Rottweiler Uncas - einschläfern oder Chance geben?

Diskutiere Rottweiler Uncas - einschläfern oder Chance geben? im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Leute, in der Suchfunktion habe ich zu diesem Thema noch nichts gefunden. Habe heute morgen durch Zufall eine Bericht über den...
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Hallo Leute,

in der Suchfunktion habe ich zu diesem Thema noch nichts gefunden.
Habe heute morgen durch Zufall eine Bericht über den Rottweilerrüden Uncas gesehen.


Uncas hat seinen Besitzer getötet. Der hat ihn wohl gequält mit Fußtritten und STachelhalsband.
Der Tierschutzverein hat sich wohl für ihn eingesetzt. Ein Wesenstest bei der Vet Uni Hannover musste abgebrochen werden, weil er sich keinen Maulkorb anhaben wollte. Als man ihm den wieder abnehmen wollte hat er wohl die Tierpflegerin angrgriffen und zwar sofort gegen Kopf und Hals gerichtet, wie er es auch bei dem Besitzer gemacht hat.
Es ist nun beschlossen worden, das der Hund eingeschläfert werden muss. Begründung ist, dass er den Wesenstest nicht bestehen wird.
Sind etwas wenige Infos dazu. Wer mehr hat, her damit.
Dennoch meine Frage an euch: Wie seht ihr das? Hat das Gericht recht oder sollte der Hund eine Chance bekommen?
Ich muss ehrlich dagen, dass ich es nicht eindeutig sagen kann.
Das Tierheim meint, dass er nach einer Behandlung sogar wieder vermittelt werden könnte. Ist das wirklich möglich?

Allie
 
  • Rottweiler Uncas - einschläfern oder Chance geben? Beitrag #2
Huhu
Wenn er den Test nicht besteht bleibt wohl nichts anderes übrig. Was soll man sonst mit dem Tier machen. Vill. sollte man mit dem Hund mal zum Hund-Thychologen gehen. Aber wenn er den test nicht besteht währe ich auch schwerenherzens fürs einschläfern.:cry:
 
  • Rottweiler Uncas - einschläfern oder Chance geben? Beitrag #3
auch wenn der hund nicht die schuld daran trägt,das er jetzt so ist, klingt es schon so, als wäre es wirklich sicherer ihn einschläfern zulassen.
 
  • Rottweiler Uncas - einschläfern oder Chance geben? Beitrag #4
Ja, hab jetzt noch mal ein wenig gelesen. Es scheint für ihn wirklich das beste zu sein, auch wenn es hart klingt und eigentlich der Mensch Schuld ist an seinem Verhalten.
 
  • Rottweiler Uncas - einschläfern oder Chance geben? Beitrag #5
Hallo,
sollche Hunde lassen sich sicherlich sehr schwer bzw. gar nicht vermitteln. Ich würde sagen hängt sehr viel von den Umständen ab und wie alt das Tier ist etc. Einen jungen Hund einzuschläfern, der den Wesenstest nicht besteht ist meiner Meinung nach nicht erforderlich. Hier müsste man sich um den Hund kümmern und entsprechend an seinem Sozialverhalten arbeiten.
Im übrigen werden Rottweiler etc. gerne auch von Sicherheitsdiensten oder Ähnlichen genommen und werden dort ausgebildet (darf halt noch nicht zu alt sein).

LG
Jumpy
 
  • Rottweiler Uncas - einschläfern oder Chance geben? Beitrag #6
Ich denke, die Entscheidung zum Einschläfern ist schon gerechtfertigt. So wie es sich liest, wurde der Entschluss ja nicht übereilt gefasst, sondern sogar der Versuch mit dem Wesenstest gemacht. Ich schätze, bei einem so schwer in seinem Verhalten gestörten Hund kann man aber auch trotz eines bestandenen Wesenstests nie davon ausgehen, dass er nicht mal in irgendeiner Situation ganz plötzlich - durch irgendeinen Auslöser - austickt...

Das Tierheim meint, dass er nach einer Behandlung sogar wieder vermittelt werden könnte. Ist das wirklich möglich?
Diese Aussage des Tierheims finde ich schon heftig. An wen soll denn ein Hund vermittelt werden, der einen Menschen getötet und einen weiteren Menschen angegriffen hat? Welcher Mensch traut sich eine solche Verantwortung zu?

