Ich verzweifel...

Diskutiere Ich verzweifel... im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Kleine (14 Wochen) ist eigentlich ein Sonnenschein, ne ganz Liebe. Wir waren in der Welpenspielstunde, sie hat alles super gemacht und die...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
  • Ich verzweifel... Beitrag #1
M

Mopsfreundin

Beiträge
26
Punkte Reaktionen
0
Kleine (14 Wochen) ist eigentlich ein Sonnenschein, ne ganz Liebe. Wir waren in der Welpenspielstunde, sie hat alles super gemacht und die Trainerin war begeistert. Sie macht gut draußen, ein paar Mal geht noch was in die Wohnung, aber da müssen wir uns noch mehr auf ihren Rhytmus bzw. auf ihre Anzeichen konzentrieren.

Das Problem ist aber, dass sie alles anfrisst, alles anknabbert und selbst die tollen Alternativen bringen nichts. Kauseil, Rinderhuf, Handtücher, ein Delfin, wo Rinderkopfhhaut drin ist - all das wird zwar kurzzeitig angenommen, aber ganz können wir ihr es nicht abtrainieren. Ich bin mit den Nerven am Ende, wirklich. Ich muss ihr jedesmal hinterher laufen, ich hab kaum Ruhe. Und sie dann auch nicht. Sobald ich wegschaue, hat sie wieder etwas Neues gefunden.

Seit kurzem frisst sie sogar die Klamotten an, die meine Mutter gerade anhat. Sprich: Sie zieht daran und will es totschütteln. Meine Mutter lacht, sie findet es ja sooo witzig. Da könnte ich jedesmal die Krise kriegen. Immer bin ich diejenige, die ihr "Nein!" sagen und versuchen muss, dass sie aufhört mit dem Knabbern und Ziehen.

Eben, als ich auf der Couch saß, kam sie wie eine Wilde angerannt und hat mir ständig in den Arm und in die Finger gebissen, und mit ihren kleinen, spitzen Zähnchen tut das weh wie Hölle. Ich hab sie dann jedesmal von der Couch runtergesetzt, und wenn sie lieb war, durfte sie bleiben. Wurde sie wieder böse, sofort wieder runter. Das sollte ihr zeigen, dass sie nur auf die Couch darf, wenn sie auch wirklich lieb und vorallem ruhig ist. Als sie dann nicht auf die Couch durfte, biss sie mir in die Beine und in die Füße.

Nun, ich hab sie dann angeleint und meinen Fuß auf die Leine gesetzt. Das haben wir von unserer Trainerin. Irgendwann wird der Hund sich beruhigen und wird wieder abgeleint. Wird sie wieder wild, beschränke ich sie in ihrem Freiraum.

Das hat aber gar nicht geklappt. Sie biss ständig in die Leine, was sie ja nicht machen soll. Sie davon abzuhalten und zu beruhigen und gleichzeitig noch ne alternative Kaumöglichkeit zu bieten erwies sich als schwer bis unmöglich, meine Mutter hat sie dann einfach abgeleint. Das Ende vom Lied war, dass sie (ohne in meinem Beisein) unter den Tisch ihr großes Geschäft verrichtete. Geschimpft haben meine Eltern natürlich nicht, ist ja noch ein Baby, ist ja noch klein.

Ich weiß wirklich nicht, was ich machen soll. Die ganzen Kaumöglichkeiten, die sie hat, interessieren sie nicht. Sie hat auf unserem Balkon ein riesiges LOch um den Dübel gekaut/gekratzt. Ihren Tunnel zerkaut sie. Die Vorhänge zerkaut sie, einen mussten wir sogar wegmachen, weil sie ihn halb abgerissen hat.

Ich bin wirklich überfordert, weil ich anscheinend die einzige bin, die sich mit der Erziehung beschäftigt. Aber genauso hilflos bin ich auch, weil es unser erster HUnd ist - und die Theorie war wirklich leichter als die Praxis. :(

Nun... Ich hoffe hier auf ein wenig Hilfe, Rat und Unterstützung... Würde mich wirklich freuen.
 
