Huhu,
mein erster Hund war ein Hovawart. Es ist eine wirklich tolle, willenstarke GebrauchshundRasse, die für seine Familie durchs Feuer gehen würde. Ich finde sie , wenn sie beim richigen Menschen sind, absolut liebenswert, intelligent und lernbereit.
Es gibt natürlich auch negative Seiten, er ist dickköpfig, gibt auch gern mal "Widerworte", kann richtig stur sein, neigt auch hier und da mal zur "Dominanz" und in vielen steckt ein unheimlich großer Beute und Hetztrieb, auch wenn das gern mal totgeschwiegen wird. dann sind viele sehr bellfreudig und passen natürlich auch auf, was schon mal, wenn Hund meint der darf nicht rein zu Problemen führen kann.
Sie sind lange Zeit wirkliche Grobmotoriker und spielen halt auch mit anderen Hunden so, was bei anderen Haltern manchmal nicht so gut ankommt.
Ansonsten ist es wie mit jedem anderen Hund der mit Kindern aufwächst und keine schlechten erfahrungen macht.
Ein tolles buch was ich dir empfehlen kann ist "Der Hovawart, von Susanne Kerl", es ist so ziemlich das Beste was es gibt.
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Edit:
Radfahren ist ausgewachsen und gesund kein Problem, hat meiner liebendgerne mit mir getan. Irgendeinen Hundesport macht der Hovi aber auch noch gerne, nicht unbedingt "Wettkampfmäßig", aber wenigstens schon mal ab und zu. Ich hab halt VPG mit ihm gemacht und nachher noch ein bißchen Flyball zum Spass.
Das mit dem Reitstall kann, aber muss nicht zum Problem werden. Ich hatte meinen auch immer mit zum Pferd und im stall, das hat zwar ne ganze Weile gedauert bis er verstanden hat, das er da nicht aufzupassen hat, aber es war halt nicht unmöglich. Da sollte der Stallbesitzer aber auch mitspielen, denn das kann unter Umständen recht anstrengend für alle beteiligten sein.
Man muss halt mit den "Eigenheiten" der rasse umgehen können.