Viele Grüße,
Sawyer
 
  • Rottweiler Uncas - einschläfern oder Chance geben? Beitrag #7
So wie das da steht, scheint der Hund wirklich gefährlich zu sein.

Uncas hat seinen Besitzer getötet. Der hat ihn wohl gequält mit Fußtritten und STachelhalsband.

Rache als Agressionsmotivation gibt es nicht.
Der Hund wird angegriffen haben weil ihm der Besitzer das Agressionsverhalten regelrecht antrainiert hat. Und einem Haund dem schon sein ganzes Leben lang auf Schärfe trainiert wurde, vielleicht schon im Welpenalter/Sozialisationsphase, wird sich auch durch das beste Verhaltenstraining seitens des Tierheims nicht in einen lammfrommen Schmusehund verwandeln. Je nachdem wo er landen würde und wie gut der neue Besitzer mit ihm klarkommt würde er wahrscheinlich früher oder später wieder zur Gefahr werden.
Selbst ein Sicherheitsdienst wird keinen Hund wollen der, Zitat, "sich sofort gegen Kopf und Hals gerichtet hat". Die wollen keine tickenden Zeitbomben an der Leine sondern Hunde die jederzeit kontrollierbar sind, die sogar so wesensfest sind das man mit ihnen ohne Probleme durch eine belebte Menschenmenge gehen kann ohne das sie jemanden angreifen.

Mir tut der Hund ja leid, da er nicht schuld an seinem Verhalten ist sondern der Besitzer, aber ich halte es für unverantwortlich den Hund unter diesen Umständen noch mal zu vermitteln. Und den Hund lebenslang im Tierheim in einen Zwinger zu sperren weil er wegen Agressivität unvermittelbar ist, ist auch kein lebenswertes Hundeleben.
 
  • Rottweiler Uncas - einschläfern oder Chance geben? Beitrag #8
Hallo, was mich wundert, dass hier niemand nach den genauen Umständen fragt, auch nicht, ob es kompetente Bewerber für Uncas gibt, die sich zutrauen, ihn zu therapieren.
Stattdessen wird hier "mit der Todesspritze gewedelt".
Gibt es in diesem Forum niemanden, der das Übel an der Wurzel packen möchte, anstatt sich für die Tötung eines Hundes zu äussern, dessen Wesen so fest ist, dass er sich 2 Jahre lang hat quälen lassen, bis er sich gewehrt hat?
Fragende Grüße, uncas
 
  • Rottweiler Uncas - einschläfern oder Chance geben? Beitrag #9
hallo uncas,

ich glaube nicht, dass hier irgendwer leichtfertig mit der todesspritze wedelt.
aber berichte du uns doch mal aus deiner sicht darüber. mich würde die geschichte schon interessieren, habe aber nicht sehr viel finden können.

eine frage noch an dich, was hätte deiner meinung nach mit dem hund geschehen sollen, wenn der wesentest wiederholt worden wäre und er hätte ihn nicht bestanden? stelle diese frage jetzt vollkommen wertfrei.

lg allie
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Rottweiler Uncas - einschläfern oder Chance geben? Beitrag #10
Hallo allie,

so weit soll es ja nach Willen der Behörden nicht kommen.
Der 1. Wesenstest war am 18.12. ohne jegliche Vorbereitung, der Rüde wurde noch nicht mal an einen Maulkorb gewöhnt.
Und dieser musste dann nach Anordnung der Gutachterin ins engste Loch geschallt werden, so dass man davon ausgehen kann, dass es nicht nur unangenehm, sondern schmerzhaft war.
Sowas geht in meinen Augen nicht.
Ein Tier das beim Wesenstest einen Maulkorb tragen muß, muß
daran gewöhnt werden.
Der Wesenstest war viel zu früh.
Ich bin dafür, dass Uncas eine Therapie bekommt von mindestens 3 Monaten, und dann erneut zum Wesenstest antreten darf.
Warum soll ihm, der nie eine echte Chance hatte, mit der Todesspritze eine Therapie verwehrt bleiben?
Mit welchem Recht?
Wenn er eine echte Chance bekommt, und dann durch den Wesenstest fallen würde, kann ihn niemand mehr retten.
Aber diese Chance dürfen wir Menschen ihm nicht verwehren.