  • Ich verzweifel...

Anzeige

  • Ich verzweifel... Beitrag #2
Puh, da machst Du harte Zeiten durch. Wenn nicht alle an einem Strang ziehen, hast Du schlechte Karten.
Grundsätzlich kannst Du immer wieder nur "nein" sagen, ihr wegnehmen was sie zerstören will, sie abhalten irgendwas zu zerstören mit Kommando dazu, sodass sie lernt, dass es falsch ist.
Aber wenn sie bei Deinen Eltern darf, was sie bei Dir nicht darf, kriegst Du es nicht in den Griff.
Meine Hunde haben am Anfang auch viel zerstört und tun es teilweise immer noch.
Mittlerweile habe ich keine Hundebetten mehr in dem Zimmer wo sie schlafen wenn ich nicht da bin - wurden grundsätzlich komplett zerfetzt. Nun liegen nur noch ein Haufen Decken drin - die ebenfalls nach und nach zerstört werden....
Letzte Woche habe ich meine Schuhe im Flur stehen lassen.
Als ich wiederkam hatte ich nur noch 1 ganzen Schuh. Der andere war ohne Sohle...
Da ich sie nie dabei erwische, kann ich es ihnen auch nicht abgewöhnen. Also kommen meine Schuhe normalerweise ins andere Zimmer, wo sie nicht dran kommen.

Wenn Hund beisst, würde ich es wie bei Katzen auch machen. Laut "aua" rufen, laut jammern und mich vom Hund abwenden, also das Verhalten ignorieren, bzw. den Hund ignorieren.
Wenn sie Dich in die Füsse beisst, dann bring sie woanders hin samt Leine, sodass sie nicht mehr an Deine Beine/Füsse kann. Wenn sie dann in die Leine beisst, sag "nein". Ich gehe davon aus, dass sie dann zumindest zögert und stoppt. DAS ist der Moment wo Du sie loben solltest, vielleicht sogar mit Leckerchen belohnen.
Sie muss lernen, dass es richtiges und falsches Verhalten gibt und das das eine belohnt wird und das andere nicht.
Such weiter nach Kau-Alternativen.
Meine sind sehr begeistert, wenn ich ihnen Holz biete. Wir schleppen öfter mal einen schönen, stabilen Ast nach Hause, der dann innerhalb von ein paar Tagen komplett zerlegt wird. Ich habe auch 2 Holzknochen aus nem Tierladen hier. Die werden auch immer kleiner....
Nimm ihr alles weg, was sie nicht nutzt. DU entscheidest, womit sie spielt, nicht umgekehrt.

Rede nochmal mit Deinen Eltern. Mach ihnen klar, dass die Erziehung nicht funktioniert, wenn ihr nicht an einem Strang zieht. Vergleiche es mit Deiner eigenen Erziehung. Erzähl ihnen, dass sie bei Dir auch an einem Strang ziehen mussten, sonst wärest Du einfach zum anderen Elternteil gegangen und hättest da gekriegt was Du wolltest.
Bei Hunden ist es nicht anders.
Ich habe hier auch lange gekämpft, weil mein Ex meine Regeln nicht eingehalten hat. Meine Hunde haben also bei ihm Dinge gedurft, die bei mir tabu waren. Unverständlich für jeden Hund....
Mein Ex ist weg seit einigen Wochen und seitdem kann ich quasi zugucken, wie meine Hunde lernen und ein falsches Verhalten nach dem anderen ablegen.
Konsequenz und Geduld. Ist das einzige was Dir hilft.
Durchhalten! Dein Wuffi ist noch sehr jung, Du hast noch genug Zeit, ihm alles abzugewöhnen. ;)
 
  • Ich verzweifel... Beitrag #3
Nicht verzagen! Deine Eltern haben recht, du hast da wirklich immer noch ein Baby!
Schimpfen wenn sie in die Wohnung macht würde ich ebenfalls nicht. Nicht, dass sie noch anfängt, sich entlegenere Winkel zu suchen und da heimlich hinmacht :D
Bleib bei deinem Kurs. Draußen loben und drinnen sofort hochheben und raus tragen.

