so, dass gerade die Öffentlichkeitsarbeit enorm wichtig ist. Die müssen sich und ihre Tiere halt gut "verkaufen" bzw. präsentieren, sonst bleiben sie darauf sitzen und die Interessenten gehen im besten Fall zum anderen Tierschutzverein, oder zum Züchter oder nächsten Bauern oder sonstwas. Von daher kann es sich ein Tierheim einfach nicht leisten - finde ich - unfreundlich zu irgendwem zu sein.
Letztendlich ist ja jede Stadt ein Dorf und wenn ich hier zum Beispiel von meinen Erlebnissen berichte, krieg ich von verschiedenen Seiten zu hören, dass man über das TH hier wenig gutes sondern immer nur solche und ähnliche Stories hört. Und das ist einfach schade, weil sie die Tiere die da sitzen, auf die Art nicht vermittelt kriegen.
Aber, wie gesagt, unter der neuen Leitung scheint sich das hier im TH auch geändert zu haben. Ich geh demnächst mal gucken.
Wobei ... eigentlich will ich für die ja keine Werbung machen, ich muss ja erstmal meine Katzenkinder loswerden :mrgreen:
 
  • Wie muss er sein, der "ideale" Katzenhalter? Beitrag #38
Deswegen schrieb ich ja "von der unsympathischen Sorte" - klar, gibt es auch andere, davon kenn ich auch ein paar, aber er gibt eben auch die, die jedes Klischee erfüllen.

gibts diese Leute ned überall und können wir garantieren dass wir zu jederzeit und Jedermann immer nett waren;)

Aber ich weiß was Du meinst, habe auch schon ähnliche Erlebnisse bei uns im Tierheim gehabt. Hat sich halt hinterher herausgestellt dass sich das junge Mädchen unglücklich ausgedrückt hatte.
Wäre ich frustriert gegangen und hätte nicht auf eine andere Mitarbeiterin gewartet.... ich war in dem Moment drauf und dran mich an die örtliche Zeitung zu wenden.
Manchmal muß man wohl auch ein wenig "Druck" machen:eusa_think:
 
  • Wie muss er sein, der "ideale" Katzenhalter? Beitrag #39
Huhu, will nur kurz berichten.

Meine Bekannte hat heute die Vorkontrolle wohl "erfolgreich" bestanden. Jedenfalls meinte die nette Dame, sie würde sich schnellstens mit der Pflegestelle der beiden Mädels in Verbindung setzen und einen positiven Bericht abliefern.:)

Es gibt also durchaus auch mal gute Nachrichten vom Tierschutz:D
 
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