LG, uncas
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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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Meine Meinung

Todesspritze ist keine Lösung

Die Reglementierung von Hundehaltung, Handel und Zucht ist längst überfällig

von nadine schley

Welch ein Theater, es ist doch nur ein Hund – das hat sich so mancher kopfschüttelnd gefragt, angesichts der Diskussionen, die um das Schicksal des Rottweilers Uncas entbrannt sind. Jetzt muss das Verwaltungsgericht den Fall beurteilen. Aus der Akte Uncas ist eine Affäre geworden, in der es längst nicht mehr um ein Einzelschicksal geht.
Immer wieder beißen Hunde Menschen. Will man die Ursache für diese Unfälle ergründen, lohnt sich ein Blick auf den alltäglichen Umgang, den manche Menschen mit ihren Haushunden pflegen. Tagtäglich werden Hunde geschlagen, gequält, nicht artgerecht gehalten, als Zuchtmaschine, Statussymbol oder Waffe missbraucht. Zum Konsumgut degradiert oder einfach ausgesetzt und sich selbst überlassen. Das alles regt bis auf einige Tierschützer schon lange niemanden mehr auf.
Erst wenn ein Hund zubeißt, kann er sich der Aufmerksamkeit sicher sein. Ein Tier, das sich aggressiv verhält, weckt die Urangst der Menschen vor der unbezähmbaren wölfischen Kreatur.
Dabei beißt kein Hund grundlos zu, auch Uncas Beißattacke hat eine lange Vorgeschichte. Erst als Diensthund dazu ausgebildet, Menschen zu schützen, geriet er später in die Hände eines fragwürdigen Besitzers. Der unterschätzte nicht nur, dass er sich mit Uncas keinen Schoßhund, sondern einen Diensthund angeschafft hatte. Er tat dem Hund auch noch Gewalt an. Derart Missbrauchsgeschichten, gepaart mit falscher oder mangelnder Ausbildung sind die Ursache hunderter Beißunfälle. Meist überleben die Tiere diese nicht – sie werden erschossen oder eingeschläfert.
Geht es nach dem Willen der Amtsveterinäre, soll auch Uncas sterben. Er ist zum Sicherheitsrisiko erklärt worden. Mit seiner Tötung wäre der Fall erledigt – solange, bis ein anderer Hund wieder zubeißt. Eine übereilte, gerichtlich erzwungene Tötung will der Tierschutzverein nicht hinnehmen. Denn die Tierschützer haben erkannt, dass Uncas Geschichte eine Chance ist. Zum einen steht ein Hundeausbilder bereit, der den Rüden resozialisieren und so halten kann, dass das Tier kein Risiko für die Bevölkerung ist. Zum anderen kann das große Interesse an Uncas Anlass sein, endlich Konsequenzen zu ziehen und die Hundehaltung zu reglementieren. Denn Beißvorfälle lassen sich nicht mit der Tötung der Hunde, sondern nur mit Maßnahmen im Vorfeld verhindern.
Wenn Hundehandel kontrolliert und Hundehaltung nur noch sachkundigen Menschen erlaubt wäre, würde das nicht nur zu weniger Bissen führen, sondern auch das Leid der Tiere mindern. Uncas Vorleben als Diensthund – bei Beißunfällen übrigens keine Seltenheit – beweist zudem einmal mehr, dass Hunde, die im Schutzdienst ausgebildet sind, nicht in private Hände gehören.
Im Interesse der Bevölkerung und der Tiere sollte Uncas Beißattacke für Verantwortliche in Politik und Behördenvertreter Anlass sein, die längst überfällige Einführung solcher Kontrollmechanismen auf den Weg zu bringen.