Trainiert ihr schon Beißhemmung? Also wenn sie beißt laut "Aua" in einem quietschigen Ton sagen und -egal was ihr gerade macht - abbrechen?
Das Anknabbern genauso. Nein oder Aus und die kleine Maus auf ihren Platz setzen. Sie wird wieder aufstehen und weiter knabbern. :D Dann musst du ruhig bleiben! (Leichter gesagt als getan, ich weiß!). Wieder Nein/Aus und wieder auf ihren Platz. Und das eben 100000 mal, bis es dein Schatz verstanden hat :D
Wenn mein Hund irgendwas ankaut (ja, das macht er noch, obwohl er schon ein halbes Jahr alt ist :mrgreen: ) reagiere ich genauso. Manchmal biete ich ihm dann auch erst die Alternative an.
Ist wie bei Kleinkindern/Pubertierenden generell: Was verboten ist macht nunmal viel mehr Spaß! :D

Dass deine Eltern nicht mit dir an einem Strang ziehen ist natürlich schade. Auch, wenn ich finde, du solltest dir eine kleine Scheibe ihrer Gelassenheit abschneiden, auch für deine Nerven :D
Versucht trotzdem, sie auf deine Seite zu holen. Jetzt mag es noch süß sein wenn der Hund so an einem knabbert, wenn sie erstmal größer ist und immer noch keine Beißhemmung hat wird es u.a. auch gefährlich. Und es ist wohl auch nicht mehr toll, die nächsten paar Jahre auf alle Klamotten aufzupassen.

Klar, das ist der erste Hund und man will alles richtig machen. Aber in 4 Wochen kann ein kleiner Welpe noch nicht so viel lernen. Sie ist damit beschäftigt, stubenrein zu werden und nebenbei die Welt zu entdecken. Dazu gehört auch, verschiedene Konsistenzen zu zerkauen, auch wenn sie ihre Kraft noch nicht einschätzen kann.
Versuche, trotz aller Konsequenz etc., das ganze etwas lockerer zu sehen, denn ich befüchte, dass deine Kleine auch in weiteren 4 Wochen noch mehr als genug anstellt :lol:
Du musst am längeren Hebel sitzen, aber trotz allem bitte nicht den Humor vergessen, denn den brauchst du. Und ist sie trotz allem nicht immer noch süß, knuffig und lustig wie dummdreist sie versucht an Sachen zu kommen? :mrgreen: (Keine Beschimpfung deines Hundes, ich dachte nur gerade auch an meinen :D )
 
  • Ich verzweifel... Beitrag #4
Sie hört gar nicht aufs Nein. Jedenfalls nicht, wenn sie in die Leine beißt. Dann schaut sie mich zwar an, aber kaut weiter. Das nervt. Meine Mutter will nicht, dass sie drinnen angeleint wird. Aber wenn sie so frech ist, ist es einfach besser.

Das mit dem in die Wohnung machen ist verständlich. Aber wenn sie macht und ich sie erwische, sage ich auch: "Nein!" und trage sie sofort raus und mache dort mit ihr ne Party, wenn sie da dann macht. Wirkliches schimpfen ist sie ja nicht.

Ins Körbchen setzen geht gar nicht. Noch nicht abgesetzt und sie ist schon wieder weg. Sie bleibt einfach nicht da, wenn man es will. Mit dem Rinderhuf vielleicht. Aber sonst gar nicht...
 
  • Ich verzweifel... Beitrag #5
Na da hast Du doch was, was Du üben kannst und solltest. Bring sie wieder zurück auf ihren Platz. Wieder und wieder und wieder....
Wenn sie liegen bleibt - loben und belohnen.
Wenn sie aufsteht, wieder zurückbringen.
Glaub mir, irgendwann wird es ihr zu doof und sie bleibt liegen weil sie keine Lust mehr hat auf das doofe Spielchen von Frauchen :mrgreen:
Okay und wegen Leine:
hock Dich in Reichweite, aber tu uninteressiert, also beachte sie nicht direkt. Wenn sie an der Leine kaut, nein sagen.
Wenn sie weiterkaut, nimm die Leine aus ihrem Maul, sag nein, wende Dich wieder ab, sodass es wieder so wirkt, als wärest Du nur zufällig grad in Reichweite.
Und auch das Spielchen so lange, bis es ihr zu blöd wird und sie aufhört.
Setz Dich durch!

Nachtrag: belege alles mit Kommandos.
Meine Hunde wissen was "go to bed" meint (also auf ihren Platz gehen) und auch wenn ich sage "stay" wissen sie genau, dass sie dort zu bleiben haben.
Es wird für Deine Kleine einfacher sein, wenn sie weiss, was Du von ihr erwartest.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ich verzweifel... Beitrag #6
Genau das meinte ich. 100000mal, bei Bedarf auch 1 Million mal, bis sie es verstanden hat :D
Und schieß ein Foto davon, irgendwann wirst du drüber lachen :)

Das Plätzchen würde ich in nicht angespannten Situationen auch üben. Drauf gehen, mit Leckerlies eben schmackhaft machen, und sobald sie auch nur ne halbe Sekunde drauf bleibt - loben. Das kannst du dann ausbauen. Also generell nicht als Strafplatz besetzen sondern als Ort, an dem sie gerne ihre Zeit verbringt :D

Und weiterhin: Ruhe bewahren! Die kriegt dich nicht klein! :D
 
  • Ich verzweifel... Beitrag #7
Wir haben das 'anknabbern bei Sam durch eine Hausleine(kordel am geschirr die im Has getragen wird) wegbekommen, knabbert der hund an etwas bzw macht etwas was du nicht möchtest nimmst du sie an der leine und bringst ihn ins bad (oder ein anderer RAum wo sie möglischts wenig kapput machen kann) und dort bleit sie dann bis sie ruhig ist, d.h weder jaulen noch an der tür krazen. Wenn sie aufhört dann wartest du noch 1-2 Minuten und dann öffnest du die Tür aber ohne sie anzusehen, öffne sie einach so im 'vorbeigehen',Kurz du enziehst ihr den Sozialkontakt und wenn du das 2-3 Wochen konsequent durchziehst dann ist das Thema gegessen :)
wichtig ist wirklich das du sie nicht anfasst oder anschreist( mit ihr redest) weil das bedeutet Sozialkontakt und dadurch hat sie dann was sie will nämilch Aufmerksamkeit ;)


weiterhin viel glück :)
 
  • Ich verzweifel... Beitrag #8
Also ich glaube, die Taktik Deiner Eltern ist mitunter gar nicht soo doof.

Der Hund IST ein Baby und kann einfach noch nicht so schnell funktionieren, wie Du das gerne hättest. Dass ein Hund mit 14 Wochen noch nicht stubenrein ist, ist völlig normal! Und das Anknabbern von Sachen wird euch noch lange Zeit begleiten, denn wie ein Menschenbaby hat Dein kleiner Hund Milchzähne, die mit 5-6 Monaten ausfallen und zu den richtigen Zähnen werden. Bis zu dieser Zeit wird der Welpe einen ständigen Nagdrang verspüren, weil es ihm gut tut. Nagen und Kauen an sich ist für einen Hund Beschäftigung, wie Fernsehen gucken.

Nur er weiß eben noch nicht, dass ein Knochen erlaubt ist, der Wohnzimmerschrank aber nicht.

Was Du, glaube ich, unbedingt mal machen musst, ist aufzuhören, dauernd mit dem Kleinen zu schimpfen und ihn zu überwachen. Ihr müsst viel mehr Ruhe reinbringen, manche Dinge eher ignorieren anstatt zu schimpfen und wenn er noch so hochdreht. Für jeden Kram, den er in den Mund nimmt, stehst Du direkt parat und schimpfst ihn aus. Damit erteilst Du ihm Aufmerksamkeit.