Das Thema
Vor drei Monaten fiel der Rottweiler Uncas in Langenhagen seinen Besitzer an. Der herzkranke Mann starb wenig später im Krankenhaus. Sein Hund harrt noch immer in der Quarantänestation des Tierheimes aus. In dieser Woche schlugen die Wogen um Uncas Schicksal erneut hoch, da der Tierschutzverein sich weigerte, den Hund zu töten – wie es die Veterinärbehörde der Region verfügt hatte. Uncas Schicksal könnte nun zu einem Präzedenzfall werden.
(HAZ, Nordhannoversche Zeitung, 20.01.07)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Rottweiler Uncas - einschläfern oder Chance geben? Beitrag #11
hallo uncas,
ohne vorbereitung ist es natürlich dumm so etwas zu versuchen. da geb ich dir recht. hatte gedacht, man hätte mit ihm gearbeitet.

lg allie
 
  • Rottweiler Uncas - einschläfern oder Chance geben? Beitrag #12
also, denken wir alle mal zurück an sugar, die Kampfhunddame (rasse vergessen) was ist aus ihr geworden, wie oft war sie zum Wesenstest? Wie oft hat sie nicht Bestanden, auch sie hat ein tolles neues heim auf einem Gnadenhof gefunden, lebt dort mit Kindern zusammen, ihr bestern freund ist ein dackel, sie hatte auch das recht zum weiter leben bekommn, also verdient es der Rottimann genauso, auch für ihn wird sich jemand finden, der ihn Therapieren kann,nur weil er in seinem bissheriegen leben nix gutes erfahren hat, heiß das nicht, das er jetzt dafür her halten muß, dem ehemaligen besitzer geschiet es mehr als echt, das sein tier auf ihn los gegangen ist, allein das es über 2 jahren gedauert hat sollte zeigen das der hund nicht von grund auf böse ist, egal wie alt der hund ist, ein hund lernt immer dazu wenn man erfahren ist und sich mit dem tier beschäftigt und ihm zeigt das nicht jeder mensch böse ist.
lange rede kurzer sinn, ein klares nein, wenn sich jemand findet
 
  • Rottweiler Uncas - einschläfern oder Chance geben? Beitrag #13
Auch wenn der Hund eigenlich nichts dafür kann (Ein Tier ist nicht böse und es denkt sich nicht: "Den bringe ich jetzt um!"), dann würde ich in diesem einen Fall eine Euthanasie befürworten.
Denn wer weiß, ob der Hund nicht irgendwann wieder "ausrastet"? Es ist ja jetzt bewiesen, dass er einen Menschen töten kann.
Ich kann mir auch schlecht vorstellen, dass jemand diesen Hund aufnehmen würde. Ich würde es -ganz ehrlich- nicht tun, muss ich zugeben.
Meine Meinung.
 
  • Rottweiler Uncas - einschläfern oder Chance geben? Beitrag #14
Sag mal Lilly, hast Du meinen Beitrag nicht gelesen?
Das ist das was ich meine: Mit der Todesspritze wedeln, ohne sich informiert
zu haben.
Wenn Du den eingestellten Bericht gelesen hättest,
wüsstest Du, dass es einen Trainer gibt, der Uncas therapieren würde.
Ich finde speziell Dein Posting sehr oberflächlich und ungerecht.

Ich beschäftige mich seit Monaten mit dem Schicksal von Uncas und den genauen Umständen des Vorfalls.
Deshalb macht es mich besonders traurig, solche Postings zu lesen.

@ Kufi: Stimmt, Sugar ist ein gutes Beispiel dafür, dass es auch anders geht.
Die Frage ist, ob es hier jemanden gibt, den das wirklich interessiert.
Meine Fragen wurden mir bislang leider kaum beantwortet.
Aber ich habe noch Hoffnung.


LG, Uncas
 
  • Rottweiler Uncas - einschläfern oder Chance geben? Beitrag #15
Solche Hunde gehören in fachkundige Hände. Aus einer Notsituation habe ich auch einmal einige Wochen lang einen superlieben Dobermann bis zur Vermittlung betreut.
Wenige Wochen später kamen Gerüchte auf, dass der Hund eingeschläfert werden sollte, weil er angeblich ein Kind angefallen hat. Den Vorgang genau zu recherchieren, erwies sich als sehr schwierig. Fakt war letztendlich jedoch, dass der Hund nicht auf die neue Besitzerin gehört hat, sie ihn aber trotzdem ohne Leine laufen ließ und er sich die Kapuze von einem vorbeilaufenden Kind gepackt hatte. Das Kind stürzte zu Boden, hat sich aber nicht ernsthaft verletzt und der Hund hat es auch nicht weiter attakiert.
Als der Hund zu mir zurück kam, war er ziemlich verstört. Meist hat er nur noch gezittert. Ich hab mich geweigert, ihn einschläfern zu lassen, weil ich keine böse Absicht in seinem Verhalten gesehen habe. Aber da ich nicht genügend Erfahrung mit Hunden habe und nicht wusste wie ich mit seiner Verhaltensänderung umgehen musste, haben wir ihn glücklicherweise in eine Hundeschule geben können. Die Frau hat ihn dort aufgenommen und selbst behalten.

Uncas sollte auch die Chance bekommen, ein fachkundiges Zuhause zu finden.
 
  • Rottweiler Uncas - einschläfern oder Chance geben? Beitrag #16
Zum einen steht ein Hundeausbilder bereit, der den Rüden resozialisieren und so halten kann, dass das Tier kein Risiko für die Bevölkerung ist.

Was heißt in dem Zusammenhang resozialisieren? Und was heißt "so halten, dass das Tier kein Risiko für die Bevölkerung ist"?

Ich möchte das nicht schlechtreden: Solange ein Mensch die Verantwortung übernimmt und sicher gehen kann, dass dieser Hund nicht mehr (NIE mehr?) in Kontakt mit anderen Hunden/Menschen kommt?

Ich hätte halt Bedenken wegen des Restrisikos. Kann jemand ausschließen, dass es jahrelang gutgeht und dann irgendetwas (ein bestimmes Geräusch, ein Geruch, was auch immer) eine neue agressive Reaktion auslöst?

Zum anderen kann das große Interesse an Uncas Anlass sein, endlich Konsequenzen zu ziehen und die Hundehaltung zu reglementieren. Denn Beißvorfälle lassen sich nicht mit der Tötung der Hunde, sondern nur mit Maßnahmen im Vorfeld verhindern.

Gibt es Beispiele, wie diese Maßnahmen aussehen könnten? Interessiert mich, denn sicher ist es zu spät, immer nur auf solche Vorfälle zu reagieren, anstatt sie von vorneherein gar nicht erst entstehen zu lassen.

Viele Grüße,
Sawyer
 
  • Rottweiler Uncas - einschläfern oder Chance geben? Beitrag #17
Ich hätte halt Bedenken wegen des Restrisikos. Kann jemand ausschließen, dass es jahrelang gutgeht und dann irgendetwas (ein bestimmes Geräusch, ein Geruch, was auch immer) eine neue agressive Reaktion auslöst?


Ich bin der meinung das man bei keinem Hund auschließen das das er nie Beißen wird, eine falsche bewegung, oder sonstiges kann zu frühren das ein Hund durch geht, das passiet gewiss nicht nur bei Hunden die Auffällig geworden sind, aber eins ist sicher, man wird nie mit einem so auffälligen hund durch ein belebte Innenstatd laufen, das tu ich ja mit meiner schon nicht, warum sollt man auch, wenn man großes Grundstück hat, wo sich der Hund austoben kann, warum sollte ein Hund eingeschläfert werden, wenn er sich gewehrt hat, weil er die Qualen nicht mehr erleiden konnte, warum wird ein Mensch nicht für Hingerichtet wenn er ein Kind getötet hat? gleiches recht für alle, egal ob tier oder mensch, beim Hund kann man vieles wiedergut machen, da dieser nicht nachtragend ist, sondern ehr dankbar, das man ihm eín neues Leben, in liebe und Frieden ermöglicht.


Und nur weil ein Hund den wesenstest nicht bestande hat, ist er nicht böse,
 
  • Rottweiler Uncas - einschläfern oder Chance geben? Beitrag #18
Hier gibt es eine etwas ältere Diskussion: Wer will kann ja mal nachlesen, ich bin der Meinung, dass die eventuelle Tötung des Hundes nur wieder zeigt, dass menschen "problemfälle" lieber loswerden wollen, als sich die Mühe zu machen, das Tier zu therapieren.
 
  • Rottweiler Uncas - einschläfern oder Chance geben? Beitrag #19
Als man ihm den wieder abnehmen wollte hat er wohl die Tierpflegerin angrgriffen und zwar sofort gegen Kopf und Hals gerichtet, wie er es auch bei dem Besitzer gemacht hat.
Uncas
Wie möchtest du an einen Hund herankommen, ich meine dessen Vertrauen, wenn der bei erst bester Gelegenheit so losgeht?
 