Du musst dringend ein bißchen mehr Verständnis und Geduld in die Sache reinbringen, denn ihr macht euch gerade gegenseitig verrückt. Die Energie kannst Du lieber dafür nutzen, um mit dem Kleinen zu spielen.

Räumt alle Sachen hoch, die der Hund annagen könnte. Lasst nichts liegen, bis auf die puren Möbel. Das habe ich auch gemacht. So verringert sich die "Opferanzahl" drastisch und Du musst nicht ständig mit dem Hund schimpfen. Der kaut ja nicht daran, um Dich zur Weisglut zu treiben, sondern weil das für ihn Dinge ohne Wert sind, die er in seine Schnute nehmen kann und annagen kann.

Außerdem sollte alles, was Du ihm jetzt beibringst, Spaß machen. Wenn Du ihn 10x schlecht gelaunt auf seinen Platz trägst, hat der kleine Fratz doch gar keinen Bock mehr, mit Dir zusammen zu arbeiten. Führe ihn lieber ganz neutral auf seinen Platz und da gibt es dann ein tolles Leckerchen. Wenn er es da 30 Sekunden lang aushält, bekommt er eine Monsterbelohnung. Jeden Tag kannst Du dann ein paar Minuten mehr dranhängen, aber Du kannst keinesfalls erwarten, dass der kleine Hund ewig auf dem Platz verweilt. Das kann er vielleicht, wenn er 7 - 9 Monate alt ist. Dass er auf seinen Platz soll, soll ja keine Strafe für ihn sein, sondern er soll wissen, dass es sich viel mehr lohnt, auf seinem Platz zu liegen, weil da gibt es ein Leckerlie, während er am Tisch immer ohne Leckerlie weggeschickt wird.

Also: relax mal ein bißchen. Wie sagt man heutzutage: Chill out.

Durch diese Zeit mussten wir alle und wir haben es alle geschafft. Um so entspannter Du bist, umso entspannter wird der Hund.
 
  • Ich verzweifel... Beitrag #9
Ich schließe mich den Anderen an du hast ein Welpe der eben alles noch lernen muss. Manchmal ist Hundeerziehung auch eine Gefühlssache, so ist es bei mir inzwischen. Komme ich mal nicht weiter. setzt mich hin und denk nach und dann fällt mir ein, das ich es ja so mal versuchen könnte und meist nimmt es meiner an.

Mit Platz mach es ganz einfach. Schmeiß ein Leckerchen rein und wenn sie drauf ist sagst du decke oder so. So kann man es auch noch leicht dem Hund vermitteln. Sonst kann ich nur sagen Gedult gedult gedult:D
 
  • Ich verzweifel... Beitrag #10
Hallo,
so sond viele Welpen manche sind ruhiger und machen fast nichts kaputt, die meisten aber schon. Das ist ganz normal auch wenn es ärgerlich sein kann. Sie braucht viel beschäftigung, Bällchen die man ihr wirft und so weiter. Wenn sie was ankanbbert einfach wegnehmen, nein sagen und sie kurz ignorieren, danach wieder mit Spielzeug spielen, dann beschäftigt sie sich sicher mehr mit dem Speilzeug als mit den Gardinen oder Kleidern;) Noch viel Gedult mit der kleinen, aber sie ist halt noch ein Baby und viele machen das noch bis zu einem Jahr.
Liebe Grüße
 
  • Ich verzweifel... Beitrag #11
Hey :)

Ich gebe auch einfach mal meinen Senf dazu. ;)

Denn (bitte nicht falsch verstehn) ich finde es sehr beruhigend zu hören, dass andere Welpenbesitzer in der ersten Zeit auch mit ihren Nerven so runter sind. Ich dachte am Anfanf echt, dass ich die Einzige bin, die das so mit nimmt. Und den Satz "Ohhh, der ist aber süß und lieb", hat mich manchmal fast zum heulen gebracht, weil ich so k.o. war.

Doch dieses Gefühl war ´Gott sei Dank´, nur in der ersten 5 Wochen. Jetzt in der 9ten Woche (der Kleine ist jetzt 19 Wochen jung) sieht die Welt schon ganz anders aus! :D:D

Einfach konsequent sein. Das ist die Zauberformel. Und lasse dich auch ruhig von deinem eigenen Bauchgefühl leiten, dass hilft oft viel mehr als jeder gut gemeinte Ratschlag, den man sich beim ´Gassi gehn´ und von sogenannten ´Hundeexperten´ anhören kann, deren Hunde selbst nachem xten Sitz, doch lieber Platz machen. ;);)

Ich dachte auch, der Kleine wird niiiiieeee Stubenrein und jetzt ist es und hält sogar locker 3-4Stunden ein. Und kleine Rückschläge gibt es immer, die finde ich mittlerweile auch schon zum grimmeln. :) Mein Mann zieht nämlich auch nicht immer so an einem Strang mit mir, dass wirft die Erziehung manchmal schon was zurück. Wir sind am Anfang alle 2 - 2,5 Stunden mit unserem Benjie raus und haben in dann zu seinem "Ort" gebracht und ihn dort ganz kräftig gelobt. Wenn wir ihn erwischt haben, dass er angesetzen wollte zum "Geschäft" machen, haben wir etwas lauter NEIN gesagt und ihn dann zu seinem "Ort" gebracht. Wenn wir ihn nicht erwischt haben, dann haben wir das Malheur einfach weggewischt.

Diese ganzen Knabberspielzeuge mag Benjie auch nicht, aber den Kong findet er super (auch ohne Leckerli drinne :eusa_eh:) und seitdem er Rinderohren etc bekommt sind die Schäden in der Wohnung auch immer weniger geworden. Schuhe, Katzenspielzeug usw. räumen wir immer außer Reichweite weg, damit sich die Unarten in Grenzen halten.

Das Wort "Nein" kennt unser Kleiner jetzt auch schon sehr gut. :lol: Aber dies wird genau wie "Sitz" und der gleichen immer wieder auf die Probe gestellt. Einfach mal drüber lachen, auch wenns schwer fällt, das hilft ungemein und dabei natürlich weiter Kosequent bleiben.

Wir leinen Benjie übrigens immer an, wenn wir irgenwo auf Besuch sind. Die Leine haben wir dann am Fuss, damit er bei uns im Platz bleibt und nicht die Wohnungen von Freunden und Familie auseinander nimmt. Dies klappt sehr gut. Vorallem dort, wo wir häufiger sind, legt er sich schon freiwillig hin und bleibt sogar leigen, wenn ich zur Toilette oder der gleichen gehe.

Ich hoffe, dies muntert etwas auf!? :D Liebe Grüße und einen schönen Abend, Jess
 
  • Ich verzweifel... Beitrag #12
Ich hab die Antworten nur überflogen, also sry, wenn ich etwas doppelt schreibe, was schon genannt wurde.

Also 1. Nein bringt nur dann was, wenn das Signal beigebracht / aufgebaut wurde, sonst weis sie ja garnicht, was nein heißt.
2. Wenn du sie zum masregeln an die Leine machst und den Fuß drauf stellst und sie dann in die Leine beist, dann beiß in den sauren Apfel und ignoriere es. Gehst du da wieder drafu ein, bekommt sie wieder Aufmerksamkeit. Genau das soll sie ja aber in dem Moment nicht. Wir machen das bei uns auch mit dem auf die Leine stellen. Dann heißt es aber acuh, der Hund wird komlpett ignoriert. Stell ich recht kurz auf die Leine, das sie so wenig wie möglich Freiraum hat. Da musst du durchhalten. Sie muss dann solange an der Leine bleiben, bis sie sich beruigt hat