  • Rottweiler Uncas - einschläfern oder Chance geben? Beitrag #20
@ Sawyer:

Uncas könnte zu einem Hundetrainer mit einem 5.000 qm großen Grundstück kommen.
zunächst würde er etwa 1.000 qm für sich haben mit einem großen Hundehauus.
Tagsüber würde mit ihm gearbeitet, er würde körperlich und vor allem mit Kopfarbeit gefordert.
In der ersten Zeit würde er separat gehalten, da er nur eingeschränkt verträglich mit Artgenossen ist.
Ziel ist natürlich, ihn in die Rudelhaltung zu integrieren.
Ihm würde es dort besser gehen, als vielen Hunden die in einer Familie leben.
Der Trainer würde Uncas nicht weitervermitteln, sondern ihn als eigenen Hund übernehmen.
Das Grundstück ist abgesichert, es besteht eine Erlaubnis, als gefährlich
eingestufte Hunde zu halten.
Dieser Trainer ist auch Gutachter und hat schon einige "gefährliche" Hunde
resozialisiert.
Das ist in meinen Augen Tierschutz.
Sich auch um die Tiere zu kümmern und das Ziel der Resozialisierung zu haben, die vom Meschen durch falsche Haltung und Behandlung auffällig geworden sind.
Also warum Uncas diese Chance verwehren.

Mal abgesehen davon, bin ich dafür, dass JEDER Hundehalter einen
Sachkundenachweis machen muß, damit zumindest nicht mehr aus Unwissenheit Hunde falsch gehalten werden.
Die schlechten Menschen, die Tiere quälen wollen, hindert man dadurch sicher nicht daran, aber durch Unwissenheit passieren auch viele Unglücke.
Weiterhin müssten Tierheime und Züchter genauer hinschauen und kontrollieren, wohin Tiere vermittelt werden.
Zusätzlich muß Hundehändlern das Handwerk gelegt werden.

Die Behörden tragen in meinen Augen Mitschuld am Schicksal von Uncas und seinem Besitzer.
Uncas Halter hatte vor Uncas schon 2 Rottweiler.
Einen von ihnen hetzte er bei einer Alkoholkontrolle auf einen Polizisten
( dieser schoß den Rotti an ), der andere Rotti zog den alkoholisierten Besitzer auf die Straße und wurde überfahren.
Jetzt frage ich Euch:
Warum wurde er damals nicht bestraft, warum hat er kein Hundehalteverbot bekommen?
Da liegt doch die Wurzel des Übels.
Es wird im Vorfeld nichts unternommen.
Wenn das nicht versäumt worden wäre, wäre Uncas viel erspart geblieben, und seinem Besitzer auch.

Meiner Meinung nach sollte man nicht so vorsichtig mit Tierhalteverbot umgehen.
Ein Zeichen hat die Richterin in Neustadt gesetzt.
Lebenslanges Tierhalteverbot und Haftsrafe für einen Menschen, der seinen Hund im Sommer im Auto verrecken ließ, während er es vorzog, am Computer zu sitzen.

Hunde gehören nur in Hände von Menschen, die sie artgerecht halten.
Das ist der Ansatz.

Wenn jemand eine bessere Idee hat: Bitte.
Aber die Tötung eines Hundes ist sicher nicht der Lösungsansatz.



LG, Uncas
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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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Uncas
Wie möchtest du an einen Hund herankommen, ich meine dessen Vertrauen, wenn der bei erst bester Gelegenheit so losgeht?

Das ist eine falsche Aussage.
Falls Ihr Brisant gesehen habt, lasst Euch davon nicht blenden.
Selten so einen katastrophal recherchierten Bericht gesehen.

Uncas sprang nach einer Stresssituation die Pflegerin an und
hat geknurrt.
Hätte er zubeißen wollen, hätte er es tun können.
Ich habe Uncas kennengelernt, er ist kein Killer.
Allerdings auch kein Schmusefamilienhund.
Er muß in kompetente Hände, s.o.
Er hat nicht irgendjemanden gebissen, sondern seinen Besitzer, der ihn jahrelang mißhandelt hat.
Trotz mehrerer Anzeigen von Nachbarn gab es mal wieder keine Konsequenzen.
Übrigens haben sich die Nachbarn für Uncas und gegen seine Tötung eingesetzt.
Wieviele Nachbarn eines Rottis kennt Ihr, die das machen würden?

LG, Uncas
 
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