3. auch wenn deine Eltern da nciht mitspielen, bist du immer konsequent (das setzt dann aber vorraus, das wenn du sie masregelst, also sie an der Lien e hast mit Fuß drauf) dann darf auch keienr außer dir sie wieder ableinen. Hunde lernen sehr schnell was sie bei wem dürfen. Beispiel. Samosn bettelt gerne. Hat er es bei mir gemacht, hab ich ihn kommentarlos (Das ist auch für dich wichtig. Korrekturen immer nur Nonnverabl, also körpersprachlich oder Leine, nie mir Worten, das wäre wieder zu viel Aufmerksamkeit) auf seinen Platz gebracht und da musste er so lange bleiben, bis ich mit Essen fertig war. Mein freund findet es süß, lässt das bettel zu und gibt ihm auch ab und an was. Das Ergebnis. Ich werde einmal kurz mit dem Bettelblick angeschaut, wenn überhaupt, dann langt ein Blick von mir und das wars mit dem betteln. Bei meinem Freund bettelt er ständig. Also Hunde unterscheiden sehr wohl bei wem sie was dürfen und wo nicht.
 
  • Ich verzweifel... Beitrag #13
Hi,

erstmal vorab, von böse / frech zu sprechen ist der falsche Ansatz. Dein Hund ist jetzt in einem Alter in dem er ausprobiert... Was er darf, was er nicht darf, und fängt auch an alles mit den Zähnen zu ertasten. Das ist erst mal ganz normal. Hier solltest du darauf achten das nichts einfach so rumliegt. Auch die Beißhemmung will erst mal gelernt werden. Beim Spielen mit einem "aua" quittieren und abbrechen ist da schon gut.
Was für mich aber ein wenig durchklingt ist das der kleine mit seinem Verhalten eure Aufmerksamkeit einfordert. (Ob das mit dem häufchen unter dem tisch dazugehört kann ich nicht beurteilen, da es auch sein kann das es allg. an der Stubenreinheit oder an der Aufregung liegt.) Das knabbern und Ziehen an der Hose wenn ihm was nicht passt würde ich aber schon so werten. Wichtig wäre es das er damit nicht durchkommt! Du hast die möglichkeit es einfach zu ignorieren, oder aktiv zu werden und den Hund zu korrigieren. Das kannst du tun indem du ihn auf seinen Platz bringst, oder ihn scharf ansprichst und wegschubst. (Wobei ersteres besser ist weil du mit dem Schubsen auch ein lustiges Spiel anfangen kannst.)
Ihr solltet euch aber einig werdn was er darf und was nicht, und wie ihr dagegen vorgehen wollt. Das macht es dem kleinen einfacher. Sich aber durch schlechtes betragen ggf. noch zum kuschel, trösten oder spielen überreden zu lassen führt eher dahin dass ihr euch einen kleinen tyrannen erzieht, jetzt ist das noch nicht so schlimm, aber später...
Ich würde versuchen das ganze entspannt, aber dennoch Konsequent anzugehen...
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Ich verzweifel...

Ich verzweifel... - Ähnliche Themen

Bin ich doch ein schlechter Hundepapa?: Hallo Ihr lieben, mich drückt etwas was am Herzen weil ich mich mit meinem Partner gestritten habe, kurz zu mir ich bin 29 Männlich aus Berlin...
Kastration bei Katzen: Kastrierte Katzen leben länger. Gleichzeitig helfen verantwortungsvolle Katzenhalter mit der Kastration ihrer Tiere dabei, das Katzenelend zu...
Probleme bei Erziehung, Hilfe!: Hallo, Ich bin Seralein1994 und ich habe große Probleme was das Thema mit der Welpe - Erziehung anbelangt. Ich hatte damals schon einen Hund in...
Ihr Jagdtrieb macht mich fertig :-(: Hallo liebe Foris, ich bin im Moment total frustriert, gestresst, entmutigt,.... :-( Ich versuch mich kurz zu fassen, aber darin bin ich echt...
Stoße an Grenzen... (ängstlicher Hund): Hallo, ich bin gerade echt super frustriert. Ich habe das Gefühl, dass ich Charakterlich an meine Grenzen stoße. :( Yuukan und ich machen zwar...
Oben